Mittwoch , 19 Juni 2019
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Burgenland



Neusiedl am See, Neusiedlersee, Burgenland

Mit einer Fläche von 320 km2 ist der Neusiedlersee einer der größten Steppenseen Europas. Alleine der Schilfgürtel am See misst 180 km2. Das Besondere am „Meer der Ostösterreicher“ ist, dass der See nur die Hälfte des Wasservolumens hat, wie der  46 km2 große Attersee. Die maximale Wassertiefe beträgt 2 m. Eine weitere Eigenheit des Sees ist, dass es keine Abflüsse gibt. Durch die topografischen Besonderheiten konnte sich am See – vor allem im ausgedehnten Schilfgürtel – eine besondere Fauna etablieren. Daher sind Teile des Sees auch zum Nationalpark erhoben worden. Die KulturlandschaftbFertő/Neusiedler See wurde zum UNESCO-Welterbe erhoben. Die beiden Bilder Mehr lesen »

Ostersonntag im Süd-Burgenland, Österreich

Die liebliche Gegend im Südosten des Burgenlandes, dort wo Österreich an Slowenien und Ungarn grenzt, gehört trotz der wunderbaren Landschaft zu den selten besuchten Regionen. Dichte Wälder, Berge, Hügel und dazwischen pittoreske Ortschaften kennzeichnen diesen Teil Österreichs. Das Bild ist nicht zu Ostern entstanden, sondern knapp danach. Aber die Assoziation mit einem ausgedehnten Osterspaziergang nach dem üppigen Festtagsmahl kam sofort. Der Tag war angenehm warm, nicht klar, sondern über dem Dorf lag ein zarter Dunst. In diesem wunderbaren Ambiente habe ich dieses Bild geschossen – im erstaunen darüber, dass in der kleinen Gemeinde gleich zwei so große Kirchen standen…… Dieses Mehr lesen »

Burg Güssing, Burgenland, Österreich

Die Burg von Güssing ist die älteste des Burgenlandes. Schon von weitem her ist das majestätische Bollwerk, das auf einem erloschenen Vulkankegel thront, erkennbar. Ihr Anblick ist von allen Seiten imposant und mächtig.  Acht Jahrhunderte lang war sie heiß umkämpft und Schauplatz vieler blutiger Auseinandersetzungen. Heute ist sie, wie übrigens auch die gleichnamige Stadt zu ihren Füssen ein friedlicher Publikumsmagnet, der vor allem in den wärmeren Jahreszeiten viele Besucher anzieht. Bereits 1157 gab es auf dem Hügel eine hölzerne Wehranlage, die dann ab 1250 unter Einfluss von König Bela III zur Festung ausgebaut wurde. Ab 1290 befand sich die Burg Mehr lesen »

Häuser in Stadtschlaining, Burgenland, Österreich

Im äußersten Süden des Burgenlandes im Bezirk Oberwart liegt das Gemeindegebiet von Stadtschlaining (Városszalónak). Hier in der Grenzregion zu Ungarn tragen die Ortschaften auch alle ungarische Namen, da das Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn gehörte. Schlainig ist vor allem für seine Burg bekannt, die an einer der wichtigsten Durchzugswege stand und deren Geschichte eng verbunden ist mit dem Söldnerführer Andreas Baumkircher, der sich mit Kaiser Friedrich III anlegte und schließlich von diesem 1471 zum Tod verurteilt wurde. Anschließend übernahm die Magnatenfamilie Batthany die Burg. Schlaining wurde der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von Juden besiedelt, die unter dem Schutz der Mehr lesen »