Freitag , 7 Oktober 2022
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Afrika



Einsamkeit in der Wüste Namib, bei Sossusvlei, Namibia

Nur einen Steinwurf von der Straße entfernt, beginnt die Einsamkeit. So gesehen in der Wüste Namib. Bei Sossusvlei wachsen die riesigen Sanddünen in den Himmel. Am Ende der Straße herrscht das geschäftige Treiben eines Naturwunders. Aber auf dem langen Straßenstück der C-19 herrscht Einsamkeit. Dort waren die Dünen nicht ganz so spektakulär wie bei Sossusvlei – aber dakonnte man diese Einsamkeit spüren lernen. Ich habe das Auto am Straßenrand abgestellt und bin in die Wüste gegangen. Eigenartige, vom Sand abgeschliffene Steine konnte ich da finden – und am Horizont bäumten sich die gewaltigen Sanddünen auf. Am Nachmittag änderte sich dann Mehr lesen »

Graukopfmöwe im Monkey Park, Serekunda, Gambia

Möwen sind Allesfresser und überall da zu finden, wo es etwas zu fressen gibt. Die rund 80 km Küste Gambias besteht aus einem einzigen -fast nirgendwo unterbrochenem Sandstrand. Noch gibt es vor der Küste des kleinsten Landes Afrikas genügend Fische. Der recht frische Meeresstrom, der von Süden kommend die Küste hochkommt, sorgt dafür. Kühl ist das Wasser hier übrigens nicht wirklich – Gambia ist eine Ganzjahres-Badedestination. Graukopfmöwe (Chroicocephalus cirrocephalus – auch Larus cirrocephalus) lebt in Küstenarealen Afrikas und Südamerikas. Erwachsene Tiere werden bis 40 cm groß und bringen es auf eine Flügelspannweite von bis zu 115 cm. Die afrikanische Variante Mehr lesen »

Küstenreiher, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Die Insel Sansibar ist mittlerweile als Reiseziel in aller Munde. Das ist kein Wunder, denn die landschaftliche wie auch die kulturelle Vielfalt ist sehr groß. Naturschützer haben es auch geschafft, den letzten verbliebenen Regenwald mit anschließendem Mangrovenwald zu einem Nationalpark zu machen. Dort leben unter anderem seltene Tier- und Pflanzenarten – wie etwa der Küstenreiher (Egretta gularis schistacea). Diese Reiher besiedlen die Küstenabschnitte des Indischen Ozeans und fühlen sich in den Mangroven durchaus wohl. Dort jagen sie vor allem nach Krebsen, Krabben und kleinen Fischen. Der blaugrau gefärbte Reiher hat sich farblich optimal an die Umgebung angepasst und war sehr Mehr lesen »

Sansibar-Stummelaffe, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Der mittlerweile sehr seltene Sansibar-Stummelaffe (Piliocolobus kirkii) ist in seiner Heimat unter dem Namen „Red Colobus“ besser bekannt. Von der Weltnaturschutzunion IUCN ist diese Spezies, die auf Sansibar und Pemba endemisch ist, als „critically endangered“ gelistet. Obwohl die Tiere im Nationalpark streng geschützt sind, macht ihnen die Zerstörung des Lebensraumes – das Roden der Waldflächen – zu schaffen. Im Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark befindet sich der letzte unberührte Regenwald der Insel. Für Besucher sind die Affen recht einfach auszumachen, denn eines ihrer bevorzugten Aufenthaltsgebiete liegt in unmittelbarer Nähe zum Nationalparkeingang. Doch ist es nicht einfach, gute Fotos von den Tieren zu machen – Mehr lesen »

Massai-Frau mit Baby, Ngorongoro Conservation, Tansania

Die halb-nomadisch lebenden Massai haben mit der Ausdehnung der Siedlungs- aber auch der Naturschutzgebiete ein Problem. Sie dürfen nicht mehr dort siedeln, wo sie es viele Generationen lang durften. Zu den vielfach diskutierten Problemen großer Nationalparks gehört nämlich auch die Zwangsumsiedlung von Indigenen. Naturschutzorganisationen, die die Errichtung von Nationalparks unterstützt haben, wird vorgeworfen, sich nicht genug mit dieser Problematik beschäftigt zu haben. Auch wenn die Serengeti als Nationalpark streng geschützt ist, sollte man die Situation der Massai nicht außer Acht lassen: Innerhalb der Grenzen des Nationalparks dürfen keine Menschen leben. Die tansanische Regierung hat das Problem so gelöst, als man Mehr lesen »

