Mittwoch , 10 August 2022
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Mittelamerika



St. Kitts vom Flugzeugfenster, St. Kitts & Nevis, Karibik

Alle, die Freunde der guten alten Twin-Otters (DHC-6) sind, wissen auch warum: diese zwei motorige Turboprop-Maschine ohne Druckkabine, verfügt über besonders große Fenster und erlaubt – auch aufgrund der niedrigen Flughöhe – formidable Ausblicke auf die Landschaft. Der Flugzeugtyp bietet bis zu 19 Passagieren Platz und kommt vor allem dort zur Anwendung, wo nur kurze Landebahnen zur Verfügung stehen. Ich bin sowohl auf den Kleinen Antillen als auch in der Südsee mehrfach mit diesen Flugzeugen unterwegs gewesen. Jedes Mal habe ich die Flüge damit sehr genossen – was unter anderem auch darauf zurückzuführen war, dass die Wetterlage immer äußerst gut Mehr lesen »

Lomo Ahuma, Lunch in Havanna, Kuba

Die kulinarische Globalisation wird immer ärger: selbst in den entlegendsten Plätzen gibt es Pizza, Burger und Hot Dogs und ähnliche World-Food-Grauslichkeiten. Europäer (und natürlich auch Amerikaner) sind von fremden Essen und exotischen Mahlzeiten so schnell abgestossen:sie finden alles, was nicht in ihrem Kulturkreis zu hause ist, ekelig. Ein Chicken Nugget ist weniger ekelhaft als ein ganzer Vogel am Teller. Das ist an Verlogenheit kaum zu überbieten. An die Fleischqualität denke ich da gar nicht – nur an das, was am Teller kommt. Wenn mich Menschen fragen, was ich im Ausland schon alles gegessen habe, dann mit einem gewissen Ekel davor, Mehr lesen »

Sonnenuntergang Nevis, Nevis, Karibik

Die Kleine Antilleninsel Nevis – sie bildet mit der Nachbarinsel St. Christopher (St. Kitts genannt) den kleinsten Staat am Doppelkontinent Amerika. Nevis wurde von Kolumbus entdeckt und der gab ihr den Namen, da die ewig eingehüllte Bergspitze ihn glauben ließ, dass es hier Schnee gebe (Nieves = Spanisch für Schnee). Die rund 11.000 Nevisianer sind stolze Bürger und haben mit der Nachbar- und Hauptinsel St. Kitts keine so rechte Freude. Mehrmals gab es Unabhängigkeitstendenzen, die dann aber letztlich doch nicht durchgesetzt wurden. Manche Nevisianer sind froh darüber, andere finden sich damit immer noch nicht ab. Nevis ist knapp 100 km2 Mehr lesen »

Kartenlegerin und Wahrsagerin in Havanna, Kuba,

Die in traditionellen Trachten verkleideten Kubanerinnen waren am Platz vor der Kathedrale von Havanna und haben hier auf zahlungswillige Kunden gewartet. Wild gestikulierend haben sie dann die Karten gelegt und recht lautstark über die Ergebnisse parliert. Wer dem Spanischen mächtig war, konnte hier alles über die Zukunft erfahren – auch solche Sachen, die man wohl gar nicht wissen wollte. Wenn es kein Publikum gab, posierten die Ladys auch für Fotos – und zwar gegen gute Münze (allerdings nur in harter Währung). Wer in Havannas Altstadt Menschen in Kostümen fotografiert und sich weigert zu zahlen, der riskiert eine dicke Lippe. Der Mehr lesen »

Pyramide des Kukulcán, Chichén Itzá, Yucatan, Mexiko

Eine der bedeutsamsten Ruinenstätten Mexikos ist die Maya-Stadt Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatan. Die Sensation dieser Stätte liegt einerseits in ihrer Größe, andererseits in der teilweise großartigen Erhaltung einiger Bauten. „El Castillo“ wurde die 30 m hohe Stufenpyramide des Gottes Kukulcán von den spanischen Erobern genannt. Sie ist das weithin sichtbare ‚Wahrzeichen‘ von Chichen Itza. Seit einigen Jahren ist es leider nicht mehr erlaubt, auf die Pyramide zu steigen (der Ausblick von oben muss großartig sein). Mit dem Bau der Pyramide wurde etwa um 600 bis 800 n. Chr. begonnen – allerdings wurde offensichtlich erst 300 Jahre später der Mehr lesen »

