Mittwoch , 8 Dezember 2021

Burg Güssing, Burgenland, Österreich

Die Burg von Güssing ist die älteste des Burgenlandes. Schon von weitem her ist das majestätische Bollwerk, das auf einem erloschenen Vulkankegel thront, erkennbar. Ihr Anblick ist von allen Seiten imposant und mächtig.  Acht Jahrhunderte lang war sie heiß umkämpft und Schauplatz vieler blutiger Auseinandersetzungen. Heute ist sie, wie übrigens auch die gleichnamige Stadt zu ihren Füssen ein friedlicher Publikumsmagnet, der vor allem in den wärmeren Jahreszeiten viele Besucher anzieht. Bereits 1157 gab es auf dem Hügel eine hölzerne Wehranlage, die dann ab 1250 unter Einfluss von König Bela III zur Festung ausgebaut wurde. Ab 1290 befand sich die Burg Mehr lesen »

Castel Sant‘ Angelo – Engelsburg, Rom, Italien

Das wuchtige Castel Sant’Angelo gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten der „Ewigen Stadt“. Ab dem Jahr 130 n Chr. ließ Kaiser Hadrian das Schloss als sein eigenes Mausoleum erbauen und legte dafür auch gleich die Pläne fest. In späteren Jahren diente der Bau dann auch als Festung von Päpsten, sowie als ausbruchssicheres Gefängnis und Folterkammer während der Inquisition. Zu den Häftlingen, die hier einsaßen gehörten etwa Galileo Galilei, Caravaggio und Giordano Bruno. Von seinen Dimensionen her ist die Engelsburg ziemlich bombastisch: Bei einem Durchmesser von 65 m erreicht das zylindrische Gebäude eine Höhe von 21 m. Den Namen erhielt die Burg aufgrund Mehr lesen »

Springfever, Kirschblütenfest, Gangneung, Korea

Feste zum Feiern gibt es immer – und auch überall. Wenn der Fühling das erste Mal seine wärmenden Sonnenstrahlen herunterschickt, beginnt alles zu blühen. Und das wird in Korea ganz groß gefeiert. Das Kirschblütenfest gilt als das Eröffnungsfest der warmen Saison. Tatsächlich waren überall die Kirschblüten voll da – und es hat mich gewundert wie zeitgenau dieses Fest ausgerichtet war. In Gangneung gab es überall Stände  – mit Schaustellern, Wahrsagern, Musikern und natürlich jeder Menge Essen. Und was ich zuvor auch noch nie gesehen hatte, waren die vielen total glücklich wirkenden Menschen, die sich lachend gegenseitig fotografiert haben. Am Wochenende Mehr lesen »

Landung in Nevis, St. Kitts & Nevis, Karibik

Der Doppel-Inselstaat St. Kitts und Nevis ging aus den britischen West-Indies hervor. Seine Geburt war nicht ganz so einfach, was aber nicht mit diesen beiden Inseln zu tun hatte, als vielmehr mit einer dritten namens Anguilla. Die Anguillaner hatten nämlich eine Antipathie gegenüber den Kittians, die in diesem „Triumvirat“ die Vormachtstellung über haben sollte. Die Anguillaner wehrten sich dagegen, die britische Armee marschierte ein und fand anstelle von Revoltierenden nur Ruhe und Frieden. Daraufhin entschied man sich in London, Anguilla aus diesem Verbund zu lösen. Übrig blieben dann St. Kitts (damals noch St. Christopher genannt) und Nevis, die langsam auf Mehr lesen »

Maupiti, Französisch Polynesien

Maupiti war die Erfüllung der Südseeträume. Das kleine Eiland in unmittelbarer Nähe zu Bora Bora ist weitgehend vom Tourismus verschont geblieben. Daher ist ein besuch hier immer noch etwas Besonderes. Das merkt man auch, wenn man mit der Fähre von Bora Bora hier ankommt. Die Gesellschaftsinseln – Teil von Französisch Polynesien – sind als Reiseziel sehr beliebt. Das liegt daran, dass der Mythos vom „Paradies Tahiti“ in unseren Köpfen weiterhin existiert. Heute sind die Inseln Spielplatz für Millionäre und Honeymooners. Die Preise sind gewaltig hoch. Länger als ein paar Tage bleibt fast niemand. Anders als die flachen Korallenatolle der Tuamotus, Mehr lesen »

