Donnerstag , 24 Mai 2018
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Dromedare im Hochland Jebel Qara, Dhofar, Oman


Oman ist das östlichste Land auf der Arabischen Halbinsel – und ist, ebenso wie auch die umliegenden Länder sehr trocken. Als ideale Fortbewegungsmittel dienten seit dreieinhalb Jahrtausenden die Dromedare, die hier weit verbreitet sind. Sie können lange Zeit ohne Wasser auskommen – und bleiben auch bei den höchsten Temperaturen fit.

Wer in Oman unterwegs ist, wird mit ziemlicher Sicherheit auch auf Dromedare treffen, denn sie werden im Norden wie auch im Süden als Haustiere gehalten. Also sämtliche Tiere, die man sieht, gehören jemandem.

Dromedare gelten immer noch als wertvolle Tiere – auch wenn sie heute zunemhmend durch moderne Fortbewegungsmittel sehr stark in den Hintergrund getreten sind. Dennoch haben die Wüstensöhne ihre Kamele als traditionelle Tiere in die Jetztzeit mitgenommen.  Die weiblichen Tiere geben übrigens erstklassige Milch und Dromedarfleisch gilt immer noch als erstklassige Delikatesse (und ist darüberhinaus cholesterinfrei). Geschlachtet wurden übrigens meist männliche Tiere, da die weiblichen als wertvoller gelten.

Schließlich werden einige der Dromedare auch als Rennkamele verwendet. Die Preise für erfolgreiche „Renner aus Oman“ sind übrigens astronomisch und können die eines Luxusautos bei weitem übersteigen. Weil das Tier eine derart wichtigen Rolle in Oman einnimmt, gibt es ein eigenes „Office of Camel Affairs“. Dieses regelt zum Beispiel ab welchem Alter ein Junge an Kamelrennen teilnehmen darf.

Dromedar Oman

Dromedarportrait im Hochland

Im Hochland Jebel Qara – nördlich von Salalah – trifft man sehr häufig auf Dromedare. Vor allem nach der Regenzeit im Sommer, denn dann bleiben die Ebenen noch bis Oktober recht üppig bewachsen. Übrigens ist auch Dromedardung ein wertvoller Dünger – kein Wunder bei der Menge an Gras, die ein Wüstenschiff frisst.

Dromedar Oman

Gut gekaut ist halb verdaut

Mein Tipp:FTI Touristik

Oman ist ein großartiges Reiseziel mit unglaublich vielen Sehenswürdigkeiten. Viele kommen wegen der großartigen Strände – die es vor allem rund um Salalah gibt. Diese Region wird auch als „Karibik des Orients“ bezeichnet. Doch gibt es auch hier viel mehr zu sehen als bloss Strände. Eine Exkursion ins Hinterland lohnt sich, denn dort erwarten einem spektakuläre Canyons und tolle Großlandschaften.

Der Reiseveranstalter FTI bietet eine ganze Reihe von Oman-Angeboten an.

Ein Blick auf die Homepage lohnt sich, da es immer wieder günstige Angebote gibt. Zudem kann man im Magazin-Katalog – dem Magalog – von FTI auch Online blättern.






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