Dienstag , 22 August 2017

Muslima im Uva-Hochland, Sri Lanka

Die großartige Insel Sri Lanka ist ein wahres Fotografen-Paradies. Nicht nur die phantastische Landschaft, sondern auch die liebenswürdigen Menschen sind tolle Motive. In Sri Lankas Nationalflagge sind die drei großen Volks- und Religionsgruppen in  drei Farben abgebildet: Das orangefarbene Feld steht für die Volksgruppe der Tamilen, das grüne für die muslimischen Bewohner der Insel und das weinrote für die buddhistischen Singhalesen (die die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen – daher ist dieses Feld auch am größten). Die gelbe Umrahmung, die die Flagge wie auch die Streifen umgibt, repräsentiert Einheitlichkeit des Landes. Wenn man durch den südlichen Teil der Insel fährt, begegnet Mehr lesen »

Obsthändler an der Ostküste Taiwans, Taiwan

Ich liebe Taiwan – weil es hier eine atemberaubend schöne Landschaft gibt und weil die Menschen hier sehr dezent zurückhaltend, aber dennoch sehr freundlich sind. Taiwan muss man sich erarbeiten – wer nur ein paar Tage hier ist, kann diese Mentalität nicht erfassen und die Schönheit nicht wirklich erkennen. Manche sagen, Taiwan wäre das ‚kleine China‘, weil hier so viele Menschen aus anderen Teilen Festland-Chinas leben – aber das wäre so als würde man Wien als Klein-Österreich bezeichnen. Die Insel war ja ewig lange mit Festland-China verbunden. Wie immer das auch sein mag: Taiwans Ostküste ist jener Teil des Landes, Mehr lesen »

Verkäuferin am Schwimmenden Markt, Damnoen Saduak, Thailand

Man verliert sehr leicht den Überblick, wenn man in Thailand unterwegs ist…..anstatt einfach manchmal ein bisschen innezuhalten und auszuatmen, haben Europäer und Amerikaner die Art alles im Laufschritt erledigen zu wollen. Der Damnoen Saduak Floating Market – etwa 100 km vor den Toren Bangkoks – ist ein solches Beispiel, an dem man sich so schnell verlieren kann. Europäer laufen im Sauseschritt durch die unzähligen Marktsände an Land (vorwiegend T-Shirt und Souvenirläden). Hier herrscht ein  Tun und Treiben – und dabei verliert man ein bisschen aus den Augen, was hier so absolut großartig ist: nämlich die Marktstimmung am Wasser. Auch wenn Mehr lesen »

Schiffswracks im Stanley-Harbour, Falkland Inseln, Südatlantik

Port Stanley – die Hauptstadt der Falkland Inseln – ist seit Jahrhunderten als letzter Hafen vor Südamerika (oder als erster danach) bekannt. Zur Hochblüte des Britischen Empire war es eine wichtige Versorgungsstation der britischen Marine und als Tiefseehafen übernahm es die Reparatur von Schiffen, wurde eine Basis für Walfänger und Robbenjäger und versorgte einlaufende Schiffe mit Kohle. Alle, die etwa die Umrundung von Kap Hoorn nicht schafften, endeten hier. Versicherungsexperten schätzten die Kosten für eine Instandsetzung nach Beschädigungen. Für manche Schiffe war das das Ende. Sie dienten dann als schwimmende Lagerräume, bis der nächste Sturm sie weiter zerstörte oder abtrieb. Mehr lesen »

Flugzeug-Wracks am Flughafen Thessaloniki, Griechenland

Was geschieht eigentlich mit Flugzeugen, die ihre Lebensdauer überschritten haben? Wo enden diese? In Europa gibt es mehrere Schrottplätze für ausgediente Jets. Manche enden allerdings so wie diese beiden Wracks – in der Wiese hinter dem Airport. Abgestellt und langsam vor sich hinmodernd…… Die Wracks wirken grotesk – wie überdimensionale Übrigbleibsel aus einer anderen Welt. Sie haben den Kontext ihres eigentlichen Zwecks verloren. Die Witterung hat am Hochglanzlack gearbeitet und  Spuren hinterlassen. Die Caravelle wirkt als wäre sie ein Raumschiff einer anderen Generation. Die Bilder entstanden am Flughafen von Thessaloniki – oder besser gesagt dahinter. Ich habe sie zufällig beim Mehr lesen »