On the Road: Von Cienfuegos nach Trinidad, Kuba

Ich mag Roadtrips…..sehr gerne. Und ich erinnere mich an die unendlichen Fahrten durch die Wildnis im Südwesten der USA. Straßenszenen sind zumeist authentisch – und zeigen ein unbeschönigtes Bild eines Landes, denn auf der Landstraße wird nichts beschönigt oder kaschiert. Der Hintergrund dieses Bildes ist allerdings nicht so sonderlich aufregend: Ich war in einem 50-Sitzer-Autobus und der war ausschließlich mit Touristen gefüllt…..und bei der Hinfahrt saß ich in der ersten Reihe (die ich dann zugunsten eines erkrankten Fahrgastes gegen einen Platz in Reihe 22 aufgab) – und konnte zumindes ein Bild schießen. Kuba ist eine großartige Insel – ein tolles Mehr lesen »

Fischer am Malecon, Havanna, Kuba

Ich kann gar nicht oft genug meine Kuba-Bilder zeigen: die Stadt ist einfach wunderbar – und es gibt so viel zu entdecken und zu sehen. Der Malecon ist die Prachtstraße entlang der Küste. Einst waren hier die feinen Leute zu Hause. Heute stehen viele der Häuser leer und es wird fleissig daran gearbeitet, die Gebäude wieder zu sanieren. Am Malecon schelndert man entweder an der Seeseite oder aber an der Stadtseite entlang. Das Überqueren der Straße ist sehr gefährlich, denn hier fahren die Autos in einem Höllentempo. Wer also einmal auf der Seeseite angekommen ist, sollte zumindest ein Weilchen hier Mehr lesen »

Fischer an der Westküste von Dominica, Karibik

Dominica ist eine Insel von unglaublicher Schönheit. Durch das Fehlen eines internationalen Flughafens ist sie ziemlich unberührt geblieben. Seit einiger Zeit kommen Kreuzfahrtschiffe hierher – aber die bleiben nur für ein paar Stunden, ehe sie wieder weiterfahren. Dominicas Reiz liegt vor allem in der Natur – in den unberührten Regenwäldern um den fast 1.447 Meter hohen Morne Diablotins (dem zweithöchste Berg der Kleinen Antillen – der höchste, der Mt Soufiere, liegt auf der Nachbarinsel Guadeloupe und ist nur 20 Meter höher). Die Westküste Dominicas ist zumeist flach – und recht ruhig. Wer baden will, kommt hierher. Auf der wilden Ostküste Mehr lesen »

Netzfischer im Hafen von Cienfuegos, Kuba

Diese Art des Fischfanges war sehr speziell – und ich habe das noch nicht sehr oft gesehen. Der Fischer stand mit einem kleinmaschigen Netz am Pier und warf es aus – und holte es kurz danach wieder ein. Sehr reich war die Beute nicht. Ich habe ihm doch eine gewisse Zeit lang zugeschaut – ehe ich weitergezogen bin. Die Szene spielte sich im kleinen Hafen von Cienfuegos – im Süden Kubas – ab. Ich habe mit der MS Berlin eine einwöchige Kurzkreuzfahrt in Kuba unternommen. Den ganzen Tag habe ich in Trinidad verbracht – ehe ich am Nachmittag am Hauptplatz Mehr lesen »

Domino-Partie in Havanna, Kuba

Es interessiert mich wirklich, was Menschen in verschiedenen Ländern so spielen. In Havanna wurde ich mehrmals Zeuge von Domino-Spielen. Und einmal ist es mir dann gelungen dieses Spiel auch so lange zu beobachten, dass ich dann fotografieren konnte. Havanna war ein absolut geniales Stadt-Abenteuer. Ich habe die ganze Woche dort genossen. Ich v´bin zig Kilometer zu Fuß gelaufen, hatte Blasen an den Füssen und schwitze – aber es sind mir wirklich tolle Fotos gelungen, die die Stadt mit ihren Bewohnern zeigen – abseits von der Touristenmeile, mitten drin im Geschehen des täglichen Lebens. In diesem Blog wird es immer wieder Mehr lesen »