Dienstag , 22 August 2017

Von Zügen, Straßenbahnen und gutem Essen, Mallorca

„Roten Blitz“ nennen die deutschen Touristen den Zug, der sich durch Mallorcas Norden in die Inselhauptsstadt Palma windet. Die Strecke führt entlang wunderschöner Orangenhaine und atemberaubender Berglandschaft. Obwohl die Bahn zu den besten Highlights der Insel zählt, ist sie immer noch ein Geheimtipp. „Es gab Zeiten, in denen der Norden der Insel nur sehr schwer erreichbar war“, erzählt der Mallorquin Gabriel Garcies, der seit Jahren als Fremdenführer arbeitet. Zum Transport der Orangen brauchte man eine gute Verbindung – so wurde 1905 eine Eisenbahn gebaut, die von Palma bis ins 27 Kilometer entfernte Sóller reichte. Wie damals üblich, kam alles, was Mehr lesen »

Mutter mit Tochter, Beqa Island, Fiji, Südsee

Fiji wird manchmal als das „Mallorca der Aussies und Neuseeländer“ bezeichnet. Das mag auch für manche Landesteile zutreffen. Die gute Nachricht ist aber, dass dieses Land aus mindestens 365 Inseln besteht. Und das bedeutet auch, dass nur auf einen Bruchteil diese Art des üblen Massentourismus (mit viel Alkohol und anderen Unappetitlichkeiten) zutrifft. Immer noch ist Fiji sehr traditionell – und das natürlich auf den kleinen Inseln und in den ländlichen Regionen der großen Inseln Viti Levu und Vanua Levu. Die Familientraditionen spielen eine sehr wichtige Rolle. Wer als Gast den Kontakt mit der Tradition sucht, kann ihn in aller Regel Mehr lesen »

Papa mit Tochter, Havanna, Kuba

Manchmal ist es möglich, mit der Kamera ganz intime Momente von Menschen einzufangen. Man ist stiller Beobachter. Ich mochte es immer sehr gerne auf Plätzen zu sitzen und einfach meine Augen wandern zu lassen. Und so wurde ich Zeuge von Szenen. Die meisten davon wollte ich nicht einfangen, sondern sie einfach an mir vorbeiziehen lassen – denn sie waren zu privat. Andere hingegen sprachen nicht nur die unmittelbar involvierten Menschen an – sondern auch die Betrachter von außen. Und diese transportierten dann Momente, die es sich lohnte zu teilen. Auf vielen Reisen ist mir aufgefallen, wie ängstlich Menschen gegenüber anderen Mehr lesen »

Vater und Sohn, Bootssteg, Gozo, Malta

Wenn man klein ist, sieht die Welt um einen herum riesig aus….alles ist gewaltig in seinen Dimensionen. Als ich breite Straßen meiner Kindheit im Erwachsenenalter nochmals sah, kamen sie mir meist lächerlich schmal vor. Was aber den Reiz des Kindseins ausmachte, war diese ständige Neuentdeckung faszinierender Gegenstände – wie bei vielen Jungs sind es Maschinen, Boote, Schiffe, Lokomotiven und Flugzeuge. Und was mich ebenso magisch anzog, war Wasser – egal ob Bäche, Teiche oder das Meer. Diese Faszination des Wassers hat bis heute nicht nachgelassen. Was aber neu hinzukam, war der Respekt vor der Gewalt des flüssigen Elements, das sich Mehr lesen »

Vater und Sohn beim Fischen, Funafuti, Tuvalu

Ich habe die Südsee immer dafür geliebt, dass die Menschen dort so unglaublich liebevoll sind – und das wird so deutlich, wenn man beobachtet ohne dabei entdeckt zu werden. Das geschah auch bei diesem Foto: Fischen ist die Lebensgrundlage der Südsee-Bewohner. Das heißt, dass Kinder sehr schnell mit dem Handwerk des Fischens vertraut gemacht werden. In der Lagune findet man praktisch alles, was irgendwie wichtig ist……und manchmal geht man auch dirket ins Wasser, um zu fischen. Und dieser Tuvaluer hat das so gemacht – und er hat seinen Jungen gleich mitgenommen. Es ist übrigens ein weitverbreiteter Irrtum, dass man in Mehr lesen »

