Montag , 22 April 2019
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Island



Reynisfjara, Südküste Island, Island

Am südlichsten Ende Islands liegt diese unwahrscheinliche Gesteinsformation. Reynisfjara liegt an der wundervollen Südküste. Hier kann man lange Wanderungen unternehmen und die eindrucksvolle Landschaft bestaunen. Das Wetter ist an der Küste noch wechselhafter . Allerdings ändert es sich quasi im Handumdrehen, so dass auf einen Regenguss auch oft Sonnenschein folgt (manchmal aber auch nicht). Island gehört immer noch zu den großen und auch spektakulären Reisezielen Europas. Das liegt natürlich an der großartigen Landschaft, die es hier gibt. Die 103.000 km2 große Insel wartet mit Landstrichen auf, die von Menschenhand unberührt sind. Hier gibt es von Gletschern, Gletscherseen und Eisbergen bis Mehr lesen »

Winterreise: Nach dem Schneesturm in Island, Island

Was ich an Island so mochte, war die Weite der Landschaft und die Unberührtheit. Das ist ein Land für Abenteurer, für Outdoor-Freaks…..und das nicht nur in der Sommerzeit. Eine Island-Reise im Winter hat immer etwas Unberechenbares, weil Schneestürme oder heftiger Niederschlag die ganze Szenerie und damit auch das Weiterkommen behindern können. So war ein geplanter Ausflug auf ein Gletscherfeld wegen des Eissturmes nicht möglich. Die Isländer – gewöhnt an raues Wetter – haben kein Problem damit das Auto oder auch einen ganzen Autobus einfach zu wenden und zu sagen „Sorry, geht heute nicht.“ Kein einziger Fahrgast dieser tollen Exkursion hat Mehr lesen »

Küstenseeschwalbe, Skalanes Naturpark, Ostfjorde, Island

Island ist ein atemberaubendens Reiseziel mit unfassbar schöner Natur. Heute sind wir einmal mehr im Skalanes Naturpark in den sehr selten besuchten Ostfjorden. Hier im äußersten Osten der Insel gibt es viel zu sehen – vor allem Ornithologen kommen hier voll auf ihre Rechnung. Die heute im Zentrum des Interesses stehende Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea) ist ein Rekordhalter der ganz besonderen Art: es ist der Zugvogel mit der weltweit längsten Zugstrecke überhaupt. Die eleganten Vögel, die bis zu 38 cm groß werden -aber nur knapp 90 bis max 130 Gramm auf die Waage bringen – brüten in der Nordpolarregion und überwintern Mehr lesen »

Geräucherte Forelle, Reykjavik, Island

Lange Zeit war Island nicht wirklich als „kulinarisches Reiseziel“ bekannt. Das ist insofern kein Wunder, da die Insel im Nordatlantik zumindest bis in die 1940er Jahre als Armenhaus Europas galt. Der Aufschwung kam erst später. Die Kulinarik war davor nicht nur eintönig, sondern brachte auch einige ziemlich gewöhnungsbedürftige Speisen hervor: etwa in Sauermilch eingelegte Schafsköpfe und Schafshoden, luftgetrockneter und fermentierter Grönlandhai und ähnliche Köstlichkeiten. Was es in Island mittlerweile zuhauf gibt, sind gute Lokale, die alles das anbieten, was es im Land an Köstlichkeiten gibt. Angefangen von den erstklassigen Speisefischen im Meer und auch in den Flüssen, extrem gute Fleischqualität Mehr lesen »

Skalanes Naturpark, Seydisfjördur, Island

Im äußersten Osten Islands liegt die kleine Hafenstadt Seydisfjördur. Von hier aus geht die einzige Fähre über die Färöer Inseln nach Dänemark. Die Einfahrt in den gleichnamigen Fjord ist atemberaubend, denn die saftig grünen Berghänge bilden einen scharfen Kontrast mit den darüberliegenden schwarzen Basalten und Schlacken an den Bergspitzen und dem kristallklaren Meer. Nur knapp 650 Menschen leben hier in der Ortschaft, die nur über eine steile Bergstraße mit dem Rest Islands verbunden ist. Im Winter ist die Bergstraße oft gesperrt und die Bewohner von Seydisfjördur sind von der Umwelt abgeschnitten. Hier im Fjord gab es einst so viele Heringe, Mehr lesen »

