Sonntag , 19 Mai 2019

Blüte im Trois Pitons National Park, Dominica

Der Regenwald im Trois Pitons Nationalpark auf der Insel Dominica ist dicht und üppig. Der Großteil des Parks ist von Menschen unberührt, da das Terrain unwegsam und steil ist. Der Wald ist daher originär- und war immer nur den Naturgewalten ausgesetzt. Dominicas Regenwald beherbergt eine Vielzahl von seltenen Pflanzen – und natürlich auch zahlreiche wunderbare Blüten. Eine Wanderung durch den Wald eröffnet dem Besucher Einblicke in die wunderbare exotische Botanik. Viele der Pflanzen können die meisten der unwissenden Gäste nicht zuordnen und taxieren. Das macht aber nichts, denn es ist die Schönheit, die uns fasziniert und in Bann zieht. Mein Mehr lesen »

Blick auf den Gros Piton, St. Lucia, Karibik

Spektakulär sind sie auf jeden Fall: Die Rede ist von den beiden Pitons – zwei gewaltig hochaufragenden Felsberge, die im Südwesten der Antilleninsel St.Lucia liegen. Der 770 m hohen Gros Piton und der 743 m hohen Petit Piton sind mittlerweile zu einem Wahrzeichen des Eilands geworden. Seit 2004 ist das Gebiet um die beiden erkalteten Vulkankerne zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben worden. Im Herzen der rund 3.000 Hektar große Piton Management Area stehen die beiden Vulkankerne, die von einem dichten Regenwald umgeben sind. Zum Schutzgebiet gehören zudem noch dasvorgelagerte Meeresgebiet mit Korallenriffen sowie ein Geothermalfeld mit Fumarolen und Thermalquellen. Wer sich die Mehr lesen »

Pelikans Abendflug, Picard Beach, Portsmouth, Dominica

Karibische Sonnenuntergänge sind ein Farbenspiel der Sonderklasse. Wenn die Sonne ganz schnell am Horizont abtaucht, hat dieses Spiel übrigens noch lange kein Ende. Das gesamte Firmament färbt sich in Rot-und Orangetöne und taucht nicht nur den Himmel, sondern auch das Meer in eine völlig andere Farbpalette. Es dauert recht lange, bis die völlige Dunkelheit einsetzt und die Farben allmählich gänzlich verblassen lässt. Es war ein warmer Frühlingstag auf der Insel Dominica. Einer, der sich von seiner besten Seite zeigte: Sattblauer Himmel und die wärmende Sonne an den Küsten. Lediglich im Inselinneren lagen dichte Regenwolken über dem Gebirge und dem Wald Mehr lesen »

Kleiner Junge, Nachtmarkt, Chiang Rai, Thailand

Nachtmärkte in Südostasien gehören zu den besten fotografischen Schauplätzen. Denn hier gibt es nicht nur viel zu beobachten und zu entdecken, sondern auch jede Menge Fotomotive. Neben exotischen Obst und Gemüsen sowie Garküche mit teilweise unüblichen Nahrungsmitteln wie Spinnen, Maden und anderem Getier, sind es vor allem die Menschen, die hier faszinieren. Bei einem dieser nächtlichen Streifzüge entdeckte ich diesen kleinen Jungen, der auf einer Position saß, die wohl eher unüblich war. Jedenfalls fanden das seine Eltern, die auch anwesend waren, offensichtlich nicht besonders auffällig, dass der Knirps diesen Sitzplatz einnahm. MEIN TIPP: Der immer noch selten besuchte Norden Thailands Mehr lesen »

Straßenszene in Lissabon, Lissabon, Portugal

11. Dezember 2018, Lissabon/Portugal. Meine Kamera hat ihren Geist aufgegeben. Das Gehäuse wurde in einem Regenguss in Sansibar nass. Beim nächsten Einschalten spielt das Display verrückt. Ich stehe knapp vor einer 5 wöchigen Seereise. Am 10. Dezember soll es mit der MS Berlin über den Atlantik nach Kuba gehen. Ich bin als Lektor verpflichtet. Eine Reise ohne Kamera gibt es nicht. Ich möchte neue Momente festhalten. Also begebe ich mich in Lissabon auf Suche, um das „Kameraproblem“ zu lösen. Ich finde ein kleines Fotogeschäft in der Altstadt. Der extrem freundliche Mann meint, dass er die Kamera zwar reparieren könne, es Mehr lesen »

