Donnerstag , 19 Oktober 2017
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„Schau, der fotografiert uns“ – Kinder in Bakau, Gambia

Afrikanische Kinder sind lebendig und neugierig – und sie entdecken den Fotografen schneller als der die Linse scharfstellen kann. Dieses Bild entstand bei meinem Aufenthalt in Gambia. Wir waren eigentlich unterwegs zum Handicraft-Markt in Bakau – und als ich aus dem Auto stieg, entdeckte ich diese süßen Kinder, die gerade am Spielen waren. Schnell zückte ich meine Kamera und fokussierte an  – als schon der erste mich dabei entdeckte. Kinder sind überall großartig – aber ganz besonders in Afrika. Das hat damit zu tun, dass sie einen so großen Drang haben, zu entdecken und zu erforschen. Und sie sind in Mehr lesen »

Unterwegs in Brikama, Bakau und Serrekunda, Gambia, Westafrika

Reisen bildet, wenn man sich darauf einlassen will und kann. Das Leben läuft nicht überall so ab, wie in Mitteleuropa. Wer nur verreist, um seinen Körper an einen Strand zu wuchten, der wird nur sehr wenig von dem prallen Leben mitbekommen, das sich draußen abspielt. Es gibt Länder, die bunter sind, als andere – und darum geht es heute. Gambia ist bunt – und Gambia ist spannend. Die ehemalige britische Kolonie entlang des Flusses Gambia gehört zu den am einfachsten zu bereisenden Ländern dieses Teils des Kontinents. Das liegt auch daran, dass die Menschen hier unglaublich freundlich und liebevoll sind. Mehr lesen »

Kunsthandwerksmarkt, Brikama, Gambia, Westafrika

Afrikanisches Kunsthandwerk ist vielfältig und vor allem sehr dekorativ. Bei meinem Besuch des Kunsthandwerksmarktes von Brikama in Gambia, stand in erster Linie die Werksschau im Vordergrund. Ich kam also nicht als potenzieller Käufer, sondern als Reporter. Und diese Rolle hat mir großartig gut gefallen. Der Marktchef hat mich an der Hand genommen und mir die einzelnen Händler und Handwerker vorgestellt. Das Tolle an diesem Markt ist, dass viele der hier verkauften Produkte direkt hier hergestellt werden. Das gilt ganz besonders für die Holzarbeiten. Ein Schnitzer kam direkt aus Senegal, ein anderer hatte sich mit der Schnitzarbeit von Mali und Burkina Mehr lesen »

Sanddünen in der Namib-Wüste, Sossusvlei, Namibia

Endlos scheinende  Feslflächen, die welthöchsten Sanddünen und die zerklüfteten Naukluft-Berge gehören ebenso zum Namib-Naukluft Nationalpark wie die feindliche Westküste. Der fast 50.000 km2 große Nationalpark gehört zu den größten Naturschutzgebieten der Welt. Der Name „Namib“ leitet sich vom Wort „leerer Platz“ ab – und er bezeichnet eine der ältesten Wüsten der Welt. Seit 80 Mio. jahren gibt es diese Wüste bereits und immer noch zählt sie zu den trockendsten Orten dieses Planeten. In seinem Herzen liegt Sossuvlei mit seinen riesigen Sanddünen.Und wer hier einen Nachmittag – oder besser noch einen Morgen mit Sonnenaufgang erlebt – wird diese Bilder niemals aus Mehr lesen »

Blick über Gizeh, Kairo, Ägypten

Kairo ist eine Metropole, die gemischte Gefühle erweckt – einerseits Faszination, ob des unglaublichen und prallen Lebens, das hier tagtäglich ißund rund um die Uhr stattfindet, andererseits die Angst vor dem Moloch, vor dem Chaos, der Ungeordnetheit und dem Schmutz, Staub und Sand. Mit rund 16 Mio. Einwohnern im gesamten Agglomerat, das mittlerweile bis ganz weit in die Wüste hineinragt, ist es eine der größten Städte des Kontinents Afrikas. Ich war leider nur recht kurz in Kairo – aber ich war sofort magisch fasziniert davon. Und es kamen Assoziationen mit Mumbai hoch, das ebenso chaotisch, ungeordnet ist und ambivalente Gefühle Mehr lesen »

