Mittwoch , 17 Juli 2019

Auf der Hauptpost in Havanna, Kuba

So glanzvoll, wild romantisch und abenteuerlich Havanna mit seinen Prunkbauten und halb verfallenen Gebäuden ist, so schnell verschwindet dieser „A-ha-Effekt“ beim Besuch der Hauptpost. Der nüchterne Betonbau nahe des Revolutionsplatzes spiegelt die Trostlosigkeit kommunistischer Neubauten dieser Zeit wider. Ich war drei Mal in diesem Haus- und kein einziges Mal waren Kunden zu sehen. Das kubanische Postwesen ist eine Geschichte für sich selbst. Der schlechtere Teil dieser ist, dass das ganze System langsam, aber sicher den Bach runtergeht. Der Service hat sich seit 2015 massiv verschlechtert. 2019 war es nicht einmal möglich, Briefmarken auf der Post kaufen zu können. Dementsprechend verlängert Mehr lesen »

Am Postschalter, Stanley, Falkland Inseln, Südatlantik

Wenn bei uns der Winter ins Land zieht, dann herrscht auf den Falkland-Inseln Hochbetrieb. Dort am ‚anderen Ende der Welt‘ ist nämlich Hochsommer und man erwartet Gäste. Nachdem die Inseln doch ziemlich entlegen sind, tendieren selbst Touristen, die es sonst nicht mit dem Ansichtskartenschreiben haben, postalische Grüße wegzuschicken. Dann heisst es für die Damen auf der Post, Dienst zu versehen – ganz egal, ob Samstag, Sonn- oder Feiertag ist. Wenn also ein Schiff im Hafen ist, hat die Post geöffnet. Bei Sammlern der kleinen bunten Briefmarken liegen die Inseln wegen der schön gearbeiteten Kunstwerke hoch im Kurs. Schließlich kann man Mehr lesen »

Papageientaucher, Snaefellsnes, Island

Papageientaucher gehören zu den Lieblingen unter den Seevögeln. In Island, auf den Färöer- und den Shetland-Inseln kann man sie sehen. Sie kommen allerdings auch in Grönland und an der Amerikanischen Ostküste (Labrador bis Maine) vor. Die zu den Alken gehörenden Vögel sind in etwa so groß wie Tauben. Sie haben recht kurze Flügel und sind keine besonders guten Flieger. In Island stehen sie übrigens auch auf dem Speiseplan der Einheimischen. Gegessen wird allerdings nur die Brustpartie, die stark nach Fisch schmeckt. In manche Regionen sind die einst häufig vorkommenden Tiere mittlerweile recht selten geworden. Das hat in erster Linie mit Mehr lesen »

Portrait einer Möwe, Lerwick, Shetland-Inseln, Großbritannien

Möwen gelten nicht gerade als zurückhaltende Tiere. Wenn sie Nahrungsquellen wittern, dann sind sie auch gleich in Scharen da und machen durch ihr lautes Kreischen auf sich aufmerksam. Die meisten Möwenarten sind Allesfresser, die vor allem alles zu sich nehmen, was sich anbietet. Das Spektrum reicht von menschlicher Nahrung, bis hin zu Abfällen und auch Aas. Besondere Leckerbissen sind für Möwen auch Fische, Muscheln, Schnecken und Krustentiere wie Krebse oder Krabben sowie Insekten und Würmer. Was viele Menschen an Möwen fasziniert, sind ihre außergewöhnlichen Flugkünste. Sie sind ausgezeichnete Segler und können sich selbst bei sehr starken Wind elegant und vor Mehr lesen »

Riesenmuscheln, Meeres-Biologische Station, Aitutaki, Cook Inseln

Riesenmuscheln (Tridacna sp.) stehen sei einigen Jahren auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Das bedeutet, dass man keine Tiere aus dem Meer nehmen und folglich auch keine Gehäuse mitnehmen darf. Ersteres spielt in der Geschichte der Südsee eine wesentliche Rolle, denn die Polynesier haben die „Paua“ zum Fressen gerne. Ich erinnere mich als ich bei meiner zweiten Südsee-Reise auf einem Boot mit Einheimischen unterwegs war – als einer der jungen Männer in einer Bucht den Motor stoppte und ins Meer sprang. Wenige Minuten später reichte er den an Bord gebliebenen Frauen die Muscheln. Ehe ich mich versah, schob mir Mehr lesen »

