Montag , 27 Februar 2017

Antarctica 2016/17: Mein Leben an Bord der Midnatsol (3. Teil)

Das Ende der ersten Fahrt: Au Revoir liebe Gäste Ich habe mir nicht vorstellen können, dass man mit den Gästen nach 16 Tagen so vertraut werden kann. Auch wenn der österreichische Facharzt – übrigens einer der geistreichsten Passagiere – über die hustenden Mitreisenden witzelte (und das Schiff als „Cough Boat“ (in Anlehnung an das ‚Love Boat’ titulierte), so kam das Ende dann trotz der Einhaltung des Fahrplans abrupt. Der Abschied im Speisesaal war irgendwie seltsam – und er hat mich berührt. Natürlich gab es da auch einige Gäste, die ich in den vergangenen 16 Tagen nie zu Gesicht bekam (oder Mehr lesen »

Flug über Vanua Levu, Fiji, Südpazifik

Ich habe schon einmal über die Schönheit der ‚Welt von Oben‘ berichtet. Heute sind zwei Bilder von der zweitgrößten Fiji-Insel Vanua Levu zu sehen – und zwar sieht man hier sehr eindrucksvoll, wie ein Süßwasserfluss seine Sedimente in den Ozean transportiert. Die dahinterliegenden Inseln sind vom kristallklaren Meerwasser umgeben. Die Bilder entstanden auf dem Flug von Suvas Nausori Airport nach Funafuti, dem Hauptatoll Tuvalus. Mein Koffer bekam den lustigen Kofferanhänger mit dem dreistelligen Destinationscode FUN (für Funafuti Airport).   Mehr lesen »

Am Schwarzen Meer, Burgas, Bulgarien

Das Schwarze Meer ist seit einigen Jahren bei Touristen sehr beliebt. Das ist angesichts der relativ niedrigen Preise auch kein Wunder. Inzwischen sind unglaublich viele Hotels wie Pilze aus dem Boden geschossen. Trotz der wachsenden Zahl an Urlaubern ist Bulgarien immer noch ein tolles Reiseziel mit sehr vielen Facetten. Selbst an der dicht verbauten Schwarzmeerküste findet man immer noch sehr schöne Plätze, die nicht überlaufen sind. Die wirklichen Sensationen befinden sich jedoch abseits der Touristenströme – denn die lokale Bevölkerung ist immer noch so bodenständig und traditionell wie einst. Wenn die Bulgaren einmal anfangen zu singen und zu tanzen, dann Mehr lesen »

Timanfaya-Nationalpark, Lanzarote, Kanarische Inseln

Die Feuerberge Montañas del Fuego auf der Kanareninsel Lanzarote gehören zu den beeindruckendsten Natursehenswürdigkeiten des gesamten Archipels. Seit 1974 ist das gesamte Gebiet als Timanfaya Nationalpark (Parque Nacional de Timanfaya) unter Schutz gestellt. Dabei ist man so rigoros, dass man weite Teile des Parks nicht einmal betreten darf, um die Bodenerosion so gering wie möglich zu halten. Wer also die Feuerberge besuchen will, darf mit einem Autobus die Strecke abfahren. Für Fotografen sind das allerdings denkbar schlechte Voraussetzungen, denn die Fensterscheiben sind häufig nicht sauber, zudem gibt es unerwünschte Spiegelungen und wenn man Pech hat, fällt das Licht von der Mehr lesen »

Morgenstimmung am Sun-Moon-Lake, Taiwan

Der Sun-Moon-Lake (Sonne-Mond-See) in Taiwan gehört nicht zu Unrecht zu den größten Naturschauspielen des Landes. Hier in der landschaftlichen Idylle bieten sich grandiose Ansichten in einem atemberaubenden Ambiente. Besonders eindrucksvoll zeigt sich der See nach einem nächtlichen Gewitter – nämlich dann, wenn die dicken Wolkenschwaden der Sonne Platz machen. Ich war leider nur sehr kurz hier – und als der glasklare blaue Himmel auftauchte, war ich schon am Weg weg. Der See ist eines der Highlights einer jeden Taiwan-Reise. Alleine schon wegen der großartigen Kulisse rundherum. Weitere Informationen: Der Reiseveranstalter FTI bietet mehrere sehr gute Taiwan-Rundreisen an – darunter auch Mehr lesen »

