Dienstag , 23 Januar 2018

Sandstrand, Warwick Parish, Südküste, Bermuda

Die Bermudas sind ein Inselgeflecht rund 1.000 km vor der Küste der USA und werden sehr oft mit den Bahamas verwechselt, die doch etwas weiter weg – nämlich direkt vor der Küste Südfloridas – liegen. Der Buchautor Charles Berlitz schaffte es in den 1970er-Jahren den Mythos des „Bermuda Dreiecks“ erfolgreich in die Welt zu setzen, indem er über unerklärliche Phänomene berichtete. Tatsache ist, dass die Bermudas für die Seefahrer ein großes Risiko waren, denn rund um die recht kleine Landmasse von knapp 55 km2 liegen riesige Korallenriffe, die bei Schlechtwetter kaum auszumachen sind. Viele Schiffe, die auf die Riffe zutrieben, Mehr lesen »

Flug über Dakar, Senegal, Westafrika

Wer behauptet, dass man vom Flugzeugsessel aus nichts sieht, der irrt. Diese Bilderserie über der Hauptstadt Senegal wurde vom Brussels Airlines Airbus A330 aus geschossen….auf dem Weg von Brüssel nach Banjul/Gambia über Dakar/Senegal. Herausragend aus dem Häusermeer ist das Monument de la Renaissance africaine. Die 49 Meter hohe Bronzeplastik – die höchste Statue Afrikas – steht auf dem Basaltkegel Deux Mamelles und erinnert an den 50. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes von Frankreich im Jahr 2010. Die Bilder entstanden auf dem Weg nach Gambia – dem eigentlichen Reiseziel.   Reisetipps: Gambia ist ein optimaler Einstieg für Westafrika – es ist ungefährlich Mehr lesen »

Aus dem Zugsfenster, Arlberg-Bahn, Tirol, Österreich

Für alle Mecker-Meister in Sachen Bahngeschwindigkeit: Österreich ist ein gebirgiges Gebirgsland im wahrsten Sinne des Wortes. Da muss der Zug erst hoch hinauf und  dann langsam in Serpentinen wieder hinunterfahren. Und wer Technik versteht, weiß, dass eine Adhäsionsbahn (das ist ein normaler Zug – also keine Zahnradbahn) üblicherweise mit einer Steigung bis zu 30 ‰ gebaut werden – auch wenn abschnittsweise deutlich höhere Steigungen möglich sind. Rekordhalter bei kurzen Strecken ist die alte Straßenbahn in Lissabon mit 135 ‰. Die Alpenüberquerungen wie etwa die rund 140 km kange Arlbergstrecke, die die Bundesländer Tirol mit Vorarlberg verbindet, gelten seit ihrer Eröffnung im späten Mehr lesen »

Aus dem Landrover, Kruger Nationalpark, Südafrika

Der Kruger Nationalpark in Südafrika war der erste Großwildpark Afrikas – und auch der erste, wo man als Individual-Reisender mit dem eigenen Pkw hineinfahren durfte. Mit einer Fläche von fast 20.000 km2 ist er größer als das Bundesland Niederösterreich. Auch wenn man hier als Reisender allein mit dem Auto durchfahren kann, so lohnt es sich dennoch, den Park mit einem erfahrenen Guide zu besuchen. Diese Experten finden nämlich die Tiere, weil sie wissen, wo sie sich versteckt halten bzw erfahren sie über Funk, was man gerade wo sehen kann. Nicht alle Wege im Park sind asphaltiert – sondern nur ein Mehr lesen »

Im Südpolarmeer, South Georgia, Antarctica

Eine Seefahrt im Südpolarmeer ist eine kritische Sache – vor allem wegen des Seegangs. Die „roaring 50s“ – so werden die Gewässer um den 50. südlichen Breitengrad auch genannt. Wissenschaftlich ausgedrückt heisst diese Region die Antarktische Konvergenz. Das Phänomen, dem man hier begegnet, basiert auf dem Zusammentreffen des warmen Meerwassers des Atlantiks mit jenem des kalten Wassers der Antarktis. Für Passagiere eines Schiffes bedeutet das unruhige See – denn anders als vermutet – vermischt sich das kalte Wasser nicht mit dem warmen. An diesem 27. Dezember 2014 war das etwa 350 km südwestlich von Südgeorgien an Bord der „Fram“ der Mehr lesen »

