Mittwoch , 16 Oktober 2019
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Suchergebnisse für: serengeti

Himmel über der Serengeti, Serengeti-Nationalpark, Tansania

Die Serengeti ist ein sensationelles Reiseziel jenseits aller Vorstellungskraft. Die gesamte Savanne der Serengeti umfasst eine Fläche von 30.000 km2. Rund 15.000 km2 gross ist der Serengeti Nationalpark. Das Wort Serengeti heisst in der Sprache der Massai  „endloses Land“ bzw „endlose Ebene“. Hier finden sich die größten Säugetierpopulationen Afrikas. Der Nationalpark ist UNESCO-Weltnaturerbe und zudem Biosphärenreservat. Mehrmals im Jahr ändert die Serengeti ihr Antlitz: Immer dann, wenn der große Regen kommt, verwandelt sich diese karge Ebene in ein grünes Feld mit hohem Gras. Riesige Tierherden wandern zweimal im Jahr in großen Gruppen durch die Savanne. Sie folgen dem Wasser, gebären Mehr lesen »

Gepard im Serengeti National Park, Tansania

Manche Begegnungen in der Wildnis sind sehr sehr speziell und prägen sich einem richtig ein. Das gilt auch für das junge Geparden-Weibchen, das wir ganz am Ende unseres Aufenthalts in der Serengeti gesehen haben. Es war quasi einer der absoluten Höhepunkte dieser Safari-Fahrt auf dem Weg zurück zum Ngorongoro-Krater. Plötzlich stand sie hier – und war irgendwie ganz arm. Geier hatten ihre frisch gejagte Beute abgeluchst und sie stand da und beobachtete die gierigen Vögel bei ihrem Festmahl. Dabei machte sie den Eindruck, dass sie noch nicht ganz satt wäre. Und dann kamen wir und sahen ihr zu. Ich hatte Mehr lesen »

Giraffen im Serengeti National Park, Tansania

Sie gehören wohl zu den eigenartigsten Geschöpfen der Savanne: Gemeint sind die Giraffen, die hier in der Savanne bis zu sechs Meter hoch und 1.600 kg schwer werden – das gilt zumindest für die Bullen. Und wer glaubt, dass dieses Netzmuster ungünstig ist, irrt. Denn wenn die Tiere die Blätter von den hohen Bäumen fressen, dann sind sie äußerst gut getarnt. Eine weitere Besonderheit ist die bis zu einem halben Meter lange Zunge, die optimal dafür geeignet ist, die dornenbestückten Blätter so in den Mund zu bringen, ohne sich zu verletzen. Der einzige Nachteil der Tiere ist der verhältnismäßig große Mehr lesen »

Elefanten im Serengeti National Park, Tansania

Waren die großen Afrikanischen Elefanten einst über den gesamten Kontinent Afrika verteilt, so ist ihr nunmehriges Verbreitungsgebiet durch menschliches Zutun, aber auch durch Klimaveränderungen massiv verkleinert worden. Mittlerweile stehen die größten auf der Erde lebenden Landsäugetiere sogar auf der Roten Liste, da ihr Bestand massiv bedroht ist. Die große Elefantenzählung (Great Elephant Census) ergab 2014 eine Gesamtsumme von insgesamt 352.000 Tieren in 18 Ländern. Das ist ein Rückgang um 30 % gegenüber 2007. Die größten Bestände befinden sich demnach im nördlichen Teil des südlichen Afrikas, also dem Gebiet mit der größten zusammenhängenden Population. Hier leben rund 234.000 Tiere. In Ostafrika sind es Mehr lesen »

Zwergmanguste im Serengeti National Park, Tansania

Zwergmangusten gehören zur Familie der Mangusten – ebenso wie auch Mungos. Sie sind aktive Raubtiere – und im ganzen tropischen Gürtel Asiens und Afrikas heimisch. Die bekanntesten Vertreter dieser Familie sind die Indischen Mungos, die wegen ihrer Wendigkeit auch Feinde der giftigen Kobras sind. Weniger bekannt sind die Zwergmangusten – wie jenes Exemplar einer Südlichen Zwergmanguste (Helogale parvula), das ich in der Serengeti gesehen habe. Im Gegensatz zu den Indischen Mungos ernähren sich diese Tiere in erster Linie von Insekten. Südliche Zwergmangusten zählen zu den kleinsten Mangustenarten. Sie erreichen eine Länge von max 50 cm (mit dem Schwanz) und ein Mehr lesen »

