Dienstag , 23 Juli 2019
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Nationalpark



Küstenreiher, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Die Insel Sansibar ist mittlerweile als Reiseziel in aller Munde. Das ist kein Wunder, denn die landschaftliche wie auch die kulturelle Vielfalt ist sehr groß. Naturschützer haben es auch geschafft, den letzten verbliebenen Regenwald mit anschließendem Mangrovenwald zu einem Nationalpark zu machen. Dort leben unter anderem seltene Tier- und Pflanzenarten – wie etwa der Küstenreiher (Egretta gularis schistacea). Diese Reiher besiedlen die Küstenabschnitte des Indischen Ozeans und fühlen sich in den Mangroven durchaus wohl. Dort jagen sie vor allem nach Krebsen, Krabben und kleinen Fischen. Der blaugrau gefärbte Reiher hat sich farblich optimal an die Umgebung angepasst und war sehr Mehr lesen »

Sansibar-Stummelaffe, Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark, Sansibar, Tansania

Der mittlerweile sehr seltene Sansibar-Stummelaffe (Piliocolobus kirkii) ist in seiner Heimat unter dem Namen „Red Colobus“ besser bekannt. Von der Weltnaturschutzunion IUCN ist diese Spezies, die auf Sansibar und Pemba endemisch ist, als „critically endangered“ gelistet. Obwohl die Tiere im Nationalpark streng geschützt sind, macht ihnen die Zerstörung des Lebensraumes – das Roden der Waldflächen – zu schaffen. Im Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark befindet sich der letzte unberührte Regenwald der Insel. Für Besucher sind die Affen recht einfach auszumachen, denn eines ihrer bevorzugten Aufenthaltsgebiete liegt in unmittelbarer Nähe zum Nationalparkeingang. Doch ist es nicht einfach, gute Fotos von den Tieren zu machen – Mehr lesen »

Gepard im Serengeti National Park, Tansania

Manche Begegnungen in der Wildnis sind sehr sehr speziell und prägen sich einem richtig ein. Das gilt auch für das junge Geparden-Weibchen, das wir ganz am Ende unseres Aufenthalts in der Serengeti gesehen haben. Es war quasi einer der absoluten Höhepunkte dieser Safari-Fahrt auf dem Weg zurück zum Ngorongoro-Krater. Plötzlich stand sie hier – und war irgendwie ganz arm. Geier hatten ihre frisch gejagte Beute abgeluchst und sie stand da und beobachtete die gierigen Vögel bei ihrem Festmahl. Dabei machte sie den Eindruck, dass sie noch nicht ganz satt wäre. Und dann kamen wir und sahen ihr zu. Ich hatte Mehr lesen »

Elefanten im Serengeti National Park, Tansania

Waren die großen Afrikanischen Elefanten einst über den gesamten Kontinent Afrika verteilt, so ist ihr nunmehriges Verbreitungsgebiet durch menschliches Zutun, aber auch durch Klimaveränderungen massiv verkleinert worden. Mittlerweile stehen die größten auf der Erde lebenden Landsäugetiere sogar auf der Roten Liste, da ihr Bestand massiv bedroht ist. Die große Elefantenzählung (Great Elephant Census) ergab 2014 eine Gesamtsumme von insgesamt 352.000 Tieren in 18 Ländern. Das ist ein Rückgang um 30 % gegenüber 2007. Die größten Bestände befinden sich demnach im nördlichen Teil des südlichen Afrikas, also dem Gebiet mit der größten zusammenhängenden Population. Hier leben rund 234.000 Tiere. In Ostafrika sind es Mehr lesen »

Zwergmanguste im Serengeti National Park, Tansania

Zwergmangusten gehören zur Familie der Mangusten – ebenso wie auch Mungos. Sie sind aktive Raubtiere – und im ganzen tropischen Gürtel Asiens und Afrikas heimisch. Die bekanntesten Vertreter dieser Familie sind die Indischen Mungos, die wegen ihrer Wendigkeit auch Feinde der giftigen Kobras sind. Weniger bekannt sind die Zwergmangusten – wie jenes Exemplar einer Südlichen Zwergmanguste (Helogale parvula), das ich in der Serengeti gesehen habe. Im Gegensatz zu den Indischen Mungos ernähren sich diese Tiere in erster Linie von Insekten. Südliche Zwergmangusten zählen zu den kleinsten Mangustenarten. Sie erreichen eine Länge von max 50 cm (mit dem Schwanz) und ein Mehr lesen »

