Montag , 18 November 2019
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Frösche im Jozani-Chwaka-Bay Nationalpark, Sansibar, Tansania


Auf all meinen Reisen zählen sowohl Begegnungen mit Reptilien als auch mit Amphibien zu seltenen Sternstunden. Die derzeitigen Lebensbedingungen machen das Leben für Vertreter der Froschlurche nicht gerade einfach. Dramatisch ist für diese Tiere alles, was ihre extrem empfindliche Haut, die ständig feucht sein muss, angreift. Dazu gehört etwa der Chytridpilz.

Der Chytridpilz stammt ursprünglich aus Afrika und lebt auf der Haut von afrikanischen Krallenfröschen, die gegen die Wirkung dieser Pilze jedoch immun sind. Allerdings haben Forscher zuvor entdeckt, dass man Krallenfrösche für Schwangerschaftstests heranziehen kann. So wurden die Frösche mit den Pilzen über den gesamten Globus verbreitet. Das große Problem dabei war, dass Amphibien aus anderen Erdteilen keine Immunität gegen den Pilz besitzen und daran sterben.

Das dürfte der Auslöser für die globale Chytridiomykose-Epidemie sein. Allerdings kommen erschwerend auch noch andere Umweltfaktoren hinzu. Dazu zählen Pestizide, die Nahrung von Amphibien verseuchen, persistente Umweltgifte, die sich im Körper anreichern, die Zerstörung der Ozonschicht sowie Veränderungen des Klimas.

Auf der großartigen Insel Sansibar vor der Küste Tansanias, habe ich innerhalb weniger Stunden zwei Frösche in freier Wildbahn gesehen. Im Jozani Chwaka Bay Nationalpark, der für seine endemischen Roten Kolobusaffen bekannt ist, hatte ich Zeit ein wenig durch den Dschungel zu gehen und konnte dabei den kleinen – nicht näher identifizierbaren – Frosch am Boden entdecken. Unmittelbar danach sichtete ich in einem Tümpel den Krallenfrosch.

Krallenfrosch, Sansibar

Krallenfrosch (Xenopus Sp.) in einem Tümpel in Sansibars Regenwald

Sansibar, Frosch

Frosch der Gattung Phrynobatrachus am Waldboden des Jozani Nationalparks

Mein Tipp:

FTI Touristik

Tansania ist das optimale Reiseland Ostafrikas. Neben der großartigen Nationalparks  – allen voran die Serengeti – gibt es als Nachprogramm Top-Beach-Relaxen auf Sansibar. Kein anderes Land Afrikas bietet eine solche Kombination aus zwei Highlights.

Auch wem nach reinem Badevergnügen zu Mute ist, wird die Insel Sansibar als topideales Reiseziel schätzen. Allerdings wäre es schade, hier nur am Strand zu liegen. Denn die Insel hat sehr viel mehr zu bieten als das.

Wer das Land bereisen will, sollte beim Reiseverantalter FTI ein Paket buchen. Darin enthalten sind auch Transfers.

Täglich aktuelle Angebote finden sich auf der FTI-Hompage. Lohnenswert ist auch ein Blick in den Afrika-Katalog.






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