Freitag , 20 September 2019
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Wüste



Spuren: In der Wahiba-Wüste, Oman

Die Arabische Wüste gehört zu den schönsten Wüstengebieten der Erde – und das hat vor allem damit zu tun, dass die Sanddünen dort ganz besonders schön sind. Wie alle ariden Gebiete der Erde, spielen der Wind gemeinsam mit dem Morgentau eine ganz besonders wichtige Rolle für alle hier lebenden Tiere und Pflanzen. Die Wüsten sind nämlich keineswegs völlig tot, wie man das als Laie manchmal annimmt. Der Wind bringt Samen und Pflanzenteile über weite Strecken in diese Sanddünen. Diese bilden eine wichtige Lebensgrundlage, da sie eine Nahrungsquelle für viele Wüstenbewohner sind. Wenn Abends die Sonne untergeht, wird es sehr schnell Mehr lesen »

Kein Wasser, Etosha-Nationalpark, Namibia

In der Etosha-Pfanne – im Herzen des gleichnamigen Nationalparks in Namibia – gibt es nur einige Wasserlöcher, aber sonst kaum nennenswerte Feuchtgebiete. Die Pfanne entstand durch veränderte Flussläufe, vor vermutlich 2 bis 10 Mio. Jahren. Die Region trocknete aus. Zurück blieben  – die weiße Salz- und die braune Tonwüste. Das Faszinierende an dieser Region sind, neben dem Tierreichtum, die Lichtspiele, die einem Glauben machen, dass es hier Wasser gibt. Zum einen sind es Luftspiegelungen, die einem glauben lassen, es gebe einen riesigen See. Zum anderen ist es die Topographie des ausgetrockneten Sees, die einen Strand vorgaukelt. Der Etoscha Nationalpark gehört Mehr lesen »

Ein Esel, Jebel Qara, Salalah, Oman

Im Hinterland von Salalah erheben sich Berge und Hochebenen. Die karge Landschaft ist reizvoll – vor allem knapp nach dem Sommer. Denn während der restliche Teil des Landes kaum Niederschläge bekommt, liegt der Süden im Einflussbereich des Monsuns. Dieser bringt erhebliche Mengen von Regen und verwandeln die Einöde plötzlich in eine blühende Region. Selbst im Oktober, wenn die Temperaturen hier langsam wieder steigen – und  für ideales Badewetter sorgen während Europa in Kälte erstarrt – sind noch vereinzelt die Blüten der letzten Wildpflanzen sichtbar. In der Hochebene begegnet man zwei Tieren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: wildlebenden Eseln und Dromedaren Mehr lesen »

Joshua-Tree in der Mojave-Desert, Kalifornien, USA

Mojave Desert

Die rund 35.000 km2 große Mojave-Wüste erstreckt sich über vier Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada und ist heute nur noch streckenweise einsames und unverbautes Terrain. Denn die Wüste wird heute nicht nur als Sonnenkraftwerk, sondern auch zum Abstellen nicht mehr verwendeter Flugzeuge und zu militärischen Zwecken genutzt. Eine für die Mojave-Wüste typische Bewohnerin ist der Joshua Tree (Yucca brevifolia), dessen korrekter deutscher Name Josua-Palmlilie lautet. Diese Agavenart (es ist kein Kaktus) ist in der Mojave-Wüste endemisch. Nach ihr wurde auch der Joshua Tree National Park im Südosten Kaliforniens benannt. Der Nationalpark wird aufgrund seiner Nähe zu Palms Springs und Mehr lesen »

Hwy 14: Am Weg zum Red Rock Canyon, Kalifornien

Ich habe es schon mehrfach erwähnt: die Vielzahl der Canyons und Felsformationen in Kalifornien und im Südwesten der USA. Wer dem City-Moloch Los Angeles entfliehen will und nicht sehr weit fahren will, nimmt die Interstate 5  Richtung Norden und zweigt dann auf den Highway 14 Richtung Mojave ab. Etwa 20 Meilen nördlich von Mojave liegt der Red Rock Canyon State Park – und mehr Landschaft ohne Menschen gibt es kaum. Die Felsformationen sind spektakulär. Es ist kaum zu glauben, dass dieses Wüstenparadies so nahe an der Stadt der Engel liegt. Wer den Wilden Westen bereisen will, sollte sich ordentlich Zeit Mehr lesen »

Oryx-Antilope in der Arabischen Wüste, Dubai, VAE

Oryx-Antilopen leben in den ariden und semi-ariden Regionen Afrikas und der Arabischen Halbinsel. Die Großantilopen sind an die harten Bedingungen in diesen Gebieten optimal angepasst. Sie können nicht nur lange Zeit ohne Wasser auskommen, sondern vertragen auch sehr hohe Temperaturen ohne körperliche Schäden. Diese Oryx habe ich in der Arabischen Wüste bei einer Safari gesehen. Bis vor wenigen Jahren war die Arabische Oryx – eine von sechs Arten – extrem gefährdet. Ein Nachzucht- und ein anschließendes Schutzprogramm konnte diese seltene Großantilope dann wirklich vor dem Aussterben bewahren. In dem Naturpark leben die Tiere in einem abgesperrten Areal frei. Als wir Mehr lesen »

Die Dünen von Swakopmund, Namibia

Überdimensional viel Platz und ein weiter Horizont: Die Namib-Wüste beginnt schon vor der Haustüre von Swakopmund. Keine 5 km vor der Stadt erheben sich die gewaltigen Dünen – und gehen direkt in den eiskalten Atlantik über. Der Benguela-Strom, der kaltes antarktisches Wasser vom Süden her bringt, sorgt auch für Fischreichtum – daher gibt es hier auch Pelikane und Seehunde, die man in geschützten Buchten beobachten kann. Das kalte Wasser sorgt dafür, dass es keine Niederschläge an Land gibt. Die karge Vegetation kommt mit den paar Tröpfchen aus dem Verdunstungs-Nebel aus. Der gesamte Lebenszyklus in der Wüste ist übrigens vom Wind Mehr lesen »

Nacht in der Arabischen Wüste, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Dubai ist eine Großstadt, in der Wolkenkratzer aus dem Erdboden wachsen wie Pilze im Wald. Mittlerweile ist die Stadt unüberschaubar groß gewachsen, hat aber nur einen kleinen Kern, der historisch interessant ist. Wenn man es einmal geschafft hat, diese Stadtgrenzen zu verlassen, dann ist man in der Wüste – und darum geht es heute. Ich habe eine halbe Nacht in der Wüste Dubais verbracht – der schönste Teil war der Sonnenunter- und der Mondaufgang. Das ganze war natürlich eine organisierte Tour – und zuerst ging es darum mit dem 4-WD über Sanddünen zu rasen und dann schließlich irgendwo im Nirgendwo Mehr lesen »