Eine Giraffe, Hwange Nationalpark, Simbabwe

Der Hwange Nationalpark in Zimbabwe ist so groß wie Tirol und Vorarlberg zusammen – und Heimat unzähliger Tierarten. Wie in allen anderen Nationalparks ist es sehr gut, wenn man mit lokalen Guides unterwegs ist, denn sie kennen nicht nur die günstigsten Wege, sondern auch die besten Plätze, um Tiere zu beobachten. Mein Besuch war am Ende der Trockenzeit – wo es nur noch sehr wenige Wasserlöcher gab. Dort konnte man vor allem Elefanten beobachten – die dorthin unteregs waren. Darüber habe ich hier schon zweimal berichtet. Hier sind auch meine beiden besten Elefantenbilder entstanden – das mit dem einsamen alten Mehr lesen »

Eine Riesentrappe, Etosha Nationalpark, Namibia

Wenn man durch den Etosha Nationalpark fährt, dann liegt das Hauptaugenmerk zunächst immer auf den Big 5. Und das ist schade, weil es darüberhinaus immer wieder sehr spannende Tierbegegnungen gibt, die sich lohnen. Und von einer solchen sprechen wir heute: dieser Vogel kreuzte meinen Weg. Und was mir daran ganz besonders gefiel, war sein Schatten (daher dieser Bildausschnitt). Ich dachte zuerst, dass das ein Sekretär war, aber der Wildhüter konnte dieses Federvieh sofort als Riesentrappe (Ardeotis kori) identifizieren. Der Vogel war nicht nur sehr stattlich, sondern auch von seiner Stärke und Überlegenheit überzeugt. Nachträgliche Recherchen ergaben, dass diese Spezies zu Mehr lesen »

Die letzte Fahrt der Celebration, Walvis Bay, Namibia

Manchmal kommt man als Journalist zu Geschichten, die mehr als nur Zufall sind…..so auch diese: Ich war auf einem Katamaran in der Walvis Bay in Namibia unterwegs, um Seehunde, Pelikane und Delfine zu beobachten. Und das habe ich auch gemacht. Das eiskalte Wasser des Atlantik vor der Küste Namibias sorgt nämlich für Fischreichtum – und dieser wiederum sorgt für reiche Fauna – Robben und Seehunde, die Fisch in großen Mengen vertilgen ebenso wie auch die hier lebenden Pelikane. Und es war bitterkalt – wirklich bitterkalt. Die meisten Mitreisenden haben sich in die Kabine des Katamarans verzogen, weil sie nicht richtig Mehr lesen »

Bauersfrau in Shiselweni, Swaziland

Das kleine Königreich Swaziland (17.000 km2) gehört normalerweise zu den eher selten besuchten Regionen Südafrikas. Wer allerdings die Route vom Kruger-Nationalpark nach St. Lucia und weiter nach Durban einschlägt, muss dieses Land durchqueren. Swaziland ist wesentlich ärmer als Südafrika – obwohl die Hauptverkehrsstraße, die das land durchquert sehr gut ausgebaut ist. Auf meiner Tour – gemeinsam mit zwei netten Kollegen von FTI – haben wir kurz nach dem Überqueren der Grenze einen Stopp in der Hauptstadt Mbabane eingelegt, wo wir unter anderem auch am Markt waren, ehe wir in unser Hotel nach Ezulwini fuhren. Mbabane war großartig – ein buntes Mehr lesen »

Flugzeugwrack am Airport in Kairo, Ägypten

In einer Diskussion mit einem Umweltschützer haben wir die Theorie aufgestellt, dass es einen Unterschied macht, ob man eine Plastikflasche in Österreich in die gelbe Tonne oder sie in Afrika oder Asien in einen Müllkübel wirft. In den meisten Ländern außerhalb Europas (aber auch in Europa) wird Müll ausschließlich deponiert – während er zum Beispiel in Wien großteils verbrannt wird. Große Industriewracks werden in Europa in Einzelteile zerlegt und möglichst rezykliert, denn hier verbergen sich so manche Schätze, die durchaus wertvoll sind. Auf den meisten mitteleuropäischen Airports habe ich keine am Rand abgestellten, vor sich hin modernden Flugzeugwracks gesehen (mit Mehr lesen »