Geysir im Winter, Geysir, Island

Island ist eine Ganzjahres-Destination, auch wenn viele Touristen den Winter mit seinen kurzen Tagen meiden. Allerdings hat man nur während der kalten Jahreszeit die Möglichkeit Nordlichter zu sehen. Die Wintertage bergen auch noch ein paar andere Überraschungen in sich: da es im Jänner erst gegen 10.00 Uhr morgens hell wird, kann man mitunter spektakuläre Tagesanbrüche erleben. So ging es mir: Die Nordlichter bekam ich nicht zu Gesicht, da es in der Nacht sehr oft stark bewölkt war und es sogar zu schneien begann. Aber ich habe mehrere solcher Morgenstimmungen erlebt, wo der Himmel blitzblank geputzt erschien. Und am ersten dieser Mehr lesen »

Leuchtturm, Hafeneinfahrt Lindau am Bodensee, Deutschland

Zugegebenermaßen sind der Bodensee und das schmucke Lindau erstklassige Sommerdestinationen. Doch auch im tiefsten Winter ist es hier wunderschön – wenn sich die Sonne zumindest zeitweilig zeigt. Lindaus Altstadtinsel, die mittlerweile denkmalgeschützt ist, gehört zu den absoluten Sehenswürdigkeiten am Bodensee. Die Hafeneinfahrt wird auf der eine Seite vom Leuchtturm (erbaut 1856), auf der anderen Seite von einem sechs Meter hohen Bayrischen Löwen, der auf einem Podest steht, flankiert. Im Hafen von Lindau legen die Schiffe der Bodensee-Schifffahrt an. In den Wintermonaten herrscht hier allerdings beschaulicher Frieden. Sehenswert ist in Lindau neben der Hafenanlage auch die Maximilianstraße, wo sich das gotische Mehr lesen »

Winter-Sonnenuntergang im Flachgau, Salzburg

Ich mag Bilder, die so aussehen als wären sie gemalt. Und als ich letztens auf der Westbahnstrecke mit dem Zug unterwegs war, ging die Sonne auf einem freien Feld im Flachgau (knapp 20 Minuten nach Salzburg auf dem Weg nach Wien) unter. Und sie zeichnete ein Bild, das wie ein Gemälde wirkt. Auch wenn die Farben im Winter weniger kräftig sind, so ist es doch sehr reizvoll Bilder zu schießen. An dem Tag im Feber war es recht kalt und die Sonne ließ sich erst knapp vor dem einbrechenden Abend blicken Mehr lesen »

Spuren: In der Wahiba-Wüste, Oman

Die Arabische Wüste gehört zu den schönsten Wüstengebieten der Erde – und das hat vor allem damit zu tun, dass die Sanddünen dort ganz besonders schön sind. Wie alle ariden Gebiete der Erde, spielen der Wind gemeinsam mit dem Morgentau eine ganz besonders wichtige Rolle für alle hier lebenden Tiere und Pflanzen. Die Wüsten sind nämlich keineswegs völlig tot, wie man das als Laie manchmal annimmt. Der Wind bringt Samen und Pflanzenteile über weite Strecken in diese Sanddünen. Diese bilden eine wichtige Lebensgrundlage, da sie eine Nahrungsquelle für viele Wüstenbewohner sind. Wenn Abends die Sonne untergeht, wird es sehr schnell Mehr lesen »

Spuren: Der Weg zum Strand und zurück, Mahe, Seychellen

Menschliche Fussabdrücke im Sand. Wie viele von ihnen kamen und wie viele gingen? Als ich dort war, war ich alleine. In diesem weichen feinkörnigen Sand wirken die menschlichen Abdrücke wie Brandmale. Ich weiß nicht, ob das auch meine Spuren sind oder nicht. Das Schöne daran ist, dass sie nicht ewig bestehen bleiben, sondern langsam verweht oder vom Regen gelöscht werden. Dann weist nichts mehr daraufhin, dass man einmal da war. Die Seychellen sind ein Reiseziel, wo ich immer schon einmal hinwollte. Wer Meer und Natur mag, ist hier richtig. Auf den Inseln, die vor Millionen Jahren vom afrikanischen Festland abgetrennt Mehr lesen »