Donnerstag , 19 Oktober 2017

Grand-Hotel Taschenbergpalais, Dresden, Deutschland

Hinter der barocken Pracht des Taschenbergpalais befindet sich heute eines der allerbesten Hotels der sächsichen Hauptstadt. Hier haben Celebrities wie Barack Obama, Robbie Williams und Angela Merkel genächtigt. Das Palais steht in unmittelbarer Nähe zum Zwinger und vis-a-vis des Residenzschloss. Auch dieses Hotel hat vor der Umwandlung zu einer Luxusherberge eine abenteuerliche Geschichte zu erzählen: Anfang des 18. Jahrhunderts ließ der König August dem Starken für seine Mätresse Constantia von Cosel dieses prunke Schlösschen als Geschenk erbauen, das mit einem Brückengang mit dem Residenzschloss verbunden war. Doch die kluge und auch machthungrige Constantia zog sich den Ärger des Königs zu, Mehr lesen »

Mount Lavinia Hotel, Colombo, Sri Lanka

Die Geschichte liest sich wie ein Märchen: Der erste britische Generalgouverneur von Ceylon, Sir Thomas Maitland, ließ 1806 am Felsen hoch über dem Seebad Mount Lavinia diese prachtvolle und großzügig angelegte Residenz errichten. Einer der Gründe dafür war, dass er sich in die nicht standesgemäße Tänzerin Lovina Aponsuwa verliebte und sie hier über die Wochenenden ihr Liebesnest hatten. Als Maitland 1811 nach Großbritannien zurück beordert wurde, und sein Nachfolger Sir Edward Barnes auch Mount Lavinia übernehmen wollte, wurde es ihm auf Anweisung der Regierung verboten, weil das Anwesen ohne Genehmigung errichtet wurde. Später wurde die Residenz mit ihrer wunderbaren Terrasse Mehr lesen »

Raffles Hotel, Singapur

Seit 1887 gehört das im Kolonialstil erbaute Haus, das nach dem Gründungsvater Sir Thomas Stamford Raffles benannt ist, zu den Top-Unterkünften in der Hafenstadt an der Südspitze der malayischen Halbinsel.Zunächst nur als kleines Hotel gebaut, wuchs das mittlerweile renommierte Haus über die Jahre kontinuierlich und wurde durch mehrere Zubauten erweitert. Das Hotel überstand die japanische Besetzung Singapurs, die Weltwirtschaftskrise und den zweiten Weltkrieg unbeschadet, obwohl es zwischendurch als Kriegsgefangenenlager diente. 1987 wurde das ehrwürdige Hotel vom Staat Singapur zum Nationaldenkmal erhoben und schl0ß 1989 für umfangreiche Renovierungsarbeiten für ganze zwei Jahre seine Tore. Am 16. September 1991 wurde das Luxushotel Mehr lesen »

Sanddünen in der Namib-Wüste, Sossusvlei, Namibia

Endlos scheinende  Feslflächen, die welthöchsten Sanddünen und die zerklüfteten Naukluft-Berge gehören ebenso zum Namib-Naukluft Nationalpark wie die feindliche Westküste. Der fast 50.000 km2 große Nationalpark gehört zu den größten Naturschutzgebieten der Welt. Der Name „Namib“ leitet sich vom Wort „leerer Platz“ ab – und er bezeichnet eine der ältesten Wüsten der Welt. Seit 80 Mio. jahren gibt es diese Wüste bereits und immer noch zählt sie zu den trockendsten Orten dieses Planeten. In seinem Herzen liegt Sossuvlei mit seinen riesigen Sanddünen.Und wer hier einen Nachmittag – oder besser noch einen Morgen mit Sonnenaufgang erlebt – wird diese Bilder niemals aus Mehr lesen »

Garibaldi Fjord, Nationalpark Alberto de Agostini, Patagonien, Chile

Der Zugang zu diesem aufregenden Gletscher im Garibaldi Fjord erfolgt nur durch den 14.600 km2 großen Nationalpark Alberto de Agostini im Süden Chiles. Das Nationalparkgebiet erstreckt sich über den gesamten Südwesten von Feuerland – und umfasst auch noch andere Gletscher wie etwa De Agostini und Marinelli, sowie den höchsten Berg der Region, den 2.500 m  hohen Cerro Darwin. Die Landschaft hier ist ebenso aufregend wie auch die Flora und Fauna – die natürlich subantarktisch geprägt ist. Inden Fjorden kann man Kolonien von Mähnenrobben, Seeleoparden, Seelöwen und Delfine beobachten. Gemeinsam mit dem Nationalpark Kap Hoorn gehört der Nationalpark Alberto de Agostini Mehr lesen »

