Mittwoch , 16 Januar 2019

Wahrsagerin im Cheng Hoon Teng Tempel, Melaka, Malaysia

Malaysia ist ein sensationelles Reiseland – und eine vielfältige Destination. Hier gibt es unzählige Dinge zu sehen und zu beobachten. Das Multi-Kultiland ist sehr touristenfreundlich. Fotografieren ist fast überall erlaubt – es gibt nur wenige Dinge, die man nicht abbilden darf. Ganz besonders schön und beeindruckend sind natürlich die Kultstätten wie etwa die Tempel und Moscheen. Melaka an der gleichnamigen Seestraße – gehört mit Penang und Singapur zu den ehemaligen britischen Strait Settlement. Briefmarkensammler kennen diese Bezeichnung, denn es gab sie auf zahlreichen Postwertzeichen. Diese Stadt Melakka ist ebenso wie die beiden anderen Städte ein Multi-Kulti-Topf mit reicher Geschichte und Mehr lesen »

Verkäuferin am Damnoen Saduak Floating Market, Ratchaburi Province, Thailand

Auch wenn der Damnoen Saduak Markt in erster Linie eine touristische Veranstaltung ist, so muss man dennoch sagen, dass die Menge an Fotomotiven hier großartig ist. Das ist auch der Grund, warum dieser Markt hier immer wieder auftaucht. Das große Geschäft für die Verkäufer hier sind die Touristen – und diese kaufen ja schlichtweg fast alles, was man ihnen unter die Nase hält. Das kann man anhand des Warenangebots hier ganz leicht feststellen. Dass jetzt nicht mehr Obst und Gemüse in Kilomengen abgegeben wird, sondern eher auf Rationen, ist evident. Also verkaufen die kundigen Marktfrauen jetzt portioniertes Obst und kaum Mehr lesen »

Postmeisterin Fagamalo, Savaii, Samoa, Südsee

Normalerweise ist das Leben als Postbeamtin alles andere als lustig – es ist sogar äußerst anstrengend. Nicht so in Samoas Postämtern auf Savaii, denn dort gibt es vor allem von einem wenig: Und das sind Kunden. Die allermeisten kommen, um Post zu holen – gelegentlich gibt einer ein Paket oder eine Postkarte auf. Aber mehr fällt nicht an. Daher kann man auch leicht mit einem Kunden tratschen, wenn der zur Türe reinkommt. Die Postämter sind alle in tipp-topp-Zustand und ordentlich aufgeräumt und klimatisiert. Wer hier arbeitet, repärsentiert also schon was. Diese junge Dame war sehr sehr nett – und das Mehr lesen »

Restaurant-Besitzer, Serekunda, Gambia

Lokale Esslokale – wie dieses Restaurant in Serekunda – gibt es überall, so auch in Afrika. Die wenigsten Touristen wagen es allerdings, dort hinzugehen und etwas zu essen. Die Angst vor allfälligen Erkrankungen ist meist zu groß. Dabei sind die meisten dieser Lokale die besten, die es gibt – denn man kann nicht nur regionale Speisen kosten, sondern auch mit den Einheimischen in Kontakt treten. Dieses Restaurant hatte zwei verschiedene Speisen im Angebot: Domoda – ein Eintopf auf Erdnussbutter-Basis und Plasas – ein Eintopf aus Spinat. Beide waren großartig zuereitet und gut abgewürzt. Jeder Teller – eine volle Mahlzeit – Mehr lesen »

Händlerin am Markt in Apia, Samoa

Ein Grund, warum ich die Südsee so sehr liebe, ist darin zu finden, dass ich hier immer sehr viel gelacht habe. Das hat nicht nur mit mir zu tun, sondern auch mit den unfassbar netten und liebevollen Menschen. Diese sind, wie die Marktverkäuferin  in Apia auch sehr heiter und vor allem immer zu Scherzen aufgelegt. Samoa ist ein sehr tolles Reiseland – und wer ein bisschen Zeit und Mühe aufwendet, wird hier sehr schöne Sachen erleben. Das bezieht sich nicht nur auf die Hauptinsel Upolu, sondern ganz speziell auf das wunderbar unberührte Savai’i. Auch wenn dort aufgrund der etwas mühsamen Mehr lesen »

