Freitag , 20 September 2019
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Festung Hohensalzburg, Mülln, Salzburg

Die Festung Hohensalzburg ist ein Dauerbrenner im Blog – wenn man das so sagen kann. Das liegt natürlich daran, dass diese eine großartige Kulisse bildet. Über die Geschichte dieser Festung wurde ja schon ausführlich gesprochen. Das werde ich jetzt also lassen. Der interessante Aspekt ist die Position, von wo aus dieses Bild entstanden ist. Der Blick, der diesmal gezeigt wird, eröffnet sich von der Kirche von Mülln aus. Dieser einstige Vorort mit seiner mittlerweie weltbekannten Brauerei im Kloster liegt ein wenig außerhalb des Zentrums, gehört aber immer noch zum UNESCO-Weltkulturerbe der Stadt. Mein Tipp: Österreichs Sehenswürdigkeiten – egal ob Kultur- Mehr lesen »

Gloppedalsura, Stavanger-Umgebung, Norwegen

Das gigantische eiszeitliche Geröllfeld Gloppedalsura gehört zu Norwegens Natursensationen. Entstanden ist es vor rund 10.000 Jahren – als während der letzten Eiszeit die Gletscher schmolzen und die Moräne das Wasser staute. Frost hat dann die Felsen gesprengt, die heute als gewaltiges Geröllfeld übrig geblieben sind. Manche dieser Felsen sind so groß wie Einfamilienhäuser. Gloppedalsura ist eines der größten Geröllfelder Nordeuropas. Die Umgebung – ebenso wie auch der südnorwegischen Stadt Stavanger – sind übrigens sehenswerte Destinationen. Stavanger wird, wegen seiner weiß-getünchten Holzhäuser auch als „weisse Stadt“ bezeichnet. Mein Tipp: Die hier gezeigten Bilder stammen von der Kreuzfahrt mit der MS BERLIN Mehr lesen »

Svartisen-Gletscher, Provinz Nordland, Norwegen

Mit einer Fläche von 370 km2 ist der Svartisen (Schwarzeis) der zweitgrößte Gletscher Norwegens. Mit insgesamt 60 Armen bietet dieser Gletscher, der knapp nördlich des Polarkreises liegt, eine ganze Reihe von atemberaubenden Szenerien. Dieses Bild entstand am westlichen Rand des Gletschers an dessen Fuss hier ein See liegt. Wie alle Inlandseismassen zieht sich auch der Svartisen-Gletscher zurück. Neben der globalen Erwärmung spielen offensichtlich auch andere Faktoren eine Rolle, denn dieser wurde erstmals vor knapp 60 Jahren beobachtet. Allerdings wurde in den vergangenen zwei Jahren ein massiver Rückgang von rund 150 m jährlich beobachtet. Der Gletscher ist von Mo i Rana Mehr lesen »

Zentrum von Honningsvåg, Finnmark, Norwegen

Honningsvåg ist die nördlichste Gemeinde Norwegens (70 Grad 58 Minuten nördliche Breite) und Verwaltungssitz der Gemeinde Nordkapp. Durch die Nähe zu diesem signifikanten Punkt – dem nördlichsten Ende Europas – ist der kleine Ort mit seinen knapp 3.000 Einwohnern auch ein stark frequentierter Hafen. Das gilt vor allem für die Sommermonate, wo Heerscharen von Touristen zum rund 40 km entfernten Nordkap wollen. Die norwegische Postschiffgesellschaft Hurtigruten steuert den Hafen übrigens auch täglich an. Ausserhalb der Hauptsaison ist es hier ruhig. Honningsvåg war vor der touristischen Entwicklung in erster Linie von der Fischerei abhängig. Der Einbruch dieser – bedingt durch eine Mehr lesen »

Leuchtturm Skansin, Tórshavn, Färöer Inseln

Direkt an der Hafenbucht der Hauptstadt Tórshavn liegt die historische Festungsanlage Skansin (Schanze). Von Seeseite her muss die Befestigung in früheren Zeiten einigermaßen beeindruckend gewesen sein. Durch den starken Ausbau der Stadt, wirkt sie heute eher freundlich. Die Färöer nennen sie daher auch die „friedlichste Festung der Welt“ und beziehen diese Aussage auf die Tatsache, dass hier eigentlich meist nur Salut geschossen wurde. Die Befestigungsanlage wurde 1580 zum Schutz vor Piratenüberfällen gebaut und diente zur Abwehr feindlicher Angriffe. 1780 wurde die Anlage weiter ausgebaut und danach wesentlich häufiger getroffen. Während der Napoleonischen Kriege erfolgte der schlimmste Angriff seitens der Briten. Mehr lesen »

