Donnerstag , 21 März 2019

Christuskirche in Melaka, Melaka, Malaysia

1760 wurde die Christuskirche in Melaka – am roten Platz – errichtet – fast 100 Jahre nach dem Stadthuys. Ziegelsteine und Dachziegel wurden aus den Niederlanden eingeschifft. Diese Kirche – einst als katholisches Gotteshaus errichtet und heute protestantisch – ist die mittlerweile älteste in Malaysia. Was in Melaka so sehr begeistert, ist die lebendige europäische Kulturgeschichte. Nur einen Steinwurf entfernt vom Treiben der Chinesen in der Jonker Street. Man geht mit dem Kulturgut sehr sorgsam um – und die Stadt – mittlerweile wegen der Dichte ihrer geschichtsträchtigen Gebäude als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt – begeistert immer wieder aufs Neue. Das neue Malaysia Mehr lesen »

Neues Blatt, Baumfarn, The Habitat, Penang Hill, Penang, Malaysia

Weihnachten steht vor der Türe und es ist ein Fest der Geburt….und daher gibt es heute hier ein frisches Blatt eines Farnes, das noch ganz eingerollt ist – und sich erst in voller Kraft entfalten wird. Das ist ein Foto, das zu diesem Zeitpunkt gut passt. Ich habe dieses Farnblatt im Dschungel am Penang Hill entdeckt. Im Habitat Penang haben sie einen wunderbaren Rundweg durch den Regenwald angelegt, wo man zahlreiche Pflanzen und Tiere beobachten kann. Fachkundige Guides führen einem da und finden allerlei Sachen, die ein mittelmäßiges europäisches Großstadtdschungelkind nicht einmal annähernd sehen würde. Eines der Highlights im HABITAT Mehr lesen »

Winterreise: Am Strand in Oistins, Barbados,

Es gibt eine wohlberechtigte „Kinderfrage“ und die lautet: „Wo verbringt der Sommer eigentlich den Winter?“ Irgendein Reisejournalist namens Wolfgang W. hat das einmal in die Welt gesetzt und seither lautet die Antwort „auf Barbados“. Und das stimmt, wie alle Binsenweisheiten nur zum Teil. Erstens, weil er da auch rundherum alle Inseln warmhält (also ab in die Karibik) und zweitens, weil es auch noch andere Urlaubsorte des Sommers gibt, die dieser aber nicht verrät. (Ist ein Scherz, oder?) Wie immer das auch sein mag: Barbados ist traumhaft. Das Wasser ist sensationell, so auch die Strände und auch die Preise. Man gibt Mehr lesen »

Winterreise: Nach dem Schneesturm in Island, Island

Was ich an Island so mochte, war die Weite der Landschaft und die Unberührtheit. Das ist ein Land für Abenteurer, für Outdoor-Freaks…..und das nicht nur in der Sommerzeit. Eine Island-Reise im Winter hat immer etwas Unberechenbares, weil Schneestürme oder heftiger Niederschlag die ganze Szenerie und damit auch das Weiterkommen behindern können. So war ein geplanter Ausflug auf ein Gletscherfeld wegen des Eissturmes nicht möglich. Die Isländer – gewöhnt an raues Wetter – haben kein Problem damit das Auto oder auch einen ganzen Autobus einfach zu wenden und zu sagen „Sorry, geht heute nicht.“ Kein einziger Fahrgast dieser tollen Exkursion hat Mehr lesen »

Winterreise: Lagune von Aitutaki, Cook Inseln, Südsee

Diese Lagune mit One-Foot-Island war schon öfters hier vertreten – kein Wunder, denn ich war ja auch schon öfters hier. Und es ist jedes Mal, wenn ich da gewesen bin, eine andere Stimmung und mit anderen Farben. Diese Lagune ist der absolute Oberhit – denn sie ist das Herzstück dieses großartigen Inselchens mitten im Südpazifik. Das vollkommen verrückte an Aitutaki ist, dass es die Erfüllung aller Südsee-Klischees bietet. ich kenne keinen anderen Platz auf der Welt, auf den das so zutrifft wie auf die Inseln in der Südsee – allen voran Polynesiens. Natürlich trifft es uns Mitteleuropäer mitten im kalten Mehr lesen »

