Donnerstag , 18 April 2024
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Antarktis



Eisberge und Gletscher in der Antarktis

Mit einer Fläche von rund 14 Mio. Quadratkilometer gehört der Kontinent Antarktika zu den kleineren Erdteilen. Eine Besonderheit an ihm ist, dass er nahezu vollständig von einem Inlands-Eisschild bedeckt ist, das bis zu den Küsten reicht. Dieser Eisschild ist bis zu 4.700 m dick. Sein Volumen wird  auf 26,4 Mio. Kubikkilometer geschätzt. Im antarktischen Inlandeis sind knapp 70 % des Süßwassers der Erde gebunden. Bei einer vollständigen Schmelze würde der globale Meeresspiegel um mehr als 61 m ansteigen. In der Ostantarktis liegt dieses Eis auf einer großen erhöhten Landmasse auf, die man während des Südsommers auch immer wieder zu Gesicht Mehr lesen »

Im Südpolarmeer, South Georgia, Antarctica

Eine Seefahrt im Südpolarmeer ist eine kritische Sache – vor allem wegen des Seegangs. Die „roaring 50s“ – so werden die Gewässer um den 50. südlichen Breitengrad auch genannt. Wissenschaftlich ausgedrückt heisst diese Region die Antarktische Konvergenz. Das Phänomen, dem man hier begegnet, basiert auf dem Zusammentreffen des warmen Meerwassers des Atlantiks mit jenem des kalten Wassers der Antarktis. Für Passagiere eines Schiffes bedeutet das unruhige See – denn anders als vermutet – vermischt sich das kalte Wasser nicht mit dem warmen. An diesem 27. Dezember 2014 war das etwa 350 km südwestlich von Südgeorgien an Bord der „Fram“ der Mehr lesen »

Himmel über Damoy, Dorian Bay, Wiencke Island, Antarctica

Es ist die nördlichste und zugleich auch die jüngste Antarctic Heritage Site: Damoy Hut in der Dorian Bay auf Wiencke Island (64° 49’S, 63°31’W). Für die Briten war diese Sommerstation, die nur einen Steinwurf von Port Lockroy entfernt liegt, sehr wichtig – denn oben am flachen Hügel befand sich das Landefeld für die Flugzeuge, die die Britischen Stationen versorgten.  Heute ist die Damoy Hut als Kulturerbe geschützt – und Besucher dürfen die Hütte, die nur aus zwei Räumen besteht, betreten und können sich die Einrichtungsgegenstände anschauen. Wenn das Wetter hier mitspielt, ist dieser Anlandungspunkt eine echte Augenweide: große Pinguinkolonien, dazu Mehr lesen »

Sommerwanderung Maiviken, South Georgia, Antarctica

South Georgia (Südgeorgien) ist eine subantarktische Insel, die in vielerlei Hinsicht einzigartig ist. Das rund 160 km lange und 30 km breite Eiland ist etwa 1.500 km von der Südspitze Südamerikas entfernt und weist im Landesinneren einen gewaltigen Gebirgszug auf, der bis 2.900 m aufragt. Elf Berge sind mehr als 2.000 m hoch. Die unwirtliche Region – mit starken Stürmen – (die Insel liegt in den „roaring fifties“ -also rund um 50 Grad südliche Breite) wurde schon im 17. Jahrhundert entdeckt, blieb aber unbewohnt. Auch der Weltumsegler James Cook, der die Insel nach dem britischen König Georg III zu Ehren Mehr lesen »

Bunter Himmel über dem Lemaire-Kanal, Antarktis

Die langen Südsommertage in der Antarktis sind ein wahres Spektakel an Farben. Ganz speziell sind die Sonnenuntergänge, die zu einer kurzen Dämmerung führen. Die Nächte bleiben hell – und jeder, der versucht zu schlafen, bemerkt das auch: Ohne Augenklappen oder Raumabdunkelung funktioniert das nicht. In der Nähe zum Festland sorgt das Gekreische von Pinguinen und Seevögeln für eine durchgängige Geräuschkulisse. Der Kontinent erwacht aus seinem Winterschlaf und holt innerhalb kürzester Zeit das auf, wofür andere monatelang Zeit haben. Alles erwacht zu Leben – und es ist unvorstellbar, dass im Winter hier absolut kein Leben herrscht – sondern nur der Wind Mehr lesen »