Kommunikation am Handy, Havanna, Kuba

In Kuba ist das Zeitalter des mobilen Internet im Dezember 2018 angebrochen. Dieser Umstand wurde übrigens auch von den staatlichen Medien der Zuckerinsel groß verkündet.Die mehr als 5,3 Mio. Handynutzer können nun auch ins Internet gehen. Preislich bewegt sich das  auf intenationalem Niveau. Obwohl sich die meisten Kubaner es sich zwar nicht leisten können, mit dem Handy ins Internet zu gehen, machen sie es ganz offensichtlich dennoch. Der Aufbruch ins digitale Zeitalter hat innerhalb kürzester Zeit zu einem wahren Boom geführt. Die Lust an Kommunikation ist offensichtlich ein großes Bedürfnis. Damit haben die Kubaner nun erstmals die Möglichkeit, mit entfernt Mehr lesen »

Kinder in der Altstadt von Havanna, Kuba

Wie schon so oft erzählt, ist diese Metropole Havanna wohl eine meiner Lieblinge – und das hat damit zu tun, dass es hier so unglaublich lebendig ist. Die Menschen sind quirlig und aufgeweckt. Das gilt auch für Kinder. Noch haben die Mobiltelefone sie nicht völlig von der Aueßnwahrnehmung abgeschnitten. Das ist ein Genuss, diese Kinder beim Tun zu beobachten. Sie singen, tanzen und beschäftigen sich mit sich selbst. Der Junge hat sich plötzlich auf der Strasse umgedreht und wollte im Bild sein – weil er eine Freude daran hatte. Die Kinder auf Kuba sind wirklich der Wahnsinn. Natürlich stellt sich Mehr lesen »

Jugendliche in der Altstadt von Reykjavik, Island

Island gilt als eine der größten Kreativschmieden Europas. Hier werden Kinder und Jugendliche mit Musik- und anderen Kunstschulen gefördert, so dass sie ihre Talente entfalten können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: es gibt prozentuell unter den Isländern wesentlich mehr Musiker, Poeten und Schriftsteller als Sonstwo. Isländische Kreative sind in vielen Welt-Metropolen tätig. Argumentiert wird die Förderung damit, dass die geringe Zahl an Einwohnern – es sind nur knapp 300.000 – es möglich macht. Zudem lebt fast ein Drittel aller Isländer in Reykjavik und Umgebung. Das wiederum erleichtert das Angebot. Die Isländer sind freundlich und zuvorkommend – und sie sind Mehr lesen »

Zwei Schulmädchen, Mindelo, Sao Vicente, Kapverden

An einem Dezember-Tag, etwa eine Woche vor Weihnachten, bin ich im Stadtzentrum von Mindelo spazieren gegangen. Zwei Schülerinnen kamen mir entgegen und stoppten mich. „Kannst du bitte ein Bild von uns machen?“ sagte die eine von ihnen und stellte sich vor mich hin. Ich war ein wenig perplex. Denn damit hatte ich nicht gerechnet. Die beiden Mädchen standen in Pose – und anders als erwartet – grinsten sie nicht in die Linse. Ich habe ihnen die beiden Fotos gezeigt und mich bedankt und ihnen frohe Weihnachten gewunschen. Erst hinterher ist mir aufgefallen, wie wunderbar diese Begegnung war. Natürlich konnten sie Mehr lesen »

Flußspringer, Liffey, Dublin, Irland

Ich war das erste Mal in Dublin. Es war ein recht frischer Tag im Juni. Und ich hatte einen ganzen Tag lang Zeit, mir diese außergewöhnliche Stadt anzusehen. Natürlich hat es mir gefallen. Es war diese Mischung aus Melancholie und Lebensfreude, die diese Stadt auszeichnet. Zudem ist Dublin eine sehr junge Stadt – mit Menschen aus allen Teilen Europas, die hier studieren, leben und arbeiten. Am Nachmittag meines Dublin-Aufenthaltes bin ich dem Fluss Liffey entlang gegangen. Rund um diesen Fluss ist ein neues Stadtviertel entstanden – mit modernen Gebäuden und modernen Brücken. Und an diesem Nachmittag waren die Jungs da, Mehr lesen »