Walfangstation Stromness, Südgeorgien, Antarktis

Der Mensch hinterläßt seine Spuren: Auch in den entlegensten Regionen der Welt – tut er das und hat es schon früher getan. Wir sind heute auf der subantarktischen Insel Südgeorgien – einer der spektakulärsten Eilande der Welt. Die rund 3.800 km2 große Insel verfügt über elf Berge mit mehr als 2.000 m Höhe und einem Gipfel mit fast 3.000 m Höhe. Hier gibt es Gletscher, Eisfelder und Wasserfälle – aber keine Bäume. Südgeorgiens großartige Landschaft ist Heimat unzähliger Tiere – darunter Pinguin- und Seevogelkolonien und natürlich See-Elefanten, sowie vier verschiedene Robbenarten. Die rund 160 km lange Insel gilt als eine Mehr lesen »

Schiffswrack Marigot-Bay, Saint Martin, Karibik

Gestrandete Schiffe von einem Küstenabschnitt zu entfernen, kostet enorm viel Geld – daher tendiert man eher dazu, die Übrigbleibsel einfach dort zu belassen, wo ise sind – und darauf zu warten, bis die Natur sie abbaut. Das kann mitunter böse Folgen für Umwelt und Natur haben – vor allem dann, wenn die Schiffe immer noch  mit Treibstoffen und Schmierölen beladen sind. Gottseidank achtet man heutzutage wesentlich mehr auf diesen  Umstand. Auf der Antilleninsel Saint Martin/Sint Maarten herrscht immer reges Treiben: Denn dieses zwischen Frankreich und den Niederlanden geteilte Eiland, ist für Amerikaner ein bisschen das Mallorca der Karibik. Riesige Hotelburgen Mehr lesen »

Flugzeugwrack am Airport in Kairo, Ägypten

In einer Diskussion mit einem Umweltschützer haben wir die Theorie aufgestellt, dass es einen Unterschied macht, ob man eine Plastikflasche in Österreich in die gelbe Tonne oder sie in Afrika oder Asien in einen Müllkübel wirft. In den meisten Ländern außerhalb Europas (aber auch in Europa) wird Müll ausschließlich deponiert – während er zum Beispiel in Wien großteils verbrannt wird. Große Industriewracks werden in Europa in Einzelteile zerlegt und möglichst rezykliert, denn hier verbergen sich so manche Schätze, die durchaus wertvoll sind. Auf den meisten mitteleuropäischen Airports habe ich keine am Rand abgestellten, vor sich hin modernden Flugzeugwracks gesehen (mit Mehr lesen »

Flugzeugwrack WW2, Butaritari, Kiribati, Südsee

Der Mensch verändert seine Umwelt nachhaltig – das ist keine Neuigkeit. Manches, von dem, was wir auf diesem Planten hinterlassen, verbleibt leider länger als uns das recht ist. Dazu gehören Wracks von Flugzeugen oder Schiffen, die jahrzehntelang vor sich hinrotten. Die Entfernung dieser großen Wracks kostet relativ viel Geld. Wenn sich dieses Wrack dann auch noch am Ende der Welt befindet, wird es in aller Regel dann auch dort bleiben – wie in diesem Fall. Wir sind auf der Insel Butaritari – ganz im Norden des Inselstaates Kiribati (vormals Gilbert & Ellice Inseln). Hier tobte der 2. Weltkrieg ganz heftig. Mehr lesen »

Flug über Moorea, Französisch Polynesien

Die Schwesterninseln Tahiti und Moorea sind nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Wenn man von Tahiti auf die äußeren Inseln der Tuamotus oder nach Huahine oder Bora Bora unterwegs ist, dann überfliegt man Moorea. Moorea ist – ebenso wie auch Tahiti – eine Insel vulkanischen Ursprungs mit einem Gebirge im Inselinneren und dicken tropischen Regenwald an den Flanken. Gesäumt ist die Insel von einem schützenden Korallenriff, das nicht nur eine Barriere bildet, sondern auch eine Lagune, die in diesen typischen Türkis- und Blau-Grüntönen schimmert. Dort wo sich die Bäche vom Berg ins Meer ergießen, ist das Saumriff unterbrochen. Das ganze Ensemble Mehr lesen »