Dienstag , 17 Juli 2018
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Westafrika



Schmetterlinge im Monkeypark , Serrekunda, Gambia, Westafrika

In meiner biologischen Unbedarftheit, habe ich zufälligerweise einen Falter fotografiert, der anhand seines Aussehens nicht eindeutg bestimmbar ist (zumindest für mich). Die Geschichte rundherum ist allerdings sehr interessant. Der wunderschöne – ca 8 cm große Falter sieht aus, wie ein Kleiner Monarch (Danaus chrysippus) – auch Afrikanischer Monarch genannt. Er kommt in weiten Teilen Afrikas, Süd-Asiens sowie in Australien vor. Dieser Falter wehrt sich gegen Fressfeinde mit Alkaloiden, die er bereits im Larvenstadium im Körper anreichert und die ihn ungeniessbar machen. Das wissen seine Feinde allzu gut. Denn auch gegen tatsächliche Zugriffe ist er  durch seine zähe Konsistenz geschützt. Zudem Mehr lesen »

Landschaft in Santo Antao, Kapverden

Eigentlich vermutet man – wenn man den Namen Cabo Verde hört – ein üppig grünes Land. Dass dem nicht so ist, lernt man gleich nach der Ankunft in Sal. Die Inseln sind mit einer einzigen Ausnahme sehr trocken. Und diese Ausnahme heißt Santo Antao, denn dort sorgt ein feuchter Wind zumindest für Nebel und Tröpfchen – auf einer Seite des Eilands. De direkt vor der Westafrikanischen Küste liegenden Inseln bekommen zwar schönen Wind – sind damit also ideal für Kitesurfer – aber Niederschläge gibt es so gut wie keine. Die Bevölkerung der Inseln sind vom Schicksal lange Zeit nicht verwöhnt Mehr lesen »

Kochen mit Ida Cham, Serrekunda, Gambia, Westafrika

Eines der schönsten Erlebnisse bei meinem Aufenthalt in Gambia war der Tag mit Ida Cham. Am Programm stand ein Kochkurs. Genaueres hatten sie mir aber vorab nicht verraten. Als wir zu Idas Haus fuhren, wurde ich mit meinem Guide Mamou sehr herzlich begrüsst. Ida hat im Innenhof ihres offenen Hauses einen Kleiderständer auf dem afrikanische Gewänder hängen. Jeder Gast wird dazu aufgefordert, sein europäisches Gewand gegen ein buntes Shirt zu tauschen. Bei mir war das nicht nötig, denn ich hatte mich bereits bunt in Schale geworfen (auch wenn mein Shirt aus Samoa war). Anschließend fuhren wir mit Ida zum Markt. Mehr lesen »

Flug über Dakar, Senegal, Westafrika

Wer behauptet, dass man vom Flugzeugsessel aus nichts sieht, der irrt. Diese Bilderserie über der Hauptstadt Senegal wurde vom Brussels Airlines Airbus A330 aus geschossen….auf dem Weg von Brüssel nach Banjul/Gambia über Dakar/Senegal. Herausragend aus dem Häusermeer ist das Monument de la Renaissance africaine. Die 49 Meter hohe Bronzeplastik – die höchste Statue Afrikas – steht auf dem Basaltkegel Deux Mamelles und erinnert an den 50. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes von Frankreich im Jahr 2010. Die Bilder entstanden auf dem Weg nach Gambia – dem eigentlichen Reiseziel.   Reisetipps: Gambia ist ein optimaler Einstieg für Westafrika – es ist ungefährlich Mehr lesen »

Morgen am Strand, Serrekunda, Gambia, Westafrika

Gambias Atlantikküste ist ein einziger langer Sandstrand. Seit das kleine westafrikanische Land auch auf der touristischen Landkarte in Erscheinung trat, finden sich besonders während der Wintermonate zahlreiche Touristen aus Europa hier ein. Das Wetter ist angenehm warm und es regnet so gut wie nie. Gambias touristische Infrastruktur hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Die Hotels, die den Gästen zur Verfügung stehen, entsprechen internationalen Standards. Gründe, um nach Gambia zu reisen gibt es viele. Das Land, das sich entlang des gleichnamigen Flusses erstreckt und weit in den Senegal hineinreicht, ist landschaftlich trotz seiner geringen Größe (von 11.000 km2) vielfältig. Mehr lesen »