Aus dem Busfenster, Fuerteventura, Kanaren

Anders als Lazarote zeigt sich die Kanreninsel Fuerteventura. Hier ist vom einstigen vulkanischen Geschehen kaum mehr etwas bemerkbar. Vulkanische Aktivitäten gibt es schon seit vier bis fünftausend Jahren nicht mehr. Das Inselinnere ist karg und nur nur sehr spärlich besiedelt. Die zweitgrößte Kanareninsel bietet  auch einige landschaftliche Schönheiten und Besonderheiten. Zu den Auffälligsten gehören sicher die großen Dünen im Parque Nacional de Corralejo. Aber auch in anderen Teilen der rund 1.600 km2 großen Insel gibt es einige spektakuläre Landschaften und seltene Pflanzen wie das endemische Wolfsmilchgewächs Euphorbia handiensis (das ausschließlich hier vorkommt). Auf dem Weg durch diese Insel – an Mehr lesen »

Abflug von Lanzarote, Kanarische Inseln, Spanien

Lanzarote ist magisch – aus zuindest zweierlei Gründen: Zum Einen ist es die unfassbare Vulkanlandschaft mit dem Timanfaya-Nationalpark, zum Anderen ist es das Vermächtnis eines globalen Öko-Vordenkers, dem visionären César Manrique, der diesem Ambiente mit großer Liebe und großem Respekt entgegetrat (und der heute, fast 27 Jahre nach seinem Tod, immer noch so lebendig vorhanden ist). Lazarote hat sich in den letzten Jahren verändert – und wie überall auf der Welt haben gierige und egomanische Wirtschaftstreibende ohne Verständnis und Respekt vor Natur, Umwelt und Mitmenschen die Insel verändert. Doch ist es ihnen hier nicht so gelungen, die Gegend zu verschandeln Mehr lesen »

St. Pölten an der Westbahn, Niederösterreich

„Bahnfahren – Nerven sparen“ lautete dereinst der Werbeslogan der Bahn. Der schlechte Witz vor den großen Ferienzeiten war hingegen war anders: „Genießen Sie das Leben in vollen Zügen“. Man kann es drehen und wenden wie man will: die Eisenbahn war und ist ein Erfolgsmodell – und das vor allem da, wo sie große Zentren miteinander verbindet. Auf den Fernverkehrsstrecken in Mitteleuropa (und auch in Asien) hat sich in den vergangenen Jahren die Durchschnittsgeschwindigkeit massiv gesteigert. Mit dem Ausbau der Westbahn zwischen Wien und Linz ist auch dort die Höchstgeschwindigkeit auf 230 kmh gestiegen. Auch wenn die Schnellfahrstrecke ein bisschen Prestigeträger Mehr lesen »

Vor der Küste Korsikas, MS Berlin

Korsika ist eine Insel außergewöhnlicher Schönheit. Das erschließt sich einem schon, wenn man auch nur kurz hier ist. Das Spektakuläre an dem Mittelmeer-Eiland ist seine landschaftliche Vielfalt. Ich war nur einen Tag hier. Ich war an Bord der MS Berlin und wir hatten einen ganzen Tag hier. Man konnte einen Ausflug ins Landesinnere unternehmen – zu den Bergdörfern und dem Felsmassiv von Aiguilles de Bavella. Der Tag endete im idyllischen Hafen von Bonifacio, den wir ursprünglich hätten ansteuern sollen – was aber aufgrund der starken Dünung nicht möglich war. Und am frühen Abend legten wir dann ab – und nahmen Mehr lesen »

Von Nha Trang nach Dalat, Vietnam

Die Welt durch das Autofenster betrachtet: Auf dem Weg von der Küstenstadt Nha Trang ins Hochland nach Dalat. Wir waren schon eine ganze Weile mit dem Chauffeur unterwegs. Er konnte kein einziges Wort Englisch. Jedes mal, wenn wir etwas haben wollten, mussten wir mit der Agentin in Ho-Chi- Minh-City telefonieren. Das ist der Nachteil, wenn man eine Reise mit einer Agentur vor Ort bucht, die gerade keinen englischsprachigen Reiseleiter zur Verfügung hat. Dann wird man eben nur mit dem Fahrer auf Reisen geschickt. Autofahrten in Vietnam sind nicht ganz ohne, daher ist es klüger, nicht selbst zu fahren – auch Mehr lesen »