Dienstag , 11 Dezember 2018
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Tiere



Gepard im Serengeti National Park, Tansania

Manche Begegnungen in der Wildnis sind sehr sehr speziell und prägen sich einem richtig ein. Das gilt auch für das junge Geparden-Weibchen, das wir ganz am Ende unseres Aufenthalts in der Serengeti gesehen haben. Es war quasi einer der absoluten Höhepunkte dieser Safari-Fahrt auf dem Weg zurück zum Ngorongoro-Krater. Plötzlich stand sie hier – und war irgendwie ganz arm. Geier hatten ihre frisch gejagte Beute abgeluchst und sie stand da und beobachtete die gierigen Vögel bei ihrem Festmahl. Dabei machte sie den Eindruck, dass sie noch nicht ganz satt wäre. Und dann kamen wir und sahen ihr zu. Ich hatte Mehr lesen »

Pavian im Seregeti National Park, Tansania

Natürlich leben im Serengeti National Park auch große Pavian-Populationen. Manchmal sind sie nicht ganz leicht auszumachen, denn sie bevorzugen bewaldete Plätze, die mehr Nahrungsquellen bieten als die flachen Ebene. Interessant ist dabei zu beobachten, wie die Gruppe sich formiert, um so gut vor allfälligen Feinden geschützt zu sein. Paviane sind als aggressive Zeitgenossen weithin bekannt. Aber nachdem das Aussteigen aus den Autos ohnehin nur auf sehr wenige Orte beschränkt ist, kommt es zu keinen unmittelbaren Begegnungen. Als ein Pavian sich dem Auto zu sehr näherte gab der Fahrer einfach mehr Standgas und schon war er wieder in sicherer Entfernung. Die Mehr lesen »

Giraffen im Serengeti National Park, Tansania

Sie gehören wohl zu den eigenartigsten Geschöpfen der Savanne: Gemeint sind die Giraffen, die hier in der Savanne bis zu sechs Meter hoch und 1.600 kg schwer werden – das gilt zumindest für die Bullen. Und wer glaubt, dass dieses Netzmuster ungünstig ist, irrt. Denn wenn die Tiere die Blätter von den hohen Bäumen fressen, dann sind sie äußerst gut getarnt. Eine weitere Besonderheit ist die bis zu einem halben Meter lange Zunge, die optimal dafür geeignet ist, die dornenbestückten Blätter so in den Mund zu bringen, ohne sich zu verletzen. Der einzige Nachteil der Tiere ist der verhältnismäßig große Mehr lesen »

Zwergmanguste im Serengeti National Park, Tansania

Zwergmangusten gehören zur Familie der Mangusten – ebenso wie auch Mungos. Sie sind aktive Raubtiere – und im ganzen tropischen Gürtel Asiens und Afrikas heimisch. Die bekanntesten Vertreter dieser Familie sind die Indischen Mungos, die wegen ihrer Wendigkeit auch Feinde der giftigen Kobras sind. Weniger bekannt sind die Zwergmangusten – wie jenes Exemplar einer Südlichen Zwergmanguste (Helogale parvula), das ich in der Serengeti gesehen habe. Im Gegensatz zu den Indischen Mungos ernähren sich diese Tiere in erster Linie von Insekten. Südliche Zwergmangusten zählen zu den kleinsten Mangustenarten. Sie erreichen eine Länge von max 50 cm (mit dem Schwanz) und ein Mehr lesen »

360-Grad-Rundumblick: Krabbe in Fiji, Fiji, Südsee

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist es, in der Gezeitenzone der Strände die kleinen Krabben zu beobachten. Auf den Mamanucas ging das besonders gut, da es hier in den Resorts nur sehr wenige Gäste gibt, die den Ablauf stören. Denn die Winkerkrabben – so heißt diese Familie aus rund 100 bisher beschriebenen Arten – können 360 Grad einsehen und reagieren extrem schnell. Winkerkrabben-Männchen waren hier schon im Blog. Das sind jene Krabbenmännchen, die eine riesige Schere haben, mit der sie eigentlich nur angeben und Winkerkrabben-Fräuleins anlocken. Die Krabben leben wie gesagt in der Gezeitenzone und haben da einen eigenen kleinen Bau, den Mehr lesen »

