Samstag , 25 Mai 2019

Kommunikation am Handy, Havanna, Kuba

In Kuba ist das Zeitalter des mobilen Internet im Dezember 2018 angebrochen. Dieser Umstand wurde übrigens auch von den staatlichen Medien der Zuckerinsel groß verkündet.Die mehr als 5,3 Mio. Handynutzer können nun auch ins Internet gehen. Preislich bewegt sich das  auf intenationalem Niveau. Obwohl sich die meisten Kubaner es sich zwar nicht leisten können, mit dem Handy ins Internet zu gehen, machen sie es ganz offensichtlich dennoch. Der Aufbruch ins digitale Zeitalter hat innerhalb kürzester Zeit zu einem wahren Boom geführt. Die Lust an Kommunikation ist offensichtlich ein großes Bedürfnis. Damit haben die Kubaner nun erstmals die Möglichkeit, mit entfernt Mehr lesen »

Kinder in der Altstadt von Havanna, Kuba

Wie schon so oft erzählt, ist diese Metropole Havanna wohl eine meiner Lieblinge – und das hat damit zu tun, dass es hier so unglaublich lebendig ist. Die Menschen sind quirlig und aufgeweckt. Das gilt auch für Kinder. Noch haben die Mobiltelefone sie nicht völlig von der Aueßnwahrnehmung abgeschnitten. Das ist ein Genuss, diese Kinder beim Tun zu beobachten. Sie singen, tanzen und beschäftigen sich mit sich selbst. Der Junge hat sich plötzlich auf der Strasse umgedreht und wollte im Bild sein – weil er eine Freude daran hatte. Die Kinder auf Kuba sind wirklich der Wahnsinn. Natürlich stellt sich Mehr lesen »

Jugendliche in der Altstadt von Reykjavik, Island

Island gilt als eine der größten Kreativschmieden Europas. Hier werden Kinder und Jugendliche mit Musik- und anderen Kunstschulen gefördert, so dass sie ihre Talente entfalten können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: es gibt prozentuell unter den Isländern wesentlich mehr Musiker, Poeten und Schriftsteller als Sonstwo. Isländische Kreative sind in vielen Welt-Metropolen tätig. Argumentiert wird die Förderung damit, dass die geringe Zahl an Einwohnern – es sind nur knapp 300.000 – es möglich macht. Zudem lebt fast ein Drittel aller Isländer in Reykjavik und Umgebung. Das wiederum erleichtert das Angebot. Die Isländer sind freundlich und zuvorkommend – und sie sind Mehr lesen »

Zwei Schulmädchen, Mindelo, Sao Vicente, Kapverden

An einem Dezember-Tag, etwa eine Woche vor Weihnachten, bin ich im Stadtzentrum von Mindelo spazieren gegangen. Zwei Schülerinnen kamen mir entgegen und stoppten mich. „Kannst du bitte ein Bild von uns machen?“ sagte die eine von ihnen und stellte sich vor mich hin. Ich war ein wenig perplex. Denn damit hatte ich nicht gerechnet. Die beiden Mädchen standen in Pose – und anders als erwartet – grinsten sie nicht in die Linse. Ich habe ihnen die beiden Fotos gezeigt und mich bedankt und ihnen frohe Weihnachten gewunschen. Erst hinterher ist mir aufgefallen, wie wunderbar diese Begegnung war. Natürlich konnten sie Mehr lesen »

Flußspringer, Liffey, Dublin, Irland

Ich war das erste Mal in Dublin. Es war ein recht frischer Tag im Juni. Und ich hatte einen ganzen Tag lang Zeit, mir diese außergewöhnliche Stadt anzusehen. Natürlich hat es mir gefallen. Es war diese Mischung aus Melancholie und Lebensfreude, die diese Stadt auszeichnet. Zudem ist Dublin eine sehr junge Stadt – mit Menschen aus allen Teilen Europas, die hier studieren, leben und arbeiten. Am Nachmittag meines Dublin-Aufenthaltes bin ich dem Fluss Liffey entlang gegangen. Rund um diesen Fluss ist ein neues Stadtviertel entstanden – mit modernen Gebäuden und modernen Brücken. Und an diesem Nachmittag waren die Jungs da, Mehr lesen »

