Donnerstag , 19 Oktober 2017

Blick über Bermuda, Hamilton, Bermuda

Das Inselgeflecht Bermuda wird viel zu oft mit den Bahamas verwechselt – dabei liegen die beiden Inseln doch ein schönes Stück voneinander entfernt und sind einander nicht einmal ähnlich. Nichtsdestotrotz sind die Bermudas – denn tatsächlich handelt es sich um 360 kleine Eilande, die hier rund 1.000 km vor der Küste der USA im Atlantik liegen – eines der reichsten Gebiete der Erde. Immer noch britisch, gibt es hier nicht nur jede Menge Briefkastenfirmen, sondern auch Millionäre. Bermuda ist in vielfacher Weise spektakulär und außergewöhnlich – und das nicht erst seit seiner Entdeckung, denn die Spanier, die den Inseln 1503 Mehr lesen »

Blick über Gizeh, Kairo, Ägypten

Kairo ist eine Metropole, die gemischte Gefühle erweckt – einerseits Faszination, ob des unglaublichen und prallen Lebens, das hier tagtäglich ißund rund um die Uhr stattfindet, andererseits die Angst vor dem Moloch, vor dem Chaos, der Ungeordnetheit und dem Schmutz, Staub und Sand. Mit rund 16 Mio. Einwohnern im gesamten Agglomerat, das mittlerweile bis ganz weit in die Wüste hineinragt, ist es eine der größten Städte des Kontinents Afrikas. Ich war leider nur recht kurz in Kairo – aber ich war sofort magisch fasziniert davon. Und es kamen Assoziationen mit Mumbai hoch, das ebenso chaotisch, ungeordnet ist und ambivalente Gefühle Mehr lesen »

Blick über Kingstown, St. Vincent, Karibik

Nicht alle der karibischen Hauptstädte sind idyllisch – manche nicht einmal von ihrer Lage. Aber Kingstown – die 28.000 Enwohner Kapitale von St. Vincent und den Grenadinen (dem knapp 400 km2 großen Inselstaat) – ist das schon. Zwar hat man hier einige wirklich unschöne Gebäude errichtet, die eigentlich nur zeigen sollten, dass man hier auch ‚modern‘ ist, aber im Großen und Ganzen ist es eine nette kleine Stadt mit einigen Gingerbread-Häuschen. St. Vincent ist immer noch ein Geheimtipp in der Karibik – der ungeachtet des Booms auf anderen Inseln. St. Vincent ist landschaftlich sehr abwechslungsreich, verfügt über aktive Vulkane, spektakuläre Mehr lesen »

Blick über Dresden, Sachsen, Deutschland

Dresden ist ein Weltwunder – in mehrfacher Hinsicht: diese Stadt sah nach dem Ende des 2. Weltkriegs so verwüstet aus wie kaum eine andere Stadt Europas. In unendlicher Detailverliebtheit ist sie aus diesen Trümmern originalgetreu wieder aufgebaut worden. Heute mehr als 50 Jahre nach diesen schrecklichen Ereignissen wirkt das „Florenz an der Elbe“ noch viel stärker auf seine Besucher. Manche der wiedererrichteten Gebäude tragen wieder die Patina – so als wären sie niemals auch nur irgendwie beschädigt gewesen. Einzig das Innere der Frauenkirche erinnert daran, dass man mit modernen Mitteln diesen außergewöhnlichen Sakralbau von George Bähr – der zwischen 1726 Mehr lesen »

Blick über Manhattan, New York, USA

Ikonenhaft ist und bleibt der Big Apple….ein Magnet für alle, die sich für das Erleben der großen weiten Welt interessieren. New York ist ein Schmelztiegel der Nationen, ein Amalgam an Vielvölkern und ein Hort der Kunst- und Kulturszene – egal ob Jazz oder bildender Kunst. New York ist bunt und vielfältig – und es gibt nahezu unendlich viel zum Schauen. Wer gerne fotografiert, wird hier sicher fündig – neben atemberaubender Architektur gibt es viele Menschen und wunderbare Szenerien. Wer hoch hinaus will, fährt auf das Dach des Rockefeller Center und genießt den Ausblick…..und wer mehr wissen will, geht das Geschichtsbuch Mehr lesen »

