Montag , 9 Dezember 2019
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Kuba



Murales – Street-Art, Havanna, Kuba

Ich liebe Wandmalereien und Graffiti – sie sind der Ausdruck dessen, was die Menschen von der Straße wirklich zu sagen haben. Gerade in Ländern, wo Unmutsäußerungen zum Teil nur sehr verhalten an die Öffenstlichkeit dürfen, ist das ganz besonders spannend. Street-Art ist eine recht junge Kunstform – und dazu noch eine sehr volatile Form der Expression. Manche der Kunstwerke halten nur sehr kurz, da sie von anderen übermalt werden oder die Objekte auf denen sie aufgetragen wurden abgerissen werden oder einfach aus dem öffentlichen Raum verschwinden. Das hat aber nichts mit der Brisanz der Messages zu tun, die sie transportieren. Mehr lesen »

Landstrasse Cienfuegos, Kuba

Ich habe die Bilder von Straßen immer mögen….Fotografiert vom Beifahrersitz aus, waren sie oft leicht verwacklet oder trugen die Drecksspuren der Windschutzscheibe in sich. Und dennoch sind das Beispiele des prallen und echten Lebens. Die Straßen kaschieren nichts – ganz egal ob in Beverly Hills oder auf einer Südseeinsel. Die Straße bildet das Leben ab – in Form von fahrenden Klapperkisten oder Luxuslimousinen. Ich war leider nur kurze Zeit auf den Landstaßen Kubas unterwegs. Aber ich habe zumindest ein paar Bilder dieser lokalen Verkehrssituation – und das ist eines meiner Lieblingsbilder. Abgesehen davon, dass der Verkehr hier aufgrund der Dichte Mehr lesen »

Blick über Havanna, Havanna, Kuba

Jedes Mal, wenn ich in einer Stadt bin, versuche ich auf ein Hausdach oder einen Aussichtstturm zu gelangen, von wo aus ich einen Überblick über die City und das Umland erhaschen kann. Dsa gelingt leider nicht immer – aber hin und wieder dann ja doch. In Havanna war ich auf mehreren Hausdächern – aber jenes, von wo ich die tollste Aussicht hatte, ist heute an der Reihe: es war der Kirchturm von der Iglesia de San Francisco de Asis – der mit einer Höhe von 46 m  sogar der höchste von ganz Kuba. Ich war fast alleine da oben – Mehr lesen »

Lomo Ahuma, Lunch in Havanna, Kuba

Die kulinarische Globalisation wird immer ärger: selbst in den entlegendsten Plätzen gibt es Pizza, Burger und Hot Dogs und ähnliche World-Food-Grauslichkeiten. Europäer (und natürlich auch Amerikaner) sind von fremden Essen und exotischen Mahlzeiten so schnell abgestossen:sie finden alles, was nicht in ihrem Kulturkreis zu hause ist, ekelig. Ein Chicken Nugget ist weniger ekelhaft als ein ganzer Vogel am Teller. Das ist an Verlogenheit kaum zu überbieten. An die Fleischqualität denke ich da gar nicht – nur an das, was am Teller kommt. Wenn mich Menschen fragen, was ich im Ausland schon alles gegessen habe, dann mit einem gewissen Ekel davor, Mehr lesen »

Kartenlegerin und Wahrsagerin in Havanna, Kuba,

Die in traditionellen Trachten verkleideten Kubanerinnen waren am Platz vor der Kathedrale von Havanna und haben hier auf zahlungswillige Kunden gewartet. Wild gestikulierend haben sie dann die Karten gelegt und recht lautstark über die Ergebnisse parliert. Wer dem Spanischen mächtig war, konnte hier alles über die Zukunft erfahren – auch solche Sachen, die man wohl gar nicht wissen wollte. Wenn es kein Publikum gab, posierten die Ladys auch für Fotos – und zwar gegen gute Münze (allerdings nur in harter Währung). Wer in Havannas Altstadt Menschen in Kostümen fotografiert und sich weigert zu zahlen, der riskiert eine dicke Lippe. Der Mehr lesen »