Strand an der Ostküste Sansibars, Sansibar, Tansania

Sansibar ist eine Insel voller Überraschungen – ein Eiland voller Widersprüche. Aber Sansibar ist auch wunderbar und schön – und daher ein sensationelles Reiseziel. Die Ostküste der Insel ist von einem Korallenriff gesäumt – und dieses sorgt auch für die weißen Sandstrände. Feinst zerriebener Korallenkalk sorgt dafür, dass man den Eindruck hat, man laufe auf Staubzucker. Die Bevölkerung der Insel ist konservativ – und zum Großteil muslimisch. Allerdings pflegt man einen sehr entspannten Umgang. Das Einzige, was nicht geht, ist in Badekleidung durch Dörfer zu gehen (darauf wird man auch hingewiesen). Die Regierung hat ein Gesetz erlassen, wonach der Zugang Mehr lesen »

Baobab, Lake Manyara Nationalpark, Tansania

Der Afrikanische Affenbrotbaum (Adansonia digitata) gehört zu den bekanntesten und charakteristischsten Bäumen des tropischen Afrika. Die Mächtigkeit dieser signifikanten Bäume sowie ihre unregelmäßige Wuchsform hat immer wieder dazu geführt, dass ihr Alter überschätzt wurde. Mehrere Forscher kamen so zur Überzeugung, dass diese Bäume mehrere tausend Jahre alt wären. Umfangreiche Studien haben jedoch gezeigt, dass nur sehr wenige tatsächlich älter als 400 Jahre sind. Einer Studie zufolge ist der weltweit älteste Baobab in Simbabwe nach über 2.500 Jahren vor rund zehn Jahren gestorben. Es ist also keine Seltenheit, dass Baobabs bis zu 2.000 Jahre alt werden können. Allerdings sind Wissenschaftler zur Mehr lesen »

Kanarischer Drachenbaum, Gran Canaria, Kanarische Inseln

Der kanarische Drachenbaum (Dracaena dracao subsp. draco) ist eine endemische Pflanze, die nur auf den Kanaren undauf Madeira vorkommt. Wild wachsende Drachenbäume sind selten und nur in schwer zugänglichen Felslagen und in Schluchten zu finden. Auch dieses Exemplar wurde in einem botanischen Garten gepflanzt und hat dort eine gewaltige Größe erreicht. Bis zu 20m hoch werden die Drachenbäume. Die zu den Spargelgewächsen gehörenden Drachenbäume weisen übrigens kein echtes Dickenwachstum auf. Eine weitere Besonderheit dieses eigenartigen Gewächses ist, dasses nur alle 15 Jahre – von Juli bis August – blüht. Unterhalb des Blütenstandes entstehen dann wirtelig angeordnete Verzweigungen der dicklichen Äste, Mehr lesen »

Himmel über der Serengeti, Serengeti-Nationalpark, Tansania

Die Serengeti ist ein sensationelles Reiseziel jenseits aller Vorstellungskraft. Die gesamte Savanne der Serengeti umfasst eine Fläche von 30.000 km2. Rund 15.000 km2 gross ist der Serengeti Nationalpark. Das Wort Serengeti heisst in der Sprache der Massai  „endloses Land“ bzw „endlose Ebene“. Hier finden sich die größten Säugetierpopulationen Afrikas. Der Nationalpark ist UNESCO-Weltnaturerbe und zudem Biosphärenreservat. Mehrmals im Jahr ändert die Serengeti ihr Antlitz: Immer dann, wenn der große Regen kommt, verwandelt sich diese karge Ebene in ein grünes Feld mit hohem Gras. Riesige Tierherden wandern zweimal im Jahr in großen Gruppen durch die Savanne. Sie folgen dem Wasser, gebären Mehr lesen »

Verkäufer und Szenen in der Altstadt von Stonetown, Sansibar

Stonetown ist ein einziges Abenteuer – und diese vier Bilder sprechen für sich. Daher will ich jetzt gar nicht mehr sehr viel dazufügen, sondern diese Impressionen teilen. Das Einzige, was hier nicht ganz so einfach ist, ist das Fotografieren von Menschen. Viele mögen das nicht.Mit meinem erfahrenen Guide an der Seite, war das ein bisschen einfacher. Allerdings habe ich bei Nahaufnahmen immer um Erlaubnis gefragt. Trotz des touristischen Hochbetriebs hat sich die Stadt ihren unfassbaren Stil beibehalten. Mein Tipp: Tansania ist das optimale Reiseland Ostafrikas. Neben der großartigen Nationalparks  – allen voran die Serengeti – gibt es als Nachprogramm Top-Beach-Relaxen Mehr lesen »