Dienstag , 22 August 2017
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Kreuzfahrt-Hafen in Philipsburg, St. Maarten, Karibik

Die Menschen an Bord verlieren sich so schnell, hört man von Gästen, die auf solchen Schiffen durch die Weltmeere fahren. Das mag seine Richtigkeit wohl haben, Tatsache ist aber auch, dass die etwa 4.000 Passagiere (das entspricht in etwa der Zahl, die auf einem solchen Schiff an Bord sind) ein- und aussteigen – und das dauert mitunter sehr lange. Alleine die Zahl die dafür nötigen Autobusse ist gewaltig – das wären knapp 80 Fünfzigsitzer. Klar ist, dass die Reedereien solche Häfen wie Philipsburg/St. Maarten schätzen, weil der Ort mit seinen Shops und dem Strand in Gehentfernung zu den Schiffen liegt. Mehr lesen »

Kreuzfahrtschiff vor Basseterre, St. Kitts, Karibik

Immer mehr beherrschen die gewaltigen Kreuzfahrtschiffe die Weltmeere. Wenn Sie landen, spucken sie tausende Menschen auf einmal aus. Tausende. Wie Termiten grasen sie die neueroberten Territorien ab. Im Kollektiv fühlen sich die einzelnen Individuen sicher. In aller Regel laufen sie die ersten drei Querstraßen einer Insel ab, dann verdünnt sich ihre Spur. Nur die wagemutigsten unter ihnen, trauen sich, noch weiter ins fremde Terrain vorzudringen. Das Bild macht deutlich wie riesig dieses Schiff im Vergleich zur beschaulichen Größe der Hauptstadt Basseterre ist. Selbst der Flughafen im Vordergrund verkommt zu einem winzigen Ensemble. Für die ankommenden Kreuzfahrtschiffe hat St. Kitts seine Mehr lesen »

Schiffswrack Marigot-Bay, Saint Martin, Karibik

Gestrandete Schiffe von einem Küstenabschnitt zu entfernen, kostet enorm viel Geld – daher tendiert man eher dazu, die Übrigbleibsel einfach dort zu belassen, wo ise sind – und darauf zu warten, bis die Natur sie abbaut. Das kann mitunter böse Folgen für Umwelt und Natur haben – vor allem dann, wenn die Schiffe immer noch  mit Treibstoffen und Schmierölen beladen sind. Gottseidank achtet man heutzutage wesentlich mehr auf diesen  Umstand. Auf der Antilleninsel Saint Martin/Sint Maarten herrscht immer reges Treiben: Denn dieses zwischen Frankreich und den Niederlanden geteilte Eiland, ist für Amerikaner ein bisschen das Mallorca der Karibik. Riesige Hotelburgen Mehr lesen »

St. Kitts vom Flugzeugfenster, St. Kitts & Nevis, Karibik

Alle, die Freunde der guten alten Twin-Otters (DHC-6) sind, wissen auch warum: diese zwei motorige Turboprop-Maschine ohne Druckkabine, verfügt über besonders große Fenster und erlaubt – auch aufgrund der niedrigen Flughöhe – formidable Ausblicke auf die Landschaft. Der Flugzeugtyp bietet bis zu 19 Passagieren Platz und kommt vor allem dort zur Anwendung, wo nur kurze Landebahnen zur Verfügung stehen. Ich bin sowohl auf den Kleinen Antillen als auch in der Südsee mehrfach mit diesen Flugzeugen unterwegs gewesen. Jedes Mal habe ich die Flüge damit sehr genossen – was unter anderem auch darauf zurückzuführen war, dass die Wetterlage immer äußerst gut Mehr lesen »

Lomo Ahuma, Lunch in Havanna, Kuba

Die kulinarische Globalisation wird immer ärger: selbst in den entlegendsten Plätzen gibt es Pizza, Burger und Hot Dogs und ähnliche World-Food-Grauslichkeiten. Europäer (und natürlich auch Amerikaner) sind von fremden Essen und exotischen Mahlzeiten so schnell abgestossen:sie finden alles, was nicht in ihrem Kulturkreis zu hause ist, ekelig. Ein Chicken Nugget ist weniger ekelhaft als ein ganzer Vogel am Teller. Das ist an Verlogenheit kaum zu überbieten. An die Fleischqualität denke ich da gar nicht – nur an das, was am Teller kommt. Wenn mich Menschen fragen, was ich im Ausland schon alles gegessen habe, dann mit einem gewissen Ekel davor, Mehr lesen »

