Dienstag , 13 November 2018
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Zwei Hibiskus-Blüten, Garten in Auckland, Neuseeland

Für Freunde der kultivierten Gartenkultur bietet die neuseeländische Nordinsel quasi optimale Bedingungen. Das gilt auch für die Gärten in den Vororten der neuseeländischen Metropole Auckland (auf die manche Neuseeländer mit einer unglaublichen Antipathie reagieren). Aucklands Wetter ist aufgrund der milden Temperaturen und der recht hohen Luftfeuchtigkeit ein Dorado für alles, was wächst. Und das gilt das ganze Jahr über. Da ich selbst ein großer Freund der grünen Gewächse bin, weiß ich, dass der wesentlichste Punkt bei allem, was gedeiht, die Wasserzufuhr resp. die Feuchtigkeit ist. Das ist der Grund, warum in einer Wiener Wohnung kein tropischer Farn ohne künstliche Befeuchtung Mehr lesen »

Heimfahrt, Drawaqa, Yasawas, Fiji, Südsee

Das Leben auf den Outer Fiji-Inseln ist nicht sehr einfach, denn es gibt oft weite Wege, die die arbeitenden Menschen zurücklegen müssen. Die weit vertreut liegenden Yasawas – im Nordwesten der Hauptinsel Viti Levu – bieten oft keine Arbeit und so müssen die Menschen entweder auf die Big island gehen oder sich nach einer passenden Arbeit umsehen. Der Tourismus hat viele der Inseln erreicht und vielen eine Arbeit gebracht. Manche von den Angestellten können auch nicht jeden Tag nach Hause fahren, sondern müssen eine Woche – oder öfters sogar noch länger – auf den Resort-Inseln bleiben und dort übernachten. Umso Mehr lesen »

Sunset-Beach, Funafuti-Atoll, Tuvalu

Niemand kommt nach Tuvalu. Keiner – mit Ausnahme dieser Mitglieder des „I have visited 199 countries“- Club. Das sind meist Amerikaner. Sie kommen und wollen nur den Stempel in ihren Reisepass und warten auf das nächste Flugzeug zurück. Zwei dieser Menschen habe ich getroffen – aber keinen Touristen. Fremde kamen, aber sie waren von UN- oder anderen Hilfsorganisationen oder Forscher. Tuvalu ist am Ende der Welt….dort, wo alles aus ist. Nur noch der unendlich blaue Pazifik. Dort liegen die neun Inseln (sechs davon sind Atolle) wie achtlos hingepfefferte Sandkörner in diesem riesigen Meer. Selbst die Verbindungen zwischen den Inseln sind Mehr lesen »

Crested Iguana, Likuliku Resort, Mamanucas, Fiji

Der fijianische Streifenleguan Brachylophus vitiensis gehört zu den seltensten Leguanarten der Welt – und leider ist seine Zukunft alles andere als rosig. Die bis zu knapp 90cm langen Echsen sind massiv vom Aussterben bedroht. Gründe dafür ist die Zerstörung ihres sehr eng gesteckten Lebensraumes. Einst waren die Tiere auf vielen Fiji-Inseln heimisch. Bedroht werden die Tiere auch von eingeschleppten Haustieren – vor allem von Katzen. Ein interessantes Detail ist auch die Entdeckung dieser bis 1981 unbeschriebenen Tierspezies. Der Biologe John Gibbons von der USP forschte bereits seit längerem an einer artverwandten Leguanart, als er 1980 zur Aufführung des Filmdramas „Die Mehr lesen »

360-Grad-Rundumblick: Krabbe in Fiji, Fiji, Südsee

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist es, in der Gezeitenzone der Strände die kleinen Krabben zu beobachten. Auf den Mamanucas ging das besonders gut, da es hier in den Resorts nur sehr wenige Gäste gibt, die den Ablauf stören. Denn die Winkerkrabben – so heißt diese Familie aus rund 100 bisher beschriebenen Arten – können 360 Grad einsehen und reagieren extrem schnell. Winkerkrabben-Männchen waren hier schon im Blog. Das sind jene Krabbenmännchen, die eine riesige Schere haben, mit der sie eigentlich nur angeben und Winkerkrabben-Fräuleins anlocken. Die Krabben leben wie gesagt in der Gezeitenzone und haben da einen eigenen kleinen Bau, den Mehr lesen »