Landkrabbe in Abwehrhaltung, Aitutaki, Cook Inseln

Landkrabben sind in den Tropen weitverbreitet. Einige der 20 Arten leben mehrere Kilometer weit weg vom Meer. Allerdings brauchen die Tiere alle das Wasser – nicht nur zur Fortpflanzung, sondern auch zum Atmen. Die Krabben sind Allesfresser und nehmen alles, was sie kriegen können – bevorzugt Pflanzen und Aas. AmLiebstenReisen ist ein großer Krustentierfan – denn die Faszination dieser Tiere liegt in ihrer perfekten Anpassung an die Umweltbedingungen. Das war auch ein Hauptgrund dafür, dass ich unbedingt auf die Weihnachtsinsel (Christmas Island- Westaustralien) fliegen wollte. Diese Insel ist nämlich wegen ihrer endemischen Landkrabben weithin bekannt. Ich habe hier mehrere Artikel Mehr lesen »

Am Flughafen Frankfurt/Main (FRA), Frankfurt, Deutschland

Der Flughafen Frankfurt am Main (FRA) liegt 12 km ausserhalb der City. Er ist der größte deutsche Flughafen und ist nach London-Heathrow, Paris-Charles-de-Gaulle und Amsterdam Schiphol mit 69,5 Mio. Passagieren der viertgrößte europäische Airport. Weltweit rangiert er immerhin an 14. Stelle. Die deutsche Lufthansa hat hier ihre Heimatbasis. Der Airport ist allerdings nicht nur in Sachen „Passagiere“ Spitzenreiter: Mit rund 2,1 Mio. Tonnen Fracht hat er das größte Frachtaufkommen aller europäischen Flughäfen und das achthöchste weltweit. Mehr als 80.000 Menschen arbeiten am bzw beim Airport. Der Frankfurter Flughafen gilt aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auch als Nadelöhr – denn trotz des Mehr lesen »

Sumburgh Head, Shetland Inseln, Großbritannien

Die Shetland Inseln sind die nördlichsten Ausläufer der britischen Inseln – weit im Nordatlantik gelegen. Die zu Schottland gehörende Inselgruppe fasziniert mit ihrer einzigartig malerischen Landschaft. Von den insgesamt 100 Inseln sind nur 15 bewohnt. Durch ihre Lage sind die Eilande kulturhistorsich sowohl von den Norwegern als auch von den Schotten beeinflußt worden. Der Archäologiepark Jarlshof, nahe des Sumburgh Head, gehört zu den historisch bedeutendsten Stätten der gesamten britischen Inseln. Der Leuchtturm von Sumburgh Head, der vom Vater des berühmten Schriftstellers Robert Louis Stevenson 1821 errichtet wurde, ist nicht nur wegen seiner Lage ein Ziel von Besuchern. Seit 1977 ist Mehr lesen »

Djúpalónssandur, Snaefellsnes, Island

Djúpalónssandur heisst der Strand im äußersten Westen der Halbinsel Snaefellsnes. Im Volksmund wird er wegen der unglaublich schönen Steine, die man hier findet, auch „Strand der schwarzen Perlen“ genannt. Bei einem gewaltigen Vulkanausbruch des Snæfellsjökull ist Magma bis weit ins Meer geronnen und dort erstarrt. Heute noch sind die Spuren davon zu sehen. Weiter oben sind die Lavafelder von Moos bewachsen und immer noch scharfkantig – abgebrochen und verformt durch Wasser und Wind. Am Strand sind die Steine in unermüdlicher Arbeit von der Brandung abgeschliffen. Hin und wieder findet man Steinchen, die auf einer Seite glatt, auf der anderen immer Mehr lesen »

Blick auf Koltur, Streymoy, Färöer Inseln

Die Färöer Inseln sind ein spannendes Reiseziel – vor allem dann, wenn man auf spektakuläre Kulissen und tolle Wolkenformationen steht. Innerhalb von Minuten verändert sich der Himmel und läßt Ein- und Aublicke der ganz besonderen Art zu. Die schroffen vulkanischen Inseln im Norden Europas sind von sich aus schon großartig. Wie ein auf den Kopf gestelltes Dreieck ragen die Eilande des Archipels aus dem Meer. Die Fäöer liegen auf halber Strecke zwischen der Nordküste Schottlands und der Südspitze Islands. Touristisch sind sie bisher nicht wirklich im Fokus – zu kalt und zu weit weg vom Schuss, lautet das Urteil vieler. Mehr lesen »