Leuchttürme in Bremerhaven, Deutschland

Der Leuchtturm Bremerhaven ist der älteste noch in Betrieb befindliche Festland-Leuchtturm in der Deutschen Bucht. Er ist mittlerweile zu einem Wahrzeichen der Hafenstadt geworden. Der rund 40 m hohe Turm wurde von 1853 bis 1855 vom Bremer Architekten Simon Loschen errichtet und steht seit 1984 unter Denkmalschutz. Der Leuchtturm wurde an der Nordseite der zeitgleich erbauten Schleuse zum Neuen Hafen errichtet. Der elegante Turm überstand den 2. Weltkrieg schadlos. Die Wohnungen und Dienstgebäude der Leuchtturm- und Schleusenwärter, die im gleichen Baustil errichtet wurden, fielen hingegen Bombenangriffen zum Opfer. Wie die meisten Leuchttürme wurde auch das Bremer Leuchtfeuer mit Gas betrieben. Mehr lesen »

Leuchtturm von Heimaey, Westmännerinseln, Island

Nur knapp vor der Südküste Islands liegen die Westmänner-Inseln mit der einzig bewohnten Insel Heimaey. Hier hat die Gewalt des Vulkanismus 1973 alles nachhaltig verändert. Aus einer Erdspalte an der Plattengrenze zwischen der Eurasischen – und der Nordamerikanischen Platte – drangen riesige Mengen an Lava und begruben einen Großteil des Orts unter sich. Unaufhörlich quoll Material aus der Tiefe der Erde und schuf einen neuen Berg und eine neue Küstenlinie. Nur mit größter Mühe gelang es den Bewohnern der Ortschaft, den natürlichen Hafen vor der heißen Lava zu schützen und somit zu verhindern, dass der einzige Hafen unbrauchbar wird. Irgendwann Mehr lesen »

Junge Ruderer, Tórshavn, Färöer-Inseln, Nordatlantik

Kappróður (Rudern) ist neben Fussball der wichtigste Sport auf den nordatlantischen Färöer-Inseln. Und das wird ernst genommen, denn einmal im Jahr gibt es den Wettkampf, wo das beste Team ermittelt wird. Es gibt im Prinzip vier Bootsgrößen: Fünfer, Sechser, Achter und Zehner. Bei den Fünfern und Sechsern gibt es auch weibliche Wettkämpferinnen. Da das Wetter auf den Inseln im Sommer am besten ist, finden auch die Regatten an den Samstagen im Hochsommer statt. Hauptsaison dafür sind die Monate Juni und Juli. In den größeren Ortschaften finden mehrere solche Regatten statt. Die beiden Bilder entstanden im Juni 2018 und im Juli Mehr lesen »

Papageientaucher, Snaefellsnes, Island

Papageientaucher gehören zu den Lieblingen unter den Seevögeln. In Island, auf den Färöer- und den Shetland-Inseln kann man sie sehen. Sie kommen allerdings auch in Grönland und an der Amerikanischen Ostküste (Labrador bis Maine) vor. Die zu den Alken gehörenden Vögel sind in etwa so groß wie Tauben. Sie haben recht kurze Flügel und sind keine besonders guten Flieger. In Island stehen sie übrigens auch auf dem Speiseplan der Einheimischen. Gegessen wird allerdings nur die Brustpartie, die stark nach Fisch schmeckt. In manche Regionen sind die einst häufig vorkommenden Tiere mittlerweile recht selten geworden. Das hat in erster Linie mit Mehr lesen »

Portrait einer Möwe, Lerwick, Shetland-Inseln, Großbritannien

Möwen gelten nicht gerade als zurückhaltende Tiere. Wenn sie Nahrungsquellen wittern, dann sind sie auch gleich in Scharen da und machen durch ihr lautes Kreischen auf sich aufmerksam. Die meisten Möwenarten sind Allesfresser, die vor allem alles zu sich nehmen, was sich anbietet. Das Spektrum reicht von menschlicher Nahrung, bis hin zu Abfällen und auch Aas. Besondere Leckerbissen sind für Möwen auch Fische, Muscheln, Schnecken und Krustentiere wie Krebse oder Krabben sowie Insekten und Würmer. Was viele Menschen an Möwen fasziniert, sind ihre außergewöhnlichen Flugkünste. Sie sind ausgezeichnete Segler und können sich selbst bei sehr starken Wind elegant und vor Mehr lesen »