Montag , 17 Juni 2024
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Eisenbahn



Platz nahe der Estacion Central, Havanna, Kuba

Ein Stadtspaziergang durch Havanna ist ein Abenteuer für sich – eine Zeitreise sowie eine Reihe von Geschichten, die alle vom bunten, sicherlich nicht einfachen, Leben hier erzählen. Nahe des Hauptbahnhofs sah ich die alten ausgedienten Dampfrösser in einem Park vor sich hinrosten. Das ist jetzt noch kein somderlich interessantes Bild. Interessant wurde es allerdings dadurch, dass die Kinder diese alten Loks als Spielplatz in beschlag nahmen und dort herumturnten. Und die hatten natürlich ihren Spass dabei. Das wäre in Europa kaum irgendwo möglich – und wenn, dann wären die Objekte so „gesichert“, dass das Herumtollen kaum mehr Spaß machen würde. Mehr lesen »

Hamburg Hauptbahnhof, Hansestadt Hamburg

Der Hamburger Hauptbahnhof ist ein Rekordhalter: er ist nicht nur der am meisten freuquentierte Bahnhof Deutschlands, sondern auch in Europa an zweiter Stelle hinter dem Pariser Nordbahnhof. Verkehrsexperten zufolge, ist der Bahnknotenpuknt auch in Sachen Überlastung an vorderster Stelle dabei. Mehr als eine halbe Mio. Menschen steigen hier jeden Tag ein, aus oder um. Gebaut wurde dieser Mega-Bahnhof als Ersatz zu den anderen umgebenden Kopfbahnhöfen als Durhczugsbahnhof Anfang des 20. Jahrhunderts. Monumental sind die Ausgehnungen der großen Halle, die insgesamt 150 m lang, 114 m breit und 37 m hoch ist. Den 2. WK überlebte der Bahnhof trotz seiner Tarnungs Mehr lesen »

Entlang der Westbahn, Oberösterreich

Wenn die Bahn durch die Landschaft braust und sich dem Fahrgast Bilder einer Landschaft zeigen, die schön und lieblich ist, dann will man gerne wissen, wo das ist. Nun ich weiß es nicht. Es war knapp nach der Grenze von Salzburg nach Oberösterreich – etwa 15 Minuten vor Attnang Puchheim. Dort eröffneten sich diese Ausblicke eines wunderbaren Spätsommertages. Trotz der Tatsache, dass ich diese Strecken fast 100 mal gefahren bin, sitze ich gerne am Fenster und beobachte die vorbeiziehenden Landstriche. Und es ist natürlich nicht egal, ob man auf der rechten oder linken Seite sitzt. Im Laufe des Jahres verändert Mehr lesen »

Burg Falkenstein, Obervellach, Mölltal, Kärnten, Österreich

Hoch über dem Mölltal in der Gemeinde Obervellach befindet sich die Burg Falkenstein. Von der Tauernbahn aus, sieht man erst, wie majestätisch sie eigentlich liegt. Von der gleichnamigen Bahnbrücke, die zu den größsten ihrer Art in Österreich zählt, bekommt man einen zumindest einen Eindruck davon. Mittlerweile brausen die Züge der Tauernbahn hier mit 90 kmh über die knapp 400 m lange und 90m hohe Bahnbrücke. Wer also einen Schnappschuss von der Burg anfertigen will, muss dementsprechend schnell reagieren. Blicke aus dem Bahnfenster sind durch die mittlerweile höheren Geschwindigkeiten zunehmend kurze Blickabrisse – und sind auch aufgrund der Verspiegelungen der Zugsfenster Mehr lesen »

Aus dem Zugsfenster, Arlberg-Bahn, Tirol, Österreich

Für alle Mecker-Meister in Sachen Bahngeschwindigkeit: Österreich ist ein gebirgiges Gebirgsland im wahrsten Sinne des Wortes. Da muss der Zug erst hoch hinauf und  dann langsam in Serpentinen wieder hinunterfahren. Und wer Technik versteht, weiß, dass eine Adhäsionsbahn (das ist ein normaler Zug – also keine Zahnradbahn) üblicherweise mit einer Steigung bis zu 30 ‰ gebaut werden – auch wenn abschnittsweise deutlich höhere Steigungen möglich sind. Rekordhalter bei kurzen Strecken ist die alte Straßenbahn in Lissabon mit 135 ‰. Die Alpenüberquerungen wie etwa die rund 140 km kange Arlbergstrecke, die die Bundesländer Tirol mit Vorarlberg verbindet, gelten seit ihrer Eröffnung im späten Mehr lesen »

