Sonntag , 17 Februar 2019

Giraffen im Serengeti National Park, Tansania

Sie gehören wohl zu den eigenartigsten Geschöpfen der Savanne: Gemeint sind die Giraffen, die hier in der Savanne bis zu sechs Meter hoch und 1.600 kg schwer werden – das gilt zumindest für die Bullen. Und wer glaubt, dass dieses Netzmuster ungünstig ist, irrt. Denn wenn die Tiere die Blätter von den hohen Bäumen fressen, dann sind sie äußerst gut getarnt. Eine weitere Besonderheit ist die bis zu einem halben Meter lange Zunge, die optimal dafür geeignet ist, die dornenbestückten Blätter so in den Mund zu bringen, ohne sich zu verletzen. Der einzige Nachteil der Tiere ist der verhältnismäßig große Mehr lesen »

Elefanten im Serengeti National Park, Tansania

Waren die großen Afrikanischen Elefanten einst über den gesamten Kontinent Afrika verteilt, so ist ihr nunmehriges Verbreitungsgebiet durch menschliches Zutun, aber auch durch Klimaveränderungen massiv verkleinert worden. Mittlerweile stehen die größten auf der Erde lebenden Landsäugetiere sogar auf der Roten Liste, da ihr Bestand massiv bedroht ist. Die große Elefantenzählung (Great Elephant Census) ergab 2014 eine Gesamtsumme von insgesamt 352.000 Tieren in 18 Ländern. Das ist ein Rückgang um 30 % gegenüber 2007. Die größten Bestände befinden sich demnach im nördlichen Teil des südlichen Afrikas, also dem Gebiet mit der größten zusammenhängenden Population. Hier leben rund 234.000 Tiere. In Ostafrika sind es Mehr lesen »

Zwergmanguste im Serengeti National Park, Tansania

Zwergmangusten gehören zur Familie der Mangusten – ebenso wie auch Mungos. Sie sind aktive Raubtiere – und im ganzen tropischen Gürtel Asiens und Afrikas heimisch. Die bekanntesten Vertreter dieser Familie sind die Indischen Mungos, die wegen ihrer Wendigkeit auch Feinde der giftigen Kobras sind. Weniger bekannt sind die Zwergmangusten – wie jenes Exemplar einer Südlichen Zwergmanguste (Helogale parvula), das ich in der Serengeti gesehen habe. Im Gegensatz zu den Indischen Mungos ernähren sich diese Tiere in erster Linie von Insekten. Südliche Zwergmangusten zählen zu den kleinsten Mangustenarten. Sie erreichen eine Länge von max 50 cm (mit dem Schwanz) und ein Mehr lesen »

Löwen im Serengeti National Park, Tansania

Fast jeden ist der preisgekrönte Film „Die Serengeti darf nicht sterben“ ein Begriff. Der deutsche Naturwissenschaftler Bernhard Grzimek hat sich gemeinsam mit seinem bei den Filmdreharbeiten tödlich verunglückten Sohn Michael für den Erhalt dieser einzigartigen Naturlandschaft als Schutzgebiet eingesetzt. Der ganze Park – mit seinem Ausläufer Massai Mara in Kenia, umfasst rund 30.000 km2. Der Nationalpark in Tansania -mittlerweile als UNESCO-Weltnaturerbe geschützt – umfasst rund 15.000 km2. Serengeti bedeutet in der Sprache der Massai „endloses Land“ und bezieht sich auf die fast baumlose Ebene im Herzen dieses Parks. Mit der Kolonialisierung Afrikas begann auch die Jagd auf Großwild. Bedrohlich für Mehr lesen »

Ol Doinyo Lenga, Ostafrikanischer Grabenbruch, Tansania, East Africa

Ich war zwar noch nie in Ostafrika, aber ich war über Ostafrika – genauer gesagt auf dem Weg von Addis Ababa nach Harare. Und weil mich diese Landschaft extrem faszinert hat, habe ich natürlich auch gleich ein paar Bilder gemacht. Das schönste davon war der Überflug über den Embakei Lake im Krater des Berges sowie  der immer noch aktive Vulkan Ol Doinyo Lenga im Vordergrund. Diese Landschaft sieht sogar aus 12 km Höhe immer noch faszinierend aus. Die sensationellen großen Nationalparks und Nature Reserves (in denen übrigens auch Menschen leben) gehören zu dem faszinierendsten Highlights Afrikas. Wer einmal hier gewsen Mehr lesen »