Eyjafjördur nahe Akureyri, Island

Akureyri ist die „Hauptstadt des isländischen Nordens“ – und sie liegt fast am Polarkreis. Um jedoch dorthin zu gelangen, muss man, so man mit dem Schiff anreist, zuerst einmal den rund 60 km langen Eyjafjord entlang fahren. Am südlichen Ende befindet sich dann die kleine Stadt. Aber die eigentliche Sensation ist auch hier wieder die unfassbar schöne Umgebung. Wie überall in Island gibt es ausserhalb der beschaulichen Städte kaum nennenswerte Siedlungen. Dafür gibt es allerdings schroffe Berge, herabstürzende Wasserfälle und das Meer, in dem sich dieser großartige Himmel spiegelt. Das Klima hier am Polarkreis ist ganzjährig kühl, dennoch regnet es Mehr lesen »

Fischerdorf Hesteyri, Westfjorde, Island

Die Westfjorde sind Islands letzte Einsamkeit. Hier ist das Überleben immer schwierig gewesen – denn die Natur ist rau und unberechenbar. Lange Zeit gab es nur sehr wenige Straßen und viele der Ortschaften waren nur mit dem Boot erreichbar. Hauptstadt der Westfjorde ist Isafjördur – im Prinzip auch nur ein kleines Städtchen, das auf einer Sandbank unter dem gewaltigen Berg errichtet wurde. Die langen und harten Winter setzten den Menschen hier ziemlich zu. Erschwerend hinzu kamen noch die Bedrohungen durch Lawinen im Winter. Ich war im Juni hier – und der Frühling ist nur in tieferen Lagen eingezogen – dabei Mehr lesen »

Auf der Fahrt um die Halbinsel Snæfellsnes, Island

Die Halbinsel Snæfellsnes (auch Snaefellsnes) ist ob ihrer vielfältigen Landschaft ein bevorzugtes Reiseziel für Island-Besucher. Manch einer bezeichnet sie sogar als „Kleines Island“, denn hier findet man im Kleinen, was man auf der ganzen Insel auch findet: Berge, Wasserfälle, Strände, wilde Küstenlinien und natürlich einen Gletscher. Das Wetter hier ist häufig besser als in Reykjavik – und für all jene, die mehr auf Islands großartige Kulisse Wert legen als auf City-Life, ist das der beste Ort dazu. Snaefellsnes ist leicht und recht schnell erreichbar – ganz anders als etwa der die Fjorde ganz im Nordwesten oder im Osten. Und doch Mehr lesen »

Konzerthaus Harpa, Reykjavik, Island

Reykjavik ist Islands absolut größte Stadt: Von den insgesamt 330.000 Inselbewohnern leben im Großraum der Kapitale rund 200.000. Reykjavik ist nicht nur kommerzielles Zentrum, sondern auch kulturelles. Zu den mittlerweile größten architektonischen Sensationen gehört das direkt am Hafen gelegene Kozerthaus Harpa. Das asymetrische Gebäude, das eine stilisierte Harfe darstellt, verschlang die enorme Bausumme von geschätzten 200 Mio. Euro und öffnete im Jahr 2011 seine Pforten. Das Konzerthaus, das Platz für 1.800 Besucher bietet, wurde gleich nach seiner Eröffnung mit dem World Architecture Award ausgezeichnet. Die insgesamt 956 Glasbausteine, die alle anders geformt sind, sorgen für vielfältige Lichtbrechungs- und Spiegeleffekte. Mittlerweile Mehr lesen »

Heimaey, Westmänner-Inseln, Island

Nur wenige Kilometer vor der Südküste Islands liegen die Westmännerinseln. Sie gehören zu den geologisch jüngsten Gebieten der Insel und befinden sich direkt auf der vulkanischen Störzone, an der die beiden tektonischen Platten – die amerikanische und die eurasische – auseinanderdriften. Heimaey gelangte im Jänner 1973 in die Schlagzeilen der Weltpresse, denn in der Nacht zum 23. Jänner diesen Jahres öffnete sich ohne vorherige Warnung eine rund zwei Kilometer lange Spalte am Fusse des Helgafell und förderte gewaltige Lavamengen aus dem Erdinneren an die Oberfläche. Da der Lavafluss nicht stoppte, wurden die Bewohner innerhalb weniger Stunden evakuiert. Als sich die Mehr lesen »