St. Pölten an der Westbahn, Niederösterreich

„Bahnfahren – Nerven sparen“ lautete dereinst der Werbeslogan der Bahn. Der schlechte Witz vor den großen Ferienzeiten war hingegen war anders: „Genießen Sie das Leben in vollen Zügen“. Man kann es drehen und wenden wie man will: die Eisenbahn war und ist ein Erfolgsmodell – und das vor allem da, wo sie große Zentren miteinander verbindet. Auf den Fernverkehrsstrecken in Mitteleuropa (und auch in Asien) hat sich in den vergangenen Jahren die Durchschnittsgeschwindigkeit massiv gesteigert. Mit dem Ausbau der Westbahn zwischen Wien und Linz ist auch dort die Höchstgeschwindigkeit auf 230 kmh gestiegen. Auch wenn die Schnellfahrstrecke ein bisschen Prestigeträger Mehr lesen »

Von Zügen, Straßenbahnen und gutem Essen, Mallorca

„Roten Blitz“ nennen die deutschen Touristen den Zug, der sich durch Mallorcas Norden in die Inselhauptsstadt Palma windet. Die Strecke führt entlang wunderschöner Orangenhaine und atemberaubender Berglandschaft. Obwohl die Bahn zu den besten Highlights der Insel zählt, ist sie immer noch ein Geheimtipp. „Es gab Zeiten, in denen der Norden der Insel nur sehr schwer erreichbar war“, erzählt der Mallorquin Gabriel Garcies, der seit Jahren als Fremdenführer arbeitet. Zum Transport der Orangen brauchte man eine gute Verbindung – so wurde 1905 eine Eisenbahn gebaut, die von Palma bis ins 27 Kilometer entfernte Sóller reichte. Wie damals üblich, kam alles, was Mehr lesen »

Hauptbahnhof Wien, Wien, Österreich

Die Idee eines Hauptbahnhofs für Wien gab es schon seit 1870 – allerdings wurden die Pläne immer wieder verworfen. In den 1990er Jahren wurde sie dann schließlich beschlossen. Bis zum Baugein und der Eröffnung sollten allerdings noch ein paar Jahre vergehen. 2003 unterzeichneten Bund, die Stadt Wien und ÖBB eine Absichtserklärung, das Projekt gemeinsam zu realisieren. Zunächst ging es darum, den alten  Südbahnhof abzutragen. Der neue Bahnhof sollte nicht mehr als Kopfbahnhof mehr sein, sondern als Durchgangsbahnhof konzipiert werden. Zur Gestaltung des geplanten neuen Stadtteils wurde 2004 ein internationales Expertenverfahren für den Masterplan Stadtteil Wien Südbahnhof ausgeschrieben. Der daraus hervorgehende Mehr lesen »

Fresken im Hauptbahnhof Klagenfurt, Kärnten, Österreich

1863 wurde der Hauptbahnhof Klagenfurt eröffnet. Das damalige Gebäude wurde während des 2. Weltkrieges allerdings so stark beschädigt, dass die Ruinen abgetragen und ein neuer Bahnhof errichtet werden musste. Die Haupthalle des Hauptbahnhofes Klagenfurt wurde von Giselbert Hoke gestaltet, der 1950 den Zuschlag nach einem Wettbewerb erhielt. Die inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Gemälde sind rund 22 Meter breit und fünf Meter hoch. Als die Fresken 1956 fertiggestellt wurden, kam es zu Protesten der Bevölkerung. Das Kunstwerk blieb aber dennoch erhalten. Im Laufe der Zeit wurde Hoke zu einem der bekanntesten und auch gefragtesten Künstler des Landes – und böse Zungen Mehr lesen »