Freitag , 19 April 2019
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Tansania



Zebra, Ngorongoro Krater Conservation Area, Tansania

Der unfassbar tolle Ngorongoro Krater war schon einmal hier im Blog vertreten – und zwar mit verschiedenen Blickwinkeln vom Kraterrand. Von diesen Aussichtspunkten, die ungefähr 600 bis 700 m über dem Kraterboden liegen, hat man allerdings keine Vorstellung davon, wie weitläufig dieser ist. Denn diese Dimensionen sind für das menschliche Auge nicht erfassbar. Die Fläche ist so groß, dass ein Großteil der Bundeshauptstdt Wien hier Platz finden würde. Am Augenscheinlichsten fällt einem noch der Natron-See im Zentrum auf. Durch den Krater führen zahlreiche Wege und Straßen, die förmlich zu einer Safari einladen. Unter anderem leben hier große Mengen an Antilopen, Mehr lesen »

Ngorongoro-Krater, Ngorongoro Conservation Area, Tansania

Der Ngorongoro-Krater gehört ganz ohne Zweifel zu den Top-Highlights Tansanias. Neben dem hier schon öfters vorgestellten Serengeti Nationalpark, der unmittelbar daneben liegt, ist Ngorongoro zwar ein ausgewiesenes Schutzgebiet, aber kein Nationalpark. Über Jahrhunderte hinweg, lebten hier Massai. Heute lebt im Krater niemand mehr, sehr wohl aber im Umland. Da in einem Nationalpark aber niemand wohnen darf, wurde die gesamte Region zu einem mehr als 8.000 km2 großen Schutzgebiet erhoben und 1979 in die UNESCO- Weltnaturerbeliste aufgenommen. 1981 wurde Ngorongoro als Biosphärenreservat ausgezeichnet, 2010 wurde der der Krater 2010 zusätzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Der Kraterboden liegt auf rund 1.800 m Seehöhe Mehr lesen »

Küstenreiher, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Die Insel Sansibar ist mittlerweile als Reiseziel in aller Munde. Das ist kein Wunder, denn die landschaftliche wie auch die kulturelle Vielfalt ist sehr groß. Naturschützer haben es auch geschafft, den letzten verbliebenen Regenwald mit anschließendem Mangrovenwald zu einem Nationalpark zu machen. Dort leben unter anderem seltene Tier- und Pflanzenarten – wie etwa der Küstenreiher (Egretta gularis schistacea). Diese Reiher besiedlen die Küstenabschnitte des Indischen Ozeans und fühlen sich in den Mangroven durchaus wohl. Dort jagen sie vor allem nach Krebsen, Krabben und kleinen Fischen. Der blaugrau gefärbte Reiher hat sich farblich optimal an die Umgebung angepasst und war sehr Mehr lesen »

Massai-Frau mit Baby, Ngorongoro Conservation, Tansania

Die halb-nomadisch lebenden Massai haben mit der Ausdehnung der Siedlungs- aber auch der Naturschutzgebiete ein Problem. Sie dürfen nicht mehr dort siedeln, wo sie es viele Generationen lang durften. Zu den vielfach diskutierten Problemen großer Nationalparks gehört nämlich auch die Zwangsumsiedlung von Indigenen. Naturschutzorganisationen, die die Errichtung von Nationalparks unterstützt haben, wird vorgeworfen, sich nicht genug mit dieser Problematik beschäftigt zu haben. Auch wenn die Serengeti als Nationalpark streng geschützt ist, sollte man die Situation der Massai nicht außer Acht lassen: Innerhalb der Grenzen des Nationalparks dürfen keine Menschen leben. Die tansanische Regierung hat das Problem so gelöst, als man Mehr lesen »

Baobab, Lake Manyara Nationalpark, Tansania

Der Afrikanische Affenbrotbaum (Adansonia digitata) gehört zu den bekanntesten und charakteristischsten Bäumen des tropischen Afrika. Die Mächtigkeit dieser signifikanten Bäume sowie ihre unregelmäßige Wuchsform hat immer wieder dazu geführt, dass ihr Alter überschätzt wurde. Mehrere Forscher kamen so zur Überzeugung, dass diese Bäume mehrere tausend Jahre alt wären. Umfangreiche Studien haben jedoch gezeigt, dass nur sehr wenige tatsächlich älter als 400 Jahre sind. Einer Studie zufolge ist der weltweit älteste Baobab in Simbabwe nach über 2.500 Jahren vor rund zehn Jahren gestorben. Es ist also keine Seltenheit, dass Baobabs bis zu 2.000 Jahre alt werden können. Allerdings sind Wissenschaftler zur Mehr lesen »

