Montag , 28 September 2020
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Bahnhof



Hamburg Hauptbahnhof, Hansestadt Hamburg

Der Hamburger Hauptbahnhof ist ein Rekordhalter: er ist nicht nur der am meisten freuquentierte Bahnhof Deutschlands, sondern auch in Europa an zweiter Stelle hinter dem Pariser Nordbahnhof. Verkehrsexperten zufolge, ist der Bahnknotenpuknt auch in Sachen Überlastung an vorderster Stelle dabei. Mehr als eine halbe Mio. Menschen steigen hier jeden Tag ein, aus oder um. Gebaut wurde dieser Mega-Bahnhof als Ersatz zu den anderen umgebenden Kopfbahnhöfen als Durhczugsbahnhof Anfang des 20. Jahrhunderts. Monumental sind die Ausgehnungen der großen Halle, die insgesamt 150 m lang, 114 m breit und 37 m hoch ist. Den 2. WK überlebte der Bahnhof trotz seiner Tarnungs Mehr lesen »

Bangkok Hua Lamphong Bahnhof, Bangkok, Thailand

Der Hauptbahnhof Hua Lamphong in Thailands Hauptstadt Bangkok feierte 2016 seinen 100. Geburtstag. Im August 1916 wurde dieser Bahnhof nach sechsjähriger Bauzeit eröffnet. Im 2.Weltkrieg hätte dieser wunderschöne Bau zerstört werden sollen, da die Alliierten den Bahnhof bombardierten – allerdings ein anderes Gebäude trafen. Die Tage dieses ehrwürdigen Bahnhofs sind mittlerweile aber auch gezählt, denn 2018 soll der neue Bahnhof Bang Sue eröffnet werden – und dann die Funktion von Hua Lamphong übernehmen. Allerdings soll das alte Bahnhofsgebäude zu einem Museum umfunktioniert werden. Beachtenswert ist am Hua Lamphong die gesamte Architektur, die eigentlich nicht nach Thailand passt. Tatsächlich wurde er Mehr lesen »

Slave Island Station, Colombo, Sri Lanka

Slave Island Railway Station (auch bekannt unter dem Namen Kompanna Vidiya Railway Station) ist ein Bahnhof aus dem 19. Jahrhundert im Stadtteil Slave Island. Die Züge, die hier verkehren, sollten ursprünglich bis nach Galle fahren – allerdings wurden die Pläne dann schließlich so geändert, dass der Bahnhof nur Vorortezügen dient. Die sehr interessante Architektur mit den fein gearbeiteten schmiedeeisernen Verzierungen und der Holzkonstruktion findet man auch in den Bahnhöfen der britischen Städte aus dieser Epoche um 1870 bis 1880. Mit der Aufwertung Colombos und seiner großartigen Kolonialarchitektur rückt die Idee der Erhaltung solcher historischer Gebäude wieder in den Mittelpunkt. Mittlerweile Mehr lesen »

Warten am Bahnhof, Ipoh, Malaysia

Ich als later Zugfahrer wollte und will immer mit dem Zug fahren. Der urprüngliche Plan wäre gewesen, in die Cameron Highlands zu fahren und von dort weiter nach Penang. Doch manchmal wollen die Sachen auf Reisen einfach nicht funktionieren – und das war da auch so. Ich hatte drei Tage Zeit von Kuala Lumpur nach Penang zu kommen und habe kurzerhand den Zug gebucht, in Ipoh Station und dort übernachtet. Und dort steht dieser wunderschöne Bahnhof – übrigens ist der alte in KL auch wunderschön -. Ipoh ist keine Touristenstadt, weil es eigentlich nicht viel zu sehen gibt. Aber das Mehr lesen »

