Donnerstag , 18 Juli 2024
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Asien



Auf der Post in Saigon, Ho-Chi-Minh-City, Vietnam

Klassischer geht es kaum: Das Hauptpostamt in Ho-Chi-Minh-City – dem alten Saigon (dieser Name wird auf dem Poststempel übrigens immer noch verwendet) – geht auf die Zeit der Franzöischen Kolonie zurück und wurde 1886 bis 1891 errrichtet. Es gilt als eines der schönsten Gebäude der Stadt und wird in allen Reiseführern als Sehenswürdigkeit gelistet. Saigon war damals  – ebenso wie auch Hanoi – der offensichtliche Stolz der Kolonialherren. Breite Boulevards mit Prunkbauten wie der Oper, Theater und Rathaus zeigten den Reichtum. Das französische Understatement in den ehemaligen Kolonien fühlt sich anders an als das britische. Große Verherung gegenüber der damaligen Mehr lesen »

Hinduistischer Schrein im Sri Dalada Maligawa, Kandy, Sri Lanka

Im Tempelbezirk in einer der heiligsten buddhistischen Pilgerstätten – dem Sri Dalada Maligawa (Zahntempel) in Kandy/Sri Lanka – befinden sich drei hinduistische Devale: Im Vishnu Devale wird Vishnu als Beschützer des Buddhismus gehuldigt, im Kataragama Devale wird dem Kriegsgott Skanda geopfert und im Pattini Devale wird die südindische Göttin Kannagi für ihre heilenden Fähigkeiten verehrt. Und hier entstand dieses Bild, das Pilger beim Gebet zu Kannagi zeigt. Das Interessante daran ist, dass sich hinter dem Vorhang ein Mensch befindet, der die Fähigkeit hat, mit der Göttin Kontakt aufzunehmen. Er wurde zuvor von den Pilgern davon unterrichtet, in welcher Angelegenheit sie Mehr lesen »

Wat Chaiya Mangkalaram, Penang, Malaysia

In der Lrong Burma in Penang stehen zwei buddhistische Tempel  – und das ist kein Zufall, denn Queen Victoria schenkte 1845 sowohl der burmesischen als auch der thailändischen Bevölkerung ein Grundstück. Und beide errichteten darauf einen Tempel. Der Wat Chaiya Mangkalaram ist der Tempel der thailändischen Bevölkerung. Hier befindet sich der 33 Meter lange liegende Buddha – der übrigens einer der weltweit größten ist. Wie in allen buddhistischen Tempelanlagen ist dies nicht nur eine Pilgerstätte, sondern auch der Ort, an dem Verstorbene in Urnen beigesetzt sind. Und daher herrscht an diesem Ort der Stille auch ein wenig mehr Treiben. Beachtlich Mehr lesen »

Eiliger Tourist, Hanoi, Vietnam

Wie gesagt, Touristen haben es sehr oft sehr eilig……und da habe ich wieder ein Bild mit Bewegung dazu gefunden. Wir sind in Vietnams Hauptstadt Hanoi unterwegs. Diese Stadt erfreut sich nicht nur bei europäischen, sondern auch bei chinesischen Touristen extrem großer Beliebtheit. Neben der Altstadt sind es die von den Franzosen angelegten breiten Boulevards im neueren Stadtteil, die Touristen anziehen. Und hier entstand dieses Bild…… Mein Tipp: FTI bietet eine ganze Reihe von Vietnam-Rundreisen an. Für alle Anfänger empfehle ich diese hier: „Vietnam entdecken“ 11 Tage Rundreise ab Hanoi bis Saigon Flyer Vietnam ab € 1.504,- p.P. Eingeschlossene Leistungen: Flüge Mehr lesen »

Ein Fischer, Mekong-River bei Luang Prabang, Laos

Der einsame Fischer am Mekong-River……wir waren mit unserem Langboot zuden Pak Ou Höhlen mit den 10.000 Buddha-Statuen unterwegs. Da konnte ich diesen einsamen Fischer beobachten. Die Fahrt auf dem Mekong war überhaupt großartig, denn es gab so viel zu sehen. An einer Stelle konnte ich ein paar Elefanten ausmachen, die gerade ein Bad nahmen. Zwischen durch wurden wir von wirklich dahin rasenden Schnellbooten wo die Fahrer Helme trugen überholt. Aufgrund des geringen Tiefgangs waren diese Boote in einem Höllentempo unterwegs. Laos ist ein geniales Reiseland – das entdeckt werden will. Es lohnt sich jedenfalls, denn die Menschen sind unglaublich nett Mehr lesen »

