Dienstag , 17 Juli 2018
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Morgenstimmung Färöer Inseln, Nordatlantik

Wie aus dem Nichts sind die Silhouetten der felsigen Inseln aus dem Meer aufgetaucht. Das Schiff hat sich von Norden aus den Färöer Inseln genähert. Die Landschaft war anders als jene in Island. Wir sind den ganzen Archipel entlang gefahren – und dann waren wir in Torshavn – der Hauptstadt. Die Färöer Inseln sind ein eigenes Land unter dänischer Verwaltung. Sie haben eine eigene Regierung und entsenden immer noch 2 Abgeordente ins dänische Parlament. Dennoch herrscht auf den vom Golfstrom begünstigten Eilanden recht große Autonomie. Die Färinger sehen sich als stolze Nachkommen der Wikinger und leben ihre Eigenständigkeit. Klimamäßig ist Mehr lesen »

Skalanes Naturpark, Seydisfjördur, Island

Im äußersten Osten Islands liegt die kleine Hafenstadt Seydisfjördur. Von hier aus geht die einzige Fähre über die Färöer Inseln nach Dänemark. Die Einfahrt in den gleichnamigen Fjord ist atemberaubend, denn die saftig grünen Berghänge bilden einen scharfen Kontrast mit den darüberliegenden schwarzen Basalten und Schlacken an den Bergspitzen und dem kristallklaren Meer. Nur knapp 650 Menschen leben hier in der Ortschaft, die nur über eine steile Bergstraße mit dem Rest Islands verbunden ist. Im Winter ist die Bergstraße oft gesperrt und die Bewohner von Seydisfjördur sind von der Umwelt abgeschnitten. Hier im Fjord gab es einst so viele Heringe, Mehr lesen »

Eyjafjördur nahe Akureyri, Island

Akureyri ist die „Hauptstadt des isländischen Nordens“ – und sie liegt fast am Polarkreis. Um jedoch dorthin zu gelangen, muss man, so man mit dem Schiff anreist, zuerst einmal den rund 60 km langen Eyjafjord entlang fahren. Am südlichen Ende befindet sich dann die kleine Stadt. Aber die eigentliche Sensation ist auch hier wieder die unfassbar schöne Umgebung. Wie überall in Island gibt es ausserhalb der beschaulichen Städte kaum nennenswerte Siedlungen. Dafür gibt es allerdings schroffe Berge, herabstürzende Wasserfälle und das Meer, in dem sich dieser großartige Himmel spiegelt. Das Klima hier am Polarkreis ist ganzjährig kühl, dennoch regnet es Mehr lesen »

Fischerdorf Hesteyri, Westfjorde, Island

Die Westfjorde sind Islands letzte Einsamkeit. Hier ist das Überleben immer schwierig gewesen – denn die Natur ist rau und unberechenbar. Lange Zeit gab es nur sehr wenige Straßen und viele der Ortschaften waren nur mit dem Boot erreichbar. Hauptstadt der Westfjorde ist Isafjördur – im Prinzip auch nur ein kleines Städtchen, das auf einer Sandbank unter dem gewaltigen Berg errichtet wurde. Die langen und harten Winter setzten den Menschen hier ziemlich zu. Erschwerend hinzu kamen noch die Bedrohungen durch Lawinen im Winter. Ich war im Juni hier – und der Frühling ist nur in tieferen Lagen eingezogen – dabei Mehr lesen »

Auf der Fahrt um die Halbinsel Snæfellsnes, Island

Die Halbinsel Snæfellsnes (auch Snaefellsnes) ist ob ihrer vielfältigen Landschaft ein bevorzugtes Reiseziel für Island-Besucher. Manch einer bezeichnet sie sogar als „Kleines Island“, denn hier findet man im Kleinen, was man auf der ganzen Insel auch findet: Berge, Wasserfälle, Strände, wilde Küstenlinien und natürlich einen Gletscher. Das Wetter hier ist häufig besser als in Reykjavik – und für all jene, die mehr auf Islands großartige Kulisse Wert legen als auf City-Life, ist das der beste Ort dazu. Snaefellsnes ist leicht und recht schnell erreichbar – ganz anders als etwa der die Fjorde ganz im Nordwesten oder im Osten. Und doch Mehr lesen »

