Sonntag , 16 Juni 2019
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Autoreise



Winterreise: Nach dem Schneesturm in Island, Island

Was ich an Island so mochte, war die Weite der Landschaft und die Unberührtheit. Das ist ein Land für Abenteurer, für Outdoor-Freaks…..und das nicht nur in der Sommerzeit. Eine Island-Reise im Winter hat immer etwas Unberechenbares, weil Schneestürme oder heftiger Niederschlag die ganze Szenerie und damit auch das Weiterkommen behindern können. So war ein geplanter Ausflug auf ein Gletscherfeld wegen des Eissturmes nicht möglich. Die Isländer – gewöhnt an raues Wetter – haben kein Problem damit das Auto oder auch einen ganzen Autobus einfach zu wenden und zu sagen „Sorry, geht heute nicht.“ Kein einziger Fahrgast dieser tollen Exkursion hat Mehr lesen »

Elefanten im Etosha Nationalpark, Namibia

Der Etosha Nationalpark gehört zu den schönsten und wildreichsten Naturschutzgebieten Afrikas. Der Park ist rund 120 km lang und bis zu 72 km breit. Er erstreckt sich auf einer Fläche von 22.270 km2. Zu den Tieren, die man hier beobachten kann, zählen natürlich auch die Elefanten. Und ihnen ist der heutige Eintrag gewidmet, denn ein Baby-Elefant legte einen bühnenreifen Auftritt hin als er plötzlich als allererster aus dem Busch trat – gefolgt von seinen Eltern. Seit 1907 ist dieser Park rund um die fast 4.800 km2 grosse Salzpfanne bereits geschützt. Vor mehreren Mio. Jahren sind die Flussläufe hier vertrocknet und Mehr lesen »

Von Nha Trang nach Dalat, Vietnam

Die Welt durch das Autofenster betrachtet: Auf dem Weg von der Küstenstadt Nha Trang ins Hochland nach Dalat. Wir waren schon eine ganze Weile mit dem Chauffeur unterwegs. Er konnte kein einziges Wort Englisch. Jedes mal, wenn wir etwas haben wollten, mussten wir mit der Agentin in Ho-Chi- Minh-City telefonieren. Das ist der Nachteil, wenn man eine Reise mit einer Agentur vor Ort bucht, die gerade keinen englischsprachigen Reiseleiter zur Verfügung hat. Dann wird man eben nur mit dem Fahrer auf Reisen geschickt. Autofahrten in Vietnam sind nicht ganz ohne, daher ist es klüger, nicht selbst zu fahren – auch Mehr lesen »

Eine Gans, im Frühling von Akureyri nach Husavik, Island

Wenn man in Island eine Abzweigung einer Straße zu einer anderen versäumt, dann kann das mitunter schwerwiegende Folgen haben. Jedenfalls muss man zumeist recht weit fahren, um wieder auf die richtige Strße zu gelangen – oder man kehrt um und fährt wieder zurück. Am ersten Tag meiner kleinen Tour von Akureyri habe ich eigentlich nur einen kurzen Ausflug unternehmen wollen……es wurde dann bedeutend weiter als geplant, denn ich habe diese Abzweigung nach Husavik einfach übersehen. Das Gute an Island ist, dass es sehr viel Landschaft gibt……und diese ist eben ganz oft ganz außergewöhnlich toll. Und man gerät, wenn man ein Mehr lesen »

On the long Road: Von Ushuaia nach Buenos Aires, Argentinen

Hand aufs Herz: Ich bin leider nicht am Landweg von Buenos Aires nach Ushuaia gereist, sondern mit einem Airbus von LAN Argentina in 3,5 Std. geflogen. Es war ein warmer Sommermorgen in Buenos Aires – das Thermometer zeigte schon in aller Früh um die 20 Grad bei strahlend blauem Himmel an. Das schöne Wetter hilet sich bis Ushuaia – es war immer noch schön, zwar nicht wolkenlos, aber klar. Die Lufttempertur lag hier bei knapp 14 Grad. Was mich in Ushuaia so fasziniert hat, war die glasklare Luft, die die Konturen des Gebirges so extrem scharf zeichnete. Es sollte der Mehr lesen »

On the Road: Sesriem nach Solitaire auf der C19, Namibia

3.000 km mit dem Auto quer durch Namibia….ganz allein. Das war mein Highlight 2015. Und ich kann nicht oft genug darüber berichten, denn diese Impressionen waren einfach unglaublich. Für den heutigen Blogeintrag habe ich nur einen kleinen Abschnitt dieser Reise herausgenommen: und zwar jenen von Sesriem (den großen Dünen im Namib-Naukluft-Nationalpark) zurück zu meiner Unterkunft (in der Nähe von Solitaire). Dieses Stück ist etwa 160 km lang und besticht durch eine sehr vielfältige Landschaft – von den Dünen am Horizont, über einen kleine Passstraße – hier gibt es übrigens 80 km Asphaltweg – aus den Nationalpark hinaus. Auf dem Weg Mehr lesen »

On the Road: Landstraße durch Solnik, Schwarzmeerküste, Bulgarien

Bulgarien ist ein exotisches Reiseland in Europa – mit Ausnahme der Schwarzmeerküste, die an einigen Stellen an oberitaliensiche Adria-Touristenzentren oder die „extrem gut erschlossene“ spanische Mittelmeerküste erinnert. Doch kaum verläßt man mit dem Mietwagen die Küstenregionen, breitet sich ein weites, nahezu unberührtes Land vor einem aus. So kam ich nach Solnik: es war eine Pressereise und wir klapperten die Highlights der einzelnen Strandresorts nacheinander ab. Am vorletzten Tag stand eine Exkursion mit dem Namen „Oma Radka“ auf dem Programm. Und das haben wir uns live angesehen. Mitten in einer Ortschaft im Nirgendwo hatte eine alte Frau die Idee, ausländischen Gästen Mehr lesen »

On the Road: Von Nuwara Eliya nach Galle, Sri Lanka

Sri Lanka ist die Perle des Indischen Ozeans – eine Insel unglaublicher Schönheit und zudem ein großartiges Kulturland mit unvorstellbaren Kunstschätzen. Und alles ist sehr einfach zu besuchen und liegt quasi auf einer Strecke. Wenn man vom Inselzentum  – der alten Kaiserstadt Kandy – Richtung Hochland fährt, erlebt man die Schönheit dieser abwechslungsreichen Insel. Und vom Hochland Nuwara Eliya Richtung Südküste wird es noch einmal ziemlich spektakulär…..das ist der Grund, warum es auch so viele Postings zu Sri Lanka gibt. Heute steht aber diese Fahrt durch die kleinen Städte und Ortschaften Richtung Südküste am Programm. Wir sind sehr früh am Mehr lesen »

On the Road: Route 374: Von Beatty ins Death Valley, Nevada/California; USA

Das sind Erinnerungen an meine erste Kalifornien-Reise im Februar 1987: Wir sind mit dem Mietwagen von Las Vegas kommend Richtung Norden gefahren und haben in Beatty / Nevada ein oppulentes Cowboy-Mahl bestehend aus gekochtem Rindfleisch mit Bohnen verzehrt. Der Tag war schön gewesen – in Beatty war es allerdings deutlich kühler als in Las Vegas. Die eigentliche Sensation war jedoch die Fahrt über die Funeral Mountains nach Death Valley/Kalifornien. Zu dieser Jahreszeit waren vor allem die kleinen Straßen total verlassen und einsam. Über eine lange Strecke kam uns kein einziges Auto entgegen. Spektakulär war dann der erste Blick ins Death Mehr lesen »