„Geordnetes Chaos“: Verkehr in Hanoi, Vietnam

Schon bei meinem ersten Vietnam-Aufenthalt hat mich dieser unglaubliche Verkehr in Ho-Chi-Minh-City fasziniert. Dass in den Riesenmetropolen der Welt viel unterwegs ist, das habe ich in Bangkok, Mumbai und auch in Kairo gesehen – was aber einzigartig war, war dieser Flow aller Verkehrsteilnehmer miteinander. Es war wie ein Orchester, bei dem jeder Spieler mit dem anderen kommuniziert. Für uns Mitteleuropäer war das Überqueren einer Straße der wahre Horror, denn wir haben gelernt, zu warten, bis der andere Verkehrsteilnehmer entweder weg ist oder stehenbleibt. Beides ist hier unmöglich. Wenn man hier die Straße überqueren will, braucht man eigentlich nicht nach rechts Mehr lesen »

Kochlehrerin Pearly Kee, Penang, Malaysia

Ich würde mal vorsichtig sagen, dass das einer der schönsten Berufe ist: Kochlehrerin. Diese Geschichte ist sehr speziell, denn sie begann mit dem Auftrag eines Magazins eine „Gourmetgeschichte“ in Penang/Malaysia zu recherchieren. Das Penang Tourism Board war sehr hilfreich, als ich nach einem Kochkurs fragte. Und man hat mir Frau Pearly Kee empfohlen, die erst vor wenigen Jahren ein Kochbuch über die Nyonya/Peranakan-Küche geschrieben hat. Diese Küche ist nämlich die Spezialität von Penang. Ihr Ursprung liegt in der Mischung der verschiedenen Traditionen der Einwanderer Malaysiens ab dem 19. Jahrhundert. Peranakan hat chinesische Wurzeln – ergänzt durch malayische Spezialitäten. Die chinesischen Mehr lesen »

Händler im Souq Waqif, Doha, Katar

Heute sind wir im Souq von Doha – der Hauptstadt des Scheichtums Katar. Diese Bilder entstanden bei meinem zweitätgigen Aufenthalt in dieser finanzkräftigen Metropole des Orients. Falken genießen in Arabien ganz besondere Beachtung – wer solche Tiere sein Eigentum nennt, ist vermögend, denn nicht nur der Kaufpreis ist dementsprechend hoch, sondern auch die Versorgung der edlen Raubvögel. Ob dieser Herr den Vogel zum Verkauf angeboten hat oder nicht, entging mir. Ich war ganz im Banne dieser Szene und wollte dem Vogel in die Augen sehen….abgesehen davon fehlte es mir ohnehin am nötigen Kleingeld. Fehlende Kundschaft zu früher Stunde – kann Mehr lesen »

Schreibstube im Freien, Ipoh, Perak, Malaysia

Ich habe im September 2015 meine dritte Reise nach Malaysia gemacht: Diesmal weil ein Magazin mir den Auftrag gegeben hat, etwas über die Kulinarik dieses Landes zu berichten – speziell über Penang. Bis dorthin hatte ich ein paar Tage Urlaub…..und weil auf Reisen immer etwas Unerwartetes geschieht, vor allem dann, wenn nicht alles von vorneherein genau organisiert ist, bin ich plötzlich Planlos in Kuala Lumpur gestanden. Ich habe mich dafür entschieden mit dem Zug nach Penang zu fahren und eine Nacht in Ipoh zu bleiben, weil ich noch Zeit hatte. Ipoh war einst eine sehr reiche Stadt, weil um 1850  Mehr lesen »

Hua Lamphong Station, Bangkok, Thailand

Hua Lamphong ist der Hauptbahnhof von Thailands Hauptstadt Bangkok und der zentrale Bahnknotenpunkt des Landes. Der Hauptbahnhof wurde 1916 errichtet und blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Während des 2.Weltkrieges wollten die Allierten diesen Bahnhof zerstören, was ihnen jedoch mißlang. 1986 kam es in hier zu einem schweren Zugsunglück als ein unbesetzter Zug mit einer Geschwindigkeit von 50 kmh ungebremst gegen den Prellbock des Kopfbahnhofs fuhr und erst in der Bahnhofshalle zum Stillstand kam. Fünf Menschen kamen damals ums Leben. Das Bahnhofsgebäude ist im italienischen Neorennaissancestil vom Turiner Archtitekten Mario Tamagno und seinem Kollegen Annibale Rigotti erbaut worden. Diese beiden Mehr lesen »