On the Road: Von Cienfuegos nach Trinidad, Kuba

Ich mag Roadtrips…..sehr gerne. Und ich erinnere mich an die unendlichen Fahrten durch die Wildnis im Südwesten der USA. Straßenszenen sind zumeist authentisch – und zeigen ein unbeschönigtes Bild eines Landes, denn auf der Landstraße wird nichts beschönigt oder kaschiert. Der Hintergrund dieses Bildes ist allerdings nicht so sonderlich aufregend: Ich war in einem 50-Sitzer-Autobus und der war ausschließlich mit Touristen gefüllt…..und bei der Hinfahrt saß ich in der ersten Reihe (die ich dann zugunsten eines erkrankten Fahrgastes gegen einen Platz in Reihe 22 aufgab) – und konnte zumindes ein Bild schießen. Kuba ist eine großartige Insel – ein tolles Mehr lesen »

Fischer am Malecon, Havanna, Kuba

Ich kann gar nicht oft genug meine Kuba-Bilder zeigen: die Stadt ist einfach wunderbar – und es gibt so viel zu entdecken und zu sehen. Der Malecon ist die Prachtstraße entlang der Küste. Einst waren hier die feinen Leute zu Hause. Heute stehen viele der Häuser leer und es wird fleissig daran gearbeitet, die Gebäude wieder zu sanieren. Am Malecon schelndert man entweder an der Seeseite oder aber an der Stadtseite entlang. Das Überqueren der Straße ist sehr gefährlich, denn hier fahren die Autos in einem Höllentempo. Wer also einmal auf der Seeseite angekommen ist, sollte zumindest ein Weilchen hier Mehr lesen »

Netzfischer im Hafen von Cienfuegos, Kuba

Diese Art des Fischfanges war sehr speziell – und ich habe das noch nicht sehr oft gesehen. Der Fischer stand mit einem kleinmaschigen Netz am Pier und warf es aus – und holte es kurz danach wieder ein. Sehr reich war die Beute nicht. Ich habe ihm doch eine gewisse Zeit lang zugeschaut – ehe ich weitergezogen bin. Die Szene spielte sich im kleinen Hafen von Cienfuegos – im Süden Kubas – ab. Ich habe mit der MS Berlin eine einwöchige Kurzkreuzfahrt in Kuba unternommen. Den ganzen Tag habe ich in Trinidad verbracht – ehe ich am Nachmittag am Hauptplatz Mehr lesen »

Domino-Partie in Havanna, Kuba

Es interessiert mich wirklich, was Menschen in verschiedenen Ländern so spielen. In Havanna wurde ich mehrmals Zeuge von Domino-Spielen. Und einmal ist es mir dann gelungen dieses Spiel auch so lange zu beobachten, dass ich dann fotografieren konnte. Havanna war ein absolut geniales Stadt-Abenteuer. Ich habe die ganze Woche dort genossen. Ich v´bin zig Kilometer zu Fuß gelaufen, hatte Blasen an den Füssen und schwitze – aber es sind mir wirklich tolle Fotos gelungen, die die Stadt mit ihren Bewohnern zeigen – abseits von der Touristenmeile, mitten drin im Geschehen des täglichen Lebens. In diesem Blog wird es immer wieder Mehr lesen »

Papa mit Tochter, Havanna, Kuba

Manchmal ist es möglich, mit der Kamera ganz intime Momente von Menschen einzufangen. Man ist stiller Beobachter. Ich mochte es immer sehr gerne auf Plätzen zu sitzen und einfach meine Augen wandern zu lassen. Und so wurde ich Zeuge von Szenen. Die meisten davon wollte ich nicht einfangen, sondern sie einfach an mir vorbeiziehen lassen – denn sie waren zu privat. Andere hingegen sprachen nicht nur die unmittelbar involvierten Menschen an – sondern auch die Betrachter von außen. Und diese transportierten dann Momente, die es sich lohnte zu teilen. Auf vielen Reisen ist mir aufgefallen, wie ängstlich Menschen gegenüber anderen Mehr lesen »