Die Dünen von Swakopmund, Namibia

Überdimensional viel Platz und ein weiter Horizont: Die Namib-Wüste beginnt schon vor der Haustüre von Swakopmund. Keine 5 km vor der Stadt erheben sich die gewaltigen Dünen – und gehen direkt in den eiskalten Atlantik über. Der Benguela-Strom, der kaltes antarktisches Wasser vom Süden her bringt, sorgt auch für Fischreichtum – daher gibt es hier auch Pelikane und Seehunde, die man in geschützten Buchten beobachten kann. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass es keine Niederschläge an Land gibt. Die karge Vegetation kommt mit den paar Tröpfchen aus dem Verdunstungs-Nebel aus. Der gesamte Lebenszyklus in der Wüste ist übrigens vom Wind Mehr lesen »

Antarctica 2016/17: Mein Leben an Bord der Midnatsol (2. Teil)

Antarktis: Ich bin wieder da! Die Vorfreude auf die erste Antarktis-Anlandung war groß. In der letzten Abendbesprechung mit dem Team war klar, dass wir am nächsten Morgen schon sehr früh in Half Moon Island sein würden. Die Nacht war ruhig und ich war jetzt froh, dass meine ‚Schuhschachtel’ kein Fenster hatte – denn so wurde sie zu meiner persönlichen Höhle, in der ich ungestört schlafen konnte – ohne von außen gestört zu werden. Ausserdem wird es dann ab dem 60. Breitengrad in den Sommernächten kaum mehr dunkel. Mein Rückzugsgebiet war Tag und Nacht dunkel, wenn man die elektrische Beleuchtung nicht Mehr lesen »

New Island, Falkland Inseln, Südatlantik

Die Falkland-Inseln (Islas Malvinas) liegen vor der Küste Südamerikas – etwa in der geografischen Höhe von London/Düsseldorf. Klimamäßig sind die Inseln jedoch sehr stark vom Südatlantik geprägt: Die Sommermonate sind kurz, allerdings mit relativ langer Taghelle, aber dennoch häufigen Regen. Die Höchsttemperaturen betragen kaum mehr als 11 Grad. Rasche Wetterumstürze mit plötzlich einsetzendem Wind, Niederschlägen (an fast 250 Tagen im Jahr) und Kälteeinbrüchen sind jederzeit möglich. Das umgebende Meer sorgt dafür, dass tiefe Frostperioden im Winter zwar ausbleiben, aber es ist dennoch kalt und windig. Die knapp 3.000 Einwohner sind gezwungen, das ganze Jahr über zu heizen. Auf den Inseln Mehr lesen »

Gallejaur-See, Västerbotten, Schweden

Ich hatte Nordschwedens großartige Kulisse schon mehrfach hier im Blog. Diese inspirierende Landschaft ist einzigartig und ist in Wirklichkeit Europas letzte unberührte Großlandschaft – kilometerweit gibt es nichts als Seen und Wälder. Schönste Jahreszeit ist der Herbst und der Winter – die am leichtesten zu ertragende der Sommer, wenn die Tage lang sind und die Natur in voller Kraft in Erscheinung tritt. Die Hochzeit dauert nur kurz. Im Herbst, wenn die Blätter sich verfärben und der Morgennebel die Seen in einen Schleier hüllt, ist die Zeit der klaren Luft und des schönsten Himmels mit scharfen Horizonten und gewaltig spektakulären Sonnenuntergängen. Mehr lesen »

Puerto Williams, Tierra del Fuego, Chile

Die 2.500 Einwohner-Gemeinde Puerto Williams liegt an der Nordküste der Navarino-Insel unmittelbar am Beagle Kanal. Vom kleinen idyllisch gelegenen Ort aus, wird übrigens auch die Insel Hornos (mit dem Kap Hoorn) verwaltet. Nur selten machen Schiffe hier halt – Hurtigruten gehört allerdings dazu. Ich habe in Puerto Williams insgesamt zwei ganze Tage verbracht – und dabei jedes Mal die wunderbare – etwa 10 km – Wanderung gemacht, die tolle Blicke auf das umliegende Land bietet. Und von dieser Wanderung aus, habe ich diese beiden Bilder geschossen. Die Umgebung hier ist völlig einsam und nicht von Menschenhand verändert worden. In den Sommermonaten Mehr lesen »