Montag , 18 November 2019
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Salalah



Sandschnecke, Strand von Salalah, Oman

An den langen Stränden von Salalah trifft man recht häufig auf die sehr wendigen Sandschnecken der Spezies Bulla mauritiana. Die eleganten glänzenden Tiere leben in der Gezeitenzone und drehen sich blitzschnell in den hereinkommenden Wogen. Dort filtern sie Partikel aus dem Wasser. Meeresschnecken sind sehr spannende Lebewesen, denn sie konnten sich in den vergangenen Millionen Jahren perfekt an die Umwelt anpassen und haben atemberaubend schöne Formen hervorgebracht. Die Unterscheidung zwischen Muscheln und Schnecken besteht übrigens darin, dass Muscheln aus zwei Schalenhälften bestehen (so genannte Bivalvien), Schnecken hingegen nur aus einem. In den wärmeren Meeren – insbesondere in den tropischen und Mehr lesen »

Dromedare im Hochland Jebel Qara, Dhofar, Oman

Oman ist das östlichste Land auf der Arabischen Halbinsel – und ist, ebenso wie auch die umliegenden Länder sehr trocken. Als ideale Fortbewegungsmittel dienten seit dreieinhalb Jahrtausenden die Dromedare, die hier weit verbreitet sind. Sie können lange Zeit ohne Wasser auskommen – und bleiben auch bei den höchsten Temperaturen fit. Wer in Oman unterwegs ist, wird mit ziemlicher Sicherheit auch auf Dromedare treffen, denn sie werden im Norden wie auch im Süden als Haustiere gehalten. Also sämtliche Tiere, die man sieht, gehören jemandem. Dromedare gelten immer noch als wertvolle Tiere – auch wenn sie heute zunemhmend durch moderne Fortbewegungsmittel sehr Mehr lesen »

Spuren: Autobahnbaustelle in Oman, Salalah, Oman

Länder wie Oman sind im Aufbruch. Dort wird viel gebaut, neu errichtet und noch mehr geplant. Als ich an einem sonnigen Tag im Oktober von Muskat nach Salalah geflogen bin, hatte ich freie Sicht auf die Wüste. Knapp vor der Landung in Salalah, hatte ich den Blick auf diese Autobahnbaustelle, die von oben so aussah wie ein Nervengeflecht. Salalah ist ein bisschen wie Dubai, wenn man das Bevölkerungswachstum der vergangenen 30 Jahre untersucht. Die mittlerweile drittgrößte Stadt des Oman war noch in den 1970er-Jahren ein unterentwickeltes kleines versifftes Städtchen. Die Menschen hier waren so arm, dass es sogar zu einem Mehr lesen »

Abend am Strand, Salalah, Oman

Die Region um Salalah – im Süden des Oman – gehört seit einigen Jahren zu den beliebtesten Bade-Destinationen der Deutschen und Österreicher. Die Strände hier sind erstklassig und das Meer bietet ganzjährige Badefreuden. In Reisekatalogen wird Salalah auch gerne als „Karibik des Orients“ tituliert. Der Süden des Oman ist kulturgeschichtlich und landschaftlich auch sehr reizvoll. Seit Jahrtausenden wird hier Weihrauch gewonnen und in die ganze Welt transportiert. Im Hinterland der Küste ragen schroffe Berglandschaften in den Himmel und riesige Canyons prägen das Landschaftsbild. Die meisten Gäste kommen allerdings wegen dem Meer. Und das ist erstklassig hier. Der Fischreichtum sorgt auch Mehr lesen »

Weihrauch-Händler im Sukh, Salalah, Oman

Weihrauch gilt als edles Gut. Und es war neben Gold und Myrrhe eine der Gaben der Drei Heiligen Könige an das Christuskind. Myrrhe und Weihrauch sind beides Baumharze, die in der Mythologie und auch in der traditionellen Medizin Vorderasiens seit Jahrtausenden verwendet werden. Beiden Baumharzen werden gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Beide Harze werden in erster Linie zum Räuchern verwendet. Der Oman – insbesondere die Umgebung von Salalah im Süden des Landes – gehört zu den traditionellen Anbaugebieten dieser beiden Bäume, die diese Harze liefern. Das Hinterland von Salalah ist als Weihrauch-Gebiert mitsamt den alten (teilweise nicht mehr existierenden) Umschlagplätzen ein UNESCO-Weltkulturerbe. Mehr lesen »