Mittwoch , 19 September 2018

Outside Tórshavn, Färöer Inseln

Die Färöer-Inseln gehören immer noch zum Exotischsten was Europa zu bieten hat. Vor allem, wenn man die Hauptstadt Tórshavn mit seinem entzückenden Zentrum einmal verlassen hat, ist man sehr oft allein auf weiter Flur. Der Archipel der Färöer erstreckt sich über nahezu 120 km in Nord-Süd-Ausdehnung. Die insgesamt 18 Inseln mit fast 750 Schären (kleinen Felseilanden) bilden ein dichtes Gefüge. Die Inseln sind so zerklüftet und zerfurcht, dass kein einziger Ort weiter als 5 km vom Meer entfernt liegt. Die Inselmetropole Tórshavn mit ihrer Altstadt Tinganes ist sehr nett und top gepflegt. Man zeigt stolz, dass man sich seine Eigenständigkeit Mehr lesen »

Himmel über Auckland, Auckland, Neuseeland

Auckland ist mit Abstand die größte Metropole Neuseelands. Und viele der Kiwis mögen sie nicht. Auckland lastet der Ruf als permanent verstopfte Großstadt mit zu viel Lärm und Hektik an. Kein Wunder, wenn man die Stadt einmal verlässt und sieht wie beschaulich es außerhalb zugeht. Man kann viel Negatives über Auckland sagen, aber die „City of Sails“ hat auch sehr viele Vorzüge. Sie liegt außerordentlich schön und bietet ganz phantastische Blicke auf ihre Skyline – und das gleich von mehreren Seiten her. Auckland ist auch klimatisch begünstigt. Zwar herrscht hier eine recht hohe Luftfeuchtigkeit – das begünstigt auch das Wachstum Mehr lesen »

Blick über die Inseln, Schärengarten Göteborg, Schweden

Die Schären in Westschweden sind der absolute Hit – und wer das Gegenteil sagt, irrt. Die flachen Granitinseln sind wunderbar und es soll schon so manchen Zeitgenossen gegeben haben, der dann einfach mal länger dort geblieben ist. In den kurzen Sommermonaten beginnen die Blumen auf den größeren Inseln zu blühen und verwandeln das ganze in ein feines Farbkästchen. Übrigens ist die Anreise hierher ganz einfach, denn selbst Städtereisende können bei einem Wochenendtrip nach Göteborg schnell und problemlos mit der Fähre auf die Inseln kommen. Es ist unvorstellbar, wie nahe diese Naturschönheiten an der Industrie- und Hafenstadt sind und trotzdem derart Mehr lesen »

Herbsttag, Bay of Islands, Neuseeland

Die überfluteten Reste eines vorzeitlichen Gebirges haben 144 Inseln und Eilande hervorgebracht. Sie sind unterschiedlich – teils üppig grün, teils felsig. Das Segelbrevier Nummer 1 auf der Nordinsel Neuseelands ist mittlerweile auch ein touristischer Magnet geworden. Kein Wunder, denn die großartige Landschaft fasziniert – egal ob zu Wasser oder aus der Luft. Im Insel-Labyrinth tummeln sich Delfine, Seehunde, Haie und andere Großfische. Zwischen September und Dezember kommen die größten Marline der Welt vor die Küste und locken Sportfischer aus aller Welt an. Die zwei Orte Paihia und Russell sind das Herz in der Bay of Islands, wobei alle Ausflugsboote von Mehr lesen »

Knorriger Baum, nahe Puerto Williams, Tierra del Fuego, Chile

Die Großlandschaften am südlichsten Zipfel Südamerikas sind beeindruckend. Und wer hier einmal wandern war, weiß, wovon ich spreche. Die Luft ist klar und frisch – das ganze Jahr über. Das Klima ist rauh und zwingt die Menschen dazu, das ganze lange Jahr über einzuheizen. Das Bild entstand im Südsommer – also im Jänner – in der Nähe von Puerto Williams. Es war ein wunderbarer Sommertag. Wir hatten eine vierstündige Wanderung angesetzt und sind diese auch gegangen. Sie führte uns zunächst weit ins Landesinnere und dann über eine riesige Bucht wieder ins Land. Nahe der Küste gibt es nur sehr wenige Mehr lesen »

