Dienstag , 17 Juli 2018
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Papa mit Tochter, Havanna, Kuba


Manchmal ist es möglich, mit der Kamera ganz intime Momente von Menschen einzufangen. Man ist stiller Beobachter. Ich mochte es immer sehr gerne auf Plätzen zu sitzen und einfach meine Augen wandern zu lassen.

Und so wurde ich Zeuge von Szenen. Die meisten davon wollte ich nicht einfangen, sondern sie einfach an mir vorbeiziehen lassen – denn sie waren zu privat. Andere hingegen sprachen nicht nur die unmittelbar involvierten Menschen an – sondern auch die Betrachter von außen. Und diese transportierten dann Momente, die es sich lohnte zu teilen.

Auf vielen Reisen ist mir aufgefallen, wie ängstlich Menschen gegenüber anderen Menschen sind. Die Ferienanlagen in den verschiedenen Ländern fördern nämlich nicht die Kommunikation – sondern sie sind wie Ghettos für ausländische Gäste, die sich dort gegenüber der Fremde verschanzen. Man ist unter sich und mit dem anderen Land nicht in Kontakt. Die Hotelanlagen sind austauschbar – sie entsprechen – vor allem in Übersee – meist keineswegs einem landestypischen Stil.

Das Reisen mutierte damit zu einem Mitnehmen der eigenen Kultur in kleiner Dimension. Wir reisen in die Karibik und leben dort in einer künstlichen westlichen Welt. Diese Enklave hat nichts mit dem Environment der Destination zu tun. Die Angst vor dem Unbekannten kann man dort ablegen, denn es gibt kein Unbekanntes mehr. Selbst die täglichen Büffets sind dem Geschmack der Gäste angepasst.

„Reisen bildet“ – stand einst als Slogan eines Veranstalters in der Auslagenscheibe eines Reisebüros. Der Vollständigkeit halber sollte man ergänzen, dass das nur unter der Voraussetzung des „Einlassens auf ein Land möglich ist“ – und das wiederum setzt voraus, dass man Kontakt mit Menschen aufnimmt (damit ist nicht das Flirten mit dem Bar-Mann und dem Zimmermädchen gemeint).

Papa in Havanna

Kuba ist ein guter Platz, um Entschleunigung zu lernen. Die Uhren ticken anders – und wer sich darauf einlassen kann, der wird reichlich entlohnt. Das gilt schon für die großartige Metropole Havanna. Wer abseits stadtwandert, kann viel sehen und erleben. Mein fünftägiger Havanna-Aufenthalt wird hier immer wieder vorkommen, denn es gibt schöne Bilder. Ein paar Impressionen gab es hier schon zu sehen.

Mein Tipp: FTI Touristik

Der Reiseveranstalter FTI hat ein sehr umfangreiches Kuba-Programm, das weit über die reinen Badeferien in Varadero hinausreicht.

Es gibt nicht nur zahlreiche Rundreisen, die hier angeboten werden, sondern im Winter auch wieder die Kuba-Kreuzfahrt mit der MS BERLIN, die unter anderem auch nach Cienfuegos führt – und damit einen Aufenthalt in Trinidad ermöglicht.

Mein Tipp: Reisen Sie schon vorher nach Havanna und nehmen Sie sich eine Unterkunft für zwei oder drei Nächte und erkunden Sie auf eigene Faust die City. Es lohnt sich wirklich.






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