Freitag , 20 Juli 2018

Blick aus dem Zugsfenster, Hohensalzburg, Salzburg, Österreich

Dass man Wahrzeichen einer Stadt direkt aus dem Zugsfenster sehen kann, ist nicht alltäglich, sondern eher die Ausnahme. Ich habe das in Paris mit dem Eiffelturm erlebt und in Köln mit dem Dom – und in Salzburg – allerdings nur, wenn man von Bayern her in den Hauptbahnhof einfährt. Etwa drei Minuten vor der Ankunft dort, hat man diesen Millionen-Dollar-Blick auf diese atemberaubende Festung Hohensalzburg. Dieses Bild war schon einmal hier im Blog – allerdings im Hochsommer aufgenommen. Und was, der Leser nicht wissen kann – von der Brücke aus als Still fotografiert. Dieses, heutige Bild, wurde im Jänner 2018 Mehr lesen »

Hauptplatz Innsbruck, Tirol, Österreich

Das Argument, dass man als Viel-Reisender ganz oft hört und nicht hören will, ist die Feststellung, dass man zuerst die eigene Heimat kennenlernen muss, bevor man in die Ferne schweife. Das ist natürlich ein Blödsinn, denn einerseits sucht man sich die Einsatzgebiete nicht selbst aus und andererseits ist es natürlich uch leichter im höheren Alter und weniger mobil sich im eigenen Reich umzuschauen. So kam es, dass ich, am 25. Jänner 2018 das erste Mal in der Landeshauptstadt Innsbruck war. Und diesen Umstand verdanke ich einem Job, den ich dort zu erledigen hatte. Und da dieser nach einem Abend erledigt Mehr lesen »

Kochendes Wasser, Myvatn, Island

Der Myvatn bietet eine Landschaft, wie sie abwechslungsreicher nich sein könnte: Geprägt ist sie vor allem durch Vulkanismus in allen erdenklichen Formen, Farben und Gerüchen. Brodelnde Schlammtöpfe, Schwefelfelder, fauchende Erdlöcher und riesige erstarrte Lavafelder. Im Zentrum steht allerdings der größte Binnensee der ganzen Insel. Eine Alternative zur Blauen Lagune sind die Myvatn Nature Baths zwischen Reykjahlið und Námaskarð, wo man im warmen Wasser, das aus der Erde kommt und natürlich gekühlt wird, baden kann. Das ist Entspannung pur – vor allem, wenn es draußen auch noch kalt ist. In Island wird die vulkanische Hitze auch für die Erzeugung von Energie Mehr lesen »

Kein Wasser, Etosha-Nationalpark, Namibia

In der Etosha-Pfanne – im Herzen des gleichnamigen Nationalparks in Namibia – gibt es nur einige Wasserlöcher, aber sonst kaum nennenswerte Feuchtgebiete. Die Pfanne entstand durch veränderte Flussläufe, vor vermutlich 2 bis 10 Mio. Jahren. Die Region trocknete aus. Zurück blieben  – die weiße Salz- und die braune Tonwüste. Das Faszinierende an dieser Region sind, neben dem Tierreichtum, die Lichtspiele, die einem Glauben machen, dass es hier Wasser gibt. Zum einen sind es Luftspiegelungen, die einem glauben lassen, es gebe einen riesigen See. Zum anderen ist es die Topographie des ausgetrockneten Sees, die einen Strand vorgaukelt. Der Etoscha Nationalpark gehört Mehr lesen »

Wasser in der Wüste, Wadi Tiwi, Oman

Der Oman – im Südosten der arabischen Halbinsel gelegen – gehört zu den trockenen Ländern dieser Welt. Das macht das Leben der Menschen schwer, denn der Anbau von Obst und Gemüse scheitert an der Wasserarmut. Zu den spannendsten Regionen des Landes gehören allerdings diese Gebiete, in denen plötzlich wie aus dem Nichts das kühle Nass auftaucht und einen extremen Gegensatz zur sonst so kargen Landschaft bildet. Ein solches Phänomen findet man auf der Strecke zwischen Muscat und Sur gleich zwei Mal: in zwei Tälern fließen aus dem Nichts Quellen und sorgen für üppigen Pflanzenwuchs. Wadi Shab und Wadi Tiwi. Das Mehr lesen »

