Donnerstag , 19 Oktober 2017
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Joshua-Tree in der Mojave-Desert, Kalifornien, USA

Mojave Desert

Die rund 35.000 km2 große Mojave-Wüste erstreckt sich über vier Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada und ist heute nur noch streckenweise einsames und unverbautes Terrain. Denn die Wüste wird heute nicht nur als Sonnenkraftwerk, sondern auch zum Abstellen nicht mehr verwendeter Flugzeuge und zu militärischen Zwecken genutzt. Eine für die Mojave-Wüste typische Bewohnerin ist der Joshua Tree (Yucca brevifolia), dessen korrekter deutscher Name Josua-Palmlilie lautet. Diese Agavenart (es ist kein Kaktus) ist in der Mojave-Wüste endemisch. Nach ihr wurde auch der Joshua Tree National Park im Südosten Kaliforniens benannt. Der Nationalpark wird aufgrund seiner Nähe zu Palms Springs und Mehr lesen »

Blick über Bermuda, Hamilton, Bermuda

Das Inselgeflecht Bermuda wird viel zu oft mit den Bahamas verwechselt – dabei liegen die beiden Inseln doch ein schönes Stück voneinander entfernt und sind einander nicht einmal ähnlich. Nichtsdestotrotz sind die Bermudas – denn tatsächlich handelt es sich um 360 kleine Eilande, die hier rund 1.000 km vor der Küste der USA im Atlantik liegen – eines der reichsten Gebiete der Erde. Immer noch britisch, gibt es hier nicht nur jede Menge Briefkastenfirmen, sondern auch Millionäre. Bermuda ist in vielfacher Weise spektakulär und außergewöhnlich – und das nicht erst seit seiner Entdeckung, denn die Spanier, die den Inseln 1503 Mehr lesen »

Blick über Manhattan, New York, USA

Ikonenhaft ist und bleibt der Big Apple….ein Magnet für alle, die sich für das Erleben der großen weiten Welt interessieren. New York ist ein Schmelztiegel der Nationen, ein Amalgam an Vielvölkern und ein Hort der Kunst- und Kulturszene – egal ob Jazz oder bildender Kunst. New York ist bunt und vielfältig – und es gibt nahezu unendlich viel zum Schauen. Wer gerne fotografiert, wird hier sicher fündig – neben atemberaubender Architektur gibt es viele Menschen und wunderbare Szenerien. Wer hoch hinaus will, fährt auf das Dach des Rockefeller Center und genießt den Ausblick…..und wer mehr wissen will, geht das Geschichtsbuch Mehr lesen »

L.A. von oben: Landeanflug auf LAX, Los Angeles, Kalifornien, USA

Einer der faszinierendsten Anflüge ist jener auf Los Angeles. Wenn der Jet von Osten herkommend auf LAX (L A International Airport) zur Landung ansetzt, fliegt er eine ganze Weile über Stadtgebiet – allerdings nicht über Wolkenkratzer, sondern über zwei- und dreistöckige Häuser, die sich zig Kilometer weit erstrecken. Wenn am Horizont dann schließlich die Wolkenkratzer auftauchen, weiß man, dass man sein Ziel erreicht hat. Wie ein Pilzgeflecht ragen die Wolkenkratzer aus dem urbanen Gefüge. Die Dimensionen der „Stadt der Engel“ sind unfassbar. Als ich 1987 das erste Mal hier war, stand in einmen Artikel, dass die West-Ost-Ausdehnung in etwa der Mehr lesen »

Hwy 14: Am Weg zum Red Rock Canyon, Kalifornien

Ich habe es schon mehrfach erwähnt: die Vielzahl der Canyons und Felsformationen in Kalifornien und im Südwesten der USA. Wer dem City-Moloch Los Angeles entfliehen will und nicht sehr weit fahren will, nimmt die Interstate 5  Richtung Norden und zweigt dann auf den Highway 14 Richtung Mojave ab. Etwa 20 Meilen nördlich von Mojave liegt der Red Rock Canyon State Park – und mehr Landschaft ohne Menschen gibt es kaum. Die Felsformationen sind spektakulär. Es ist kaum zu glauben, dass dieses Wüstenparadies so nahe an der Stadt der Engel liegt. Wer den Wilden Westen bereisen will, sollte sich ordentlich Zeit Mehr lesen »