Geparden, Emdoneni Animal Care Centre, Hluhluwe, KwaZulu, Südafrika

Die reich gesegnten Steppen Südafrikas haben für eine grosse Artenvielfalt gesorgt. Mit der dichter werdenden Besiedlung wurde der Raum für einige der Tiere deutlich enger. In Folge kam es immer öfters zu Auseinandersetzungen zwischen Mensch und Tier. Und diese endete meist schlecht für die Tiere. Mit der Schaffung von Nationalparks konnte das Problem zumindest teilweise gelöst werden. Mittlerweile gibt es aber in Südafrika, wo Grundstücke teilweise sehr billig sind, viele private Wildparks, wo verletzte oder verwaiste Tiere aufgezogen werden. Allerdings können die meisten davon nicht mehr komplett ausgewildert werden, weil sich die Tiere zu sehr an den Menschen gewöhnt haben. Mehr lesen »

Krokodile in den Mangroven, Bentota River, Sri Lanka

Die Begegnung mit Reptilien ist immer aufregend – und eher selten. Immer wieder werde ich danach gefragt, ob ich auf meinen Reisen durch die Tropen Schlangen gesehen habe. Meistens leider nicht. Eine gibt es hier aber schon….http://www.amliebstenreisen.at/unsichtbare-schlange-laos/ Auf Sri Lanka habe ich mit einem Einheimischen eine Exkursion am Bentota River unternommen. Er hat mich mit dem Boot den Fluß hochgefahren. Wir waren auf der Suche nach Krokodilen, Schlangen und Waranen. Leider hat es extrem zu regnen begonnen, was meine Kamera so ganz und gar nicht mag – und mich auch eher unrund gemacht hat, weil ich mich um das Wohlergehen Mehr lesen »

Rote Landkrabbe, Christmas Island, West Australien

Die auf der Christmas Island im Indischen Ozean endemische Rote Landkrabbe (Gecarcoidea natalis) ist ein faszinierendes Lebewesen. Auf der 350 km südlich von Java liegenden Insel konnte sich durch die lange Abwesenheit des Homo sapiens eine außergewöhnliche Flora und Fauna entwickeln. 30 Mio. Rote Landkrabben leben heute auf der Insel – und sie alle machen sich einmal im Jahr (Ende Oktober/Anfang November) zur großen Migration Richtung Meer auf, denn trotz ihres Lebens auf dem Festland brauchen sie für die Reproduktion das Wasser. Nach der Kopulation werden die befruchteten Eier in den Indischen Ozean gekippt, wo kleine Larven entstehen, die sich Mehr lesen »

Zügelpinguin, Elephant Island, Antarctica

Pinguine gehören zweifelsohne zu den faszinierendsten – und zugleich liebenswertesten – Lebewesen der Welt. Sie kommen nur auf der Südhalbkugel vor – und dort vermehrt in den kalten Regionen. Bei meiner Reise zur Antarktischen Halbinsel habe ich auf Elephant Island (South Shetland) bei strahlend blauem Himmel eine riesige Kolonie Zügelpinguine (Pygoscelis antarctica) gesehen. Die possierlichen Tierchen gelten als wagemutig und sogar als aggressiv – aber mir gegenüber waren sie sehr freundlich. Pinguine sind bei allen Antarktisfahrten der absolute Höhepunkt. Elephant Island hat übrigens historische Berühmtheit erlangt: von hier aus segelte Ernest Shackleton mit einem kleinen Holzboot 1.300 km nach Südgeorgien, Mehr lesen »

Atlasspinner, Bai Orchid & Butterfly Farm, Chiang Mai, Thailand

Der Atlasspinner (Attacus atlas) ist der größte Schmetterling der Welt. Wenn man den zum allerersten Mal sieht, ist man schockiert – zumindest war ich das. Die Flügelspannweite des Exemplars, das ich hier fotografiert habe, lag bei guten 25 cm. Es gibt aber auch welche, die bis zu 30 cm groß werden. Obwohl dieser Schmetterling so derart groß ist, ist er im Gebüsch nicht leicht zu erkennen. Zumindest in der Bai Orchid & Butterfly Farm in Chiang Mai war er das nicht. Hier lernt man, wenn man einen guten Guide hat, auch darüber, dass dieses monströse Flatterding in seiner vollen Pracht Mehr lesen »