Dienstag , 25 April 2017

Vater und Sohn beim Fischen, Funafuti, Tuvalu

Ich habe die Südsee immer dafür geliebt, dass die Menschen dort so unglaublich liebevoll sind – und das wird so deutlich, wenn man beobachtet ohne dabei entdeckt zu werden. Das geschah auch bei diesem Foto: Fischen ist die Lebensgrundlage der Südsee-Bewohner. Das heißt, dass Kinder sehr schnell mit dem Handwerk des Fischens vertraut gemacht werden. In der Lagune findet man praktisch alles, was irgendwie wichtig ist……und manchmal geht man auch dirket ins Wasser, um zu fischen. Und dieser Tuvaluer hat das so gemacht – und er hat seinen Jungen gleich mitgenommen. Es ist übrigens ein weitverbreiteter Irrtum, dass man in Mehr lesen »

Frühling im Woljeongsa Tempel, Gangwon-Do, Korea

Der Woljeongsa Tempel des Jogye Ordens liegt im Herzen des PyeongChang Distrikts im nördlichen Teil Südkoreas. Der Tempel wurde im 10. Jahrhundert vom Mönch Jajang Yulsa gegründet, der von China zurückkehrte. Die heutigen Gebäude sind zum Großteil nicht so alt, da hier zwei verheerende Feuersbrünste (1377 und 1833) wüteten. Heute ist dieser Tempel ein Nationalmonument und wird sowohl von koreanischen als auch von ausländischen Gästen gerne besucht. Mittlerweile kann man hier auch übernachten und an den Morgen- und Abendgebeten teilnehmen. Wie in den meisten buddhistischen Tempeln gibt es auch hier eine erstklassige vegetarische Küche. Ich war im April 2017 im Mehr lesen »

Trinity Church Cemetary, Manhattan, New York, USA

Mitten in diese Hochhaus-Landschaft eingezwickt und von riesigen Gebäuden umgeben, liegt der Trinity Church Cemetary im Süden Manhattans – unmittelbar neben der St. Paul’s Chapel. Den Friedhof gibt es schon seit 1697. Hier liegt unter anderem der Erfinder des Dampfschiffs, Robert Fulton begraben. Der Friedhof und die Kapelle wirken wie das letzte noch verbliebene Relikt aus einer Zeit, in der New York eine kleine Kolonialsiedlung war. In den ersten Jahren wurden auf dem Friedhof vor allem junge und arme Menschen begraben. Im Frühling, wenn die Bäume zu blühen beginnen, ist New York ein wunderbares Reiseziel. Mein Tipp:  New York ist Mehr lesen »

April-Wetter an der Donau, Wien

Im April macht das Wetter was es will…….Und jeder, der gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist im April schon mindestens einmal in einen bösen Regen gekommen. Böse ist der Regen im April deswegen, weil es im Vergleich zum Hochsommer immer noch eiskalt ist. Doch für Fotografen bietet der „foolish April“ ganz besonders viel, denn einerseits beginnt es überall zu blühen und andererseits zeichnet das wechselhafte Wetter ganz besondere Farben in den Himmel. Das geschah auch an diesem Tag, an dem ich das Foto auf der Reichsbrücke schoss: Die Regenfront, die gerade am hereinbrechen war, färbte den Himmel über der Mehr lesen »

Frühling auf Gozo, Malta

Gozo ist eine kleine Perle. Auch wenn die Insel nur einen Steinwurf von der großen Mutter Malta entfernt liegt, so herrscht hier einfach eine ganz andere Gangart: Man ist noch entspannter als auf Malta selbst (obwohl das eigentlich kaum vorstellbar ist). Und dabei gibt es auf der 67 km2 großen Insel sehr viel zu sehen und zu entdecken – ganz abgesehen davon, dass hier eines der besten Tauchbreviere des ganzen Mittelmeeres liegt. Gozo hat – genau wie auch seine Mutter Malta – kulturgeschichtlich einiges zu bieten. Man denke nur an seine Hauptstadt Victoria (oder Rabat wie es auch immer noch Mehr lesen »

