Montag , 18 November 2019

Portrait eines Mädchens, Niue, Südsee

Meine Liebe zur Südsee und deren Bewohner fusst darin, dass die Menschen hier einen so unglaublich positiven Zugang zum Leben haben. Und sie sind authentisch geblieben. Anders als in vielen Teilen der Welt, wo man sich gegenüber Fremden mancherorts verschlossen gibt, dominieren hier Freundlichkeit und Geselligkeit. Die Menschen sind interessiert und sie sind stolz auf das, was sie sind – und vor allem woher sie sind. Wenn man sich wirklich auf sie einlässt, dann wird man von dieser Weltregion immer wieder aufs Neueste fasziniert sein. Die mitgebrachte Herzlichkeit ist nahezu unübertroffen. Das habe ich am eigenen Leib kennen- und schätzengelernt. Mehr lesen »

Herbstliches Vaduz, Fürstentum Liechtenstein

Das kleine Fürstentum, das zwischen Österreich und der Schweiz eingeklemmt ist, hat landschaftlich sehr viel zu bieten.  Mit einer Fläche von knapp 160 km2 ist es nicht einmal halb so groß wie Wien. Da die Fürsten bis 1938 ausschließlich in Wien (und in der Umgebung von Wien) residierten, blieb der kleine Landstrich im Rheintal ausschließlich Bauern vorbehalten. Und die hatten es nicht leicht, denn einerseits drohten immer wieder Überschwemmungen und andererseits donnerten Lawinen von den steilen Berghängen ins Tal. Große prunkvolle Häuser und Paläste findet man hier nicht. Das historisch bedeutsamte Gebäude ist immer noch die Burg Vaduz, hoch über Mehr lesen »

Schäreninseln vor Fjällbacka, Bohuslän, West-Schweden

Die beste Zeit vor der Westküste Schwedens auf Kayaktour zu gehen, ist der Sommer und der frühe Herbst. Die Landschaftskulisse ist einzigartig. Allerdings sollte man ein bisschen ein Know-how mitbringen, damit die Tour dann auch ganz elegant funktioniert. Die Landschaft ist aber auch ohne Kayak einzigartig – einziger Nachteil ist jedoch, dass man auf keine der vielen unbewohnten Inseln kommt. Die Granitfelsen in der Region zwischen Grebbestad und Fjällbacka sind einzigartig. Ein Gewirr aus Kanälen und den kleinen Felseilanden schaffen eine ganz großartige Kulisse. Unerfahrene Kayaker können übrigens auch Guides mieten, die einem nicht nur bei der Auswahl der Routen, Mehr lesen »

Inselidylle, Mainland Orkney, Orkney, Schottland

Die Orkneys tragen auch den Nickname „Inseln mit dem großen Horizont“ – da der Himmel hier tatsächlich riesig groß und weit erscheint. Die recht flachen Inseln sind eine wahre Augenentspannung. Die Orkneys liegen quasi in Sichtweite der schottischen Nordküste. Die knapp 20.000 Einwohner sind stolz auf ihre nationale Identität. Seit ein paar Jahren haben sie auch eine eigene Flagge – die ähnlich wie jene der anderen Nordländer das Kreuz des Nordens trägt. Seit einigen Jahren sind die Inseln, die auf der gleichen geografischen Höhe liegen wie St. Petersburg und Südgrönland, auch als Reiseziel sehr beliebt. Das ist kein Wunder: Neben Mehr lesen »

Altstadt von Tórshavn, Färöer Inseln

Die Einfahrt zum Hafen von Tórshavn auf den Färöer-Inseln ist schon spektakulär: Die Altstadt Tinganes präsentiert sich im ganzer Pracht. Das vor allem dann, wenn das Wetter hier einmal schön ist. Denn man muss der Vollständigkeit halber schon anmerken, dass es mindestens 280 Regentage im Jahr gibt. Und wenn es ncht regnet, dann liegt über dem ganzen Archipel Nebel. Tórshavns Name hat übrigens nichts mit dem „Dorsch“ zu tun, sondern mit dem Gott „Thor“, nachdem die Hauptstadt des Archipels benannt ist. Die Färinger, stolz auf eines der ältesten Parlamente der Welt (das übrigens in Tinganes zusammentrat), sehen sich als direkte Mehr lesen »

