Samstag , 20 Juli 2019
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Auf der Hauptpost Banjul, Banjul, Gambia, Westafrika

Gambia war ein großartiges Reiseziel: freundliche Menschen und ein sehr interessantes Setting in Westafrika. Wer kommunikativ ist, wird dieses Land lieben. Dank meiner lieben Guides Mamou und Dodou, bin ich in kürzester Zeit mit sehr vielen Menschen bekannt geworden. Es war wirklich großartig. Eine der berührendsten Szenen gab es am Hauptpostamt in Banjul, wo ich den Postchef höchstpersönlich kennengelernt habe. Er hat mir nicht nur das ganze System hier gezeigt, sondern mich dann auch noch zur Hochzeit seiner Tochter eingeladen. Und somit hatte ich einen neuen Kreis an freundlichen und lieben Leuten kennengleernt. Da Gambia bis 1965 eine britische Kolonie Mehr lesen »

Frösche im Jozani-Chwaka-Bay Nationalpark, Sansibar, Tansania

Auf all meinen Reisen zählen sowohl Begegnungen mit Reptilien als auch mit Amphibien zu seltenen Sternstunden. Die derzeitigen Lebensbedingungen machen das Leben für Vertreter der Froschlurche nicht gerade einfach. Dramatisch ist für diese Tiere alles, was ihre extrem empfindliche Haut, die ständig feucht sein muss, angreift. Dazu gehört etwa der Chytridpilz. Der Chytridpilz stammt ursprünglich aus Afrika und lebt auf der Haut von afrikanischen Krallenfröschen, die gegen die Wirkung dieser Pilze jedoch immun sind. Allerdings haben Forscher zuvor entdeckt, dass man Krallenfrösche für Schwangerschaftstests heranziehen kann. So wurden die Frösche mit den Pilzen über den gesamten Globus verbreitet. Das große Mehr lesen »

Zwei Schulmädchen, Mindelo, Sao Vicente, Kapverden

An einem Dezember-Tag, etwa eine Woche vor Weihnachten, bin ich im Stadtzentrum von Mindelo spazieren gegangen. Zwei Schülerinnen kamen mir entgegen und stoppten mich. „Kannst du bitte ein Bild von uns machen?“ sagte die eine von ihnen und stellte sich vor mich hin. Ich war ein wenig perplex. Denn damit hatte ich nicht gerechnet. Die beiden Mädchen standen in Pose – und anders als erwartet – grinsten sie nicht in die Linse. Ich habe ihnen die beiden Fotos gezeigt und mich bedankt und ihnen frohe Weihnachten gewunschen. Erst hinterher ist mir aufgefallen, wie wunderbar diese Begegnung war. Natürlich konnten sie Mehr lesen »

Kinder in Serrekunda, Gambia, Westafrika

Ich bin Weltreisender aus Passion. Ich werde hin und wieder von Guides gefragt, was ich gerne sehen und kennenlernen will. So geschah das auch in Gambia. Meine zwei Begleiter waren anfangs natürlich noch Fremde, aber nach zwei Tagen haben wir uns schon ein wenig angefreundet. Ich habe gesagt, dass mich am meisten interessieren würde, zu erfahren wie das Leben in der Gemeinschaft ist. Sie haben mich beide zunächst wortlos angesehen. Und jeden Tag bin ich tiefer in die Gemeinschaft eingeführt worden. Ich habe unzählig viele Menschen kennenglernt, war bei ihnen zu Hause und habe gesehen wie sie leben. Am letzten Mehr lesen »

Zebra, Ngorongoro Krater Conservation Area, Tansania

Der unfassbar tolle Ngorongoro Krater war schon einmal hier im Blog vertreten – und zwar mit verschiedenen Blickwinkeln vom Kraterrand. Von diesen Aussichtspunkten, die ungefähr 600 bis 700 m über dem Kraterboden liegen, hat man allerdings keine Vorstellung davon, wie weitläufig dieser ist. Denn diese Dimensionen sind für das menschliche Auge nicht erfassbar. Die Fläche ist so groß, dass ein Großteil der Bundeshauptstdt Wien hier Platz finden würde. Am Augenscheinlichsten fällt einem noch der Natron-See im Zentrum auf. Durch den Krater führen zahlreiche Wege und Straßen, die förmlich zu einer Safari einladen. Unter anderem leben hier große Mengen an Antilopen, Mehr lesen »