Die Welt von oben: Anflug auf Sansibar, Tansania

Der Landeanflug mit der einmotorigen Cessna auf Sansibar war mehr als spektakulär: Zuerst konnte man die knapp 6 km vor Küste liegende Changuu Island (auch Kibandiko oder Prison Island genannt) sehen – und dann kam schon der Hafen von Stonetown ins Bild. Changuu ist, dem Reiseführer nach, knapp 800m lang und an ihrer breitesten Stelle etwa 230m breit. Die Insel diente im 19. Jahrhundert als Straflager für aufmüpfige Sklaven und später dann als Korallenmine (die Korallenblöcke dienten als Baumaterial). Stonetown ist, trotz des massiven Fremdenverkehrs – inklusive einem wachsenden Kreuzfahrttourismus – immer noch ein faszinierendes Pflaster. Das Gewirr der Gassen Mehr lesen »

Die Welt von oben: Landeanflug auf Auckland, Neuseeland

Die Meinungen über Auckland gehen sehr weit auseinander – die einen mögen es, die anderen hassen es. Fakt ist, dass sich hier der größte Flughafen des Landes befindet und Fakt ist auch, dass die Szenerie, in der die größte Stadt des Landes eingebettet ist, spektakulär ist. Darüber scheinen sich auch die Kritiker einig. Und die Szenerie kann man auch beim Ladeanflug auf Auckland ganz wunderbar feststellen. Auckland ist bei nahezu allen Reisenden der Ausgangs- und Endpunkt eines Neuseeland-Trips. Und wer – so wie ich – zwei Tage Zeit hat, kann sich hier schon ein wenig umschauen und auch genießen. In Mehr lesen »

Die Welt von oben: Malake und Nananu-I-Ra, Viti Levu, Fiji

Ich liebe die Flüge innerhalb der Südsee – ganz einfach, weil man da ganz viele Inseln und Küsten von oben sieht. Und wenn man in einem Flugzeug ohne Monitor-Anzeige der Flugroute sitzt, dann beginnt das große Rätselraten, was man da gerade sieht. Viele der Inseln sehen durch die zerkratzten und oft schmutzigen Fenster der Jets bizarr aus. Auch wenn ich die Abstraktion sehr schätze, bin ich hier doch dazu geneigt, nur Bilder zu veröffentlichen, die einen gewissen geografischen Wert auch haben. Und zufälligerweise kenne ich die Insel Nananu-I-Ra von einem früheren Besuch und konnte mich an ihre seltsame Form erinnern. Mehr lesen »

Die Welt von oben: Über Arusha, Tansania, Ostafrika

Tansanias Tourismus-Hauptstadt liegt am „grünen Fuss“ des 4.550 m hohen Mount Meru auf einer Seehöhe von 1.450 m. Die 500.000-Einwohner-Stadt hat keine besonders großen Sehenswürdigkeiten – aber durch ihre Lage in der Nähe der großen Nationalparks ist sie für die meisten Touristen der Ausgangs- und Endpunkt einer Safari-Reise. Wer nicht in der Stadt untergebracht sein will, kann auch in einem der schönen Lodges an der Peripherie übernachten. Diese befinden sich zumeist in üppigen Gärten und lassen keine Wünsche aus. Zur Einstimmung einer Safari sind sie jedenfalls bestens geeignet. Das Bild entstand knapp nach dem Start vom Arusha-Airport – der allerdings Mehr lesen »

Die Welt von oben: Senegal-Gambia-Grenzregion, Westafrika

Gambia ist die britische Bastion in mitten des ehemaligen französischen Westafrika. Eine britische Besetzung an einem strategisch wichtigen Punkt – allerdings zu unwichtig um als Kolonie groß herauszukommen. Verwaltet wurde der schmale Streifen entlang des Gambia-Flusses von Sierra Leone aus. Die Küstenregion von Gambia – auch Richtung Norden – ist großartig und erschließt sich einem, wenn man von Dakar nach Banjul fliegt (Flugzeit ca 20 Min). Da der große Airbus nur sehr niedrig fliegt, gibt es besonders tolle Aussichten, wen man in der linken Fensterreihe sitzt. Reisetipps: Gambia ist ein optimaler Einstieg für Westafrika – es ist ungefährlich und sehr Mehr lesen »