Kinder in Serrekunda, Gambia, Westafrika

Ich bin Weltreisender aus Passion. Ich werde hin und wieder von Guides gefragt, was ich gerne sehen und kennenlernen will. So geschah das auch in Gambia. Meine zwei Begleiter waren anfangs natürlich noch Fremde, aber nach zwei Tagen haben wir uns schon ein wenig angefreundet. Ich habe gesagt, dass mich am meisten interessieren würde, zu erfahren wie das Leben in der Gemeinschaft ist. Sie haben mich beide zunächst wortlos angesehen. Und jeden Tag bin ich tiefer in die Gemeinschaft eingeführt worden. Ich habe unzählig viele Menschen kennenglernt, war bei ihnen zu Hause und habe gesehen wie sie leben. Am letzten Mehr lesen »

Im Blütenregen, Kirschblütenfest, Gangneung, Korea

Das Kirschblütenfest wird in Korea als Beginn des Frühlings gefeiert. Dabei wird genau errechnet, wann die Blüte in einsetzt. Die Vorfreude auf diese Festivität ist dementsprechend groß. Zufällig war ich im April 2017 in Korea und konnte mir ein Bild davon machen, wie sehr man das Ende des Winters feiert. In manchen Orten gab es sogar Jahrmärkte mit Ständen und Musikaufführungen. Am Tag des Kirschblütenfestes unternimmt man natürlich auch Ausflüge in die Natur oder in die Gärten. Und genau bei einem solchen Ausflug sind diese beiden Fotos entstanden. Die ganze Familie stand um den blühenden Baum und es wurden unzählige Mehr lesen »

Skulpturenpark, Haslla Art World, Gangneung, Korea

Moderne Kunst ist längst nicht mehr eine Domäne der westlichen Welt. Ein sehr schönes Beispiel eines Museums zeitgenössischer Kunst ist die Haslla Art World in Gangneung. Hoch über dem Meer in Mitten eines riesigen Waldgebietes liegt das Kulturzentrum mit angegliedertem Skulpturenpark. Diesem Skulpturenpark ist der heutige Eintrag gewidmet. Dabei möchte ich eigentlich so wenig Worte wie möglich verwenden – sondern viel mehr die Bilder für sich sprechen lassen. Irgendwann werde ich dem Museum auch noch einen Eintrag widmen- und ebenso dem winzigen Hotel, das im Kulturzentrum untergebracht ist und sich durch besondere Kreativität auszeichnet. Unter Einbeziehung der tollen Umwelt werden Mehr lesen »

Murales in Punta Arenas, Tierra del Fuego, Chile

Punta Arenas ist Chiles südlichste City. Und von hier aus gehen viele Exkursionen und Expeditionen rund um Feuerland und auch in die Antarktis los. In den vergangenen Jahren erfuhr die Stadt einen ziemlichen Boom. Besonders um die Weihnachtszeit geht es hier sehr rund zu – denn das ist der Hochsommer und damit auch die Hauptreisezeit. Chiles jüngste Vergangenheit war alles andere als großartig. Die Militärregierung unter Pinochet forderte zehntausende Opfer. Viele der politischen Gegner verschwanden und wurden bis heute nicht gefunden. Die politische Situation hat sich gottseidank massiv verbessert und auch zur wirtschaftlichen Stabilität des Landes – vor allem aber Mehr lesen »

Street-Art, Alfama, Lissabon, Portugal

Lissabons morbiden Charme könnte man in gewisser Weise mit dem von Havanna vergleichen. Bloss sind die Kubaner von ihrem Wesen her viel quirliger als die melancholischen Portugiesen. Nichtsdestotrotz ist die Kapitale Portugals ein in jeglicher Hinsicht ein großartiges Reiseziel. Stadtwandern durch die schmalen Gässchen der weitläufigen Stadt bringt auch dort nahezu unzählige Fotomotive hervor. Heute steht das Thema „Street-Art“ im Vordergrund und dazu habe ich in der Alfama zwei schöne Beispiele gefunden: die zwei alten Postkästen, die nachhaltig verändert wurden und dieses großflächige Graffito, das wohl Geschichten unserer Zeit beschreibt. Das ist ein wunderbares Beispiel für die zeitpolitische Relevanz dieser Mehr lesen »