Portrait einer Frau, Suva Municipal Market, Fiji

Die Fiji-Inseln sind der Inbegriff von vielen Südsee-Märchen. Die Vielzahl der Eilande und die reiche Kultur der hier lebenden Ethnien – es sind zum Großteil fidschianische Melanesier und Inder – haben das Antlitz des 1970 von Großbritannien unabhängig gewordenen Staates geprägt. Die Kolonialherren hatten die Inder einst als Arbeiter auf den großen Zuckerrohrfeldern ins Land gebracht. Die indische Volksgruppe wuchs schnell an. Und so bilden sie heute nahezu 40 Prozent der Gesamtbevölkerung (obwohl in den späten 1980er-Jahren viele Inder das Land verlassen haben, da die melanesischen Fidschianer mehr Rechte hatten).  Die Spannungen führten zum Putsch und zu einer Militärregierung. In Mehr lesen »

Portrait einer alten Frau, Savai’i, Samoa

Ich habe es immer sehr geschätzt, wenn ich auf Reisen auch alte Menschen getroffen habe, die mir über ihr Leben und ihre Erfahrungen berichteten. In vielen Ländern der Erde genießen die Alten besondere Aufmerksamkeit, da sie über die Kenntnisse verfügen, die die Jungen nicht einmal erahnen können. In Samoa nahm mich meine liebe Freundin Cherelle – als neu aufgenommenes Familienmitglied – auf zahlreiche Besuche bei Alten mit. Sie hatte Interviews vorbereitet, ich durfte Fotos machen. Dabei entstanden sehr intime Einblicke ins Leben von Menschen im Dorf. Jedes mal wenn ich Cherelle treffe, reden wir über diese Bilder. Und sie erzählt Mehr lesen »

Portrait eines Mädchens, Niue, Südsee

Meine Liebe zur Südsee und deren Bewohner fusst darin, dass die Menschen hier einen so unglaublich positiven Zugang zum Leben haben. Und sie sind authentisch geblieben. Anders als in vielen Teilen der Welt, wo man sich gegenüber Fremden mancherorts verschlossen gibt, dominieren hier Freundlichkeit und Geselligkeit. Die Menschen sind interessiert und sie sind stolz auf das, was sie sind – und vor allem woher sie sind. Wenn man sich wirklich auf sie einlässt, dann wird man von dieser Weltregion immer wieder aufs Neueste fasziniert sein. Die mitgebrachte Herzlichkeit ist nahezu unübertroffen. Das habe ich am eigenen Leib kennen- und schätzengelernt. Mehr lesen »

Dorffest im Makefu Village, Niue, Südsee

Feste in der Südsee sind legendär. Das hat mehrere Gründe: Zum Einen wird dort massiv gegessen (und übrigens kaum Alkohol getrunken, sondern nur Süßgetränke) und zum Anderen gibt es IMMER Tanz und Musik. Und heute geht es ums Tanzen. Und tanzen tun alle – von drei bis 80. GAnz stolz sind natürlich immer die Kinder, die bei diesen Tanzaufführungen auch mit dabei sind. Südsee-Kinder sind nicht scheu, haben kein Lampenfieber oder Bühnenangst, sondern sind so natürlich wie im sonstigen Umgang. Es kann auch schon passieren, dass zehn Kinder auf der Bühne sind und nur eine Handvoll mitmachen. Die anderen stehen Mehr lesen »

Kinder am Suva Municipal Market, Fiji, Südsee

Auch wenn Fijis Hauptstadt Suva nicht gerade der Burner in touristischer Hinsicht ist, so lohnt sich der Besuch der Kapitale dennoch. Ein Grund ist zum Beispiel der tolle Suva Municipal Market, der besonders am Wochenende sehenswert ist. Da kommen nämlich Händler aus anderen Teilen der Insel in die Stadt und bieten ihre Waren an. Darunter sind viele Familien, wo auch schon die Kinder mitarbeiten müssen. Wie auf allen Märkten gibt es im bunten Gewühl einiges zu entdecken – nicht nur von den Waren, sondern auch von den Verkäufern her. Ich werde weitere Bilder, die ich hier gemacht habe, sicher noch Mehr lesen »