Montag , 17 Juni 2024
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Thermalquellen



Kochendes Wasser, Myvatn, Island

Der Myvatn bietet eine Landschaft, wie sie abwechslungsreicher nich sein könnte: Geprägt ist sie vor allem durch Vulkanismus in allen erdenklichen Formen, Farben und Gerüchen. Brodelnde Schlammtöpfe, Schwefelfelder, fauchende Erdlöcher und riesige erstarrte Lavafelder. Im Zentrum steht allerdings der größte Binnensee der ganzen Insel. Eine Alternative zur Blauen Lagune sind die Myvatn Nature Baths zwischen Reykjahlið und Námaskarð, wo man im warmen Wasser, das aus der Erde kommt und natürlich gekühlt wird, baden kann. Das ist Entspannung pur – vor allem, wenn es draußen auch noch kalt ist. In Island wird die vulkanische Hitze auch für die Erzeugung von Energie Mehr lesen »

Bláa Lónið (Blue Lagoon), Grindavík, Island

Ungefähr eine Autostunde von Reykjavik entfernt liegt das Open-Air-Thermalbad Blue Lagoon. Der See entstand eigentlich als „Nebenprodukt“ eines Geothermalkraftwerks, das das bis zu 200 Grad heiße Wasser – übrigens ein Gemisch aus Süß- und Salzwasser – nutzt. Das Wasser wird aus einer Tiefe von fast 2.000 Metern hochgepumpt und betreibt neben einem Kraftwerk auch ein Fernwärmenetz. Anschließend wird es in das umliegende Lavafeld geleitet, wo es immer noch heiß genug, als Thermalquelle genutzt wird. Die blau-weiße Farbe erhält es von Kieselalgen. Lange bevor man das Thermalbad errichtete, nutzten die Anwohner die erwärmten Lavalacken als Badegelegenheit. In der Winterzeit, wenn die Mehr lesen »