Sonntag , 17 Dezember 2017

Queen’s Hotel, Kandy, Sri Lanka

Sri Lanka war bis 1947 britische Kolonie – allerdings unter dem Namen CEYLON. So heißt heute noch der Tee, der im Hochland angebaut wird. 1972 änderte die Regierung den Landesnamen in „Sri Lanka“ – was so viel bedeutet wie schönes Land. Sehr viel koloniales Erbe ist in Sri Lanka nicht zu finden – in der Hauptstadt Colombo zwar deutlich mehr als anderswo, denn die Hafenstadt hat natürlich auch einige Ämter und Regierungsgebäude. In Kandy steht allerdings dieses großartige Queen’s Hotel, das aus dem 19. Jahrhundert stammt und zu den  Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört – denn bevor es zum Hotel wurde, Mehr lesen »

Sommer an der Antarktische Halbinsel, Antarctica

Am Ende der Welt. Ich war am Ende der Welt. Dort, wo niemals Menschen permanent lebten, sondern nur für kurze Zeit ihre Zelte aufschlugen, um der Natur ein kleines Stück abzutrotzen. Antarktika ist der letzte Kontinent, der vom Menschen entdeckt wurde – und er ist der einzige ohne Ureinwohner. Trotz der Erforschung dieses letzten Erdteils scheint es, als verberge das ewige Eis immer noch viele Geheimnisse für sich. Ich habe mit Hilfe von Timon einen Antarktis-Film gemacht, der hoffentlich irgendwann einmal irgendwo zu sehen sein wird. Die Filmaufnahmen stammen von meiner Reise im Dezember-Jänner 2014/15. Die großartige Stephie Hacker hat Mehr lesen »

Wasserfälle South Georgia, Antarctica

Südgeorgien (oder South Georgia, wie es in der Originalsprache heisst) ist eine subantarktische Insel mit atemberaubender Natur. Einmal war es mir bisher vergönnt hier her zu kommen – und ausgerechenet an diesem Tag zeigte sich die Natur voller Gnade und spielte den Hochsommertag nach allen Regeln der Kunst aus. Die fast 4.000 km2 große Insel ist alleine schon wegen ihrer Gebirge und den Gletschern gigantisch. Elf Berge Südgeorgiens ragen mehr als 2.000 m auf, der höchste Gipfel ist der 2.934 m hohe Mount Paget. Während des kurzen Sommers ist auf dem Eiland alles damit beschäftigt die warmen Temperaturen voll auszunutzen. Am Mehr lesen »

Wasserfälle im Taroko-Nationalpark, Taiwan

Taiwan wird in Europa sehr oft mit der industriellen Massenproduktion assoziiert. Dass die „schöne Insel“ (Ilha Formosa) – wie die portugiesischen Entdecker sie nannten – unglaubliche Naturschätze beheimatet, ist hierzulande kaum bekannt. Zu den spektakulärsten Naturschönheiten gehört der Taroko-Nationalpark mit seinen tiefen Canyons und den atemberaubenden Kulissen. Manchmal meint man sich irgendwo in den Alpen oder in den Pyrenäen zu befinden. Taiwans Bergwelt mit einer ansehnlichen Zahl von 2.500-ern (und dem 3.952 m hohen Yü Shan ‚Jadeberg‘ – als höchsten Gipfel der gesamten Region) gilt nämlich als Geheimtipp – und nur wenige wissen darüber. Heute geht es um die Wasserfälle Mehr lesen »

Seljalandsfoss im tiefsten Winter, Island

Die Bilder des Seljalandsfoss-Wasserfalls im Sommer sind großartig: Die Felsen sind mit Moos überwachsen und das Sonnenlicht zeichnet ein ganz anderes – vor allem viel bunteres – Bild. Die Wintermonate in Island sind entbehrungsreich. Die Tage sind kurz und es scheint als wäre alles nur in Braun-Grau- und Schwarztönen. Das Wetter wechselt schnell – Schneefall, Nebel und Sonne folgen einander in unregelmäßigen Umständen. Trotzdem ist es Wert sich das einmal an zu schauen. Ich war Anfang Jänner hier…….. Ich war in einem 100-Zimmer-Hotel der einzige Gast. Als ich beim Frühstück saß – es war gegen 8:30 – war es draußen Mehr lesen »

