Montag , 29 Mai 2017

Südküste der Snaefellsnes Halbinsel, Island

Wenn ich davon schwärme wie sehr ich Nordeuropa (und auch die Antarktis) liebe, höre ich häufig das Argument, dass es ‚da immer so kalt sei‘. Und das klingt als wäre es ein Argument gegen diese Regionen. Eines müssen mir allerdings auch die Nordland-Kritiker einräumen: das Licht im Norden ist an schönen Tagen glasklar. Mit den heutigen Equipment an Soft-Shell-Jacken und Outdoor-Sportkleidung friert man auch nicht mehr, obwohl man nicht so angezogen ist wie der Michelin-Mann. Also das Argument ist irgendwie schlecht. Wie immer das aber auch sein mag – immer mehr Menschen haben den Norden für sich entdeckt (oder machen Mehr lesen »

Wenn die Nacht kommt: Banyan Tree Hotel, Bangkok, Thailand

Normalerweise gibt es in diesem Blog keine Hotels als Hauptthemen – ausser sie sind derart speziell, dass man darüber berichten kann. Das Banyan Tree in Bangkok gehört zu dieser seltenen ‚Spezies‘. Passend zum Thema „Evolution des Abends“ zeige ich Bilder vom 62. Stock dieses Hauses. Dort fühlt es sich an als wäre man an Deck eines Schiffes, das in diese Metropole gezogen wird. Das Besondere an dieser Terrasse ist nicht nur ihre Höhe, sondern auch der Umstand, dass sie die gesamte Dachfläche einnimmt. Nichts stört den Rundum-Blick. Großartig wäre eine Untertreibung – es ist atemberaubend. Ich konnte mich nicht losreißen Mehr lesen »

Wenn die Nacht kommt: Aitutaki Lagune, Aitutaki, Cook Inseln, Südsee

Die Südsee ist der einzige Ort der Welt, an dem sich sämtliche Klischees erfüllen – erklärte mir einst ein Weltreisender. Dieser weitgereiste Mensch wußte, wovon er sprach, denn er hatte alle Kontinente besucht. Inseln sind als Reiseziele deswegen so beliebt, weil sie in sich geschlossen sind – und daher den Eindruck erwecken, man habe von einem Ort alles gesehen, was man nur sehen kann, erklärte mir ein Tourismus-Trendforscher einst. Inseln ziehen Menschen tatsächlich magisch an….obgleich viele der urlaubssuchenden keinen Unterschied machen, ob es in die Südsee, in die Karibik oder in den Indischen Ozean gehen soll, weil ihnen das Wissen, Mehr lesen »

Wenn die Nacht kommt: Hongkong Island, Hongkong, China

Ich war fünfmal in Hongkong – und die City ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Es ist aufregend und spannend und wenn ich einmal da bin, will ich gar nicht schlafen gehen, weil es so viel zu schauen gibt. Ich habe euch von einer nächtlichen Straßenbahnfahrt in Hong Kong Island erzählt – und vom Victoria Peak und vom tollen Essen in Kowloon und den Märkten von Sham Shui Po und natürlich von der Star Ferry, die mich von Kowloon nach Island gebracht hat. Heute erzähle ich von einer nächtlichen Ausflugsfahrt von Kowloon über den Hafen nach Hong Kong island und Mehr lesen »

Wenn die Nacht kommt: Funafuti Lagune, Tuvalu, Südsee

Sonnenuntergänge in der Südsee haben eine gewisse Dramaturgie, die nur sehr schwer zu überbieten ist. Ob das  mit der Luftfeuchtigkeit zu tun hat oder der geografischen Lage am und um den Äquator, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Tatsache ist, dass es an manchen Tagen ganz verrückte Himmel gegeben hat – an anderen eher weniger. Wenn die Sonne einmal weg ist, beginnt sich der Himmel so dramatisch einzufärben – und das dauert dann eine gewisse Zeit – und dann ist es plötzlich stockdunkel. Zum Sternebeobachten ist es hier ideal, da es keine Lichtverschmutzung gibt. Mondlose Nächte sind hier extrem dunkel. Da Mehr lesen »

