Donnerstag , 21 März 2019

Landung in Nevis, St. Kitts & Nevis, Karibik

Der Doppel-Inselstaat St. Kitts und Nevis ging aus den britischen West-Indies hervor. Seine Geburt war nicht ganz so einfach, was aber nicht mit diesen beiden Inseln zu tun hatte, als vielmehr mit einer dritten namens Anguilla. Die Anguillaner hatten nämlich eine Antipathie gegenüber den Kittians, die in diesem „Triumvirat“ die Vormachtstellung über haben sollte. Die Anguillaner wehrten sich dagegen, die britische Armee marschierte ein und fand anstelle von Revoltierenden nur Ruhe und Frieden. Daraufhin entschied man sich in London, Anguilla aus diesem Verbund zu lösen. Übrig blieben dann St. Kitts (damals noch St. Christopher genannt) und Nevis, die langsam auf Mehr lesen »

Maupiti, Französisch Polynesien

Maupiti war die Erfüllung der Südseeträume. Das kleine Eiland in unmittelbarer Nähe zu Bora Bora ist weitgehend vom Tourismus verschont geblieben. Daher ist ein besuch hier immer noch etwas Besonderes. Das merkt man auch, wenn man mit der Fähre von Bora Bora hier ankommt. Die Gesellschaftsinseln – Teil von Französisch Polynesien – sind als Reiseziel sehr beliebt. Das liegt daran, dass der Mythos vom „Paradies Tahiti“ in unseren Köpfen weiterhin existiert. Heute sind die Inseln Spielplatz für Millionäre und Honeymooners. Die Preise sind gewaltig hoch. Länger als ein paar Tage bleibt fast niemand. Anders als die flachen Korallenatolle der Tuamotus, Mehr lesen »

Geysir im Winter, Geysir, Island

Island ist eine Ganzjahres-Destination, auch wenn viele Touristen den Winter mit seinen kurzen Tagen meiden. Allerdings hat man nur während der kalten Jahreszeit die Möglichkeit Nordlichter zu sehen. Die Wintertage bergen auch noch ein paar andere Überraschungen in sich: da es im Jänner erst gegen 10.00 Uhr morgens hell wird, kann man mitunter spektakuläre Tagesanbrüche erleben. So ging es mir: Die Nordlichter bekam ich nicht zu Gesicht, da es in der Nacht sehr oft stark bewölkt war und es sogar zu schneien begann. Aber ich habe mehrere solcher Morgenstimmungen erlebt, wo der Himmel blitzblank geputzt erschien. Und am ersten dieser Mehr lesen »

Leuchtturm, Hafeneinfahrt Lindau am Bodensee, Deutschland

Zugegebenermaßen sind der Bodensee und das schmucke Lindau erstklassige Sommerdestinationen. Doch auch im tiefsten Winter ist es hier wunderschön – wenn sich die Sonne zumindest zeitweilig zeigt. Lindaus Altstadtinsel, die mittlerweile denkmalgeschützt ist, gehört zu den absoluten Sehenswürdigkeiten am Bodensee. Die Hafeneinfahrt wird auf der eine Seite vom Leuchtturm (erbaut 1856), auf der anderen Seite von einem sechs Meter hohen Bayrischen Löwen, der auf einem Podest steht, flankiert. Im Hafen von Lindau legen die Schiffe der Bodensee-Schifffahrt an. In den Wintermonaten herrscht hier allerdings beschaulicher Frieden. Sehenswert ist in Lindau neben der Hafenanlage auch die Maximilianstraße, wo sich das gotische Mehr lesen »

Winter-Sonnenuntergang im Flachgau, Salzburg

Ich mag Bilder, die so aussehen als wären sie gemalt. Und als ich letztens auf der Westbahnstrecke mit dem Zug unterwegs war, ging die Sonne auf einem freien Feld im Flachgau (knapp 20 Minuten nach Salzburg auf dem Weg nach Wien) unter. Und sie zeichnete ein Bild, das wie ein Gemälde wirkt. Auch wenn die Farben im Winter weniger kräftig sind, so ist es doch sehr reizvoll Bilder zu schießen. An dem Tag im Feber war es recht kalt und die Sonne ließ sich erst knapp vor dem einbrechenden Abend blicken Mehr lesen »

