Mittwoch , 12 August 2020
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Fresken im Hauptbahnhof Klagenfurt, Kärnten, Österreich


1863 wurde der Hauptbahnhof Klagenfurt eröffnet. Das damalige Gebäude wurde während des 2. Weltkrieges allerdings so stark beschädigt, dass die Ruinen abgetragen und ein neuer Bahnhof errichtet werden musste. Die Haupthalle des Hauptbahnhofes Klagenfurt wurde von Giselbert Hoke gestaltet, der 1950 den Zuschlag nach einem Wettbewerb erhielt.

Die inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Gemälde sind rund 22 Meter breit und fünf Meter hoch. Als die Fresken 1956 fertiggestellt wurden, kam es zu Protesten der Bevölkerung. Das Kunstwerk blieb aber dennoch erhalten. Im Laufe der Zeit wurde Hoke zu einem der bekanntesten und auch gefragtesten Künstler des Landes – und böse Zungen behaupten bis heute, dass sich die damaligen Kritiker mittlerweile auch ihren „Hoke“ im Wohnzimmer hängen haben.

Mit dem großzügigen Umbau des Hauptbahnhofs zwischen 2001 und 2005 wurden die Fresken noch besser sichtbar, da die gesamte Schalterhalle komplett umgestaltet wurde. Die beiden Fotos zeigen die ostseitige „Wand der Kläger“.

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