Konzerthaus Harpa, Reykjavik, Island

Reykjavik ist Islands absolut größte Stadt: Von den insgesamt 330.000 Inselbewohnern leben im Großraum der Kapitale rund 200.000. Reykjavik ist nicht nur kommerzielles Zentrum, sondern auch kulturelles. Zu den mittlerweile größten architektonischen Sensationen gehört das direkt am Hafen gelegene Kozerthaus Harpa. Das asymetrische Gebäude, das eine stilisierte Harfe darstellt, verschlang die enorme Bausumme von geschätzten 200 Mio. Euro und öffnete im Jahr 2011 seine Pforten. Das Konzerthaus, das Platz für 1.800 Besucher bietet, wurde gleich nach seiner Eröffnung mit dem World Architecture Award ausgezeichnet. Die insgesamt 956 Glasbausteine, die alle anders geformt sind, sorgen für vielfältige Lichtbrechungs- und Spiegeleffekte. Mittlerweile Mehr lesen »

Heimaey, Westmänner-Inseln, Island

Nur wenige Kilometer vor der Südküste Islands liegen die Westmännerinseln. Sie gehören zu den geologisch jüngsten Gebieten der Insel und befinden sich direkt auf der vulkanischen Störzone, an der die beiden tektonischen Platten – die amerikanische und die eurasische – auseinanderdriften. Heimaey gelangte im Jänner 1973 in die Schlagzeilen der Weltpresse, denn in der Nacht zum 23. Jänner diesen Jahres öffnete sich ohne vorherige Warnung eine rund zwei Kilometer lange Spalte am Fusse des Helgafell und förderte gewaltige Lavamengen aus dem Erdinneren an die Oberfläche. Da der Lavafluss nicht stoppte, wurden die Bewohner innerhalb weniger Stunden evakuiert. Als sich die Mehr lesen »

Affinität zur Kunst, Vaduz, Liechtenstein

Liechtenstein ist ein sehr kleines Land – und mein Freund, der dort lebt, hat mir erzählt, dass er mit seinem liechtensteinischen Reisepass, schon so manches Erlebnis hatte. Die großen Sehenswürdigkeiten der kleinen Hauptstadt Vaduz sind vor allem die tollen Museen für Kunst und Kultur. Die Fürstenfamilie residierte bis 1938 in Wien, hatte dort zahlreiche Palais und Schlösser und eine riesiggroße Kunstsammlung. Dieses Erbe trägt man heute zur Schau – aber mehr noch als das: Das Fürstentum ist zu einem Hotspot für Moderne Kunst geworden. In den Sommermonaten gibt es einen Skulpturenpark mit Objekten, die über die ganze Ortschaft verteilt sind Mehr lesen »

Dürers Hase, Graffiti am Donaukanal, Wien

Regelmäßig arbeite ich hier die Street-Art-Impressionen am Wiener Donaukanal ab. Und man sollte nicht den Fehelr begehen, die jeweiligen Graffiti zu suchen, denn das könnte enttäuschend sein – da ihr Leben vielfach nur ganz kurz ist. Die Blogeinträge über die Street-Art sind sozusagen ein Momentum, das diese Kunstwerke dokumentiert. Einige Wiener finden an den großflächigen Graffiti keinen so rechten Gefallen. Andere hingegen sind von der lebendigen Street-Art-Szene, die sich hier etabliert hat, begeistert. Es gibt sehr viel zu sehen und wer einmal etwas ausfindig gemacht hat, sollte das schnell fotografieren, weil es möglicherweise ganz bald wieder verschwunden ist. Die Kurzlebigkeit Mehr lesen »

Vokalistin Nikki Yanofsky, Rathausplatz Wien, Wien

Auch Sängerin ist ein Beruf – und wenn hier immer „nur“ andere Brotberufe vorgestellt werden, gibt es heute einmal eine Künstlerin. Das hat aber auch noch einen anderen Grund. Anfang Juli geht nämlich in Wien das jährliche Jazzfest Wien über die Bühne. Und eine Veranstaltung findet immer am Rathausplatz – bei freiem Eintritt – statt. Nikki Yanofsky war vor einigen Jahren der Star beim Festival und ich durfte dabei fotografieren. Die 1994 in Montreal geborene Künstlerin, wurde schon bald als „musikalisches Wunderkind“ gefeiert, da sie bereits 2006 beim Montreal- Jazzfest mit ihrem Scatgesang auffiel. 2007 produzierte Tommy LiPuma das Compilation-Album Mehr lesen »