Montag , 24 Juli 2017

Matur og Drykkur: Isländische Spezialitäten, Reykjavik, Island

Island ist ein kulinarisches Wunder in Europa – auf weiter Flur ist es ein Land des Fastfood und es ist ein Land mit obskuren Spezialitäten, die sogar von so manch asiatischen kaum getoppt werden können. Vergammelter Hai, in Sauermilch eingelegte Schafsköpfe oder Hoden und so weiter und so weiter. Was europäische Gemüter ganz böse erhitzt, ist die Freude der Isländer an Walfleisch. Doch sind es die zahlreichen wagemutigen Touristen, die die Nachfrage nach dem Fleisch der Meeressäuger ziemlich stark anheben. Denn die „ich-will-es-ja-nur-mal-kosten“-Ideologie hochgerechnet auf die Zahl der Auslandsgäste, mscht ganz schön was aus. Und ein kleiner Ratschlag hinterher: „Versuchen Mehr lesen »

Paella-Koch am Chatuchak-Markt, Bangkok, Thailand

Ich habe die Paella in Bangkok nicht probiert, aber Fernando Andres, Chef des Lokals „Viva 8“ war erstens ein tolles Fotomotiv und zweitens duftete das Reisgericht phänomenal. Das ist ja auch kein Wunder – denn die meisten Zutaten gibt es ja in Thailand auch knackfrisch – vor allem die köstlichen Meeresfrüchte. Die Metropolen Südostasiens sind kulinarisch ohnehin auf sehr hohem Niveau zu Hause. Spitzenreiter in Sachen Kulinarik ist sicher Singapur, dicht gefolgt von Hongkong und Bangkok. Natürlich gibt es in all diesen Städten auch die berühmten schwarzen Schafe, die schlechte und mindere Qualität zu überhöhten Preisen anbieten. Ich habe auf Mehr lesen »

Lomo Ahuma, Lunch in Havanna, Kuba

Die kulinarische Globalisation wird immer ärger: selbst in den entlegendsten Plätzen gibt es Pizza, Burger und Hot Dogs und ähnliche World-Food-Grauslichkeiten. Europäer (und natürlich auch Amerikaner) sind von fremden Essen und exotischen Mahlzeiten so schnell abgestossen:sie finden alles, was nicht in ihrem Kulturkreis zu hause ist, ekelig. Ein Chicken Nugget ist weniger ekelhaft als ein ganzer Vogel am Teller. Das ist an Verlogenheit kaum zu überbieten. An die Fleischqualität denke ich da gar nicht – nur an das, was am Teller kommt. Wenn mich Menschen fragen, was ich im Ausland schon alles gegessen habe, dann mit einem gewissen Ekel davor, Mehr lesen »

Krokodil-Füsse im Spezialitäten-Restaurant, Guangzhou, China

Der Hang alles auszuprobieren und Lebensmittel nach deren Textur zuzubereiten, ist ein großes Thema in der Küche von Kanton. In der fruchtbaren Umgebung der Millionen-Metropole gibt es eigene Zuchten für Fische, Frösche, Sumpfschildkröten und Krebse. Wasserschlangen – eine Spezialität im Winter (weil diese nach chinesischer Medizin stark wärmen) – können allerdings nicht gezüchtet werden, verriet mein Guide. Die exotischen Teile – wie etwa Krokodilsfüsse – werden von einer Krokodilfarm in Thailand importiert. Dort züchtet man die Panzerechsen nämlich in erster Linie wegen ihres leders. Ausserdem sind nur die äußeren Extremitäten – also Füsse und Schwanzende – zart genug, um im Mehr lesen »

Zimtschnecke und Fika, Schweden

Angeblich soll die „Fika“ – so nennt man die Kaffeepause mit Gebäck – ja sogar gesetzlich verankert sein. Das heißt also, dass man nicht gekündigt werden kann, wenn man zweimal täglich eine Kaffeepause einlegt, sich dazu eine Zimtschnecke einwirft und kurz die Füße hoch lagert. Ich habe das nicht nachgeprüft, aber ich habe es sehr wohl bemerkt, dass die Fika ein tägliches Ritual ist, das man ernst nimmt. Und selbst als ich mit dem Hummerfangboot bei Eiseskälte und Regen auf hoher See unterwegs war, gab es eine Fika – zwar nur mit Zuckerkeksen aus der Packung, aber immerhin. Zimtschnecken sind Mehr lesen »

