Freitag , 19 Oktober 2018
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St. Pölten an der Westbahn, Niederösterreich


„Bahnfahren – Nerven sparen“ lautete dereinst der Werbeslogan der Bahn. Der schlechte Witz vor den großen Ferienzeiten war hingegen war anders: „Genießen Sie das Leben in vollen Zügen“. Man kann es drehen und wenden wie man will: die Eisenbahn war und ist ein Erfolgsmodell – und das vor allem da, wo sie große Zentren miteinander verbindet.

Auf den Fernverkehrsstrecken in Mitteleuropa (und auch in Asien) hat sich in den vergangenen Jahren die Durchschnittsgeschwindigkeit massiv gesteigert. Mit dem Ausbau der Westbahn zwischen Wien und Linz ist auch dort die Höchstgeschwindigkeit auf 230 kmh gestiegen. Auch wenn die Schnellfahrstrecke ein bisschen Prestigeträger der heimischen Bahn ist (schließlich hat allein der Neubau der 60 km langen, zum Großteil untertunnelten Strecke zwischen Wien und St. Pölten fast 8 Jahre gedauert).

Aus dem Zug, westbahn

Auf dem Weg von Salzburg nach St. Pölten

im Railjet

RAILJET heisst dieser Zug……

Im Zuge des Streckenneubaus wurden auch die Bahnhöfe nach und nach renoviert bzw massiv modernisiert. Der Linzer Hauptbahnhof war einer der ersten, dann folgte Salzburg, St. Pölten und der neue Wiener Hauptbahnhof.

Die Umbauten sind sehr gut gelungen. Man hat die Zweckbauten zu modernen Dienstleistungs- und Einkaufszentren umgestaltet. Große Supermärkte, die auch am Wochenende durchgehend offen haben, sind eingezogen und daher sind die Bahnhöfe auch sehr gut frequentiert.

Die Bahnsteige wurden verlängert und niveaumäßig angehoben, sodass das Ein- und Aussteigen heute deutlich bequemer ist als noch vor einigen Jahren. Der wesentliche Unterschied zu früher besteht aber in der verbesserten Beleuchtung des gesamten Bereichs.

St Pölten Hauptbahnhof

St. Pölten Hauptbahnhof

Die letzten 60  km von der niederösterreichsichen Landeshauptstadt nach Wien verlaufen zum Großteil unterirdisch. Gefahren wird mit Tempo 230 – zugelassen ist die Strecke bis 250 kmh.

Wenn man vom Zugsfenster direkt auf die Gleise schaut, wird man sich der Geschwindigkeit erst richtig bewußt.

Zugsgeleise

Full speed

FTI Touristik

Wenn man übrigens in Linz ist, ist man auch sehr nahe am „Ort des Geschehens“ – dem FTI-Headquarter Österreich. Da FTI selbst aber keine Reisebüros betreibt, sondern österreichweit von mehr als 1.200 Reisebüros vertreten wird, ist man dem Reisveranstalter im ganzen Bundesgebiet sehr nahe.

Es gibt nicht nur ein Vielzahl von Magalogen (eine gelungene Mischung aus Magazin und Katalog) und Katalogen – sondern auch eine sehr übersichtlich gestaltete Homepage, von der aus man vor allem die aktuellsten Angebote einsehen – und auch sofort buchen kann.






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