Samstag , 25 Mai 2019

Weddellrobbe beim Sonnenbad, Yankee Harbour, South Shetland, Antarctica

Über Yankee-Harbour, dem Naturhafen auf der Greenwich Island, haben wir hier schon mal berichtet. Es ist ein großartiger Ort um so manche Tiere zu beoabachten. Über manche davon stoplert man fast – weil sie sich so wunderbar in die Landschaft einfügen. Das hat nichts mit der Größe zu tun, wie man bei dieser Weddellrobbe (Leptonychotes weddellii) unschwer erkennen kann. Der Bulle war sicher 2,5 m lang und brachte mehrere hundert Kilo auf die Waage (im Lexikon steht bis zu 450 kg). Fluchtverhalten kennt das Tier schon alleine deswegen nicht, weil es an Land keine Feinde hat. Im Meer ist sein Mehr lesen »

Schildkröte, Kek-Lok-Si-Tempel, Penang, Malaysia

Die Begegnung mit Reptilien ist immer eine tolle Sache auf Reisen. Zwar fragen wesentlich mehr Menschen nach Schlangen und Spinnen als etwa nach Schildkröten oder Echsen. Schildkröten begegnet man in freier Wildbahn eher selten – wobei Sumpfschildkröten in tropischen Gewässern auch wieder nicht so eine Seltenheit darstellen. Die Schildkröten im Teich des Kek-Lok-Si-Tempels sind definitiv keine Wildtiere – sondern in Gefangenschaft gehaltene. Der Schildkrötenteich in der großen Tempelanlage, deren Namen übersetzt soviel bedeutet wie „Tempel des Höchsten Glücks“, ist so gehalten, dass man nach dem Passierne einiger Shops zum Liberation Pond mit den Schildkröten gelangt. Die Idee dahinter ist, dass Mehr lesen »

Strandfeeling, Mamanucas, Fiji

Auch wenn der Sonnenschein auf Fiji manchmal nass vom Himmel ‚fällt‘, ist kein Grund zur Panik gegeben, denn es bleibt warm. Auf den der Westküste Viti Levus vorgelagerten Mamanucas, befinden sich die Ferienziele, die „Südseefeeling“ versprechen. Und, wie man auf diesem Schnappschuss feststellen kann, herrscht ein Kommen und Gehen. Das Stillleben hat einen gewissen Hang zur Skurrilität, denn die hier aufgestellten Objekte bilden ein uneinheitliches, ja fast zusammengewürfeltes Ensemble. Der Rahmen ist übrigens für Foto-Shootings gedacht. Und die Koffer mitsamt dem tragbaren Steg künden die Ankunft des Bootes an. Im übrigen sei angemerkt, dass es nicht geregnet hat – und Mehr lesen »

Yankee Harbour, Greenwich Island, South Shetland Is, Antarctica

Yankee Harbour ist ein kleiner Naturhafen auf Greenwich Island auf den South Shetland Islands. Die Bucht von Yankee Harbour ist wegen ihres Tierreichtums weithin bekannt. Das ist auch der Grund, warum zahlreiche Antarktis-Expeditionskreuzfahrten hier einen Stopp einlegen. Am Fuss des Berges findet man für hiesige Verhältnisse sogar eine recht üppige Vegetation aus Moosen und Flechten und sogar die beiden Blütenpflanzen-Spezies – Antarktische Schmiele (Deschampsia antarctica) und Antarktische Perlwurz (Colobanthus quitensis) Yankee Harbour wurde zudem auch von der Umweltschutzorganisation BirdLife als „Wichtiges Vogelschutzgebiet“ bezeichnet. Hier brüten rund 5.000 Paare von Eselspinguinen, Skuas sowie Sturmschwalben. Regelmäßig wird der geschützte Naturhafen auch von Mehr lesen »

Ngorongoro-Krater, Ngorongoro Conservation Area, Tansania

Der Ngorongoro-Krater gehört ganz ohne Zweifel zu den Top-Highlights Tansanias. Neben dem hier schon öfters vorgestellten Serengeti Nationalpark, der unmittelbar daneben liegt, ist Ngorongoro zwar ein ausgewiesenes Schutzgebiet, aber kein Nationalpark. Über Jahrhunderte hinweg, lebten hier Massai. Heute lebt im Krater niemand mehr, sehr wohl aber im Umland. Da in einem Nationalpark aber niemand wohnen darf, wurde die gesamte Region zu einem mehr als 8.000 km2 großen Schutzgebiet erhoben und 1979 in die UNESCO- Weltnaturerbeliste aufgenommen. 1981 wurde Ngorongoro als Biosphärenreservat ausgezeichnet, 2010 wurde der der Krater 2010 zusätzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben. Der Kraterboden liegt auf rund 1.800 m Seehöhe Mehr lesen »