Am Bahnhof: Fort Station, Colombo, Sri Lanka

Seit meiner Kindheit liebe ich Bahnhöfe. Wenn ich in einer größeren Stadt bin, gehe ich immer auch auf den Hauptbahnhof, um Menschen zu beobachten, die hier ankommen, wegfahren oder einfach nur auf Ankommende warten. Bahnhöfe sind ein Schmelztiegel – ein wunderbarer Platz, um die Authentizität einer Stadt zu fühlen. Bahnhöfe sind immer echt, sie müssen nicht gefallen, sondern sie dienen einfach nur dem Zweck, dass hier Züge ankommen und abfahren. Seit der Erfindung der Lokomotive im Jahr 1814 hat sich das Eisenbahnwesen natürlich grundlegend verändert. In den meisten Ländern sind die alten Dampfloks durch Diesel- und E-Loks ersetzt worden. Auch Mehr lesen »

Warten am Fahrkartenschalter, Fort Station, Colombo, Sri Lanka

Wie gesagt gehört das Warten zu einer echten Reise mit dazu…und vor allem in Ländern des Südens wird man da als Mitteleuropäer ziemlich auf die Probe gestellt….das gilt vor allem auf den neuralgischen Punkten des Transfers von A nach B. Damit meine ich Bahnhöfe, Busstationen – und Terminals sowie Flughäfen. Verspätungen und Ausfälle von Bussen, Zügen und Flügen sind aber global gesehen überall möglich und (leider auch) an der Tagesordnung. Wie schon zuvor erwähnt, sind die Menschen in den allermeisten außereuropäischen Ländern sehr geduldig im Warten. Sie sehen  Wartezeiten offensichtlich nicht negativ, sondern neutral. Das ist eine sehr gute Einstellung, Mehr lesen »

Wartende am Bahnhof, Valencia, Spanien

Wer eine Reise tut, der kann was Erleben…..und der kann auch gleich Eines lernen: Das Warten. Wir Mitteleuropäer sind sehr sehr ungeduldig, wenn es um das Warten geht. Das kann man tagtäglich im Straßenverkehr beobachten. In anderen Ländern sieht man das Warten als Teil des Ganzen – und damit auch wesentlich gelassener. Beim Reisen ist man gezwungen zum Warten – egal ob auf einen Bus, eine Bahn oder an irgendeinem Schalter, wo oft gelangweilte Beamte oder Beamtinnen sitzen und partout langsam sind. Europa und Nordamerika sind generell schnell….man geht schneller und tut schneller. Selbst innerhalb Europas gibt es aber Abstufungen Mehr lesen »

Hauptbahnhof Wien, Wien, Österreich

Die Idee eines Hauptbahnhofs für Wien gab es schon seit 1870 – allerdings wurden die Pläne immer wieder verworfen. In den 1990er Jahren wurde sie dann schließlich beschlossen. Bis zum Baugein und der Eröffnung sollten allerdings noch ein paar Jahre vergehen. 2003 unterzeichneten Bund, die Stadt Wien und ÖBB eine Absichtserklärung, das Projekt gemeinsam zu realisieren. Zunächst ging es darum, den alten  Südbahnhof abzutragen. Der neue Bahnhof sollte nicht mehr als Kopfbahnhof mehr sein, sondern als Durchgangsbahnhof konzipiert werden. Zur Gestaltung des geplanten neuen Stadtteils wurde 2004 ein internationales Expertenverfahren für den Masterplan Stadtteil Wien Südbahnhof ausgeschrieben. Der daraus hervorgehende Mehr lesen »

Fresken im Hauptbahnhof Klagenfurt, Kärnten, Österreich

1863 wurde der Hauptbahnhof Klagenfurt eröffnet. Das damalige Gebäude wurde während des 2. Weltkrieges allerdings so stark beschädigt, dass die Ruinen abgetragen und ein neuer Bahnhof errichtet werden musste. Die Haupthalle des Hauptbahnhofes Klagenfurt wurde von Giselbert Hoke gestaltet, der 1950 den Zuschlag nach einem Wettbewerb erhielt. Die inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Gemälde sind rund 22 Meter breit und fünf Meter hoch. Als die Fresken 1956 fertiggestellt wurden, kam es zu Protesten der Bevölkerung. Das Kunstwerk blieb aber dennoch erhalten. Im Laufe der Zeit wurde Hoke zu einem der bekanntesten und auch gefragtesten Künstler des Landes – und böse Zungen Mehr lesen »