Sonntag , 17 Dezember 2017

Westindischer Kastanienfalter, Waitukubuli Trail, Dominica

Dominica ist eine Perle in der Inselkette der Kleinen Antillen – und es ist meine erklärte Lieblingsinsel (ist jetzt nichts Neues). Im September hat Hurrikan Maria hier schwerste Schäden verursacht – und nahezu 90 Prozent aller Häuser beschädigt oder zerstört. Maria kam als Tropensturm und hat justament bevor er auf Dominica kam, heftig an Intensität zugenommen und erreichte einen traurigen Rekord als stärster Hurrikan in der Geschichte der Insel (seit den Wetteraufzeichnungen). Die große Katastrophe an Maria war, dass die gesamte Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen wurde – und auch touristische Einrichtungen, die ein wichtiges wirtschaftliches Standbein bilden – so knapp Mehr lesen »

Indischer Glaswels, Gwangmyeong Höhlen-Themenpark, Korea

Fische sind beachtliche Lebewesen – alleine schon aufgrund ihrer Artenvielfalt. Dass Menschen Zierfische halten, ist auch nicht verwunderlich – wahrscheinlich waren es die Chinesen, die damit angefangen haben. Nach der Lehre des „Feng Shui“ ist das Element „Wasser“ nämlich, richtig angeordnet, glücksverheißend. Das heißt, dass Gartenteiche und auch In-Door-Brunnen und Aquariuen durchaus positive Wirkung auf die dort lebenden Bewohner haben. Dieser Frage gehen wir jetzt aber nicht nach. Vielmehr geht es um die Fische, die in Aquarien gehalten werden – und davon gibt es einige, die sehr pflegeleicht sind – und andere, die alles andere als einfach zu halten sind. Mehr lesen »

Fischhändler, Insel Vrångö, Schärengarten Göteborg, Westschweden

Der Traum eines jeden Fisch- und Meeresfrüchteliebhabers ist, dass die am Teller liegende Ware ganz frisch ist. In vielen Teilen Asiens gibt es daher riesige Aquarien vor den Restaurants in denen die lebenden Fische und Krebse gehalten werden, um die Frische der Ware anzupassen. Das ist bei Andreas Olsson auf der Insel Vrångö nicht notwendig, denn hier wird die Fangfrische aufgrund der Nähe zu den Fischern und dem Meer garantiert. Eigentlich betreibt Andreas einen Fischhandel – und sein Geschäft ist ein umgebauter Wohnwagen, der keine 20 Meter vom Meer entfernt fix steht. Andreas verkauft alle Arten von Fisch und natürlich Mehr lesen »

Sushi-Kreationen, Todai-Restaurant, Seoul, Korea

Der Siegeszug des Sushi ist wohl kaum aufhaltbar – und hat mittlerweile wohl ganz Europa und Nordamerika erreicht. Dass man in weiten Teilen Asiens auch auf diese Spezialitäten setzt, ist schon länger der Fall. Die urprünglich aus der japanischen Küchentradition entstandenen Gerichte werden zunehmend auch von Köchen anderer Nationalitäten gefertigt – manchmal sogar als Japanische Sushi-Meister verkleidet. In Japan rümpft man schon lange die Nase, wenn „unkundige Sushi-Meister“ ans Werk gehen. Neben Japan gibt es authentische Sushi-Spezialitäten auch in Taiwan und in Korea. Das hat unter anderem auch damit zu tun, dass beide Länder lange Zeit von Japan besetzt waren Mehr lesen »

Pomfret-Fische, Chinatown-Markt, Singapur

Pomfret-Fische (eigentlich: Silberner Pampel (Pampus argenteus)) gehören zu den besten Speisefischen in Südostasien. Die bis zu drei Kilogramm schweren Fische ernähren sich in erster Linie von Krebstieren.Seit diese Fischspezies so konsequent befischt wird, werden die meisten Exemplare heute deutlich kleiner und kommen kaum über 1,2 kg Gewicht hinaus. Die zu den Seebrassen zählenden Fische werden aufgrund ihres wohlschemckenden Fleisches sehr geschätzt. Vor allem in Südostasien sieht man die auffälligen Tiere immer wieder auf Märkten. Die Aufnahmen entstanden in Singapur – im Markt im Untergeschoss des Chinatown Komplex. Dort gibt es nicht nur einen Obst- und Gemüsemarkt, sondern auch eine große Mehr lesen »

Fische am Markt in Cai Be, Mekong Delta, Vietnam

Das Mekong-Delta war schon mehrmals hier im Blog vertreten, denn dieses gehört zu den Top-Destinationen in Vietnam. Unmittelbar verbunden mit dieser Region ist natürlich der Fischfang bzw die Fischzucht im großen Fluss. Und die Ernte dieser Schätze steht heute im Mittelpunkt unseres Interesses. Fische und Meeresfrüchte – inkl. auch jener Krustentiere, die in den dichten Mangroven gefangen werden und die erschreckend große Maße erreichen – spielen in der globalen Ernährung eine wesentliche Rolle. Doch der Mensch in seiner unermesslichen Gier fischt mittlerweile die Meere rücksichtslos leer. Das zweite massive Problem, unter denen die Gewässer leiden, ist die totale Vermüllung. Plastikabfälle Mehr lesen »

Große Markthalle, Zentralmarkt, Riga, Lettland

Das ist einer der allerbesten Märkte Europas: Selbst bei klirrender Kälte lässt es sich hier gut einkaufen – und dieser Markt gehört zudem zu den größten Europas. Die Rede ist vom Zentralmarkt in Riga. Die Fischabteilung (es ist eine ganze Halle) war schon einmal hier vertreten – und ich kann heute schon verkünden, dass diese noch öfters kommen wird – denn die kunstvoll aufgeschlichteten Fische in ihren Körben, Schalen, Bechern und Kübeln waren eine Augenweide. Klar kommt der Fischmarkt nicht an jene heran, wo die buntesten und farbenfrohesten Tiere vorhanden sind – denn hier an der Ostsee geht es in Mehr lesen »

Markt in Nuwara Eliya, Sri Lanka

Asiens Märkte sind ein Fass ohne Boden für Fotografen und Gourmets: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Von den bunten, farbenprächtigen Obst- und Gemüseläden bis hin zu den Fisch- und Fleischabteilungen,wo es mitunter recht blutig zugeht. Das gehört zum Leben hier dazu. Ganz so brutal war der Markt im Hochland von Nuwara Eliya nicht – ganz im Gegenteil. Nuwara Eliya wird auch „Kleines Britannien“ genannt, da die Kleinstadt im Hochland von den Briten errichtet wurde und vor allem den Zweck erfüllte, den Europäern ein Rückzugsgebiet zu geben, wo das Klima einigermaßen erträglich war. Und das trifft hier insoferne zu, Mehr lesen »

Snackette, Vorort von St. John’s, Antigua, West Indies, Karibik

Auch in der Karibik hat man schnell einmal Hunger und muss diesen stillen. Und daher gibt es die Snackettes – und das liebste Essen sind gebackene Hühnerteile. Das ist der Hit in nahezu allen Snack-Lokalen. Ich habe diese sehr nette Lokalbesitzerin in Antigua getroffen und es war nur möglich dieses Bild zu machen, weil ich in Begleitung einer Einheimischen war. Die Bewohner der Inseln reagierten auf die Frage, ob man ein Foto machen darf, sehr oft unwirsch und unfreundlich. Offensichtlich machten sie zu oft schlechte Erfahrungen mit Ausländern, die ohne zu fragen, einfach abknipsten. Obwohl die Inseln – wie etwa Mehr lesen »