Sonntag , 17 Dezember 2017
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Südostasien



Pomfret-Fische, Chinatown-Markt, Singapur

Pomfret-Fische (eigentlich: Silberner Pampel (Pampus argenteus)) gehören zu den besten Speisefischen in Südostasien. Die bis zu drei Kilogramm schweren Fische ernähren sich in erster Linie von Krebstieren.Seit diese Fischspezies so konsequent befischt wird, werden die meisten Exemplare heute deutlich kleiner und kommen kaum über 1,2 kg Gewicht hinaus. Die zu den Seebrassen zählenden Fische werden aufgrund ihres wohlschemckenden Fleisches sehr geschätzt. Vor allem in Südostasien sieht man die auffälligen Tiere immer wieder auf Märkten. Die Aufnahmen entstanden in Singapur – im Markt im Untergeschoss des Chinatown Komplex. Dort gibt es nicht nur einen Obst- und Gemüsemarkt, sondern auch eine große Mehr lesen »

Markt in Nha Trang, Vietnam

Nha Trang liegt an Vietnams schönstem Küstenabschnitt – rund 450 km nördlich von Ho Chi Minh City. Hier ist das Wetter das ganze Jahr über warm. Am meisten Niederschlag gibt es von Oktober bis Dezember. Rund um die 350.000 Einwohner Stadt liegen zahlreiche Hotels und Resorts. Die bedeutsamsten Wirtschaftszweige in dieser Region sind neben dem Tourismus auch noch der Fischfang. Wie alle Städte verfügt auch Nha Trang über einen großen Markt, der ganz besonders reichhaltig ist. In Anbetracht der Tatsache, dass das Klima hier einfach viel gedeihen läßt, ist das Sortiment an Obst und Gemüse sehr vielfältig. Das gilt auch Mehr lesen »

Markt in Georgetown, Penang, Malaysia

Meine Lieblingsinsel in Malaysia ist Penang. Penang ist allerdings nicht nur die Insel, sondern auch der Name des Bundesstaats und der Hauptstadt (die nur in den Reiseführern als ‚Georgetown‘ bezeichnet wird). Penang war – wie einst Singapur auch – Teil der britischen Straits Settlements. Die Städte waren beide Umschlagplätze für Waren aller Art. Chinesische Kaufleute dominierten das Geschäft – die Briten brachten die Inder mit und die usprüngliche Bevölkeurng bestand aus den Malayen. Dieses bunte Völkergemisch sorgte für einen wahren Boom. Und dieser bezog sich nicht nur auf die Religion und Kultur, sondern auch auf die Kulinarik. Und das ist Mehr lesen »

Raffles Hotel, Singapur

Seit 1887 gehört das im Kolonialstil erbaute Haus, das nach dem Gründungsvater Sir Thomas Stamford Raffles benannt ist, zu den Top-Unterkünften in der Hafenstadt an der Südspitze der malayischen Halbinsel.Zunächst nur als kleines Hotel gebaut, wuchs das mittlerweile renommierte Haus über die Jahre kontinuierlich und wurde durch mehrere Zubauten erweitert. Das Hotel überstand die japanische Besetzung Singapurs, die Weltwirtschaftskrise und den zweiten Weltkrieg unbeschadet, obwohl es zwischendurch als Kriegsgefangenenlager diente. 1987 wurde das ehrwürdige Hotel vom Staat Singapur zum Nationaldenkmal erhoben und schl0ß 1989 für umfangreiche Renovierungsarbeiten für ganze zwei Jahre seine Tore. Am 16. September 1991 wurde das Luxushotel Mehr lesen »

Frachtschiff am Mekong, Can Tho, Vietnam

Auf den letzten 50 km vor der Mündung wächst der Mekong nicht nur zu einem gewaltigen Strom heran, sondern auch zu einem Geflecht an Inseln, Kanälen und Siedlungen. Rund 15 Mio. Menschen leben hier – und nahezu alle von ihnen sind irgendwie mit dem Fluss verbunden. Das Wasser des Mekong sorgt nicht nur für die notwendige Feuchtigkeit, sondern transportiert auch Nährstoffe auf die Felder. Das ganze Delta, das flächenmäßig immer noch wächst, ist eine ‚Kornkammer des Landes‘ – hier gedeihen nicht nur unzählige Früchte, sondern auch Gemüse und Reis. Im Fluss werden Fische gefangen und  in Aquakulturen gezüchtet. Das Mekong-Delta Mehr lesen »