Eisberge und Gletscher in der Antarktis

Mit einer Fläche von rund 14 Mio. Quadratkilometer gehört der Kontinent Antarktika zu den kleineren Erdteilen. Eine Besonderheit an ihm ist, dass er nahezu vollständig von einem Inlands-Eisschild bedeckt ist, das bis zu den Küsten reicht. Dieser Eisschild ist bis zu 4.700 m dick. Sein Volumen wird  auf 26,4 Mio. Kubikkilometer geschätzt. Im antarktischen Inlandeis sind knapp 70 % des Süßwassers der Erde gebunden. Bei einer vollständigen Schmelze würde der globale Meeresspiegel um mehr als 61 m ansteigen. In der Ostantarktis liegt dieses Eis auf einer großen erhöhten Landmasse auf, die man während des Südsommers auch immer wieder zu Gesicht Mehr lesen »

Gesteinsformationen in Yeliuh, Taiwan

Yeliuh – im Norden Taiwans gelegen – ist wegen seiner tollen Gesteinsformationen an der Küste weithin bekannt. Die unermüdliche Arbeit des Meeres am relativ weichen Sandstein hat diese unwahrscheinlichen Formen hervorgebracht. Die weicheren Teile des Sediments wurden ausgeschwemmt und die härteren blieben bestehen. Yeliuhs Geo-Park – wie dieser Naturpark mittlerweile genannt wird – zieht unzählige Besucher an. Der Großteil der Gäste hier kommt aus China. Als Europäer ist man vielfach völlig alleine. Mit den Jahren wird das Meer hier weiter an der Steinen arbeiten und immer neue Formen hervorbringen, die schließlich wieder zerbröseln und andere Skulpturen formen. Yeliuh ist nicht Mehr lesen »

Sandstrand, Warwick Parish, Südküste, Bermuda

Die Bermudas sind ein Inselgeflecht rund 1.000 km vor der Küste der USA und werden sehr oft mit den Bahamas verwechselt, die doch etwas weiter weg – nämlich direkt vor der Küste Südfloridas – liegen. Der Buchautor Charles Berlitz schaffte es in den 1970er-Jahren den Mythos des „Bermuda Dreiecks“ erfolgreich in die Welt zu setzen, indem er über unerklärliche Phänomene berichtete. Tatsache ist, dass die Bermudas für die Seefahrer ein großes Risiko waren, denn rund um die recht kleine Landmasse von knapp 55 km2 liegen riesige Korallenriffe, die bei Schlechtwetter kaum auszumachen sind. Viele Schiffe, die auf die Riffe zutrieben, Mehr lesen »

Flug über Dakar, Senegal, Westafrika

Wer behauptet, dass man vom Flugzeugsessel aus nichts sieht, der irrt. Diese Bilderserie über der Hauptstadt Senegal wurde vom Brussels Airlines Airbus A330 aus geschossen….auf dem Weg von Brüssel nach Banjul/Gambia über Dakar/Senegal. Herausragend aus dem Häusermeer ist das Monument de la Renaissance africaine. Die 49 Meter hohe Bronzeplastik – die höchste Statue Afrikas – steht auf dem Basaltkegel Deux Mamelles und erinnert an den 50. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes von Frankreich im Jahr 2010. Die Bilder entstanden auf dem Weg nach Gambia – dem eigentlichen Reiseziel.   Reisetipps: Gambia ist ein optimaler Einstieg für Westafrika – es ist ungefährlich Mehr lesen »

Aus dem Zugsfenster, Arlberg-Bahn, Tirol, Österreich

Für alle Mecker-Meister in Sachen Bahngeschwindigkeit: Österreich ist ein gebirgiges Gebirgsland im wahrsten Sinne des Wortes. Da muss der Zug erst hoch hinauf und  dann langsam in Serpentinen wieder hinunterfahren. Und wer Technik versteht, weiß, dass eine Adhäsionsbahn (das ist ein normaler Zug – also keine Zahnradbahn) üblicherweise mit einer Steigung bis zu 30 ‰ gebaut werden – auch wenn abschnittsweise deutlich höhere Steigungen möglich sind. Rekordhalter bei kurzen Strecken ist die alte Straßenbahn in Lissabon mit 135 ‰. Die Alpenüberquerungen wie etwa die rund 140 km kange Arlbergstrecke, die die Bundesländer Tirol mit Vorarlberg verbindet, gelten seit ihrer Eröffnung im späten Mehr lesen »