Trinity Church Cemetary, Manhattan, New York, USA

Mitten in diese Hochhaus-Landschaft eingezwickt und von riesigen Gebäuden umgeben, liegt der Trinity Church Cemetary im Süden Manhattans – unmittelbar neben der St. Paul’s Chapel. Den Friedhof gibt es schon seit 1697. Hier liegt unter anderem der Erfinder des Dampfschiffs, Robert Fulton begraben. Der Friedhof und die Kapelle wirken wie das letzte noch verbliebene Relikt aus einer Zeit, in der New York eine kleine Kolonialsiedlung war. In den ersten Jahren wurden auf dem Friedhof vor allem junge und arme Menschen begraben. Im Frühling, wenn die Bäume zu blühen beginnen, ist New York ein wunderbares Reiseziel. Mein Tipp:  New York ist Mehr lesen »

Altstadt von St. George’s, Bermuda

Die ersten Siedler kamen nur zufällig hier her. Sie waren auf dem Weg in die Kolonie Jamestown/Virginia. Doch ihr Schiff fuhr direkt auf das Riff von Bermuda. Das geschah 1609. Drei Jahre später wurde St. George’s gegründet – und gilt seither als die älteste, durchgehend bewohnte britische Siedlung in der Neuen Welt. Obwohl Bermuda – aufgrund seiner Zugehörigkeit zu Großbritannien – in beiden Weltkriegen mit dabei war, wurde hier nie etwas zerbombt oder sonstwie zerstört. St. George’s koloniale Vergangenheit ist hier wie ein Bilderbuch aufgeschlagen und lädt zum Flanieren ein. Die Stadt, die bis 1815 die Hauptstadt der Insel war, Mehr lesen »

Graham-Anolis auf Bermuda, Bermuda

Es hätte so schön sein können….doch dann kam der Mensch. Und der hat überall dort eingegriffen, wo er glaubte die Natur hätte versagt. Das ist natürlich ein Unfug. Aber die Sturheit ist eine Eigenschaft, die dem Menschen eigen ist…..Das Resultat des Handelns kommt manchmal erst recht spät ans Tageslicht. So auch in dem Fall dieses hübschen Zeitgenossen namens Anolis grahami. Die etwa 16 cm große Echse gehört zu den insgesamt sieben auf Jamaika endemischen. Und dort blieb sie auch – bis 1905. Denn da kam ein kluger Kopf – der Direktor des Landwirschaftsinstituts – auf die Idee, dass man 71 Mehr lesen »

Downtown Los Angeles, Kalifornien, USA

Die ‚Stadt der Engel‘ ist faszinierend – ohne Zweifel. Die Attribute reichen von Moloch bis hin zum El Dorado. Los Angeles ist widersprüchlich und grenzüberschreitend, unfassbar in seiner Ausdehnung und verrückt unorthodox. Auf der einen Straßenecke geben sich die Schönen und Reichen die Hand, auf der anderen sitzen finstere Gestalten und dealen mit Rauschgift. Die aufeinanderprallenden Gegensätze können in einer Stadt der ersten Welt größer kaum sein. Ich war oft da, wohnte immer in West Los Angeles/Santa Monica und genoß die Nähe zum Pazifik. Downtown, das nach 1990 aus dem Boden wuchs, hat mich immer magisch angezogen: Die hochaufragenden Gebäude, Mehr lesen »

Verknoteter Revolver, UN-Headquarter, New York City

Der schwedische Künstler Carl Frederik Reuterswärd (1934-2016) schuf die NON VIOLENCE Skulptur mit dem verknoteten Revolver in Erinnerung an seinen Freund John Lennon, der am 8.Dezember 1980 in New York erschossen wurde. Die Bronze-Skulptur erfuhr eine ähnlich starke Rezeption wie die LOVE-Plastik von Robert Indiana und wurde an 16 Orten aufgestellt. Drei davon stehen am Gelände des UNO-Headquarters in New York, eine weitere in Malmö, Luxembourg, Berlin, Göteborg, Stockholm und Caen, New York ist eine supertolle Reisedestination mit nahezu unendlich vielen Sehenswürdigkeiten – das UN-Hauptquartier ist nur eines davon. Mein Tipp: Der Reiseveranstalter FTI hat drei USA-Kataloge, die keine Wünsche Mehr lesen »