„Schau, der fotografiert uns“ – Kinder in Bakau, Gambia

Afrikanische Kinder sind lebendig und neugierig – und sie entdecken den Fotografen schneller als der die Linse scharfstellen kann. Dieses Bild entstand bei meinem Aufenthalt in Gambia. Wir waren eigentlich unterwegs zum Handicraft-Markt in Bakau – und als ich aus dem Auto stieg, entdeckte ich diese süßen Kinder, die gerade am Spielen waren. Schnell zückte ich meine Kamera und fokussierte an  – als schon der erste mich dabei entdeckte. Kinder sind überall großartig – aber ganz besonders in Afrika. Das hat damit zu tun, dass sie einen so großen Drang haben, zu entdecken und zu erforschen. Und sie sind in Mehr lesen »

Unterwegs in Brikama, Bakau und Serrekunda, Gambia, Westafrika

Reisen bildet, wenn man sich darauf einlassen will und kann. Das Leben läuft nicht überall so ab, wie in Mitteleuropa. Wer nur verreist, um seinen Körper an einen Strand zu wuchten, der wird nur sehr wenig von dem prallen Leben mitbekommen, das sich draußen abspielt. Es gibt Länder, die bunter sind, als andere – und darum geht es heute. Gambia ist bunt – und Gambia ist spannend. Die ehemalige britische Kolonie entlang des Flusses Gambia gehört zu den am einfachsten zu bereisenden Ländern dieses Teils des Kontinents. Das liegt auch daran, dass die Menschen hier unglaublich freundlich und liebevoll sind. Mehr lesen »

Kunsthandwerksmarkt, Brikama, Gambia, Westafrika

Afrikanisches Kunsthandwerk ist vielfältig und vor allem sehr dekorativ. Bei meinem Besuch des Kunsthandwerksmarktes von Brikama in Gambia, stand in erster Linie die Werksschau im Vordergrund. Ich kam also nicht als potenzieller Käufer, sondern als Reporter. Und diese Rolle hat mir großartig gut gefallen. Der Marktchef hat mich an der Hand genommen und mir die einzelnen Händler und Handwerker vorgestellt. Das Tolle an diesem Markt ist, dass viele der hier verkauften Produkte direkt hier hergestellt werden. Das gilt ganz besonders für die Holzarbeiten. Ein Schnitzer kam direkt aus Senegal, ein anderer hatte sich mit der Schnitzarbeit von Mali und Burkina Mehr lesen »

Altstadt von Mindelo, Sao Vicente, Kapverden

Wir sind auf den Kapverden…..einem Archipel vor der westafrikanischen Küste. Der Name ‚grünes Kap‘ ist nicht zutreffend, denn die Inseln sind allesamt sehr trocken. Die Kapverden waren bis 1975 eine portugiesische Kolonie. Sao Vicente ist zunächst Mindelo – die lebhafte und auch verruchte Hafenstadt, in der rund 98 Prozent der gesamten Bevölkerung der Insel leben. Der Hafen dieser lebendigen Stadt galt unter den Seefahrern als bester und sicherster des ganzen Archipels. Der Porto Grande war übrigens auch der größte Hafen zwischen Lissabon und Kapstadt. Seit den Napoleonischen Kriegen, die vertraglich das Vorrecht für den Handel mit Brasilien einbrachte, erlebte die Mehr lesen »

Kinder von Santo Antao, Kapverden, Westafrika

Die Landschaft ist karg, das Leben hart und unerbittlich: Die Rede ist von den Kapverden vor der Küste Senegals. Ungeachtet ihres namens als „Grünes Kap“ ist der gesamte Archipel eine Trockenzone. Und das hat die Bevölkerung hier geprägt. Auch als portugiesische Kolonie ging es den Inselbewohnern miserabel. Nach der Unabhängigkeit 1975 begann eine noch schlimmere Zeit. Doch mit harter Arbeit und hohem Einsatz gelang es, das Land von den allerschlimmsten Bürden der Hungersnot und des Elend zu befreien. Rosig ist es in diesem Teil der Welt immer noch nicht. Doch die Bewohner der Inselgruppe, die sich von Lissabon auf halben Mehr lesen »