Zwei Mädchen, Likuliku Resort, Malolo Island, Fiji, Südsee

Fijianische Gastfreundschaft ist mehr als bloß eine Floskel. Jeder, der einmal hier war, weiß das. Und dieses Lächeln der Menschen kommt von ganz tief drinnen. Es ist atemberaubend und wunderbar. Diese Bilder sind im Likuliku Resort auf der Insel Malolo – einer Insel der Mamanucas – entstanden. Es war einer dieser wunderbaren Ferientage, an denen die Sonne vom Himmel lachte und alles und alle verzauberte. Wobei das mit dem Verzaubern auf Likuliku ein nicht allzu großes Problem ist. Dort ist es nämlich einfach nur schön. Likuliku ist die Erfüllung aller Klischees, die man sich unter der Südsee vorstellt. Und das Mehr lesen »

Zwei Raupen eines Schwärmers, Botanischer Garten Roseau, Dominica

Die Raupe des Schwärmers Pseudosphinx tetrio ist nicht sonderlich beliebt, da sie gern und viel frisst. Und ja, sie war schon mal hier im Blog. Aber ich habe noch ein zweites Bild von ihr gefunden – wo sie mit einem Artgenossen auftritt. Die imposante Raupe ist auch als ausgewachsener Schmetterling ziemlich gewaltig: der Schwärmer zählt mit seiner Flügelspannweite von bis zu 17 cm zu den größten Schmetterlingen des amerikanischen Kontinentes. Zwar ist er sehr groß, aber nicht auffällig bunt. Experten gehen übrigens davon aus, dass die auffällige Färbung sowie die gesellige Lebensweise der Raupen, auf ihre Giftigkeit gegenüber allfälligen Fressfeinden Mehr lesen »

Zwei Frauen, Komposition, Altstadt Györ, Ungarn

Ich war mit meinen besten Freunden im Sommer in Györ – und da ist dieses Bild entstanden, das ich ganz besonders gerne mag: Ob die Wahl der Werbung im Fenster völlig beabsichtigt war oder nicht, ist mir nicht bekannt. Sie bildet jedenfalls eine wunderbare Antipode zu dieser Plastik der Frau. Im Vorbeigehen entstand dieses Bild. Noch etwas in eigener Sache: Ich werde immer wieder danach gefragt, wie denn diese Homepage im Gesamtkontext zu verstehen ist. Es gibt ja Blogger, die erzählen, in welchen tollen Hotels sie übernachtet haben, was sie alles raten und abraten….und es gibt aktualisierte Info-Pages, die jeden Mehr lesen »

Zwei Ohrengeier, Serekunda, Gambia, Westafrika

Am Morgen habe ich die Geier beim Frühstück gestört. In der Nähe des Monkey Park in Serekunda/Gambia haben sie ihr Frühstück – ein paar alte Fische verzehrt, als ich des Weges kam. Sehr nahe konnte ich mich nicht heranmachen, da sie sofort die Flucht ergriffen hätten. Dennoch habe ich bisher Geier noch nie so nahe gesehen. Bei der Bestimmung habe ich die Tiere auch genau zuordnen können. Es handelt sich um so genannte Ohrengeier (Aegypius tracheliotus), die in weiten Teilen Afrikas heimisch sind. Dieser riesige und sehr kräftig gebaute Geier zählt mit einer Körperlänge von rund einem Meter und einer Mehr lesen »

Zwei Hibiskus-Blüten, Garten in Auckland, Neuseeland

Für Freunde der kultivierten Gartenkultur bietet die neuseeländische Nordinsel quasi optimale Bedingungen. Das gilt auch für die Gärten in den Vororten der neuseeländischen Metropole Auckland (auf die manche Neuseeländer mit einer unglaublichen Antipathie reagieren). Aucklands Wetter ist aufgrund der milden Temperaturen und der recht hohen Luftfeuchtigkeit ein Dorado für alles, was wächst. Und das gilt das ganze Jahr über. Da ich selbst ein großer Freund der grünen Gewächse bin, weiß ich, dass der wesentlichste Punkt bei allem, was gedeiht, die Wasserzufuhr resp. die Feuchtigkeit ist. Das ist der Grund, warum in einer Wiener Wohnung kein tropischer Farn ohne künstliche Befeuchtung Mehr lesen »