Dorffest im Makefu Village, Niue, Südsee

Feste in der Südsee sind legendär. Das hat mehrere Gründe: Zum Einen wird dort massiv gegessen (und übrigens kaum Alkohol getrunken, sondern nur Süßgetränke) und zum Anderen gibt es IMMER Tanz und Musik. Und heute geht es ums Tanzen. Und tanzen tun alle – von drei bis 80. GAnz stolz sind natürlich immer die Kinder, die bei diesen Tanzaufführungen auch mit dabei sind. Südsee-Kinder sind nicht scheu, haben kein Lampenfieber oder Bühnenangst, sondern sind so natürlich wie im sonstigen Umgang. Es kann auch schon passieren, dass zehn Kinder auf der Bühne sind und nur eine Handvoll mitmachen. Die anderen stehen Mehr lesen »

Kinder in Bakau, Gambia, Westafrika

Was ich in Afrika immer so sehr geliebt habe, waren die unglaublich freundlichen Menschen. Überall, wo ich war, wurde mir Freundlichkeit und Offenheit zu Teil. Das geschah auch in Gambia – Afrikas kleinstem Staat. Meine mittlerweile lieben Freunde Mamou und Dodou, die mich während meines Aufenthalts begleitet hatten, fragten mich gleich zu Beginn, was ich von ihrem Land sehen wolle – und ich antwortete darauf: „Mich interessieren die Menschen in der Gemeinschaft.“ Meine Freunde haben mir diesen Wunsch erfüllt. Wir waren nicht nur in den Gassen von Beirut – einem Stadtteil von Bakau – sondern auch in den Wohnbezirken von Mehr lesen »

Kinder am Suva Municipal Market, Fiji, Südsee

Auch wenn Fijis Hauptstadt Suva nicht gerade der Burner in touristischer Hinsicht ist, so lohnt sich der Besuch der Kapitale dennoch. Ein Grund ist zum Beispiel der tolle Suva Municipal Market, der besonders am Wochenende sehenswert ist. Da kommen nämlich Händler aus anderen Teilen der Insel in die Stadt und bieten ihre Waren an. Darunter sind viele Familien, wo auch schon die Kinder mitarbeiten müssen. Wie auf allen Märkten gibt es im bunten Gewühl einiges zu entdecken – nicht nur von den Waren, sondern auch von den Verkäufern her. Ich werde weitere Bilder, die ich hier gemacht habe, sicher noch Mehr lesen »

Kinder im Auto, Aitutaki, Cook Inseln, Südsee

Ein Mitgrund für die Faszination Südsee sind die unglaublich lieben Menschen, die dort leben. Und es wird überall und gerne gelacht. So wie zum Beispiel auf diesem Bild: Dabei waren es nur drei Kinder, die im Auto auf ihre Mama warteten. Das ging dann aber recht schnell recht heiter zu. Schwer relaxt sind allerdings nicht nur die Kinder, sondern auch ein Großteil der Erwachsenen. Und was noch dazukommt ist, dass man Menschen hier auch problmelos ansprechen kann, ohne in irgendeiner Weise schief angesehen zu werden. In der westlich-industrialisierten Welt ist das leider nur mehr sehr beschränkt möglich. Aitutaki ist immer Mehr lesen »

Mädchen vor Kirche, Savai’i, Samoa

Sonntag ist der „Tag des Herrn“ – das wird in der Südsee hoch gehalten. Der größte Teil dieses Tages widmet man sich Gott: Man besucht vor dem Frühstück den Morgendienst, dann gibt es Essen und Ruhe und am Abend respektive am Nachmittag den zweiten Gottesdienst. Auf vielen Inseln gibt es riesige Kirchen verschiedener Glaubensrichtungen – von Katholiken über Protestanten bis hin zu Sieben-Tages-Adventisten und Bahai. Wer mit der Predigt eines Geistlichen nicht d’accord geht, wechselt die Kirche. Das passiert auch hin und wieder, wie man mir erzählt hat. In aller Regel bleiben die Familien aber einer Kirche treu, denn diese Mehr lesen »