Donnerstag , 28 Mai 2020
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Südostasien



Good Morning: Suppenfrühstück in Penang, Malaysia

Penang gilt als eine der asiatischen Metropolen mit den absolut besten Straßenküchen. Der Grund dafür liegt in der Vielfalt der Bevölkerung dieser Insel-Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt. Die ehemalige britische Kolonie „Straits Settlement“ – zu der übrigens uch das rund 700 km entfernt liegende Singapur gehörte – war als Handelsplatz weithin bekannt. Neben der malaysischen Bevölkerung kamen chinesische Händler sowie indische Arbeiter (die vor allem in den Kupferminen im Hinterland Arbeit fanden). Aus diesem Amalgam an Ethnien entwickelte sich eine spannende – und vor allem einzigartige – Küche. Dabei entstand auch die Nonya-Kultur – die Verbindung malaysischer und chinesischer Kultur. Mehr lesen »

Wenn die Nacht kommt: Banyan Tree Hotel, Bangkok, Thailand

Normalerweise gibt es in diesem Blog keine Hotels als Hauptthemen – ausser sie sind derart speziell, dass man darüber berichten kann. Das Banyan Tree in Bangkok gehört zu dieser seltenen ‚Spezies‘. Passend zum Thema „Evolution des Abends“ zeige ich Bilder vom 62. Stock dieses Hauses. Dort fühlt es sich an als wäre man an Deck eines Schiffes, das in diese Metropole gezogen wird. Das Besondere an dieser Terrasse ist nicht nur ihre Höhe, sondern auch der Umstand, dass sie die gesamte Dachfläche einnimmt. Nichts stört den Rundum-Blick. Großartig wäre eine Untertreibung – es ist atemberaubend. Ich konnte mich nicht losreißen Mehr lesen »

Fischer in Yeliuh, Taiwan

Yeliuh ist eine kleine Stadt im Norden von Taiwan. Sie ist vor allem wegen der Sandsteinformationen bekannt. Dadurch dass es in Taiwan kaum europäische Touristen gibt, ist man auf weiter Flur fast ganz allein unterwegs – mit Ausnahme der Touristen vom chinesischen Festland. Ich bin frühmorgens mit dem Autobus von Taipeh nach Yeliuh gefahren und dann in der Stadt ausgestiegen. Yeliuh ist auch ein berühmter Fischereihafen, denn hier fängt man zahlreiche Krustentiere – die in den Restaurants vor Ort auch gleich angeboten werden. Die Taiwanesen lieben Fisch und alles, was aus dem Wasser kommt – egal ob aus dem Süß- Mehr lesen »

Lang-Boote im Norden Thailands, Thailand

Traditionelle Boote wurden an die Gegebenheiten der Gewässer angepasst konzipiert. Das gilt auch für die Flussschifffahrt – etwa am Mekong oder auf den zahlreichen kleineren Flüssen. Gefragt waren hier Boote mit geringem Tiefgang, die einfach flussauf- und flussabwärts zu manövrieren sind und an den flachen Uferböschungen ideal zum Anlanden sind. Früher wurden die Boote mit Muskelkraft bedient – heute gibt es Motoren. Eine weitere Besonderheit sind die an langen Stangen befestigten Schiffsschrauben, die man je nach Wassertiefe tiefer oder weniger tief platzieren kann. Diese Boote kommen häufig in den seichteren Flüssen zum Einsatz. Sie haben den Vorteil, dass man die Mehr lesen »

Mühle mit Bierkapseln, Vientiane, Laos

Manche Spiele kann man als Außenstehender erste dann verstehen, wenn man sehr intensiv zusieht…….und so entpuppte sich das unter dem Triumphbogen Vientianes praktizierte Brettspiel als „Mühle“. Auch hier war die Begeisterung der Partner so stark, dass man sich um mich – als Zuseher – nicht gekümmert hat. Es geht also nichts über einen gemeinsamen Enthusiasmus. Laos ist ein grandioses Reiseziel – und immer noch exotisch und ungezähmt. Wer einen guten Guide hat, wird dieses Land schnell kennen- und lieben lernen. Mein Tipp: FTI bietet eine sehr preiswerte und gute Laos-Reise an, die ich nur sehr empfehlen kann. Highlights Laos  6 Mehr lesen »

