Samstag , 20 Juli 2019
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Mitra-Schnecke, Aitutaki, Cook Inseln


Meeresschnecken (ja nicht Muscheln, die aus zwei Teilen bestehen, während Schnecken nur aus einem Teil bestehen) gehören zu den faszinierendsten Lebewesen der Meere. Je weiter man in die tropischen Regionen kommt, desto üppiger und variabler werden die Farben und Formen. Es ist für die menschliche Vorstellung unbegreifbar, wie solche anmutigen Tiere überhaupt entstehen können.

Da auf Korallenriffen tarnen und täuschen zu den wichtigsten Strategien für erfolgreiches Überleben bedeuten, sind auch diese Schncekn optimal versteckt. Wird man nämlich als Schnecke von einem Oktopus entdeckt, dann droht Ungemach. Mit einem einzigen Biss bricht dieser die Schale in zwei Teile und verspeist den Inhalt.

Diese Schnecke heißt Mitra mitra – oder auf Deutsch „Gemeine Bischofsmütze“ – da ihre Form an jene erinnert. Die räuberisch lebende Schnecke lebt gut versteckt in der Gezeitenzone, wo sie sich meist unter Steinen oder Korallen oder im Sand vergraben, aufhält. Die Schnecke kann bis zu 17 cm lang werden. Ich habe sie ganz zufällig in der Lagune von Aitutaki entdeckt. Da es sich um ein lebendes Exemplar handelt, habe ich nur ein Bild gemacht und die Schnecke wieder ausgesetzt.

Der Lebensraum dieses wunderschönen Tieres ist defintiv nicht mein Schrank, sondern die wunderbare Lagune der Südseeinsel. Das sollte sich jeder, der den Drang verspürt, ein lebendes Tier nur zur Tropäenjagd zu töten, zu Herzen nehmen. Außerdem sollte man Abstand davon nehmen, Schnecken und Meeresmuscheln als Souvenirs zu kaufen und mitzubringen.

Mitraschnecke, Cook Inseln

Lebende Mitraschnecke

Mein Tipp:

Die unfassbar schöne Insel Aitutaki erfüllt so manchen Südseetraum – daher war sie schon so oft hier vertreten.

Weitere Informationen über die Cook Inseln gibt es hier: Cookislands.travel/deFTI Touristik

Der Reiseveranstalter FTI hat ein sehr umfangreiches Südsee-Programm im Angebot. Australien-Südsee-Katalog

Es gibt nicht nur arrangierte Rundreisen, sondern auch individuell zusammengestellte Programme. Es lohnt sich mit Experten darüber zu reden, da diese über die Flugverbindungen und Umsteigemöglichkeiten genau Bescheid wissen. Das gleiche gilt auch für Unterkünfte vor Ort. Die FTI-Experten kennen die Destinationen ganz genau.






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