Dienstag , 17 Juli 2018

Affinität zur Kunst, Vaduz, Liechtenstein

Liechtenstein ist ein sehr kleines Land – und mein Freund, der dort lebt, hat mir erzählt, dass er mit seinem liechtensteinischen Reisepass, schon so manches Erlebnis hatte. Die großen Sehenswürdigkeiten der kleinen Hauptstadt Vaduz sind vor allem die tollen Museen für Kunst und Kultur. Die Fürstenfamilie residierte bis 1938 in Wien, hatte dort zahlreiche Palais und Schlösser und eine riesiggroße Kunstsammlung. Dieses Erbe trägt man heute zur Schau – aber mehr noch als das: Das Fürstentum ist zu einem Hotspot für Moderne Kunst geworden. In den Sommermonaten gibt es einen Skulpturenpark mit Objekten, die über die ganze Ortschaft verteilt sind Mehr lesen »

Graffiti an Hausmauer, St. John’s, Neufundland, Kanada

Ich liebe Kanada – und Neufundland wegen der Natur und der großartigen Menschen ganz besonders. Die Neufundländer sind sehr herzlich und sehr geradlinig. Sie tragen ihr Herz quasi auf den Lippen. Die Provinz kam erst als allerletzte zum Dominion of Canada – 1949 um genau zu sein. Neufundland war für seinen Fischreichtum weltweit ein Inbegriff. Der Kabeljau von hier war ein Markenzeichen. 1992 brach der Fischfang hier völlig zusammen und fast 40.000 Fischer wurden über Nacht arbeitslos. Der Grund dafür war die Überfischung. Die kanadischen Regieru erließ ein sofortiges Fangverbot. Die Fischbestände erholen sich allerdings nur sehr langsam. Zwei Gründe Mehr lesen »

Dürers Hase, Graffiti am Donaukanal, Wien

Regelmäßig arbeite ich hier die Street-Art-Impressionen am Wiener Donaukanal ab. Und man sollte nicht den Fehelr begehen, die jeweiligen Graffiti zu suchen, denn das könnte enttäuschend sein – da ihr Leben vielfach nur ganz kurz ist. Die Blogeinträge über die Street-Art sind sozusagen ein Momentum, das diese Kunstwerke dokumentiert. Einige Wiener finden an den großflächigen Graffiti keinen so rechten Gefallen. Andere hingegen sind von der lebendigen Street-Art-Szene, die sich hier etabliert hat, begeistert. Es gibt sehr viel zu sehen und wer einmal etwas ausfindig gemacht hat, sollte das schnell fotografieren, weil es möglicherweise ganz bald wieder verschwunden ist. Die Kurzlebigkeit Mehr lesen »

MPP Yei Myint: National Registration Card, Ölbild, Singapur Art Museum

Kunst kommt nicht von Können. Das verwechseln viele. Ein Kunstwerk hat auch nicht den Anspruch schön sein zu müssen. Der heutige Beitrag fällt gewissermaßen deswegen aus der Reihe, weil es kein per-se schönes Bild ist, sondern eines, das gewissermaßen ein Ausdruck der politischen Situation ist. Und das ist ein Anspruch, den moderne Kunst hat – eine zeitpolitische Relevanz sozusagen. Wenn man in anderen Kontinenten in Museen moderner Kunst geht, dann wird man mit Kunstwerken konfrontiert, die ohne nähere Definition nicht auskommen. Und so erging es mir in Singapore Art Museum mit dem Künstler MPP Yei Myint aus Burma/Myanmar. Er ist Mehr lesen »

Geparden, Emdoneni Animal Care Centre, Hluhluwe, KwaZulu, Südafrika

Die reich gesegnten Steppen Südafrikas haben für eine grosse Artenvielfalt gesorgt. Mit der dichter werdenden Besiedlung wurde der Raum für einige der Tiere deutlich enger. In Folge kam es immer öfters zu Auseinandersetzungen zwischen Mensch und Tier. Und diese endete meist schlecht für die Tiere. Mit der Schaffung von Nationalparks konnte das Problem zumindest teilweise gelöst werden. Mittlerweile gibt es aber in Südafrika, wo Grundstücke teilweise sehr billig sind, viele private Wildparks, wo verletzte oder verwaiste Tiere aufgezogen werden. Allerdings können die meisten davon nicht mehr komplett ausgewildert werden, weil sich die Tiere zu sehr an den Menschen gewöhnt haben. Mehr lesen »