Frühling in Zypern, Zypern

Ich wollte schon immer mal nach Zypern. Interessiert hat mich an der Mittelmeerinsel vor allem die Kulturgeschichte, aber auch die Natur. Ein glücklicher Zufall machte es mir möglich, Mitte März eine Woche lang mit einem Mietwagen durch die Insel zu reisen. Meinen LeserInnen möchte ich hier eine kleine Auswahl an Bildern dieser außergewöhnlich schönen Reise zeigen. Die klimatisch sehr günstig gelegene Insel ist nämlich nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch außerhalb dieser ein sehr spannendes Reiseziel. Am Meer fallen die Temperaturen nur selten unter die 10 Grad Marke – im Troodos-Gebirge hingegen liegt reichlich Schnee und es war bei Mehr lesen »

Kirche in Huay Fu Keng nahe Mae-Hong-Son, Thailand

Die Menschen im Norden Thailands sind weit weniger homogener Herkunft als man sich das vorstellt. Im Grenzgebiet zu Myanmar (Burma) und Laos gibt es viele Stämme, die in allen drei Ländern ansässig waren. Erst mit der Grenzziehung im 20. Jahrhundert veränderte sich diese Zusammensetzung, da die Bergvölker dazu angehalten wurden, sich für ein Land zu entscheiden. Die politische Situation in Myanmar hat dafür gesorgt, dass einige der Völker ihre einstige Heimat verlassen  und sich in der nördlichen Grenzregion Thailands niedergelassen haben. Dazu gehören zum Beispiel die Padong Karen. Die Langhalsfrauen – Frauen machen sich mit Halsreifen ihren Hals länger – Mehr lesen »

Kirche am Steinhof, Wien-Penzing, Wien

Ich weiß, dass diese Lieblingskirche von mir bereits drei Mal hier im Blog war. Dieses Gebäude verkörpert für mich einerseits Hoffnung, andererseits auch Verspieltheit und Detailfreude – allerdings in einem ganz eigenen Kontext. Der Innenraum mit den dominanten Gold- und Blaufarben auf weißem Grund erzeugt diese besondere Strahlkraft. Wie gesagt, war diese Kirche bereits mehrmals hier vertreten – allerdings gibt es auch diesmal wieder Fotos, die es bisher nicht zu sehen gab. Das Meisterwerk in Sachen Formvollendung und Ästhetik gepaart mit den Anforderungen ein Gotteshaus für die Insassen der Niederösterreichischen Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Nerven- und Geisteskrankezu kreieren, ist Otto Mehr lesen »

Sacred Heart Church in Levuka, Ovalau, Fiji, Südsee

Levuka war die einstige Hauptstadt Fijis. Doch das ist lange her – mittlerweile hat diese Rolle Suva übernommen. Die ganze Insel Ovalau fiel in eine Art Dornröschenschlaf – und das obwohl es hier neben der spannenden Landschaft auch noch grandiose Architektur- Zeitzeugnisse des britischen Kolonialreiches vorhanden sind. Ich war vor vielen Jahren auf Levuka und es hat mir außergewöhnlich gut gefallen. Das Wetter war damals nicht besonders und es gab zwischendurch immer wieder heftige Regenschauer – und aufgrund der tiefliegenden dunklen Regenwolken speziell schöne Sonnenuntergänge. Die alte Hauptstadt Levuka wurde 2013 als „herausragendes Beispiel einer pazifischen Hafenstadt aus dem späten Mehr lesen »

Le couvent des Jacobins, Toulouse, Frankreich

Der Jakobinerkonvent des Dominikanerordens gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten der „rosaroten Stadt“ Toulouse. Die spektakuläre Klosterkirche, die dem Heiligen Thomas von Aquin geweiht ist, ist ein außergewöhnliches Bauwerk des Mittelalters. Das rund 20 Meter hohe Kirchenschiff, das im 14.  Jahrhundert erbaut wurde, zeichnet sich durch seine Eleganz aus und gehört zu den imposantesten und höchsten dieser Zeit. Zu den architektonischen Besonderheiten zählt das atemberaubende Kreuzrippengewölbe – daher hat man zur besseren Betrachtungsmöglichkeit – auch die riesigen Spiegel am Boden angebracht. In der Kirche des Konvents sind auch die sterblichen Überreste von Thomas von Aquin bestattet. Interessant ist auch die Tatsache, dass Mehr lesen »