Himmel über der Serengeti, Serengeti-Nationalpark, Tansania

Die Serengeti ist ein sensationelles Reiseziel jenseits aller Vorstellungskraft. Die gesamte Savanne der Serengeti umfasst eine Fläche von 30.000 km2. Rund 15.000 km2 gross ist der Serengeti Nationalpark. Das Wort Serengeti heisst in der Sprache der Massai  „endloses Land“ bzw „endlose Ebene“. Hier finden sich die größten Säugetierpopulationen Afrikas. Der Nationalpark ist UNESCO-Weltnaturerbe und zudem Biosphärenreservat. Mehrmals im Jahr ändert die Serengeti ihr Antlitz: Immer dann, wenn der große Regen kommt, verwandelt sich diese karge Ebene in ein grünes Feld mit hohem Gras. Riesige Tierherden wandern zweimal im Jahr in großen Gruppen durch die Savanne. Sie folgen dem Wasser, gebären Mehr lesen »

Verkäufer und Szenen in der Altstadt von Stonetown, Sansibar

Stonetown ist ein einziges Abenteuer – und diese vier Bilder sprechen für sich. Daher will ich jetzt gar nicht mehr sehr viel dazufügen, sondern diese Impressionen teilen. Das Einzige, was hier nicht ganz so einfach ist, ist das Fotografieren von Menschen. Viele mögen das nicht.Mit meinem erfahrenen Guide an der Seite, war das ein bisschen einfacher. Allerdings habe ich bei Nahaufnahmen immer um Erlaubnis gefragt. Trotz des touristischen Hochbetriebs hat sich die Stadt ihren unfassbaren Stil beibehalten. Mein Tipp: Tansania ist das optimale Reiseland Ostafrikas. Neben der großartigen Nationalparks  – allen voran die Serengeti – gibt es als Nachprogramm Top-Beach-Relaxen Mehr lesen »

Die Welt von oben: Über Arusha, Tansania, Ostafrika

Tansanias Tourismus-Hauptstadt liegt am „grünen Fuss“ des 4.550 m hohen Mount Meru auf einer Seehöhe von 1.450 m. Die 500.000-Einwohner-Stadt hat keine besonders großen Sehenswürdigkeiten – aber durch ihre Lage in der Nähe der großen Nationalparks ist sie für die meisten Touristen der Ausgangs- und Endpunkt einer Safari-Reise. Wer nicht in der Stadt untergebracht sein will, kann auch in einem der schönen Lodges an der Peripherie übernachten. Diese befinden sich zumeist in üppigen Gärten und lassen keine Wünsche aus. Zur Einstimmung einer Safari sind sie jedenfalls bestens geeignet. Das Bild entstand knapp nach dem Start vom Arusha-Airport – der allerdings Mehr lesen »

Türentischler auf Sansibar, Tansania

Es gibt Handwerke, die bei uns in Europa keine Bedeutung haben – in anderen Ländern aber sehr essentiell sind. Eines davon sind die Türentischler auf Sansibar. Dort zählt nämlich eine kunstvoll gefertigte Türe zum absoluten Prestige. Wer Geld hat und einflussreich ist, kauft nicht einfach eine fertige 08/15- Eingangstüre, sondern bemüht viele Handwerker, die tage- bzw wochenlang damit beschäftigt sind, diese großartigen Kunstwerke zu fertigen. Dabei ist keine Türe gleich wie eine andere. Denn zum guten Ton gehört auch, dass man sein besonderes Muster auf der Haustüre trägt. Ich hatte das Glück, einen sehr aufmerksamen Guide zu haben, der nach Mehr lesen »

Gepard im Serengeti National Park, Tansania

Manche Begegnungen in der Wildnis sind sehr sehr speziell und prägen sich einem richtig ein. Das gilt auch für das junge Geparden-Weibchen, das wir ganz am Ende unseres Aufenthalts in der Serengeti gesehen haben. Es war quasi einer der absoluten Höhepunkte dieser Safari-Fahrt auf dem Weg zurück zum Ngorongoro-Krater. Plötzlich stand sie hier – und war irgendwie ganz arm. Geier hatten ihre frisch gejagte Beute abgeluchst und sie stand da und beobachtete die gierigen Vögel bei ihrem Festmahl. Dabei machte sie den Eindruck, dass sie noch nicht ganz satt wäre. Und dann kamen wir und sahen ihr zu. Ich hatte Mehr lesen »