Mittwoch , 16 Januar 2019

Bunte Spiesschen, Nightmarket Mae Hong Son, Thailand

Südostasiatische Nachtmärkte sind ein wahrer Augenschmaus für Beobachter und Geniesser. Was man hier zu sehen bekommt kann ganze Bibliotheken füllen. Neben dem umfangreichen Angeboten aus Plastikspielzeug und sonstigen Gadgets, gibt es natürlich auch immer etwas Kulinarisches. Manches davon lädt nicht gerade zum Probieren ein, anderes hingegen schon. In der kleinsten Provinzhauptstadt Thailands, der 20.000-Einwohner-Stadt Mae Hong Son – im Norden des Landes – gibt es neben einigen Sehenswürdigkeiten, einen für die Stadt doch recht großen Nachtmarkt. Hier werden alle möglichen lokalen Fast-Food-Gerichte angeboten, die man so nebenbei recht schnell im Gehen verspeisen kann. Dazu gehören etwa die Spiesschen, die mit Mehr lesen »

Roher Fisch in Kokosmilch, Aitutaki, Cook Inseln

„Ika mata“ – heißt die polynesische Antwort auf Sashimi auf den Cook Inseln. In Tahiti heisst es schlichtweg „Poisson cru“ und in Fiji kennt man die Spezialität unter dem Namen „Kokoda“. Der rohe Tunfisch wird dabei zunächst für 30 bis 40 Minuten in Limettensaft eingelegt und anschließend mit der Kokossahne, die wiederum mit Salz, Pfeffer, Zwiebel, Paprika, hin und wieder Tomaten und Chili, abgemacht wurde, übergossen. Danach wird das ganze kaltgestellt und serviert. Der Limetten- bzw Zitronensaft „gart“ den Fisch und nimmt ihm so seine rohe Konsistenz. Das ist wesentlich für diese Spezialität. Dass auf den Pazifikinseln frischer Fisch in Mehr lesen »

Geräucherte Forelle, Reykjavik, Island

Lange Zeit war Island nicht wirklich als „kulinarisches Reiseziel“ bekannt. Das ist insofern kein Wunder, da die Insel im Nordatlantik zumindest bis in die 1940er Jahre als Armenhaus Europas galt. Der Aufschwung kam erst später. Die Kulinarik war davor nicht nur eintönig, sondern brachte auch einige ziemlich gewöhnungsbedürftige Speisen hervor: etwa in Sauermilch eingelegte Schafsköpfe und Schafshoden, luftgetrockneter und fermentierter Grönlandhai und ähnliche Köstlichkeiten. Was es in Island mittlerweile zuhauf gibt, sind gute Lokale, die alles das anbieten, was es im Land an Köstlichkeiten gibt. Angefangen von den erstklassigen Speisefischen im Meer und auch in den Flüssen, extrem gute Fleischqualität Mehr lesen »

Roast Duck, Downtown Auckland, Neuseeland

Neuseelands Metropole ist ein Melting Pot der Nationen. Neben der vielen Südsee-Insulaner, die hier leben (vor allem Samoaner, Tonganer und Cook Insulaner) gibt es eine Vielzahl asiatischer Einwanderer, die natürlich ihre traditionelle Küche mitgebracht haben. Und dazu zählen unter anderem natürlich auch die Chinesen. Wenn man junge Aucklander nach guten und preiswerten Lokalen fragt, sprudelt es nur so aus ihnen heraus……. In immer mehr Städten der Welt finden sich auch authentisch asiatische Lokale – aus eigener Erfahrung allerdings eher außerhalb der City-Zentren, da dort die Mieten deutlich günstiger sind. In den Innenstädten sind eher die Restaurants zu finden, die geschmacklich Mehr lesen »

Koreanisches Frühstück, Haslla Art World Hotel, Gangneung, Korea

Korea ist ein großartiges Reiseziel – und eines, das auf der touristischen Landkarte leider viel zu selten vorkommt. Neben der landschaftlichen Vielfalt gibt es eine lange und sehr spannende Kulturgeschichte. Korea ist ein wunderbar einfach zu bereisendes Reiseland – nur das wissen leider viel zu wenige. Auch in Sachen Kulinarik gehört Korea zu den spannendsten Ländern Asiens. Denn die Kreativität der koreanischen Küche ist ebenso atemberaubend wie auch die Frische der hier verwendeten Zutaten. Und das beginnt schon beim Frühstück. Wer einmal ein echtes traditionelles Frühstück probiert hat und die vielen Geschmacksnuancen auf dem Gaumen gespürt hat, der wird voller Mehr lesen »

