Donnerstag , 19 Oktober 2017
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Fotos aus der ganzen Welt. Impressionen und Bilder aus vielen verschiedenen Destinationen der Welt kurz und klar erläutert.



Pyramide des Kukulcán, Chichén Itzá, Yucatan, Mexiko

Eine der bedeutsamsten Ruinenstätten Mexikos ist die Maya-Stadt Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatan. Die Sensation dieser Stätte liegt einerseits in ihrer Größe, andererseits in der teilweise großartigen Erhaltung einiger Bauten. „El Castillo“ wurde die 30 m hohe Stufenpyramide des Gottes Kukulcán von den spanischen Erobern genannt. Sie ist das weithin sichtbare ‚Wahrzeichen‘ von Chichen Itza. Seit einigen Jahren ist es leider nicht mehr erlaubt, auf die Pyramide zu steigen (der Ausblick von oben muss großartig sein). Mit dem Bau der Pyramide wurde etwa um 600 bis 800 n. Chr. begonnen – allerdings wurde offensichtlich erst 300 Jahre später der Mehr lesen »

On the Road: Von Cienfuegos nach Trinidad, Kuba

Ich mag Roadtrips…..sehr gerne. Und ich erinnere mich an die unendlichen Fahrten durch die Wildnis im Südwesten der USA. Straßenszenen sind zumeist authentisch – und zeigen ein unbeschönigtes Bild eines Landes, denn auf der Landstraße wird nichts beschönigt oder kaschiert. Der Hintergrund dieses Bildes ist allerdings nicht so sonderlich aufregend: Ich war in einem 50-Sitzer-Autobus und der war ausschließlich mit Touristen gefüllt…..und bei der Hinfahrt saß ich in der ersten Reihe (die ich dann zugunsten eines erkrankten Fahrgastes gegen einen Platz in Reihe 22 aufgab) – und konnte zumindes ein Bild schießen. Kuba ist eine großartige Insel – ein tolles Mehr lesen »

Morgenstimmung in Patagonien, Ushuaia, Argentinien

Das Sommerlicht in Patagonien ist ähnlich intensiv wie das in Nord-Europa. Wenn die Sonne aufgeht und die Wolken und den Nebel vertrieben hat, dann sieht alles so unglaublich klar aus. Die Farben kommen intensiv heraus – auch wenn der Himmel nicht wolkenlos ist. Besonders spektakulär sind die Stunden nach dem Sonnenauf- und knapp vor dem Sonnenuntergang. Patagonien ist großartig – die Landschaft ist überwältigend und die Menschen sind reservierter als im restlichen Südamerika. Vielleicht macht das das Klima. In den vergangenen Jahren hat man intensiv daran gearbeitet, noch mehr Unternehmen hier anzusiedeln und damit auch Arbeitsplätze zu schaffen. Doch zu Mehr lesen »

Papa mit Tochter, Havanna, Kuba

Manchmal ist es möglich, mit der Kamera ganz intime Momente von Menschen einzufangen. Man ist stiller Beobachter. Ich mochte es immer sehr gerne auf Plätzen zu sitzen und einfach meine Augen wandern zu lassen. Und so wurde ich Zeuge von Szenen. Die meisten davon wollte ich nicht einfangen, sondern sie einfach an mir vorbeiziehen lassen – denn sie waren zu privat. Andere hingegen sprachen nicht nur die unmittelbar involvierten Menschen an – sondern auch die Betrachter von außen. Und diese transportierten dann Momente, die es sich lohnte zu teilen. Auf vielen Reisen ist mir aufgefallen, wie ängstlich Menschen gegenüber anderen Mehr lesen »

Sacred Heart Church in Levuka, Ovalau, Fiji, Südsee

Levuka war die einstige Hauptstadt Fijis. Doch das ist lange her – mittlerweile hat diese Rolle Suva übernommen. Die ganze Insel Ovalau fiel in eine Art Dornröschenschlaf – und das obwohl es hier neben der spannenden Landschaft auch noch grandiose Architektur- Zeitzeugnisse des britischen Kolonialreiches vorhanden sind. Ich war vor vielen Jahren auf Levuka und es hat mir außergewöhnlich gut gefallen. Das Wetter war damals nicht besonders und es gab zwischendurch immer wieder heftige Regenschauer – und aufgrund der tiefliegenden dunklen Regenwolken speziell schöne Sonnenuntergänge. Die alte Hauptstadt Levuka wurde 2013 als „herausragendes Beispiel einer pazifischen Hafenstadt aus dem späten Mehr lesen »