Blick über Havanna, Havanna, Kuba

Jedes Mal, wenn ich in einer Stadt bin, versuche ich auf ein Hausdach oder einen Aussichtstturm zu gelangen, von wo aus ich einen Überblick über die City und das Umland erhaschen kann. Dsa gelingt leider nicht immer – aber hin und wieder dann ja doch. In Havanna war ich auf mehreren Hausdächern – aber jenes, von wo ich die tollste Aussicht hatte, ist heute an der Reihe: es war der Kirchturm von der Iglesia de San Francisco de Asis – der mit einer Höhe von 46 m  sogar der höchste von ganz Kuba. Ich war fast alleine da oben – Mehr lesen »

Eine Giraffe, Hwange Nationalpark, Simbabwe

Der Hwange Nationalpark in Zimbabwe ist so groß wie Tirol und Vorarlberg zusammen – und Heimat unzähliger Tierarten. Wie in allen anderen Nationalparks ist es sehr gut, wenn man mit lokalen Guides unterwegs ist, denn sie kennen nicht nur die günstigsten Wege, sondern auch die besten Plätze, um Tiere zu beobachten. Mein Besuch war am Ende der Trockenzeit – wo es nur noch sehr wenige Wasserlöcher gab. Dort konnte man vor allem Elefanten beobachten – die dorthin unteregs waren. Darüber habe ich hier schon zweimal berichtet. Hier sind auch meine beiden besten Elefantenbilder entstanden – das mit dem einsamen alten Mehr lesen »

Ein Pinguin, Damoy, Wiencke Island, Antarctica

Pinguine sind normalerweise immer nur in Gruppen unterwegs – egal wo in der Antarktis. Aber dazwischen gibt es immer wieder einmal Einzelgänger, die so unvermittelt auftauchen und dann irgendwie in dieser Wildnis verloren wirken. Dieser Eselspinguin (Gentoo wie er auf Englisch heißt) schien irgendwie unschlüssig, was er gerade machen wollte. Er stand auf diesen Eisschollen und überlegte, ob er sich in die Fluten werfen sollte oder nicht. Dieses Verhalten ist übrigens kennzeichnend für Pinguine, da sie – auch in größeren Gruppen – nur sehr zögerlich ins Wasser gehen. Der Grund dafür liegt bei den natürlichen Fressfeinden, die nur darauf warten, Mehr lesen »

Eine Riesentrappe, Etosha Nationalpark, Namibia

Wenn man durch den Etosha Nationalpark fährt, dann liegt das Hauptaugenmerk zunächst immer auf den Big 5. Und das ist schade, weil es darüberhinaus immer wieder sehr spannende Tierbegegnungen gibt, die sich lohnen. Und von einer solchen sprechen wir heute: dieser Vogel kreuzte meinen Weg. Und was mir daran ganz besonders gefiel, war sein Schatten (daher dieser Bildausschnitt). Ich dachte zuerst, dass das ein Sekretär war, aber der Wildhüter konnte dieses Federvieh sofort als Riesentrappe (Ardeotis kori) identifizieren. Der Vogel war nicht nur sehr stattlich, sondern auch von seiner Stärke und Überlegenheit überzeugt. Nachträgliche Recherchen ergaben, dass diese Spezies zu Mehr lesen »

Ein Karakara, Carcass Island, Falkland Inseln

Die Falkland-Karakaras (Phalcoboenus australis) gehören zu den seltensten Raubvögeln der Welt – da ihr Verbreitungsgebiet extrem klein ist. Diese Geierfalken, die übrigens auch in Feuerland vorkommen, sind mit knapp 60 bis 70 cm Körpergröße und ihrem Gewicht von 1,5 kg nicht sehr groß. Allerdings sehen sie trotzdem bedrohlich aus. Am besten kann man diese Vögel auf Carcass Island/Falkland Inseln beobachten, da dort nur sehr wenige Touristen hinkommen und das Leben der Tiere stören. Die Karakaras haben sich hier an die spärlich auftauchenden Gäste recht schnell gewöhnt. Sie sind zwar nicht sehr scheu, zeigen jedoch sehr deutlich ihre Stärke. Sehr nahe Mehr lesen »