Weddellrobbe, Antarktis

Die Weddellrobbe (Leptonychotes weddellii) gehört zu den am häufigsten vorkommenden Robben der Antarktis. Wenn man als Gast in diese verlassene Welt eintaucht und auf einer Eisscholle liegt dann plötzlich diese riesige Robbe, dann ist man natürlich entzückt. Es gibt Untersuchungen wie einzelne Tiere auf die Präsenz des Menschen reagieren – und in den meisten Fällen, ist das in der Antarktis problemlos. Die Weddellrobbe hat unser kleines Schlauchboot längst registriert, kurz den Kopf gehoben und hat dann genüßlich weitergeschlafen. Eine No-Problem-Variante also. Die meisten Pinguinarten reagieren ähnlich entspannt. Was bei den brütenden Pinguinen noch dazu wegfällt, ist die Anwesenheit von Skuas Mehr lesen »

Wein und Käse, Klaasvoogds, Robertson, Western Cape, Südafrika

Südafrika ist ein Land mit erstklassiger Kulinarik und großartigen Weinen. Das gilt vor allem für die westliche Kap-Provinz, die klimatisch äußerst begünstigt ist. Die recht milden Winter und die sonnenreichen Sommer bringen wirklich hervorragende Weine, aber auch erstklassiges Obst hervor. Robertson ist eine Kleinstadt in der Gemeinde Langeberg im Distrikt Cape Winelands – quasi vor den Toren von Kapstadt (ca 90 Min Fahrzeit). Sie liegt direkt an der als „Weinstraße“ bekannten „Route 62“. Alleine in den vergangenen 25 Jahren hat sich die Zahl an Weingütern in Robertson verdoppelt. Van Loveren ist eines von insgesamt 50 Weingütern in der Gemeinde. Die Weinkellerei Mehr lesen »

Bunte Spiesschen, Nightmarket Mae Hong Son, Thailand

Südostasiatische Nachtmärkte sind ein wahrer Augenschmaus für Beobachter und Geniesser. Was man hier zu sehen bekommt kann ganze Bibliotheken füllen. Neben dem umfangreichen Angeboten aus Plastikspielzeug und sonstigen Gadgets, gibt es natürlich auch immer etwas Kulinarisches. Manches davon lädt nicht gerade zum Probieren ein, anderes hingegen schon. In der kleinsten Provinzhauptstadt Thailands, der 20.000-Einwohner-Stadt Mae Hong Son – im Norden des Landes – gibt es neben einigen Sehenswürdigkeiten, einen für die Stadt doch recht großen Nachtmarkt. Hier werden alle möglichen lokalen Fast-Food-Gerichte angeboten, die man so nebenbei recht schnell im Gehen verspeisen kann. Dazu gehören etwa die Spiesschen, die mit Mehr lesen »

Roher Fisch in Kokosmilch, Aitutaki, Cook Inseln

„Ika mata“ – heißt die polynesische Antwort auf Sashimi auf den Cook Inseln. In Tahiti heisst es schlichtweg „Poisson cru“ und in Fiji kennt man die Spezialität unter dem Namen „Kokoda“. Der rohe Tunfisch wird dabei zunächst für 30 bis 40 Minuten in Limettensaft eingelegt und anschließend mit der Kokossahne, die wiederum mit Salz, Pfeffer, Zwiebel, Paprika, hin und wieder Tomaten und Chili, abgemacht wurde, übergossen. Danach wird das ganze kaltgestellt und serviert. Der Limetten- bzw Zitronensaft „gart“ den Fisch und nimmt ihm so seine rohe Konsistenz. Das ist wesentlich für diese Spezialität. Dass auf den Pazifikinseln frischer Fisch in Mehr lesen »

Geräucherte Forelle, Reykjavik, Island

Lange Zeit war Island nicht wirklich als „kulinarisches Reiseziel“ bekannt. Das ist insofern kein Wunder, da die Insel im Nordatlantik zumindest bis in die 1940er Jahre als Armenhaus Europas galt. Der Aufschwung kam erst später. Die Kulinarik war davor nicht nur eintönig, sondern brachte auch einige ziemlich gewöhnungsbedürftige Speisen hervor: etwa in Sauermilch eingelegte Schafsköpfe und Schafshoden, luftgetrockneter und fermentierter Grönlandhai und ähnliche Köstlichkeiten. Was es in Island mittlerweile zuhauf gibt, sind gute Lokale, die alles das anbieten, was es im Land an Köstlichkeiten gibt. Angefangen von den erstklassigen Speisefischen im Meer und auch in den Flüssen, extrem gute Fleischqualität Mehr lesen »