Löwen im Serengeti National Park, Tansania

Fast jeden ist der preisgekrönte Film „Die Serengeti darf nicht sterben“ ein Begriff. Der deutsche Naturwissenschaftler Bernhard Grzimek hat sich gemeinsam mit seinem bei den Filmdreharbeiten tödlich verunglückten Sohn Michael für den Erhalt dieser einzigartigen Naturlandschaft als Schutzgebiet eingesetzt. Der ganze Park – mit seinem Ausläufer Massai Mara in Kenia, umfasst rund 30.000 km2. Der Nationalpark in Tansania -mittlerweile als UNESCO-Weltnaturerbe geschützt – umfasst rund 15.000 km2. Serengeti bedeutet in der Sprache der Massai „endloses Land“ und bezieht sich auf die fast baumlose Ebene im Herzen dieses Parks. Mit der Kolonialisierung Afrikas begann auch die Jagd auf Großwild. Bedrohlich für Mehr lesen »

Näherin, Stonetown, Sansibar, Tansania

Sansibar ist eine Insel voller Schönheit und voller Geschichte. Das ist der Grund, warum sie hier schon öfters war. Der Tourismus hat das Eiland zweifellos verändert. Wie überall nicht nur zum Guten. Allerdings sollten zwei positive Begleiterscheinungen hier nicht unerwähnt bleiben: Riesige Hotelburgen, die ganze Strnadlandschaften verändert haben, gibt es hier kaum. Das zweite Positive ist, dass es mittlerweile in der Hauptstadt Stonetown zahlreiche Initiativen gibt, die armen Menschen die Chance auf Beschäftigung gibt. In Stonetown gibt es da einige solcher Vorzeigeprojekte. Mein unfassbar lieber Guide hat erkannt, dass mich das brennend interessiert und er hat sofort darauf reagiert und Mehr lesen »

Frösche im Jozani-Chwaka-Bay Nationalpark, Sansibar, Tansania

Auf all meinen Reisen zählen sowohl Begegnungen mit Reptilien als auch mit Amphibien zu seltenen Sternstunden. Die derzeitigen Lebensbedingungen machen das Leben für Vertreter der Froschlurche nicht gerade einfach. Dramatisch ist für diese Tiere alles, was ihre extrem empfindliche Haut, die ständig feucht sein muss, angreift. Dazu gehört etwa der Chytridpilz. Der Chytridpilz stammt ursprünglich aus Afrika und lebt auf der Haut von afrikanischen Krallenfröschen, die gegen die Wirkung dieser Pilze jedoch immun sind. Allerdings haben Forscher zuvor entdeckt, dass man Krallenfrösche für Schwangerschaftstests heranziehen kann. So wurden die Frösche mit den Pilzen über den gesamten Globus verbreitet. Das große Mehr lesen »

Zebra, Ngorongoro Krater Conservation Area, Tansania

Der unfassbar tolle Ngorongoro Krater war schon einmal hier im Blog vertreten – und zwar mit verschiedenen Blickwinkeln vom Kraterrand. Von diesen Aussichtspunkten, die ungefähr 600 bis 700 m über dem Kraterboden liegen, hat man allerdings keine Vorstellung davon, wie weitläufig dieser ist. Denn diese Dimensionen sind für das menschliche Auge nicht erfassbar. Die Fläche ist so groß, dass ein Großteil der Bundeshauptstdt Wien hier Platz finden würde. Am Augenscheinlichsten fällt einem noch der Natron-See im Zentrum auf. Durch den Krater führen zahlreiche Wege und Straßen, die förmlich zu einer Safari einladen. Unter anderem leben hier große Mengen an Antilopen, Mehr lesen »

Ngorongoro-Krater, Ngorongoro Conservation Area, Tansania

Der Ngorongoro-Krater gehört ganz ohne Zweifel zu den Top-Highlights Tansanias. Neben dem hier schon öfters vorgestellten Serengeti Nationalpark, der unmittelbar daneben liegt, ist Ngorongoro zwar ein ausgewiesenes Schutzgebiet, aber kein Nationalpark. Über Jahrhunderte hinweg, lebten hier Massai. Heute lebt im Krater niemand mehr, sehr wohl aber im Umland. Da in einem Nationalpark aber niemand wohnen darf, wurde die gesamte Region zu einem mehr als 8.000 km2 großen Schutzgebiet erhoben und 1979 in die UNESCO- Weltnaturerbeliste aufgenommen. 1981 wurde Ngorongoro als Biosphärenreservat ausgezeichnet, 2010 wurde der der Krater 2010 zusätzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Der Kraterboden liegt auf rund 1.800 m Seehöhe Mehr lesen »