Wenn die Nacht kommt: Taipeh City, Taiwan

Wenn es Nacht wird in Taipeh…..ich habe diese Großstadt genossen. Tagtäglich. Ich war fast eine ganze Woche lang hier und bin bestimmt 100 km zu Fuß gelaufen. Das Tolle an der Stadt ist, dass sie total sicher ist. Taipeh ist zwar weitläufig, aber übersichtlich – und wer sich einmal orientiert hat, kann ein paar U-Bahn-Stationen ersatzweise laufen . Ich habe keine einzige seltsame Situation hier erlebt. Man war sehr freundlich und zuvorkommend und wenn es Sprachprobleme gab ,war sofort jemand zu Stelle, der geholfen hat. Die Taiwanesen sind nette Zeitgenossen. Sehr toll ist natürlich auch das Klima, denn kalt wird Mehr lesen »

Wenn die Nacht kommt: Lalomanu, Upolu, Samoa

Einer der schönsten Flecken in der Südsee fand ich auf der Samoa-Insel Upolu (zugleich auch jene, wo die Hauptstadt Apia liegt). Ganz im Südwesten der Insel gelegen gab es den Strand von Lalomanu – und dort wollte ich hin, ehe ich Samoa verließ. Ich fand eine Strandhütte direkt am Ufer des Pazifik – und da blieb ich ein paar Tage. Das war mehr als nur erholsam. Trotz der Tatsache, dass es keine Toilette im Beach Fale gab, liebte ich diese Unterkunft. Denn ich war mit drei Schritten am Wasser. Die Jugend spielte am Abend jedes Mal Volleyball – und so Mehr lesen »

Fischer am Malecon, Havanna, Kuba

Ich kann gar nicht oft genug meine Kuba-Bilder zeigen: die Stadt ist einfach wunderbar – und es gibt so viel zu entdecken und zu sehen. Der Malecon ist die Prachtstraße entlang der Küste. Einst waren hier die feinen Leute zu Hause. Heute stehen viele der Häuser leer und es wird fleissig daran gearbeitet, die Gebäude wieder zu sanieren. Am Malecon schelndert man entweder an der Seeseite oder aber an der Stadtseite entlang. Das Überqueren der Straße ist sehr gefährlich, denn hier fahren die Autos in einem Höllentempo. Wer also einmal auf der Seeseite angekommen ist, sollte zumindest ein Weilchen hier Mehr lesen »

Fischer an der Westküste von Dominica, Karibik

Dominica ist eine Insel von unglaublicher Schönheit. Durch das Fehlen eines internationalen Flughafens ist sie ziemlich unberührt geblieben. Seit einiger Zeit kommen Kreuzfahrtschiffe hierher – aber die bleiben nur für ein paar Stunden, ehe sie wieder weiterfahren. Dominicas Reiz liegt vor allem in der Natur – in den unberührten Regenwäldern um den fast 1.447 Meter hohen Morne Diablotins (dem zweithöchste Berg der Kleinen Antillen – der höchste, der Mt Soufiere, liegt auf der Nachbarinsel Guadeloupe und ist nur 20 Meter höher). Die Westküste Dominicas ist zumeist flach – und recht ruhig. Wer baden will, kommt hierher. Auf der wilden Ostküste Mehr lesen »

Fischer in Macau, Macau, China

Einst war Macau ein Warenumschlagsplatz und ein Fischerhafen. Doch heute ist im Las Vegas von China alles anders geworden. Riesige Flächen wurden aufgeschüttet und dem Meer abgetrotzt. Ganze Wolkenkratzersiedlungen sind aus dem Boden geschossen. Zumeist befinden sich darauf Kasinos und riesige Hotelanlagen. In der Altstadt, die denkmalgeschützt ist, hat man das kulturelle Erbe erhalten – allerdings schon sehr nahe daran, das Hotel Lisboa mit seiner Lotusblütenform aufgezogen. Kein Stein blieb auf dem anderen. Die großen glatten Fassaden gehören zu den protzigen Kasinos, die erst in den vergangenen Jahren hier entstanden sind. Dort, wo der Fischer heute sitzt, war bis vor Mehr lesen »