Mittwoch , 16 Januar 2019
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Zwei Raupen eines Schwärmers, Botanischer Garten Roseau, Dominica

Die Raupe des Schwärmers Pseudosphinx tetrio ist nicht sonderlich beliebt, da sie gern und viel frisst. Und ja, sie war schon mal hier im Blog. Aber ich habe noch ein zweites Bild von ihr gefunden – wo sie mit einem Artgenossen auftritt. Die imposante Raupe ist auch als ausgewachsener Schmetterling ziemlich gewaltig: der Schwärmer zählt mit seiner Flügelspannweite von bis zu 17 cm zu den größten Schmetterlingen des amerikanischen Kontinentes. Zwar ist er sehr groß, aber nicht auffällig bunt. Experten gehen übrigens davon aus, dass die auffällige Färbung sowie die gesellige Lebensweise der Raupen, auf ihre Giftigkeit gegenüber allfälligen Fressfeinden Mehr lesen »

Am LiebstenReisen wünscht ein erfolgreiches Neues Jahr

Ein weiteres Jahr ist vergangen – weitere Reisen standen am Programm. Ich habe 2017 in der Antarktis begonnen und es in Wien zu Ende gebracht. Die Vereinten Nationen hatten für 2017 dazu aufgerufen, mehr Frieden in die Welt zu bringen – allerdings ohne Erfolg. 2017 war weniger friedlich als das Jahr zuvor. Mitverantwortlich dafür war auch ein Präsident eines Landes, das sich immer wieder als das friedlichste, beste und größte der Welt bezeichnet hatte. Lächerlich, könnte man fast sagen, wäre es nicht derart beschämend. Man hat einen Präsidenten gewählt, der aus dem Bauch heraus, alles herausrülpst, was er sich gerade Mehr lesen »

Fleischer in einem Dorf nahe Cobá, Quintana Roo, Mexiko

Mitteleuropäer reagieren beim Anblick von offenen Märkten in verschiedenen fremden Ländern manchmal negativ. Der Grund dafür sind schlichtweg die etwas anderen Hygieneverhältnisse. Doch bieten gerade diese Märkte einen Einblick in das tägliche Leben resp. die Ernährungsgewohnheiten der Menschen vor Ort. Das war auch auf diesem Mini-Markt in einer ortschaft nahe der Maya-Ruinenstadt Cobá nicht anders. Die meisten Touristenbusse hielten ohnehin nicht hier – sondern bretterten direkt zur Ausgrabungsstätte weiter. Stopps von organisierten Reisegruppen gibt es nur bei den Restaurants oder den riesigen Souvenirshops, deren Besitzer äußerst sensibel reagierten, wenn man Fotos schoss und nicht sofort etwas erstand. Es ist jedenfalls Mehr lesen »

Wahrsagerin und Grillmeister, Kirschblütenfest, Gangneung, Korea

Feste zum Feiern gibt es immer – und auch überall. Was ganz besonders schön war, war das fest zur Kirschblüte in Gangneung in Korea. Man konnte die Freude über den herankommenden Frühling überall spüren. Sehr nett waren nicht nur die zahlreichen Stände, bei denen alle möglichen Tanz- und Musikvorstellungen aufgeführt wurden, sondern auch die jahrmarktähnlichen Buden mit Schaustellern und Verkäufern. Ganz besonders herausragend waren die vielen Esstände – Freude geht bekanntlich durch den Magen – und die Wahrsagerin vis-a-vis. Sie war besonders auf Fragen hinsichtlich Geld/Karriere und Liebe spezialistert, wie mir mein fachkundiger Guide Irene erklärte. Wie gut die Trefferquote Mehr lesen »

Bereiste Länder in 52 Jahren

Immer wieder werde ich gefragt: „Wo hat es Dir denn am besten gefallen?“ Ich pflege darauf eine Antwort zu geben, die lautet: „Dort, wo man Menschen trifft.“ Tatsächlich ist die Interaktion mit Menschen das Schönste und Wesentlichste einer Reise. Es war ziemlich egal, ob es in Ländern war, in denen ich mich aufgrund sprachlicher Probleme nur mit „Hand und Fuss“ unterhalten konnte, oder dort, wo ich mich einigermaßen verständlich ausdrücken konnte. Dort, wo ich mit Menschen interagieren konnte, war ich glücklich. Und das hat auch manche nicht so schönen Städte, Dörfer oder Orte damit zu speziell schönen Plätzen gemacht. Stand Mehr lesen »

Morgenstimmung in Patagonien, Ushuaia, Argentinien

Das Sommerlicht in Patagonien ist ähnlich intensiv wie das in Nord-Europa. Wenn die Sonne aufgeht und die Wolken und den Nebel vertrieben hat, dann sieht alles so unglaublich klar aus. Die Farben kommen intensiv heraus – auch wenn der Himmel nicht wolkenlos ist. Besonders spektakulär sind die Stunden nach dem Sonnenauf- und knapp vor dem Sonnenuntergang. Patagonien ist großartig – die Landschaft ist überwältigend und die Menschen sind reservierter als im restlichen Südamerika. Vielleicht macht das das Klima. In den vergangenen Jahren hat man intensiv daran gearbeitet, noch mehr Unternehmen hier anzusiedeln und damit auch Arbeitsplätze zu schaffen. Doch zu Mehr lesen »

Impressionen zweier Sommertage, Havanna, Kuba

Ich habe lange gebraucht, endlich einmal nach Kuba zu kommen. Und jetzt – so knapp vor dem großen Wandel in eine neue Ära – mit Direktflügen nach Florida und  Kalifornien sowie unzähligen Kreuzfahrten dorthin – habe ich fast eine ganze Woche hier verbracht. Ich bin ziellos durch die Stadt gelaufen – fernab der touristischen Pfade. Ich war in vielen Straßen der einzige Fremde. Und dadurch habe ich großartige Fotomotive gefunden, die ich gerne mit meinen LeserInnen teilen will. Die Stadt ist auch ein Widerspruch in sich selbst: irgendwo zwischen Himmel und Hölle – der Verfall abseits des Altstadt-Zentrums ist unübersehbar. Mehr lesen »

Valentinstag: Über das Loslassen und Lieben

„Liebt einander, aber macht aus der Liebe keine Fessel. Lasst sie vielmehr ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein. Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher. Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom selben Laib. Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst einander auch alleine sein, so wie die Saiten einer Laute alleine sind, aber doch durch dieselbe Musik schwingen. Gebt einander eure Herzen, aber nicht in gegenseitige Aufsicht, denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen ganz umfassen. Steht einer beim anderen, aber steht nicht zu nah, denn die Mehr lesen »