Sonnenuntergang Nevis, Nevis, Karibik

Die Kleine Antilleninsel Nevis – sie bildet mit der Nachbarinsel St. Christopher (St. Kitts genannt) den kleinsten Staat am Doppelkontinent Amerika. Nevis wurde von Kolumbus entdeckt und der gab ihr den Namen, da die ewig eingehüllte Bergspitze ihn glauben ließ, dass es hier Schnee gebe (Nieves = Spanisch für Schnee). Die rund 11.000 Nevisianer sind stolze Bürger und haben mit der Nachbar- und Hauptinsel St. Kitts keine so rechte Freude. Mehrmals gab es Unabhängigkeitstendenzen, die dann aber letztlich doch nicht durchgesetzt wurden. Manche Nevisianer sind froh darüber, andere finden sich damit immer noch nicht ab. Nevis ist knapp 100 km2 Mehr lesen »

Kartenlegerin und Wahrsagerin in Havanna, Kuba,

Die in traditionellen Trachten verkleideten Kubanerinnen waren am Platz vor der Kathedrale von Havanna und haben hier auf zahlungswillige Kunden gewartet. Wild gestikulierend haben sie dann die Karten gelegt und recht lautstark über die Ergebnisse parliert. Wer dem Spanischen mächtig war, konnte hier alles über die Zukunft erfahren – auch solche Sachen, die man wohl gar nicht wissen wollte. Wenn es kein Publikum gab, posierten die Ladys auch für Fotos – und zwar gegen gute Münze (allerdings nur in harter Währung). Wer in Havannas Altstadt Menschen in Kostümen fotografiert und sich weigert zu zahlen, der riskiert eine dicke Lippe. Der Mehr lesen »

Pyramide des Kukulcán, Chichén Itzá, Yucatan, Mexiko

Eine der bedeutsamsten Ruinenstätten Mexikos ist die Maya-Stadt Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatan. Die Sensation dieser Stätte liegt einerseits in ihrer Größe, andererseits in der teilweise großartigen Erhaltung einiger Bauten. „El Castillo“ wurde die 30 m hohe Stufenpyramide des Gottes Kukulcán von den spanischen Erobern genannt. Sie ist das weithin sichtbare ‚Wahrzeichen‘ von Chichen Itza. Seit einigen Jahren ist es leider nicht mehr erlaubt, auf die Pyramide zu steigen (der Ausblick von oben muss großartig sein). Mit dem Bau der Pyramide wurde etwa um 600 bis 800 n. Chr. begonnen – allerdings wurde offensichtlich erst 300 Jahre später der Mehr lesen »

On the Road: Von Cienfuegos nach Trinidad, Kuba

Ich mag Roadtrips…..sehr gerne. Und ich erinnere mich an die unendlichen Fahrten durch die Wildnis im Südwesten der USA. Straßenszenen sind zumeist authentisch – und zeigen ein unbeschönigtes Bild eines Landes, denn auf der Landstraße wird nichts beschönigt oder kaschiert. Der Hintergrund dieses Bildes ist allerdings nicht so sonderlich aufregend: Ich war in einem 50-Sitzer-Autobus und der war ausschließlich mit Touristen gefüllt…..und bei der Hinfahrt saß ich in der ersten Reihe (die ich dann zugunsten eines erkrankten Fahrgastes gegen einen Platz in Reihe 22 aufgab) – und konnte zumindes ein Bild schießen. Kuba ist eine großartige Insel – ein tolles Mehr lesen »

Fischer am Malecon, Havanna, Kuba

Ich kann gar nicht oft genug meine Kuba-Bilder zeigen: die Stadt ist einfach wunderbar – und es gibt so viel zu entdecken und zu sehen. Der Malecon ist die Prachtstraße entlang der Küste. Einst waren hier die feinen Leute zu Hause. Heute stehen viele der Häuser leer und es wird fleissig daran gearbeitet, die Gebäude wieder zu sanieren. Am Malecon schelndert man entweder an der Seeseite oder aber an der Stadtseite entlang. Das Überqueren der Straße ist sehr gefährlich, denn hier fahren die Autos in einem Höllentempo. Wer also einmal auf der Seeseite angekommen ist, sollte zumindest ein Weilchen hier Mehr lesen »