Dienstag , 22 August 2017
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Schiffswrack Marigot-Bay, Saint Martin, Karibik


Gestrandete Schiffe von einem Küstenabschnitt zu entfernen, kostet enorm viel Geld – daher tendiert man eher dazu, die Übrigbleibsel einfach dort zu belassen, wo ise sind – und darauf zu warten, bis die Natur sie abbaut. Das kann mitunter böse Folgen für Umwelt und Natur haben – vor allem dann, wenn die Schiffe immer noch  mit Treibstoffen und Schmierölen beladen sind. Gottseidank achtet man heutzutage wesentlich mehr auf diesen  Umstand.

Auf der Antilleninsel Saint Martin/Sint Maarten herrscht immer reges Treiben: Denn dieses zwischen Frankreich und den Niederlanden geteilte Eiland, ist für Amerikaner ein bisschen das Mallorca der Karibik. Riesige Hotelburgen mit Casinos, Shops ohne Ende und Entertainment-Meilen gehören dazu. Doch St. Martin hat auch ein anders Bild: lange feine, weiße Sandstrände und glasklares Meer.

Die politische Situation der Insel ist übrigens auch weltweit einzigartig: Der französische Teil untersteht dem Verwaltungsgebiet Guadeloupe und ist Euro-Zone und de-facto auch EU. Der andere Teil ist mittlerweile ein autonomes Land innerhalb des Königreichs Niederlande (status aparte). Eine offizielle Grenze gibt es hier nicht – dafür aber Grenz- und Zollkontrolle (mit Stempel) am Airport.

Sehr tief gesunken: das Wrack eines Frachters in der Marigot Bay

Marigot ist der Hauptort des französischen Teils. Die kleine niedliche Stadt hat ein paar charmante Plätze und natürlich erstklassige Snackettes mit knackigen Baguettes (so als wäre es ein Vorort von Paris).

Marigot Bay Wrack - St Martin

Mein Tipp:

St. Martin/Sint Maarten gehört zu den am häufigsten besuchten Inseln in der Karibik. Seit dem Ausbau des Hafens in Philipsburg (Hauptstadt im holländischen Teil) zum Cruise-Port Nr. 1 hat sich die Zahl der Gäste gelich nochmals vervielfacht.

Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist hier nicht an der richtigen Adresse. Zudem ist es hier nicht billig. Allerdings ist St. Martin ein idealer Ausgangpunkt für weitere Karibikziele – denn vom legendären Princess Juliana Airport fliegen zahlreiche Airlines auf andere Karibikinseln.

Auch mit dem Boot kann man von St. Martin aus, auf andere Inseln gelangen – so etwa nach Saba und nach Anguilla (dem letzten Rest der einst so großen British West Indies) mit seinen exorbitant schönen Stränden






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