Reynisfjara, Südküste Island, Island

Am südlichsten Ende Islands liegt diese unwahrscheinliche Gesteinsformation. Reynisfjara liegt an der wundervollen Südküste. Hier kann man lange Wanderungen unternehmen und die eindrucksvolle Landschaft bestaunen. Das Wetter ist an der Küste noch wechselhafter . Allerdings ändert es sich quasi im Handumdrehen, so dass auf einen Regenguss auch oft Sonnenschein folgt (manchmal aber auch nicht). Island gehört immer noch zu den großen und auch spektakulären Reisezielen Europas. Das liegt natürlich an der großartigen Landschaft, die es hier gibt. Die 103.000 km2 große Insel wartet mit Landstrichen auf, die von Menschenhand unberührt sind. Hier gibt es von Gletschern, Gletscherseen und Eisbergen bis Mehr lesen »

Einsamkeit in der Wüste Namib, bei Sossusvlei, Namibia

Nur einen Steinwurf von der Straße entfernt, beginnt die Einsamkeit. So gesehen in der Wüste Namib. Bei Sossusvlei wachsen die riesigen Sanddünen in den Himmel. Am Ende der Straße herrscht das geschäftige Treiben eines Naturwunders. Aber auf dem langen Straßenstück der C-19 herrscht Einsamkeit. Dort waren die Dünen nicht ganz so spektakulär wie bei Sossusvlei – aber dakonnte man diese Einsamkeit spüren lernen. Ich habe das Auto am Straßenrand abgestellt und bin in die Wüste gegangen. Eigenartige, vom Sand abgeschliffene Steine konnte ich da finden – und am Horizont bäumten sich die gewaltigen Sanddünen auf. Am Nachmittag änderte sich dann Mehr lesen »

Mont Pelée, Martinique, Französische Antillen, Karibik

Eigentlich heisst der Berg „Montagne Pelée“ – was so viel bedeutet wie „kahles Gebirge“. Er liegt auf der Antilleninsel Martinique, die als französisches Überseedepartement ein Teil der EU ist. Der rund 1.400 m hohe Vulkan war Anfang des 20. Jahrhunderts für eine der schlimmsten Naturkatastrophen verantwortlich. Innerhalb weniger Sekunden vernichtete der Ausbruch am 8. Mai 1902 die damalige Inselhauptstadt St. Pierre (die immerhin 7 km vom Gipfel entfernt an der karibischen Küste lag). Zwischen 30.000 und 40.000 Menschen kamen dabei um. Charakteristisch für den Vulkan ist sein dickflüssiges, zähfließendes Magma. Dieses verursacht die Bildung von Propfen in den Schloten. Das Mehr lesen »

Graukopfmöwe im Monkey Park, Serekunda, Gambia

Möwen sind Allesfresser und überall da zu finden, wo es etwas zu fressen gibt. Die rund 80 km Küste Gambias besteht aus einem einzigen -fast nirgendwo unterbrochenem Sandstrand. Noch gibt es vor der Küste des kleinsten Landes Afrikas genügend Fische. Der recht frische Meeresstrom, der von Süden kommend die Küste hochkommt, sorgt dafür. Kühl ist das Wasser hier übrigens nicht wirklich – Gambia ist eine Ganzjahres-Badedestination. Graukopfmöwe (Chroicocephalus cirrocephalus – auch Larus cirrocephalus) lebt in Küstenarealen Afrikas und Südamerikas. Erwachsene Tiere werden bis 40 cm groß und bringen es auf eine Flügelspannweite von bis zu 115 cm. Die afrikanische Variante Mehr lesen »

Küstenreiher, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Die Insel Sansibar ist mittlerweile als Reiseziel in aller Munde. Das ist kein Wunder, denn die landschaftliche wie auch die kulturelle Vielfalt ist sehr groß. Naturschützer haben es auch geschafft, den letzten verbliebenen Regenwald mit anschließendem Mangrovenwald zu einem Nationalpark zu machen. Dort leben unter anderem seltene Tier- und Pflanzenarten – wie etwa der Küstenreiher (Egretta gularis schistacea). Diese Reiher besiedlen die Küstenabschnitte des Indischen Ozeans und fühlen sich in den Mangroven durchaus wohl. Dort jagen sie vor allem nach Krebsen, Krabben und kleinen Fischen. Der blaugrau gefärbte Reiher hat sich farblich optimal an die Umgebung angepasst und war sehr Mehr lesen »