One Foot Island, Aitutaki, Cook Islands, Südsee

Die Inselwelt Polynesiens ist immer noch das Traumziel vieler Reisender. Unendliche Meeres-Weiten, dazwischen palmengesäumte Inseln mit ausladenden Lagunen. Die Polynesier leben seit Jahrtausenden auf diesen Inseln – gekommen sind die ‚Nomaden des Windes‘ von Süostasien. Sie haben auf ihren Booten alles transportiert – vom Feuer bis hin zu Haustieren und Hausrat. Viele der größeren Inseln haben sich in den vergangenen Jahrzehnten massiv verändert. Die kleineren Inseln und vor allem jene, die immer noch nicht bewohnt sind, sind immer noch so wie vor hundert Jahren. Der entscheidende Faktor, ob Eilande besiedelt wurden oder nicht, lag (und liegt) daran, ob es Süßwasser-Ressourcen Mehr lesen »

Einfahrt in den Lemaire-Kanal, Antarktika

Der sechs Kilometer lange Lemaire-Kanal zwischen der Antarktis und der antarktischen Halbinsel gehört zu den landschaftlich spektakulärsten Regionen der nördlichen Antarktis. Das ist auch der Grund, warum er schon einmal hier im Blog vertreten war. Einer der Gründe, warum der Kanal so speziell ist, ist, dass die Berge bis zu 1.000 m hoch aufsteigen und dass der Kanal an seiner schmalsten Stelle nur knapp 700 m breit ist. Die Antarktis gehört zu den letzten großen unbewohnten und unberührten Regionen der Erde. Es ist mittlerweile sehr schwer geworden Plätze auf der Welt zu finden, die nicht von Menschenhand verändert wurden. Regenwälder Mehr lesen »

Reynisfjara, Südküste Island, Island

Island gehört immer noch zu den großen und auch spektakulären Reisezielen Europas. Das liegt natürlich an der großartigen Landschaft, die es hier gibt. Die 103.000 km2 große Insel im Norden Europas wartet mit Landstrichen auf, die von Menschenhand unberührt sind – von Gletschern, Gletscherseen und Eisbergen bis hin zu Vulkanen und Geysiren gibt es alles. Das ist angesichts der relativ dünnen Besiedelung der Insel auch kein Wunder: pro Quadratkilometer kommen in Island nur 3 Menschen – und das ist vergleichen mit den meisten anderen Ländern Europas so gut wie nichts – vor allem dann wenn man sich vor Augen führt, Mehr lesen »

Carcass Island, Falkland Inseln, Südatlantik

Die knapp 20 km2 große Carcass Insel liegt im nordwestlichen Teil des Falkland Archipels und wird praktisch nur von einer einzigen Familie bewohnt. Ganz 100% naturbelassen ist das kleine Inselchen nicht, weil die ersten Siedler zahlreiche fremde Tiere und Pflanzen importiert und hier angebaut haben. Allerdings kamen keine Katzen und Hunde hierher, weshalb der Bestand an heimsichen Vogelarten – inkl. mehrerer Magellan-Pinguinkolonien – immer noch existiert. Carcass Island erhielt seinen Namen vom Kapitän der HMS Carcass, der das Inselchen 1766 entdeckte.Während des Falkland-Kireges 1982 spielte die Insel kurzzeitig eine Rolle als mögliches Landungsziel – das dann allerdings doch woanders über Mehr lesen »

Joshua-Tree in der Mojave-Desert, Kalifornien, USA

Mojave Desert

Die rund 35.000 km2 große Mojave-Wüste erstreckt sich über vier Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada und ist heute nur noch streckenweise einsames und unverbautes Terrain. Denn die Wüste wird heute nicht nur als Sonnenkraftwerk, sondern auch zum Abstellen nicht mehr verwendeter Flugzeuge und zu militärischen Zwecken genutzt. Eine für die Mojave-Wüste typische Bewohnerin ist der Joshua Tree (Yucca brevifolia), dessen korrekter deutscher Name Josua-Palmlilie lautet. Diese Agavenart (es ist kein Kaktus) ist in der Mojave-Wüste endemisch. Nach ihr wurde auch der Joshua Tree National Park im Südosten Kaliforniens benannt. Der Nationalpark wird aufgrund seiner Nähe zu Palms Springs und Mehr lesen »