Valley of Desolation, Morne Trois Pitons National Park, Dominica, Karibik

Das Valley of Desolation ist eines der großen Naturwunder im Morne Trois Pitons National Park auf Dominica. Und wer den Hike zum Boiling Lake unternimmt, kommt hier notgedrungen vorbei – denn der Trail führt geradewegs durch das Tal. Über dem Tal hängt der schwere Geruch von faulen Eiern – wohl einer der Ausgasungen der Erde. Es ist als würde die Erde hier ihre Flatulenzen nach aussen lassen. Ich habe den Weg zum Boiling Lake drei Mla gemacht – da ich von dieser achtstündigen Wanderung einfach total begeistert bin. Und was ich auch gleich dazu sage: ich habe alle drei Mal Mehr lesen »

Bach im Mantenga Nature Reserve, Swaziland

  Eigentlich ist das Mantenga Nature Reserve in erster Linie für das Swazi Cultural Village bekannt. In dem kleinen Nationalpark gibt es aber eine sehr schöne Flusslandschaft mit einem 95 m hohen Wasserfall zu bewundern. Wie sind im tiefsten Winter hierher gekommen- im August 2015.Doch hier im Herzen des Königreichs Swaziland war es angenehm warm und erstaunlich leer. Die Swazilander waren extrem freundlich und hilfsbereit. Im Vergleich zum reichen Südafrika ist es hier schon recht arm. Aber dafür kann man hier im knapp 17.000 km2 großen Land echte Authentizität erleben. Beeindruckend war auch der Kontrast zwischen dem recht üppigen Norden Mehr lesen »

Aus dem Landrover, Kruger Nationalpark, Südafrika

Der Kruger Nationalpark in Südafrika war der erste Großwildpark Afrikas – und auch der erste, wo man als Individual-Reisender mit dem eigenen Pkw hineinfahren durfte. Mit einer Fläche von fast 20.000 km2 ist er größer als das Bundesland Niederösterreich. Auch wenn man hier als Reisender allein mit dem Auto durchfahren kann, so lohnt es sich dennoch, den Park mit einem erfahrenen Guide zu besuchen. Diese Experten finden nämlich die Tiere, weil sie wissen, wo sie sich versteckt halten bzw erfahren sie über Funk, was man gerade wo sehen kann. Nicht alle Wege im Park sind asphaltiert – sondern nur ein Mehr lesen »

Eine Giraffe, Hwange Nationalpark, Simbabwe

Der Hwange Nationalpark in Zimbabwe ist so groß wie Tirol und Vorarlberg zusammen – und Heimat unzähliger Tierarten. Wie in allen anderen Nationalparks ist es sehr gut, wenn man mit lokalen Guides unterwegs ist, denn sie kennen nicht nur die günstigsten Wege, sondern auch die besten Plätze, um Tiere zu beobachten. Mein Besuch war am Ende der Trockenzeit – wo es nur noch sehr wenige Wasserlöcher gab. Dort konnte man vor allem Elefanten beobachten – die dorthin unteregs waren. Darüber habe ich hier schon zweimal berichtet. Hier sind auch meine beiden besten Elefantenbilder entstanden – das mit dem einsamen alten Mehr lesen »

In den Donauauen, Orth, Niederösterreich

Die österreichsiche „Amazonas-Light-Version“ liegt knapp vor den Toren Wiens. Genauer gesagt – nur ein kleines Stück Donauabwärts. Und diese Region ist ein Nationlapark – streng geschützt. Die letzten unberührten Auwälder liegen hier – und die sind prall gefüllt mit Leben (auch mit Moskitos, aber das stört echte Abenteurer wohl nicht). In Orth liegt das Verwaltungszentrum des Nationalparks Donau-Auen. Und genau dorthin sollte man fahren, wenn man sich dieses Naturschutzgebiet einmal näher anschauen will. Mit Wildhütern kann man etwa einen Ausflug mit dem Boot unternehmen – und dabei vieles lernen. Die ausgebildeten Biologen wissen nahezu alles über die Flora und Fauna. Mehr lesen »