Lunch in einem Restaurant in Sai Kung, Hongkong

Neben meiner großen Affinität zu Singapur ist Hongkong auch eine meiner Top-Favoriten. Ich liebe es wie  man hier mit der Präsentation und der Zubereitung der Speisen umgeht. Ich war in diesem riesigen Seafood Restaurant eingeladen und mein Guide hat einfach wild bestellt. Neben den feinen Seafood-Gerichten bekam ich auch eine Speise serviert, die man von den heimischen China Restaurants her kennt: Süßsaures Schweinefleisch. Ich mag das eigentlich nicht, weil ich es von Europa aus als dicke pompige Sauce, die über gebackene Schweinefleischstücke geleert wird. Um zu verdeutlichen, wie das in Hongkong geschmeckt hat, habe ich ein großes Bild davon gemacht. Mehr lesen »

Lunch im Joseon Folk Village, Yongin-si, Gyeonggi-do, Korea

Die koreanische Küche ist eine der großen Sensationen, die man kennenlernt, wenn man dorthin reist. Eines der Geheimnisse der bei uns leider viel zu weing bekannten Küche, liegt in den Zutaten, die immer frisch sein müssen. Großer Wert wird auch darauf gelegt, dass das Arrangement einer Speise immer auch den Augen gefallen muss. Manchmal fühlt man sich richtiggehend schlecht, wenn man diese subtile Dekoration zerstört, in dem man einfach anfängt zu essen . Die koreanische Küche ist zudem ehrlich: Die Dekoration der Zutaten täuscht nicht darüber hinweg, dass alles in Ausgewogenheit zubereitet und drapiert ist. Ein wesentlicher Bestandteil dieses außerordentlichen Mehr lesen »

Good Morning: Suppenfrühstück in Penang, Malaysia

Penang gilt als eine der asiatischen Metropolen mit den absolut besten Straßenküchen. Der Grund dafür liegt in der Vielfalt der Bevölkerung dieser Insel-Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt. Die ehemalige britische Kolonie „Straits Settlement“ – zu der übrigens uch das rund 700 km entfernt liegende Singapur gehörte – war als Handelsplatz weithin bekannt. Neben der malaysischen Bevölkerung kamen chinesische Händler sowie indische Arbeiter (die vor allem in den Kupferminen im Hinterland Arbeit fanden). Aus diesem Amalgam an Ethnien entwickelte sich eine spannende – und vor allem einzigartige – Küche. Dabei entstand auch die Nonya-Kultur – die Verbindung malaysischer und chinesischer Kultur. Mehr lesen »

Vollmond über den Schären, Göteborg, Schweden

Die Frage, ob der Mond die Menschen beeinflusst oder nicht, erörtern wir in diesem Beitrag nicht. Was wir aber sehr wohl erörtern, ist die Tatsache, dass der Vollmond als Fotoobjekt einfach unschlagbar ist……..und vor allem dann, wenn er wie eine riesige Scheibe am Firmament auftaucht. Dieser Blog soll Menschen dazu animieren, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten – es geht nicht darum, nur Bilder von fernen Ländern zu zeigen, sondern die Aufmerksamkeit darauf zu legen, die Augen zu öffnen und die Vielschichtigkeit dieses Planeten zu würdigen. Ich bin kein Ersatz für einen Reiseführer – und will es auch nicht Mehr lesen »

Weltklassestrand: Anse Source d’Argent, La Digue, Seychellen

Wenn schon Strand, dann ordentlich: Anse Source d’Argent auf der kleinen inneren Seychellen-Insel La Digue ist tatsächlich ein gewählter Weltklasse-Strand. Und übrigens sind auf den Seychellen mehrere solche preisgekrönte Strände zu finden. Gekürt wurden sie von Reisenden – und die sind bekanntlich kritisch. Eine weitere gute Nachricht ist, dass es hier das ganze Jahr über warm ist – und es nur hin und wieder regnet. Allerdings ist auch das keine Tragödie, denn das beschauliche Leben hier, fängt einem ein und man wird einfach geschmeidig. Das gilt vor allem für die kleine Insel La Digue. Hier gibt es kaum Autos. Wer Mehr lesen »