Sonntag , 17 Dezember 2017
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Westafrika



Morgen am Strand, Serrekunda, Gambia, Westafrika

Gambias Atlantikküste ist ein einziger langer Sandstrand. Seit das kleine westafrikanische Land auch auf der touristischen Landkarte in Erscheinung trat, finden sich besonders während der Wintermonate zahlreiche Touristen aus Europa hier ein. Das Wetter ist angenehm warm und es regnet so gut wie nie. Gambias touristische Infrastruktur hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Die Hotels, die den Gästen zur Verfügung stehen, entsprechen internationalen Standards. Gründe, um nach Gambia zu reisen gibt es viele. Das Land, das sich entlang des gleichnamigen Flusses erstreckt und weit in den Senegal hineinreicht, ist landschaftlich trotz seiner geringen Größe (von 11.000 km2) vielfältig. Mehr lesen »

„Schau, der fotografiert uns“ – Kinder in Bakau, Gambia

Afrikanische Kinder sind lebendig und neugierig – und sie entdecken den Fotografen schneller als der die Linse scharfstellen kann. Dieses Bild entstand bei meinem Aufenthalt in Gambia. Wir waren eigentlich unterwegs zum Handicraft-Markt in Bakau – und als ich aus dem Auto stieg, entdeckte ich diese süßen Kinder, die gerade am Spielen waren. Schnell zückte ich meine Kamera und fokussierte an  – als schon der erste mich dabei entdeckte. Kinder sind überall großartig – aber ganz besonders in Afrika. Das hat damit zu tun, dass sie einen so großen Drang haben, zu entdecken und zu erforschen. Und sie sind in Mehr lesen »

Unterwegs in Brikama, Bakau und Serrekunda, Gambia, Westafrika

Reisen bildet, wenn man sich darauf einlassen will und kann. Das Leben läuft nicht überall so ab, wie in Mitteleuropa. Wer nur verreist, um seinen Körper an einen Strand zu wuchten, der wird nur sehr wenig von dem prallen Leben mitbekommen, das sich draußen abspielt. Es gibt Länder, die bunter sind, als andere – und darum geht es heute. Gambia ist bunt – und Gambia ist spannend. Die ehemalige britische Kolonie entlang des Flusses Gambia gehört zu den am einfachsten zu bereisenden Ländern dieses Teils des Kontinents. Das liegt auch daran, dass die Menschen hier unglaublich freundlich und liebevoll sind. Mehr lesen »

Kunsthandwerksmarkt, Brikama, Gambia, Westafrika

Afrikanisches Kunsthandwerk ist vielfältig und vor allem sehr dekorativ. Bei meinem Besuch des Kunsthandwerksmarktes von Brikama in Gambia, stand in erster Linie die Werksschau im Vordergrund. Ich kam also nicht als potenzieller Käufer, sondern als Reporter. Und diese Rolle hat mir großartig gut gefallen. Der Marktchef hat mich an der Hand genommen und mir die einzelnen Händler und Handwerker vorgestellt. Das Tolle an diesem Markt ist, dass viele der hier verkauften Produkte direkt hier hergestellt werden. Das gilt ganz besonders für die Holzarbeiten. Ein Schnitzer kam direkt aus Senegal, ein anderer hatte sich mit der Schnitzarbeit von Mali und Burkina Mehr lesen »

Altstadt von Mindelo, Sao Vicente, Kapverden

Wir sind auf den Kapverden…..einem Archipel vor der westafrikanischen Küste. Der Name ‚grünes Kap‘ ist nicht zutreffend, denn die Inseln sind allesamt sehr trocken. Die Kapverden waren bis 1975 eine portugiesische Kolonie. Sao Vicente ist zunächst Mindelo – die lebhafte und auch verruchte Hafenstadt, in der rund 98 Prozent der gesamten Bevölkerung der Insel leben. Der Hafen dieser lebendigen Stadt galt unter den Seefahrern als bester und sicherster des ganzen Archipels. Der Porto Grande war übrigens auch der größte Hafen zwischen Lissabon und Kapstadt. Seit den Napoleonischen Kriegen, die vertraglich das Vorrecht für den Handel mit Brasilien einbrachte, erlebte die Mehr lesen »

