Mittwoch , 19 September 2018

Hwy 14: Am Weg zum Red Rock Canyon, Kalifornien

Ich habe es schon mehrfach erwähnt: die Vielzahl der Canyons und Felsformationen in Kalifornien und im Südwesten der USA. Wer dem City-Moloch Los Angeles entfliehen will und nicht sehr weit fahren will, nimmt die Interstate 5  Richtung Norden und zweigt dann auf den Highway 14 Richtung Mojave ab. Etwa 20 Meilen nördlich von Mojave liegt der Red Rock Canyon State Park – und mehr Landschaft ohne Menschen gibt es kaum. Die Felsformationen sind spektakulär. Es ist kaum zu glauben, dass dieses Wüstenparadies so nahe an der Stadt der Engel liegt. Wer den Wilden Westen bereisen will, sollte sich ordentlich Zeit Mehr lesen »

On the Road: Von Cienfuegos nach Trinidad, Kuba

Ich mag Roadtrips…..sehr gerne. Und ich erinnere mich an die unendlichen Fahrten durch die Wildnis im Südwesten der USA. Straßenszenen sind zumeist authentisch – und zeigen ein unbeschönigtes Bild eines Landes, denn auf der Landstraße wird nichts beschönigt oder kaschiert. Der Hintergrund dieses Bildes ist allerdings nicht so sonderlich aufregend: Ich war in einem 50-Sitzer-Autobus und der war ausschließlich mit Touristen gefüllt…..und bei der Hinfahrt saß ich in der ersten Reihe (die ich dann zugunsten eines erkrankten Fahrgastes gegen einen Platz in Reihe 22 aufgab) – und konnte zumindes ein Bild schießen. Kuba ist eine großartige Insel – ein tolles Mehr lesen »

Sommermorgen in Südgeorgien, Antarctica

Am 21, Dezember ist der längste Tag auf der Südhalbkugel – das entspricht unserem 21. Juni (Midsommer). Aber auch knapp davor und danach weicht die Nacht dem Tag – das gilt natürlich ganz besonders in den Regionen, die den Polen nahe sind. Es war der 25. Dezember und ich hatte eine lange schlafreiche Nacht hinter mir. Die MS Fram war auf dem Weg von Stanley/Falkland Inseln Richtung Südgeorgien. Als ich das erste Mal aus dem Fenster sah, war es nebelig und trüb. Dennoch zog ich mich rasch an und ging an Deck – und das bereute ich nicht. Plötzlich riß Mehr lesen »

Im Mai auf der Ringstraße von Akureyri nach Myvatn, Island

Wie wird das Wetter in Island im Mai? Eine Frage, die man sicher nicht mit einem Wort, sondern nur mit mehreren Hauptsätzen beantworten kann. Die Wetterwechsel sind so schnell – und das habe ich hier mit vier Fotos dokumentiert. Wir sind auf dem Weg von Akureyri nach Myvatn auf der Ringstraße (Nr. 1). In Akureyri hat es geregnet und es war recht frisch. Doch als wir den langen Fjord verlassen, können wir kurz die Sonne herausblinzeln sehen. Doch verschwindet sie dann plötzlich unter einem dichten Nebel. Die Straße führt steil bergauf und am Bergrücken liegt Schnee – zum Greifen nahe. Mehr lesen »

New Island, Falkland Inseln, Südatlantik

Die Falkland-Inseln vor der Küste Südamerikas sind trotz der Tatsache, dass sie verhältnismäßig weit im Norden liegen – etwa in der geografischen Höhe von London/Essen – klimatisch benachteiligt. Der Südatlantik sorgt zwar dafür, dass lange Frostperioden ausbleiben – aber die Höchsttemperaturen erreichen nie mehr als 15 Grad. Dazu regnet es an rund 250 Tagen im Jahr. Die wenigen Bewohner sind also gezwungen das ganze Jahr zu heizen. Zudem sorgen plötzliche Wetterwechsel für so manche Überraschungen. Bäume wachsen hier keine. Das läßt das kalte Wetter – und windige Wetter nicht zu. Doch die exponierte Lage und die wenigen Menschen, die hier Mehr lesen »