Morgen am Strand, Lalomanu, Upolu, Samoa

Im Südosten der Hauptinsel Upolu liegt der unfassbar schöne Strand von Lalomanu in der gleichnamigen Ortschaft. Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt ist es das „Paradies auf Erden“. Diese Bilder sind knapp nach dem Aufwachen in meinem Beach Fale entstanden. Diese Beach Bungalows bestehen eigentlcih nur aus einem einzigen Raum mit einer Matratze und einem Moskitonetz sowie aufrollbare Rollos auf allen vier Seiten. Ich bin nach dem Aufwachen gleich zum Strand und habe im Meer meine Zähne geputzt und bin dann anschließend wieder in meinen Fale gegangen um mir die Badehose anzuziehen. Als ich gerade hinaus gehen will, sehe ich das Mehr lesen »

Herbstmorgen, Warten auf Straßenbahn, Wien

Es gibt ein Murphy’sches Gesetz das besagt, dass je schlechter das Wetter ist, desto länger muss man auf die Öffis warten. Natürlich ist das Quatsch, denn wenn es stürmt und regnet, dann kommen einem 10 Minuten oft wie eine Stunde vor. Das hat allerdings mit dem körperlichen Unwohlsein zu tun. Trotz der Tatsache, dass Wien eine wunderbare Stadt ist – sind die hier herrschenden kalten Winde, die vor allem im Herbst und Winter durch Mark und Bein gehen – gewöhnungsbedürftig. Man sollte angesichts des vorherrschenden Sommers sich dessen bewusst werden, dass es hierzulande auch einen Winter und Herbst gibt und Mehr lesen »

Morgenstimmung in Ba, Kings Road, Viti Levu, Fiji

Fijis Hauptinsel Viti Levu hat einige landschaftliche Schönheiten zu bieten – abseits vom Südsee-Klischee (das dort ohnehin nicht wirklich Thema ist). Rund um Viti Levu führt eine Ringstraße. Die von Lautoka nach Süden und weiter nach Suva führende Queens Road ist wesentlich stärker befahren als die die von Lautoka Richtung Norden führende Kings Road. In der Umgebung von Ba – einem landwirtschaftlichen Zentrum der Insel – gibt es zahlreiche Flüsse und Bäche, die man überquert, wenn man auf der Kings Road unterwegs ist. Das Inselinnere ist nur sehr spärlich besiedelt. Die dominate Farbe ist Grün. Viti Levu ist im Inneren Mehr lesen »

Morgenstimmung in Kap Gréco, Zypern

Die Mittelmeerinsel Zypern gehört zu den historisch bedeutsamsten Regionen Europas. Bereits 5.000 v. Chr baute man hier Oliven an. Die Insel gilt auch als einer der Orte, wo Menschen sich erstmals als Ackerbauern seßhaft machten. Neben unzähligen Kulturdenkmälern, die aus sämtlichen Epochen erhalten geblieben sind, bietet die Insel einfach atemberaubend schöne Landschaften. Eine davon war die Region rund um den Kap Greco National Forest Park  – ganz im Südosten der Insel. Jahrzehntelang war dieses Kap weitläufig militärisches Sperrgebiet – und das hatte zur Folge, dass sich hier eine große Artenvielfalt verschiedender seltener Vögel erhalten konnte. Doch auch außerhalb des Schutzgebietes Mehr lesen »

Morgenstimmung Färöer Inseln, Nordatlantik

Wie aus dem Nichts sind die Silhouetten der felsigen Inseln aus dem Meer aufgetaucht. Das Schiff hat sich von Norden aus den Färöer Inseln genähert. Die Landschaft war anders als jene in Island. Wir sind den ganzen Archipel entlang gefahren – und dann waren wir in Torshavn – der Hauptstadt. Die Färöer Inseln sind ein eigenes Land unter dänischer Verwaltung. Sie haben eine eigene Regierung und entsenden immer noch 2 Abgeordente ins dänische Parlament. Dennoch herrscht auf den vom Golfstrom begünstigten Eilanden recht große Autonomie. Die Färinger sehen sich als stolze Nachkommen der Wikinger und leben ihre Eigenständigkeit. Klimamäßig ist Mehr lesen »