Mittwoch , 19 Juni 2019
Startseite | Afrika | Ngorongoro-Krater, Ngorongoro Conservation Area, Tansania

Ngorongoro-Krater, Ngorongoro Conservation Area, Tansania


Der Ngorongoro-Krater gehört ganz ohne Zweifel zu den Top-Highlights Tansanias. Neben dem hier schon öfters vorgestellten Serengeti Nationalpark, der unmittelbar daneben liegt, ist Ngorongoro zwar ein ausgewiesenes Schutzgebiet, aber kein Nationalpark. Über Jahrhunderte hinweg, lebten hier Massai. Heute lebt im Krater niemand mehr, sehr wohl aber im Umland. Da in einem Nationalpark aber niemand wohnen darf, wurde die gesamte Region zu einem mehr als 8.000 km2 großen Schutzgebiet erhoben und 1979 in die UNESCO- Weltnaturerbeliste aufgenommen. 1981 wurde Ngorongoro als Biosphärenreservat ausgezeichnet, 2010 wurde der der Krater 2010 zusätzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben.

Der Kraterboden liegt auf rund 1.800 m Seehöhe und ist von einem 300 bis 600 m Kraterrand umschlossen. Der Durchmesser des Kraters beträgt rund 20 km, die Fläche innerhalb des Kraters rund 264 km2 . Damit ist der Ngorongoro Krater die größte intakte erloschene Caldera der Erde. Die meisten Unterkünfte finden sich auf dem Kraterrand auf etwa 2.300 m Seehöhe. In der Nacht fallen die Temperaturen rasant.

Rekordverdächtig ist auch der Reichtum an Tieren: Etwa 25.000 Großsäuger bevölkern den Krater. Unter anderem lebt hier eine große Zahl an Zebras, Büffeln, Gnus, Elenantilopen sowie Thomson-Gazellen. Im Krater findet sich auch die höchste Dichte an Raubtieren: Löwen, Hyänen und Leoparden. In den Sümpfen im Krater leben Flusspferde sowie eine Vielzahl verschiedener Vogelarten. Auch Elefanten und Spitzmaulnashörner leben hier.

Im Herzen des Kraters liegt ein Natron(Soda)- See, den die Massai „Magadi“ (Wort für „Soda“) nennen.  An dessen Ufern kann man manchmal tausende Flamingos sehen. Sehr nahe kommt man an das Ufer des Sees allerdings nicht heran. Wie in mittlerweile allen Schutzgebieten, dürfen Autos nur auf den festgelegten Wegen und nicht mehr querfeldein fahren. Seitens der UNESCO-Kommission gab es aufgrund der mittlerweile sehr großen Menge an Fahrzeugen – vor allem in der Hochsaison – Kritik.

Ngorongoro Krater - Conservation Area

Blick in den Ngorongoro Krater

Ngorongoro Krater - Conservation Area

Ngorongoro Krater – gut erkennbar ist der Magadi-Lake

Ngorongoro Krater - Conservation Area

Bis zu 600 m tief ist der Krater

Mein Tipp:

FTI Touristik

Tansania ist das optimale Reiseland Ostafrikas. Neben der großartigen Nationalparks  – allen voran der Serengeti – gibt es als Nachprogramm Top-Beach-Relaxen auf Sansibar. Kein anderes Land Afrikas bietet eine solche Kombination aus zwei Highlights.

Wer das Land bereisen will, sollte beim Reiseverantalter FTI ein Paket buchen. Darin sind nicht nur alle Unterkünfte, sondern auch die Eintritte in die Parks (sind sehr teuer) sowie die Transfers und Zubringerflüge inkludiert. Sansibar bietet erstklassige Strände und Unterkünfte in jeder Preisklasse.

Täglich aktuelle Angebote finden sich auf der FTI-Hompage. Lohnenswert ist auch ein Blick in den Afrika-Katalog.






Deine Meinung?









Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*