Whaler’s Church, Grytviken, South Georgia, Antarctica

Südgeorgien liegt am Ende der Welt…..das war so und wird wohl auch immer so bleiben. Die zu Großbritannien gehörende Insel ist von ihren Ausmaßen her gewaltig: sie ist 160 km lang und 30 km breit und ragt bis 2.900 m steil aus dem Ozean heraus. Besiedelt wird das 3.800 km2 große Eiland im Sommer (von Oktober bis März) von rund 35 Menschen – zumeist Forschern und Angehörigen. Sie alle leben in Grytviken bzw dem am anderen Ende der Bucht liegenden King Edward Point. Selbst im Sommer sind solche Tage, wie hier, eher selten – zumeist ist das Wetter auf 54 Mehr lesen »

Einfahrt in den Lemaire-Kanal, Antarktika

Der sechs Kilometer lange Lemaire-Kanal zwischen der Antarktis und der antarktischen Halbinsel gehört zu den landschaftlich spektakulärsten Regionen der nördlichen Antarktis. Das ist auch der Grund, warum er schon einmal hier im Blog vertreten war. Einer der Gründe, warum der Kanal so speziell ist, ist, dass die Berge bis zu 1.000 m hoch aufsteigen und dass der Kanal an seiner schmalsten Stelle nur knapp 700 m breit ist. Die Antarktis gehört zu den letzten großen unbewohnten und unberührten Regionen der Erde. Es ist mittlerweile sehr schwer geworden Plätze auf der Welt zu finden, die nicht von Menschenhand verändert wurden. Regenwälder Mehr lesen »

Ein Pinguin, Damoy, Wiencke Island, Antarctica

Pinguine sind normalerweise immer nur in Gruppen unterwegs – egal wo in der Antarktis. Aber dazwischen gibt es immer wieder einmal Einzelgänger, die so unvermittelt auftauchen und dann irgendwie in dieser Wildnis verloren wirken. Dieser Eselspinguin (Gentoo wie er auf Englisch heißt) schien irgendwie unschlüssig, was er gerade machen wollte. Er stand auf diesen Eisschollen und überlegte, ob er sich in die Fluten werfen sollte oder nicht. Dieses Verhalten ist übrigens kennzeichnend für Pinguine, da sie – auch in größeren Gruppen – nur sehr zögerlich ins Wasser gehen. Der Grund dafür liegt bei den natürlichen Fressfeinden, die nur darauf warten, Mehr lesen »

Schlafende Robbe, Cuverville, Antarctica

Man sieht, dass man es richtig gemütlich haben kann, auch wenn es nicht gerade tropisch warm ist. Dazu hat man den Speckgürtel (der dann allerdings bei tropischen Temperaturen eher störend wirkt). Dieses Bild macht klar, wie atemberaubend bezaubernd die Südpolar-Region ist: großartig und aufregend, denn hinter jedem Eisfeld verbirgt sich irgendetwas unvorhergesehenes….und sei es nur die Landschaft…. Die Antarktis übt ungeheure Anziehungskraft auf Menschen aus – wer einmal hier war, will unbedingt wieder zurückkommen. Antarktisreisen beginnen entweder in Punta Arenas (Chile) oder in Ushuaia (Argentinien). Frühest mögliche Abfahrten sind November, die letzten Fahrten finden im März statt. Weitere Informationen: http://www.hurtigruten.com/de Mehr lesen »

Sommermorgen in Südgeorgien, Antarctica

Am 21, Dezember ist der längste Tag auf der Südhalbkugel – das entspricht unserem 21. Juni (Midsommer). Aber auch knapp davor und danach weicht die Nacht dem Tag – das gilt natürlich ganz besonders in den Regionen, die den Polen nahe sind. Es war der 25. Dezember und ich hatte eine lange schlafreiche Nacht hinter mir. Die MS Fram war auf dem Weg von Stanley/Falkland Inseln Richtung Südgeorgien. Als ich das erste Mal aus dem Fenster sah, war es nebelig und trüb. Dennoch zog ich mich rasch an und ging an Deck – und das bereute ich nicht. Plötzlich riß Mehr lesen »