Frühling im Woljeongsa Tempel, Gangwon-Do, Korea

Der Woljeongsa Tempel des Jogye Ordens liegt im Herzen des PyeongChang Distrikts im nördlichen Teil Südkoreas. Der Tempel wurde im 10. Jahrhundert vom Mönch Jajang Yulsa gegründet, der von China zurückkehrte. Die heutigen Gebäude sind zum Großteil nicht so alt, da hier zwei verheerende Feuersbrünste (1377 und 1833) wüteten. Heute ist dieser Tempel ein Nationalmonument und wird sowohl von koreanischen als auch von ausländischen Gästen gerne besucht. Mittlerweile kann man hier auch übernachten und an den Morgen- und Abendgebeten teilnehmen. Wie in den meisten buddhistischen Tempeln gibt es auch hier eine erstklassige vegetarische Küche. Ich war im April 2017 im Mehr lesen »

Kirche in Huay Fu Keng nahe Mae-Hong-Son, Thailand

Die Menschen im Norden Thailands sind weit weniger homogener Herkunft als man sich das vorstellt. Im Grenzgebiet zu Myanmar (Burma) und Laos gibt es viele Stämme, die in allen drei Ländern ansässig waren. Erst mit der Grenzziehung im 20. Jahrhundert veränderte sich diese Zusammensetzung, da die Bergvölker dazu angehalten wurden, sich für ein Land zu entscheiden. Die politische Situation in Myanmar hat dafür gesorgt, dass einige der Völker ihre einstige Heimat verlassen  und sich in der nördlichen Grenzregion Thailands niedergelassen haben. Dazu gehören zum Beispiel die Padong Karen. Die Langhalsfrauen – Frauen machen sich mit Halsreifen ihren Hals länger – Mehr lesen »

Junge in Taipeh, Taiwan

Mich haben meine Eltern immer vor zu viel Fernsehen gewarnt. Dieser kleine Junge, dem ich im Park in der Innenstadt von Taipeh begegnet bin, war ein echter „König des Posings“. Seine Mutter hat mich und meine Kamera erblickt, mich zu sich gerufen und gemeint, dass ich von ihrem Sprössling unbedingt Fotos machen muss.Wer kann dieser Aufforderung widerstehen. Der Kleine hat seine Gangsterbrille aufgesetzt, seine Mum hat ihm die ‚Puffn‘ (Wienerisch für ‚Pistole‘) aus der Handtasche gereicht und schon ging das Spektakel los. Dabei war der Junge wohl voll in seinem Element, denn er war todernst – und hat seine Rolle Mehr lesen »

Doi-Inthanon-Nationalpark, Chiang Mai Provinz, Thailand

Der Doi Inthanon Nationalpark ist einer der großen Sehenswürdigkeiten in der Chiang-Mai-Provinz im Norden Thailands. Das Grandiose an diesem Naturpark ist die Vielfältigkeit der Landschaft und der Vegetation. Auch für die Thailänder selbst ist diese Region sehr speziell, weil es sich hier um die höchstgelegenen und leicht zugänglichsen Berglandschaften handelt. Aber nicht nur der Nebelwald an der Spitze des Doi Inthanon (auch der höchste Berg des Landes trägt diesen Namen) zieht Gäste an, sondern auch die großartigen Wasserfälle – wie den Wachirathan Fall – und die zahlreichen Bergdörfer mit den verschiedenen Hill-Tribes. Die Dörfer sind in aller Regel jedem zugänglich Mehr lesen »

Altstadt Luang Prabang, Laos

Seit 1995 ist die ehemalige laotische Hauptstadt Luang Prabang UNESCO-Weltkulturerbe. Die einstige Königsstadt ist seit der Öffnung von Laos für westliche Besucher zu einem Magneten geworden – kein Wunder, denn diese Stadt hat unglaublichen Charme und lädt förmlich zum Flanieren ein. Der hohe Wohlfühlcharakter dieses magischen Ortes erklärt sich auch durch diese absolut liebenswürdigen Bewohner, deren Lächeln einem in Bann ziehen. Luang Prabang weist eine sehr hohe Dichte an Sakaralbauten auf – hier gibt es überdurchschnittlich viele Klöster und Tempel (vielfach auch Ausbildungsstätten für Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen). Die laoten sind immer noch sehr gläubig und die religiösen Mehr lesen »