Mittwoch , 11 Dezember 2019
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Spuren



Spuren: In der Wahiba-Wüste, Oman

Die Arabische Wüste gehört zu den schönsten Wüstengebieten der Erde – und das hat vor allem damit zu tun, dass die Sanddünen dort ganz besonders schön sind. Wie alle ariden Gebiete der Erde, spielen der Wind gemeinsam mit dem Morgentau eine ganz besonders wichtige Rolle für alle hier lebenden Tiere und Pflanzen. Die Wüsten sind nämlich keineswegs völlig tot, wie man das als Laie manchmal annimmt. Der Wind bringt Samen und Pflanzenteile über weite Strecken in diese Sanddünen. Diese bilden eine wichtige Lebensgrundlage, da sie eine Nahrungsquelle für viele Wüstenbewohner sind. Wenn Abends die Sonne untergeht, wird es sehr schnell Mehr lesen »

Spuren: Der Weg zum Strand und zurück, Mahe, Seychellen

Menschliche Fussabdrücke im Sand. Wie viele von ihnen kamen und wie viele gingen? Als ich dort war, war ich alleine. In diesem weichen feinkörnigen Sand wirken die menschlichen Abdrücke wie Brandmale. Ich weiß nicht, ob das auch meine Spuren sind oder nicht. Das Schöne daran ist, dass sie nicht ewig bestehen bleiben, sondern langsam verweht oder vom Regen gelöscht werden. Dann weist nichts mehr daraufhin, dass man einmal da war. Die Seychellen sind ein Reiseziel, wo ich immer schon einmal hinwollte. Wer Meer und Natur mag, ist hier richtig. Auf den Inseln, die vor Millionen Jahren vom afrikanischen Festland abgetrennt Mehr lesen »

Spuren: Autobahnbaustelle in Oman, Salalah, Oman

Länder wie Oman sind im Aufbruch. Dort wird viel gebaut, neu errichtet und noch mehr geplant. Als ich an einem sonnigen Tag im Oktober von Muskat nach Salalah geflogen bin, hatte ich freie Sicht auf die Wüste. Knapp vor der Landung in Salalah, hatte ich den Blick auf diese Autobahnbaustelle, die von oben so aussah wie ein Nervengeflecht. Salalah ist ein bisschen wie Dubai, wenn man das Bevölkerungswachstum der vergangenen 30 Jahre untersucht. Die mittlerweile drittgrößte Stadt des Oman war noch in den 1970er-Jahren ein unterentwickeltes kleines versifftes Städtchen. Die Menschen hier waren so arm, dass es sogar zu einem Mehr lesen »

Spuren: Boot im Lemaire-Kanal, Antarctica

Ein Boot, das uns auf dem Weg in den Lemaire-Kanal/Antarktis entgegengekommen ist. Manchmal schien das Wasser in der Antarktis so dickflüssig wie Öl. Aber das hatte nur mit seiner tiefschwarzen oder tiefblauen Farbe zu tun.Es war genauso wie Wasser auch sonstwo. Ich habe sogar davon probiert und es gekostet. Es war salziger als das Meerwasser, das ich zuvor probiert hatte. Als ich das erste Mal hier unterwegs war, wollte ich wissen, ob man auch andere Schiffe sieht, die hier unterwegs sind. Und einmal hat mir der Expedition-Leader gesagt, dass es mehrere in unmittelbarer Umgebung gab. Wir sahen sie nur nie. Mehr lesen »

Spuren: Blick vom Viru-Hotel, Tallinn, Estland

Das Viru-Hotel ist ein typischer 70er-Jahre Hochhausbau in Estlands Hauptstadt Tallinn. Es ist das höchste Gebäude (mit Ausnahme der Kirchtürme) der Stadt -und liegt außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern. Als das Hotel – übrigens wie viele der Hochhäuser dieser Periode in der ehem. Sowjetunion – gebaut wurde, musste man sich in Ermangelung von Wissen über diese Bautechnik, Architelten aus dem Westen (in diesem Falle Finnland) holen. Das Viru Hotel war das Luxus-Hotel der Stadt schlechthin. Und es sollte auch die Herberge für Auslandsgäste werden. Zu diesem Zweck wurde das Haus verkabelt, so dass man einige der Zimmer abhören konnte. Im 23. Mehr lesen »