Schwarzleguan, Tulum, Quintana Roo, Mexiko

Die Bilder dieses Gemeinen Schwarzleguans (Ctenosaura similis) – einer der Spezies der Familie – entstanden bei den Ausgrabungsstätten von Tulum – nahe des gleichnamigen Ferienortes. Schwarzleguan-Männchen erreichen eine Körperlänge von 1,3 Meter und ein Gewicht von 2 Kilogramm, die Weibchen sind mit rund 90 cm Zentimeter Länge und einem Maximalgwicht von 1 Kilogramm deutlich kleiner. Die Schwarzleguane können bis zu 60 Jahre alt werden. Die letzten Verwandten der großen Saurier sind sehr spannend zu beobachten. Auch wenn sie aufgrund ihrer Größe träge und klobig ausschauen, so sind sie das keineswegs. Sie können mit beachtlicher Geschwindigkeit laufen. Die Jungtiere sind Allesfresser, Mehr lesen »

Elefanten im Etosha Nationalpark, Namibia

Der Etosha Nationalpark gehört zu den schönsten und wildreichsten Naturschutzgebieten Afrikas. Der Park ist rund 120 km lang und bis zu 72 km breit. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 22.270 km2. Zu den Tieren, die man hier beobachten kann, zählen natürlich auch die Elefanten. Und ihnen ist der heutige Eintrag gewidmet, denn ein Baby-Elefant legte einen bühnenreifen Auftritt hin als er plötzlich als allererster aus dem Busch trat – gefolgt von seinen Eltern. Seit 1907 ist dieser Park rund um die fast 4.800 km2 grosse Salzpfanne bereits geschützt. Vor mehreren Mio. Jahren sind die Flussläufe hier vertrocknet und Mehr lesen »

Schmetterlinge im Monkeypark , Serrekunda, Gambia, Westafrika

In meiner biologischen Unbedarftheit, habe ich zufälligerweise einen Falter fotografiert, der anhand seines Aussehens nicht eindeutg bestimmbar ist (zumindest für mich). Die Geschichte rundherum ist allerdings sehr interessant. Der wunderschöne – ca 8 cm große Falter sieht aus, wie ein Kleiner Monarch (Danaus chrysippus) – auch Afrikanischer Monarch genannt. Er kommt in weiten Teilen Afrikas, Süd-Asiens sowie in Australien vor. Dieser Falter wehrt sich gegen Fressfeinde mit Alkaloiden, die er bereits im Larvenstadium im Körper anreichert und die ihn ungeniessbar machen. Das wissen seine Feinde allzu gut. Denn auch gegen tatsächliche Zugriffe ist er  durch seine zähe Konsistenz geschützt. Zudem Mehr lesen »

Sandschnecke, Strand von Salalah, Oman

An den langen Stränden von Salalah trifft man recht häufig auf die sehr wendigen Sandschnecken der Spezies Bulla mauritiana. Die eleganten glänzenden Tiere leben in der Gezeitenzone und drehen sich blitzschnell in den hereinkommenden Wogen. Dort filtern sie Partikel aus dem Wasser. Meeresschnecken sind sehr spannende Lebewesen, denn sie konnten sich in den vergangenen Millionen Jahren perfekt an die Umwelt anpassen und haben atemberaubend schöne Formen hervorgebracht. Die Unterscheidung zwischen Muscheln und Schnecken besteht übrigens darin, dass Muscheln aus zwei Schalenhälften bestehen (so genannte Bivalvien), Schnecken hingegen nur aus einem. In den wärmeren Meeren – insbesondere in den tropischen und Mehr lesen »

Dromedare im Hochland Jebel Qara, Dhofar, Oman

Oman ist das östlichste Land auf der Arabischen Halbinsel – und ist, ebenso wie auch die umliegenden Länder sehr trocken. Als ideale Fortbewegungsmittel dienten seit dreieinhalb Jahrtausenden die Dromedare, die hier weit verbreitet sind. Sie können lange Zeit ohne Wasser auskommen – und bleiben auch bei den höchsten Temperaturen fit. Wer in Oman unterwegs ist, wird mit ziemlicher Sicherheit auch auf Dromedare treffen, denn sie werden im Norden wie auch im Süden als Haustiere gehalten. Also sämtliche Tiere, die man sieht, gehören jemandem. Dromedare gelten immer noch als wertvolle Tiere – auch wenn sie heute zunemhmend durch moderne Fortbewegungsmittel sehr Mehr lesen »