Wasserfall auf dem Weg nach Nuwara Eliya, Sri Lanka

Das Hochland von Sri Lanka mit den zahllosen Teeplantagen und den angenehmen Temperaturen war schon zu Kolonialzeiten jenes Gebiet, das von den Europäern am meisten geschätzt war: Die frische Luft und das milde Klima sind leicht bekömmlich. Hier vor den Toren der kleinen Stadt Nuwara Eliya – das heute noch als das Britannien Sri Lankas bezeichnet wird – ist die Landschaft atemberaubend schön. Die Straße windet sich über Berge – führt entlang der Teeplantagen und dem Urwald auf der anderen Seite der Straße. Am Horizont tun sich wunderbare Panoramen auf – etwa dieser atemberaubende Wasserfall, der unbenannt (weil unerkannt) blieb. Mehr lesen »

Doi Inthanon National Park, Nord-Thailand

Bis zum Gipfel des 2.565 Meter hohen Doi Inthanon – nach dem Berg wurde der ganze Nationalpark benannt – führt eine kurvenreiche Straße. Die Natursensationen am Dach Thailands (es handelt sich um den höchsten Berg des Landes) sind wirklich erstaunlich. Atemberaubend schöne Landschaften – mit Wasserfällen und üppigen Wäldern – warten hier auf den Besucher. Sehr spannend ist auch das Durchschreiten mehrerer Klimazonen bis zum Gipfel. Am Berggipfel – wo es sehr häufig nebelig ist und regnet – gibt es einen Tempel und einen Rundwanderweg durch den üppigen Nebelwald.   Mein Tipp: Der Reiseveranstalter FTI hat sehr viele THAILAND-Rundreisen im Mehr lesen »

Wat Rong Khun (White Temple), Chiang Mai, Thailand

In einer kleinen Ortschaft vor den Toren Chiang Mais steht dieser außergewöhnliche Wat Rong Khun (=Weißer Tempel). Baubeginn des buddhistisch-hinduistischen Tempels war 1997, bis heute sind erst rund 20 Prozent der gesamten Anlage fertiggestellt. Ein schweres Erdbeben im Jahr 2014 richtete vor allem im Inneren des Tempels schwere Schäden an.  Der thailändische Architekt Chalermchai Kositpipat ist der Urheber dieser Anlage, die sich alleine schon aufgrund ihrer weißen Farbe von allen anderen Tempelanlagen unterscheidet, da Weiß in Thailand als Farbe der Trauer gilt. Kositpipat wollte mit der Farbe allerdings nur die „Reinheit Buddhas“ hervorheben. In der manieristischen Architektur dominieren verspielt-mystische Elemente. Mehr lesen »

Nightmarket Pai, Pai, Nord-Thailand

Pai ist ein netter kleiner Ort im Norden Thailands – 136 km und 762 Kurven von Chiang Mai entfernt. Die reizvolle Umgebung hier – mit Wäldern, Flüssen, Wasserfällen und Canyons zieht seit Jahren Backpackers aus aller Welt an. Pai ist ein Mekka für diese Art von Tourismus geworden. Dabei hat der Ort aber nichts von seinem Charme eingebüßt. Im Herzen von Pai werden jeden Abend mehrere Straßenzüge für einen recht großen Nachtmarkt abgesperrt und zur Fußgängerzone erklärt – allerdings dürfen da sehr wohl auch Mopeds fahren, weil Mopeds eigentlich überall fahren dürfen auch dort, wo Fahrverbot herrscht. Und da gibt Mehr lesen »

Wat Chong Klang, Mae Hong Son, Thailand

MAE HONG SON: Die kleinste Provinzhauptstadt Thailands mit rund 20.000 Einwohnern ist ein beschauliches Städtchen mit einer großartigen Umgebung und erstklassigen Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist der idylllisch an einem kleinen See gelegene Wat Chong Klang (Tempel) und das nebenan liegende Kloster Wat Chong Kham. Hier – so nahe an der Grenze zu Burma (Myanmar) ist der Baustil auch anders als etwa im Süden des Landes. Über lange Jahre hinweg war dieser Teil Thailands auch der am seltensten besuchte. Die Straßen sind zwar gut ausgebaut, aber extrem kurvenreich. Die grandiose Landschaft ist Entschädigung für diese strapziöse Fahrt. Wer so tapfer ist Mehr lesen »