Le couvent des Jacobins, Toulouse, Frankreich

Der Jakobinerkonvent des Dominikanerordens gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten der „rosaroten Stadt“ Toulouse. Die spektakuläre Klosterkirche, die dem Heiligen Thomas von Aquin geweiht ist, ist ein außergewöhnliches Bauwerk des Mittelalters. Das rund 20 Meter hohe Kirchenschiff, das im 14.  Jahrhundert erbaut wurde, zeichnet sich durch seine Eleganz aus und gehört zu den imposantesten und höchsten dieser Zeit. Zu den architektonischen Besonderheiten zählt das atemberaubende Kreuzrippengewölbe – daher hat man zur besseren Betrachtungsmöglichkeit – auch die riesigen Spiegel am Boden angebracht. In der Kirche des Konvents sind auch die sterblichen Überreste von Thomas von Aquin bestattet. Interessant ist auch die Tatsache, dass Mehr lesen »

Christ Church Kathedrale, Stanley, Falkland Inseln

Die britische Präsenz im Südatlantik stößt den Argentiniern immer noch bitter auf. Man versucht in Buenos Aires mit allen Mitteln und ständig  auf das erlittene Unrecht hinzuweisen. Doch ergab eine erst vor knapp drei Jahren abgehaltene Abstimmung der Bewohner der Inseln den eindeutigen Wunsch nach dem Verbleib bei Großbritannien. Insgesamt leben nur knapp 3.000 Menschen hier am Ende der Welt. Und das Leben ist für europäische Maßstäbe mehr als gewöhnungsbedürftig. Das liegt zum Einen am Wetter, denn hier auf der geografischen Breite von Essen/Düsseldorf/London muss man das ganze Jahr über heizen. Durch den klimatischen Einfluss der Antarktis ist das Klima Mehr lesen »

Yaganes-Kind beim Volkstanz, Puerto Williams, Feuerland, Chile

Kinder sind die besten Schauspieler – und sie genießen es, wenn sie tanzen oder singen. Das war auch bei den Yaganes (Yámanas)  in Tierra del Fuego nicht anders. Die Grupo Apernij Hita kommt aus der kleinen Stadt Puerto Williams – und dort gibt es ein Kulturzentrum und ein Museum, das sich mit den Traditionen der hier lebenden Yagan beschäftigt. Die Yaganes leben seit Jahrtausenden als Nomaden entlang des Beagle-Kanals in Feuerland – und sie sind damit das südlichste indigene Volk der Welt. Der Kontakt mit den Europäern hatte für die Yaganes schreckliche Folgen, denn viele von ihnen starben an eingeschleppten Mehr lesen »

Kinder in Santo Antao, Kapverdische Inseln

Die Kapverden vor der Küste Westafrikas simd ein sehr interessantes Land – nicht nur von der landesnatur her, sondern auch von der ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung. Die ehemalige portugiesische Kolonie lag direkt auf dem Seeweg von Lissabon nach Brasilien und war daher stets ein Schmelzpunkt zwischen Westafrika, Portugal und Südamerika. Die bevorzugte Lage führte zu einem der spannendsten musikalischen Entwicklungen: ein Amalgam von Stilen aus drei Kontinenten – also Melodien und Rhythmen aus Südamerika, Europa und Afrika. Die Kapverden sind ein sehr armes Land – allerdings haben Entwicklungshilfeprojekte dazu geführt, dass sich nach der Unabhängigkeit von Portugal eine eigenständige Wirtschaft Mehr lesen »

Mirador Es Colomer, Mallorca, Balearen

Zu den schönsten Aussichtspunkten der wunderschönen Baleareninsel Mallorca gehört der Mirador es Colomer, an der nordöstlichen Spitze der Insel mit dem Blick auf das Cap Formentor. Der spektakuläre Ausblick weit über die Halbinsel hinaus, ist besonders am späten Nachmittag sehr schön. Denn das warme Licht läßt das Meer noch mehr erstrahlen. Am Cap Formentor treffen sich die ‚vier Winde‘, die in der Geschichte der Baleareninsel eine historische – und auch geografische – Bedeutung haben: Tramuntana, Ponent, Migjorn und Llevant. Sie werden auch die ‚vier großen Brüder‘ genannt. Für ein Volk von Fischern und Bauern hatten die Winde eine besondere Bedeutung. Mehr lesen »