Freitag , 16 November 2018
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Christ Church Kathedrale, Stanley, Falkland Inseln


Die britische Präsenz im Südatlantik stößt den Argentiniern immer noch bitter auf. Man versucht in Buenos Aires mit allen Mitteln und ständig  auf das erlittene Unrecht hinzuweisen. Doch ergab eine erst vor knapp drei Jahren abgehaltene Abstimmung der Bewohner der Inseln den eindeutigen Wunsch nach dem Verbleib bei Großbritannien. Insgesamt leben nur knapp 3.000 Menschen hier am Ende der Welt. Und das Leben ist für europäische Maßstäbe mehr als gewöhnungsbedürftig.

Das liegt zum Einen am Wetter, denn hier auf der geografischen Breite von Essen/Düsseldorf/London muss man das ganze Jahr über heizen. Durch den klimatischen Einfluss der Antarktis ist das Klima recht kühl – zudem regnet es an fast 250 Tagen im Jahr. Zum Anderen ist es hier, wenn man ein gewisses Maß an Entertainment gewohnt ist, relativ ruhig – man möchte fast sagen langweilig. Das harsche Klima läßt eigentlich keinen Baumwuchs zu – wenn irgendwo ein Baum zu finden ist, dann wurde er von Menschenhand hier gepflanzt.

Stanleys beschauliches Leben erfährt während des Südsommers – von November/Dezember bis März – mittlerweile regen Zulauf von Touristen, die mit dem Kreuzfahrtschiff kommen. Sie bleiben einen Tag lang hier, ehe sie weiterfahren. Der Fremdenverkehr ist mittlerweile einer der lukrativsten Einnahmequellen der Inseln.

Die Christ Church Cathedral in Stanley ist die südlichste anglikanische Kirche der Welt. Sie wurde 1892 vollendet und ist das Zentrum des Bistums Falkland-Inseln/Südgeorgien und British Antarctic Territory.  Vor der Kathedrale befindet sich der Whalebone-Arch – aus den Kiefern zweier Blauwale. Dieses Monument wurde 1933 errichtet und erinnert an den 100. Jahrestag der britischen Herrschaft über die Inseln.

Stanley Cathedral

Eine Währung für 3.000 Einwohner…..mit dem Gouverneurspalast und der Kathedrale

 

Weitere Informationen:

http://www.hurtigruten.com/de/

hurtigruten






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