Kulisse um Puerto Williams, Feuerland, Chile

Tierra del Fuego (Feuerland) ist ein großartiges Reiseziel. Ein Grund dafür, ist die atemberaubende Kulisse aus hohen Bergen und dem Meer. Ähnlich wie in Schweden und Norwegen ist auch hier das Licht ganz besonders. Und was ebenfalls grandios ist, ist der rasche Wetterwechsel – von bedrohlich tiefhängenden Wolken bis hin zum strahlend blauem Himmel innerhalb weniger Augenblicke. Die Landschaft lädt zum Schauen und Verweilen ein – und wer einmal hier war, kann sich dieser Faszination kaum entziehen. Puerto Williams ist eine kleine Siedlung – und tituliert sich selbst als südlichste Stadt der Welt – obwohl der Terminus ‚Stadt‘ eher nicht Mehr lesen »

Wetterinseln, Bohuslän, West-Schweden

Die Inseln, die knapp vor der Küste von Bohuslän in West-Schweden liegen, sind bei strahlend schönem Wetter ein wahres Juwel. Doch ihren Namen tragen die „Väderöarna“ aus einem anderen Grund: Die Küste gilt vor allem während der Wintermonate als ‚boiling pot‘ und bis weit ins 19. Jahrhundert hinein galten die Eilande schlicht als unbewohnbar, weil die Witterung ein Leben hier unmöglich machte. Um die Seefahrt rund um die flachen Granitfelsen sicherer zu machen, wurde ein Leuchtturm errichtet – und der arme Wärter durfte bzw konnte die Station mehrere Monate lang nicht verlassen. Die Schären – wie man die flachen Felsinseln Mehr lesen »

Morgenstimmung in Patagonien, Ushuaia, Argentinien

Das Sommerlicht in Patagonien ist ähnlich intensiv wie das in Nord-Europa. Wenn die Sonne aufgeht und die Wolken und den Nebel vertrieben hat, dann sieht alles so unglaublich klar aus. Die Farben kommen intensiv heraus – auch wenn der Himmel nicht wolkenlos ist. Besonders spektakulär sind die Stunden nach dem Sonnenauf- und knapp vor dem Sonnenuntergang. Patagonien ist großartig – die Landschaft ist überwältigend und die Menschen sind reservierter als im restlichen Südamerika. Vielleicht macht das das Klima. In den vergangenen Jahren hat man intensiv daran gearbeitet, noch mehr Unternehmen hier anzusiedeln und damit auch Arbeitsplätze zu schaffen. Doch zu Mehr lesen »

Südküste der Snaefellsnes Halbinsel, Island

Wenn ich davon schwärme wie sehr ich Nordeuropa (und auch die Antarktis) liebe, höre ich häufig das Argument, dass es ‚da immer so kalt sei‘. Und das klingt als wäre es ein Argument gegen diese Regionen. Eines müssen mir allerdings auch die Nordland-Kritiker einräumen: das Licht im Norden ist an schönen Tagen glasklar. Mit den heutigen Equipment an Soft-Shell-Jacken und Outdoor-Sportkleidung friert man auch nicht mehr, obwohl man nicht so angezogen ist wie der Michelin-Mann. Also das Argument ist irgendwie schlecht. Wie immer das aber auch sein mag – immer mehr Menschen haben den Norden für sich entdeckt (oder machen Mehr lesen »

Wenn die Nacht kommt: Banyan Tree Hotel, Bangkok, Thailand

Normalerweise gibt es in diesem Blog keine Hotels als Hauptthemen – ausser sie sind derart speziell, dass man darüber berichten kann. Das Banyan Tree in Bangkok gehört zu dieser seltenen ‚Spezies‘. Passend zum Thema „Evolution des Abends“ zeige ich Bilder vom 62. Stock dieses Hauses. Dort fühlt es sich an als wäre man an Deck eines Schiffes, das in diese Metropole gezogen wird. Das Besondere an dieser Terrasse ist nicht nur ihre Höhe, sondern auch der Umstand, dass sie die gesamte Dachfläche einnimmt. Nichts stört den Rundum-Blick. Großartig wäre eine Untertreibung – es ist atemberaubend. Ich konnte mich nicht losreißen Mehr lesen »