Spuren: In der Wahiba-Wüste, Oman

Die Arabische Wüste gehört zu den schönsten Wüstengebieten der Erde – und das hat vor allem damit zu tun, dass die Sanddünen dort ganz besonders schön sind. Wie alle ariden Gebiete der Erde, spielen der Wind gemeinsam mit dem Morgentau eine ganz besonders wichtige Rolle für alle hier lebenden Tiere und Pflanzen. Die Wüsten sind nämlich keineswegs völlig tot, wie man das als Laie manchmal annimmt. Der Wind bringt Samen und Pflanzenteile über weite Strecken in diese Sanddünen. Diese bilden eine wichtige Lebensgrundlage, da sie eine Nahrungsquelle für viele Wüstenbewohner sind. Wenn Abends die Sonne untergeht, wird es sehr schnell Mehr lesen »

Spuren: Der Weg zum Strand und zurück, Mahe, Seychellen

Menschliche Fussabdrücke im Sand. Wie viele von ihnen kamen und wie viele gingen? Als ich dort war, war ich alleine. In diesem weichen feinkörnigen Sand wirken die menschlichen Abdrücke wie Brandmale. Ich weiß nicht, ob das auch meine Spuren sind oder nicht. Das Schöne daran ist, dass sie nicht ewig bestehen bleiben, sondern langsam verweht oder vom Regen gelöscht werden. Dann weist nichts mehr daraufhin, dass man einmal da war. Die Seychellen sind ein Reiseziel, wo ich immer schon einmal hinwollte. Wer Meer und Natur mag, ist hier richtig. Auf den Inseln, die vor Millionen Jahren vom afrikanischen Festland abgetrennt Mehr lesen »

Spuren: Autobahnbaustelle in Oman, Salalah, Oman

Länder wie Oman sind im Aufbruch. Dort wird viel gebaut, neu errichtet und noch mehr geplant. Als ich an einem sonnigen Tag im Oktober von Muskat nach Salalah geflogen bin, hatte ich freie Sicht auf die Wüste. Knapp vor der Landung in Salalah, hatte ich den Blick auf diese Autobahnbaustelle, die von oben so aussah wie ein Nervengeflecht. Salalah ist ein bisschen wie Dubai, wenn man das Bevölkerungswachstum der vergangenen 30 Jahre untersucht. Die mittlerweile drittgrößte Stadt des Oman war noch in den 1970er-Jahren ein unterentwickeltes kleines versifftes Städtchen. Die Menschen hier waren so arm, dass es sogar zu einem Mehr lesen »

Spuren: Boot im Lemaire-Kanal, Antarctica

Ein Boot, das uns auf dem Weg in den Lemaire-Kanal/Antarktis entgegengekommen ist. Manchmal schien das Wasser in der Antarktis so dickflüssig wie Öl. Aber das hatte nur mit seiner tiefschwarzen oder tiefblauen Farbe zu tun.Es war genauso wie Wasser auch sonstwo. Ich habe sogar davon probiert und es gekostet. Es war salziger als das Meerwasser, das ich zuvor probiert hatte. Als ich das erste Mal hier unterwegs war, wollte ich wissen, ob man auch andere Schiffe sieht, die hier unterwegs sind. Und einmal hat mir der Expedition-Leader gesagt, dass es mehrere in unmittelbarer Umgebung gab. Wir sahen sie nur nie. Mehr lesen »

Spuren: Blick vom Viru-Hotel, Tallinn, Estland

Das Viru-Hotel ist ein typischer 70er-Jahre Hochhausbau in Estlands Hauptstadt Tallinn. Es ist das höchste Gebäude (mit Ausnahme der Kirchtürme) der Stadt -und liegt außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern. Als das Hotel – übrigens wie viele der Hochhäuser dieser Periode in der ehem. Sowjetunion – gebaut wurde, musste man sich in Ermangelung von Wissen über diese Bautechnik, Architelten aus dem Westen (in diesem Falle Finnland) holen. Das Viru Hotel war das Luxus-Hotel der Stadt schlechthin. Und es sollte auch die Herberge für Auslandsgäste werden. Zu diesem Zweck wurde das Haus verkabelt, so dass man einige der Zimmer abhören konnte. Im 23. Mehr lesen »