Ngorongoro-Krater, Ngorongoro Conservation Area, Tansania

Der Ngorongoro-Krater gehört ganz ohne Zweifel zu den Top-Highlights Tansanias. Neben dem hier schon öfters vorgestellten Serengeti Nationalpark, der unmittelbar daneben liegt, ist Ngorongoro zwar ein ausgewiesenes Schutzgebiet, aber kein Nationalpark. Über Jahrhunderte hinweg, lebten hier Massai. Heute lebt im Krater niemand mehr, sehr wohl aber im Umland. Da in einem Nationalpark aber niemand wohnen darf, wurde die gesamte Region zu einem mehr als 8.000 km2 großen Schutzgebiet erhoben und 1979 in die UNESCO- Weltnaturerbeliste aufgenommen. 1981 wurde Ngorongoro als Biosphärenreservat ausgezeichnet, 2010 wurde der der Krater 2010 zusätzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Der Kraterboden liegt auf rund 1.800 m Seehöhe Mehr lesen »

Einsamkeit in der Wüste Namib, bei Sossusvlei, Namibia

Nur einen Steinwurf von der Straße entfernt, beginnt die Einsamkeit. So gesehen in der Wüste Namib. Bei Sossusvlei wachsen die riesigen Sanddünen in den Himmel. Am Ende der Straße herrscht das geschäftige Treiben eines Naturwunders. Aber auf dem langen Straßenstück der C-19 herrscht Einsamkeit. Dort waren die Dünen nicht ganz so spektakulär wie bei Sossusvlei – aber dakonnte man diese Einsamkeit spüren lernen. Ich habe das Auto am Straßenrand abgestellt und bin in die Wüste gegangen. Eigenartige, vom Sand abgeschliffene Steine konnte ich da finden – und am Horizont bäumten sich die gewaltigen Sanddünen auf. Am Nachmittag änderte sich dann Mehr lesen »

Graukopfmöwe im Monkey Park, Serekunda, Gambia

Möwen sind Allesfresser und überall da zu finden, wo es etwas zu fressen gibt. Die rund 80 km Küste Gambias besteht aus einem einzigen -fast nirgendwo unterbrochenem Sandstrand. Noch gibt es vor der Küste des kleinsten Landes Afrikas genügend Fische. Der recht frische Meeresstrom, der von Süden kommend die Küste hochkommt, sorgt dafür. Kühl ist das Wasser hier übrigens nicht wirklich – Gambia ist eine Ganzjahres-Badedestination. Graukopfmöwe (Chroicocephalus cirrocephalus – auch Larus cirrocephalus) lebt in Küstenarealen Afrikas und Südamerikas. Erwachsene Tiere werden bis 40 cm groß und bringen es auf eine Flügelspannweite von bis zu 115 cm. Die afrikanische Variante Mehr lesen »

Küstenreiher, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Die Insel Sansibar ist mittlerweile als Reiseziel in aller Munde. Das ist kein Wunder, denn die landschaftliche wie auch die kulturelle Vielfalt ist sehr groß. Naturschützer haben es auch geschafft, den letzten verbliebenen Regenwald mit anschließendem Mangrovenwald zu einem Nationalpark zu machen. Dort leben unter anderem seltene Tier- und Pflanzenarten – wie etwa der Küstenreiher (Egretta gularis schistacea). Diese Reiher besiedlen die Küstenabschnitte des Indischen Ozeans und fühlen sich in den Mangroven durchaus wohl. Dort jagen sie vor allem nach Krebsen, Krabben und kleinen Fischen. Der blaugrau gefärbte Reiher hat sich farblich optimal an die Umgebung angepasst und war sehr Mehr lesen »

Sansibar-Stummelaffe, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Der mittlerweile sehr seltene Sansibar-Stummelaffe (Piliocolobus kirkii) ist in seiner Heimat unter dem Namen „Red Colobus“ besser bekannt. Von der Weltnaturschutzunion IUCN ist diese Spezies, die auf Sansibar und Pemba endemisch ist, als „critically endangered“ gelistet. Obwohl die Tiere im Nationalpark streng geschützt sind, macht ihnen die Zerstörung des Lebensraumes – das Roden der Waldflächen – zu schaffen. Im Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark befindet sich der letzte unberührte Regenwald der Insel. Für Besucher sind die Affen recht einfach auszumachen, denn eines ihrer bevorzugten Aufenthaltsgebiete liegt in unmittelbarer Nähe zum Nationalparkeingang. Doch ist es nicht einfach, gute Fotos von den Tieren zu machen – Mehr lesen »