Padaung-Frau in Nai Soi, Mae Hong Son, Thailand

Die Bevölkerung im Norden Thailands ist weit weniger homogen, als die meisten Mitteleuropäer es annehmen. In den bergigen Grenzregionen zu Myanmar gibt es sehr viele Bergstämme, die einst in beiden Ländern ansässig waren. Die politische Situation in Myanmar hat zahlreiche Stämme dazu veranlasst schon vor Jahren ins Nachbarland abzuwandern. Thailand galt seit jeher als sehr tolerant. Die Padaung gehören dem Volk der Karen an. Sie wurden in Myanmar besonders radikal verfolgt (man kann sogar von ethnischen Säuberungen sprechen) – und siedelten daher nach Vietnam und auch nach Thailand um. Viele Frauen dieses Stammes pflegen von Kindheit an, die ungewöhnliche Tradition, Mehr lesen »

Junge Frau im Cham-Village, Mekong-Delta, Vietnam

Bei meiner ersten Vietnam-Reise habe ich einen mehrtägigen Ausflug ins Mekong-Delta gebucht – und zwar haben wir vor Ort einen Chauffeur und einen Guide organsisiert. Das war großartig, denn die beiden Begleiter waren extrem nett und wir haben sehr viel gelacht. Das beste daran war aber, dass wir in Ortschaften gekommen sind, die wir sonst nie hätten finden können. Und wir hatten überall am Fluss ein eigenes Boot – was nicht nur praktisch, sondern auch sehr bequem war. Am letzten Tag dieser Reise waren wir in Chau Doc und haben unter anderem eine Fischfarm im Fluß besucht und sind dann Mehr lesen »

Verkäuferin am Schwimmenden Markt, Damnoen Saduak, Thailand

Man verliert sehr leicht den Überblick, wenn man in Thailand unterwegs ist…..anstatt einfach manchmal ein bisschen innezuhalten und auszuatmen, haben Europäer und Amerikaner die Art alles im Laufschritt erledigen zu wollen. Der Damnoen Saduak Floating Market – etwa 100 km vor den Toren Bangkoks – ist ein solches Beispiel, an dem man sich so schnell verlieren kann. Europäer laufen im Sauseschritt durch die unzähligen Marktsände an Land (vorwiegend T-Shirt und Souvenirläden). Hier herrscht ein  Tun und Treiben – und dabei verliert man ein bisschen aus den Augen, was hier so absolut großartig ist: nämlich die Marktstimmung am Wasser. Auch wenn Mehr lesen »

Paella-Koch am Chatuchak-Markt, Bangkok, Thailand

Ich habe die Paella in Bangkok nicht probiert, aber Fernando Andres, Chef des Lokals „Viva 8“ war erstens ein tolles Fotomotiv und zweitens duftete das Reisgericht phänomenal. Das ist ja auch kein Wunder – denn die meisten Zutaten gibt es ja in Thailand auch knackfrisch – vor allem die köstlichen Meeresfrüchte. Die Metropolen Südostasiens sind kulinarisch ohnehin auf sehr hohem Niveau zu Hause. Spitzenreiter in Sachen Kulinarik ist sicher Singapur, dicht gefolgt von Hongkong und Bangkok. Natürlich gibt es in all diesen Städten auch die berühmten schwarzen Schafe, die schlechte und mindere Qualität zu überhöhten Preisen anbieten. Ich habe auf Mehr lesen »

Good Morning: Suppenfrühstück in Penang, Malaysia

Penang gilt als eine der asiatischen Metropolen mit den absolut besten Straßenküchen. Der Grund dafür liegt in der Vielfalt der Bevölkerung dieser Insel-Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt. Die ehemalige britische Kolonie „Straits Settlement“ – zu der übrigens uch das rund 700 km entfernt liegende Singapur gehörte – war als Handelsplatz weithin bekannt. Neben der malaysischen Bevölkerung kamen chinesische Händler sowie indische Arbeiter (die vor allem in den Kupferminen im Hinterland Arbeit fanden). Aus diesem Amalgam an Ethnien entwickelte sich eine spannende – und vor allem einzigartige – Küche. Dabei entstand auch die Nonya-Kultur – die Verbindung malaysischer und chinesischer Kultur. Mehr lesen »