Gepard im Serengeti National Park, Tansania

Manche Begegnungen in der Wildnis sind sehr sehr speziell und prägen sich einem richtig ein. Das gilt auch für das junge Geparden-Weibchen, das wir ganz am Ende unseres Aufenthalts in der Serengeti gesehen haben. Es war quasi einer der absoluten Höhepunkte dieser Safari-Fahrt auf dem Weg zurück zum Ngorongoro-Krater. Plötzlich stand sie hier – und war irgendwie ganz arm. Geier hatten ihre frisch gejagte Beute abgeluchst und sie stand da und beobachtete die gierigen Vögel bei ihrem Festmahl. Dabei machte sie den Eindruck, dass sie noch nicht ganz satt wäre. Und dann kamen wir und sahen ihr zu. Ich hatte Mehr lesen »

Pavian im Seregeti National Park, Tansania

Natürlich leben im Serengeti National Park auch große Pavian-Populationen. Manchmal sind sie nicht ganz leicht auszumachen, denn sie bevorzugen bewaldete Plätze, die mehr Nahrungsquellen bieten als die flachen Ebene. Interessant ist dabei zu beobachten, wie die Gruppe sich formiert, um so gut vor allfälligen Feinden geschützt zu sein. Paviane sind als aggressive Zeitgenossen weithin bekannt. Aber nachdem das Aussteigen aus den Autos ohnehin nur auf sehr wenige Orte beschränkt ist, kommt es zu keinen unmittelbaren Begegnungen. Als ein Pavian sich dem Auto zu sehr näherte gab der Fahrer einfach mehr Standgas und schon war er wieder in sicherer Entfernung. Die Mehr lesen »

Giraffen im Serengeti National Park, Tansania

Sie gehören wohl zu den eigenartigsten Geschöpfen der Savanne: Gemeint sind die Giraffen, die hier in der Savanne bis zu sechs Meter hoch und 1.600 kg schwer werden – das gilt zumindest für die Bullen. Und wer glaubt, dass dieses Netzmuster ungünstig ist, irrt. Denn wenn die Tiere die Blätter von den hohen Bäumen fressen, dann sind sie äußerst gut getarnt. Eine weitere Besonderheit ist die bis zu einem halben Meter lange Zunge, die optimal dafür geeignet ist, die dornenbestückten Blätter so in den Mund zu bringen, ohne sich zu verletzen. Der einzige Nachteil der Tiere ist der verhältnismäßig große Mehr lesen »

Elefanten im Serengeti National Park, Tansania

Waren die großen Afrikanischen Elefanten einst über den gesamten Kontinent Afrika verteilt, so ist ihr nunmehriges Verbreitungsgebiet durch menschliches Zutun, aber auch durch Klimaveränderungen massiv verkleinert worden. Mittlerweile stehen die größten auf der Erde lebenden Landsäugetiere sogar auf der Roten Liste, da ihr Bestand massiv bedroht ist. Die große Elefantenzählung (Great Elephant Census) ergab 2014 eine Gesamtsumme von insgesamt 352.000 Tieren in 18 Ländern. Das ist ein Rückgang um 30 % gegenüber 2007. Die größten Bestände befinden sich demnach im nördlichen Teil des südlichen Afrikas, also dem Gebiet mit der größten zusammenhängenden Population. Hier leben rund 234.000 Tiere. In Ostafrika sind es Mehr lesen »

Zwergmanguste im Serengeti National Park, Tansania

Zwergmangusten gehören zur Familie der Mangusten – ebenso wie auch Mungos. Sie sind aktive Raubtiere – und im ganzen tropischen Gürtel Asiens und Afrikas heimisch. Die bekanntesten Vertreter dieser Familie sind die Indischen Mungos, die wegen ihrer Wendigkeit auch Feinde der giftigen Kobras sind. Weniger bekannt sind die Zwergmangusten – wie jenes Exemplar einer Südlichen Zwergmanguste (Helogale parvula), das ich in der Serengeti gesehen habe. Im Gegensatz zu den Indischen Mungos ernähren sich diese Tiere in erster Linie von Insekten. Südliche Zwergmangusten zählen zu den kleinsten Mangustenarten. Sie erreichen eine Länge von max 50 cm (mit dem Schwanz) und ein Mehr lesen »