Frühling im Woljeongsa Tempel, Gangwon-Do, Korea

Der Woljeongsa Tempel des Jogye Ordens liegt im Herzen des PyeongChang Distrikts im nördlichen Teil Südkoreas. Der Tempel wurde im 10. Jahrhundert vom Mönch Jajang Yulsa gegründet, der von China zurückkehrte. Die heutigen Gebäude sind zum Großteil nicht so alt, da hier zwei verheerende Feuersbrünste (1377 und 1833) wüteten. Heute ist dieser Tempel ein Nationalmonument und wird sowohl von koreanischen als auch von ausländischen Gästen gerne besucht. Mittlerweile kann man hier auch übernachten und an den Morgen- und Abendgebeten teilnehmen. Wie in den meisten buddhistischen Tempeln gibt es auch hier eine erstklassige vegetarische Küche. Ich war im April 2017 im Mehr lesen »

Trinity Church Cemetary, Manhattan, New York, USA

Mitten in diese Hochhaus-Landschaft eingezwickt und von riesigen Gebäuden umgeben, liegt der Trinity Church Cemetary im Süden Manhattans – unmittelbar neben der St. Paul’s Chapel. Den Friedhof gibt es schon seit 1697. Hier liegt unter anderem der Erfinder des Dampfschiffs, Robert Fulton begraben. Der Friedhof und die Kapelle wirken wie das letzte noch verbliebene Relikt aus einer Zeit, in der New York eine kleine Kolonialsiedlung war. In den ersten Jahren wurden auf dem Friedhof vor allem junge und arme Menschen begraben. Im Frühling, wenn die Bäume zu blühen beginnen, ist New York ein wunderbares Reiseziel. Mein Tipp:  New York ist Mehr lesen »

April-Wetter an der Donau, Wien

Im April macht das Wetter was es will…….Und jeder, der gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, ist im April schon mindestens einmal in einen bösen Regen gekommen. Böse ist der Regen im April deswegen, weil es im Vergleich zum Hochsommer immer noch eiskalt ist. Doch für Fotografen bietet der „foolish April“ ganz besonders viel, denn einerseits beginnt es überall zu blühen und andererseits zeichnet das wechselhafte Wetter ganz besondere Farben in den Himmel. Das geschah auch an diesem Tag, an dem ich das Foto auf der Reichsbrücke schoss: Die Regenfront, die gerade am hereinbrechen war, färbte den Himmel über der Mehr lesen »

Frühling auf Gozo, Malta

Gozo ist eine kleine Perle. Auch wenn die Insel nur einen Steinwurf von der großen Mutter Malta entfernt liegt, so herrscht hier einfach eine ganz andere Gangart: Man ist noch entspannter als auf Malta selbst (obwohl das eigentlich kaum vorstellbar ist). Und dabei gibt es auf der 67 km2 großen Insel sehr viel zu sehen und zu entdecken – ganz abgesehen davon, dass hier eines der besten Tauchbreviere des ganzen Mittelmeeres liegt. Gozo hat – genau wie auch seine Mutter Malta – kulturgeschichtlich einiges zu bieten. Man denke nur an seine Hauptstadt Victoria (oder Rabat wie es auch immer noch Mehr lesen »

Frühling in Zypern, Zypern

Ich wollte schon immer mal nach Zypern. Interessiert hat mich an der Mittelmeerinsel vor allem die Kulturgeschichte, aber auch die Natur. Ein glücklicher Zufall machte es mir möglich, Mitte März eine Woche lang mit einem Mietwagen durch die Insel zu reisen. Meinen LeserInnen möchte ich hier eine kleine Auswahl an Bildern dieser außergewöhnlich schönen Reise zeigen. Die klimatisch sehr günstig gelegene Insel ist nämlich nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch außerhalb dieser ein sehr spannendes Reiseziel. Am Meer fallen die Temperaturen nur selten unter die 10 Grad Marke – im Troodos-Gebirge hingegen liegt reichlich Schnee und es war bei Mehr lesen »