Kinder von Santo Antao, Kapverden, Westafrika

Die Landschaft ist karg, das Leben hart und unerbittlich: Die Rede ist von den Kapverden vor der Küste Senegals. Ungeachtet ihres namens als „Grünes Kap“ ist der gesamte Archipel eine Trockenzone. Und das hat die Bevölkerung hier geprägt. Auch als portugiesische Kolonie ging es den Inselbewohnern miserabel. Nach der Unabhängigkeit 1975 begann eine noch schlimmere Zeit. Doch mit harter Arbeit und hohem Einsatz gelang es, das Land von den allerschlimmsten Bürden der Hungersnot und des Elend zu befreien. Rosig ist es in diesem Teil der Welt immer noch nicht. Doch die Bewohner der Inselgruppe, die sich von Lissabon auf halben Mehr lesen »

On the Road: Von Ribeira Grande nach Porto Novo, Santo Antao, Kapverden

Die Kargheit bestimmt das Landschaftsbild der Kapverden. Trotz ihres Namens „grünes Kap“ sind die Inseln trocken. Wasser gehört zu den größten Kostbarkeiten in dieser Region. Leicht hatten es die Bewohner hier nie. Zuerst standen sie unter der Kolonialherrschaft der Portugiesen und litten unter der brutalen Hand des Mutterlandes, dann nach der Unabhängigkeit kam die Wirtschaftskrise. Doch die Kapverdianer sind fleissig und stolz – und es gelang ihnen viele ihrer Probleme zu meistern. Dennoch sind die Menschen hier arm. Seit einigen Jahren hat sich der Tourismus etabliert – nicht überall zum Vorteil der Bewohner. Nach Santo Antao kommen allerdings eher die Mehr lesen »

Hafen von Mindelo, São Vicente, Kapverden

Der Hafen von Mindelo auf der Kap Verden Insel Såo Vicente ist weithin bekannt. Seit einigen Jahren stoppen auch Kreuzfahrtschiffe hier und darum ist es nicht verwunderlich, wenn Kreuzfahrer einen Unbeteilgten fragen, ob man zufälligerweise auch Gast auf einem solchen ist. Doch hat Mindelo weitaus mehr zu bieten als bloss Hafen und Kulisse. Hier ist eine der großen Heimstätten der grenzgenialen kapverdischen Musik – und diese wir vor allem am Wochenende live zelebriert. In nahezu jeder Bar wird hier aufgegeigt – und wenn die Kapverdianer Musik machen, dann kommt das aus der tiefsten Seele. Gelernt haben sie von den Portugiesen Mehr lesen »

Bunte Boote, Ponta do Sol, Santo Antão, Kapverden

Der kleine Fischerhafen von Ponta do Sol auf der Kapverden-Insel Santo Antão war einer meiner Lieblingsplätze bei meiner Kapverden-Reise. Hier konnte man stundenlang beobachten, was da so vor sich ging. Am Spannnendsten war aber der Nachmittag, wenn die Fischer von ihrer Ausfahrt nach Hause kammen und ihren Fang brachten und schließlich die schweren Holzboote an Land zogen. Die Boote auf den Kapverden sind bunt. Und das heutige Bild ist diesen Fischern gewidmet. Ich habe dieses Boots-Foto für das Cover einer CD mit dem Titel „Colours“ verwendet, weil es ein wunderbar farbfrohes Bild ist. Vielleicht täuscht es ein wenig über die Mehr lesen »

Eberfisch auf Santo Antão, Kapverden

Ich habe es immer gemocht, den Fischern im Hafen beim Einholen der Beute über die Schultern zu sehen. Vielleicht ergibt sich da ein Blick auf das eine oder andere Fischlein, das ich noch nie zuvor zu Gesicht bekommen habe. Und genau so etwas ist mir im kleinen Hafen von Ponta do Sol auf der Kapverden-Insel Santo Antão passiert. Ein kleiner roter Fisch mit hohem seitlich zusammengedrückten Körper und großen Augen lag da zwischen den ganzen anderen Fischen, die mir von ihrer Form her schon bekannt waren. Allerdings legten die Fischer wohl nicht allzu großen Wert auf diese Art, denn er Mehr lesen »