Montag , 22 April 2019
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Andorra



Església Sant Romà de les Bons, Encamp, Andorra

Das Fürstentum Andorra ist den meisten nur als Einkaufs- und Schi-Dorado oder als Steueroase ein Begriff. Doch im engen Tal der Pyrenäen befinden sich einige wirklich herausragende romanische Sakralbauten. Das ist auch der Grund, warum diese schon mehrmals in diesem Blog waren. Ein weiteres Beispiel ist die Església Sant Romà de les Bons. Sie gehört zu den ältesten Kirchen des Zwergstaates. Die Kirche befindet sich im Gemeindebezirk von Encamp. Erstmals erwähnt wurde sie anlässlich ihrer Weihe 1164. Seit 2003 ist sie als Kulturdenkmal geschützt. Das rechteckige Kirchenschiff mit einer halbkreisförmigen Apsis im Osten, wurde mit einem Tonnengewölbe errichtet. Ganz typisch Mehr lesen »

Sant Serni de Canillo, Canillo, Andorra,

Andorra ist einer der europäischen Kleinstaaten – in Mitten der Pyrenäen. 90 Prozent der Landesfläche entfallen auf Gebirge und Wald. In zwei Tälern befinden sich mehrere Dörfer. Und durch eines dieser Täler führt auch de Straße von Spanien nach Frankreich. Andorra ist ein Winterferien-Paradies. Unzählige Skilifte führen zu den Pisten. Im Sommer herrscht hier kaum Betrieb. Bei den Spanieren ist Andorra auch noch als Einkaufsparadies bekannt. Denn das Land, das eine der ältesten Verfassungen Europas hat, gilt als Steuerparadies. Canillo ist einer der Wintersportorte – direkt an der Straße nach Frankreich. Das Ortszentrum ist hübsch hergerichtet. Dominant sind die Steinfassaden Mehr lesen »

Nacht in Andorra la Vella, Andorra

Es war beschaulich im kleinen Andorra La Vella – und die Nacht war so still und leise. Das ganze Treiben kam irgendwie zum Stillstand und es war einfach nur ruhig. Die Sommernächte in den Pyrenäen sind lang und es dauert lange bis die Sonne endlich untergeht. Wenn man nach einem oppulenten Abendmahl dann endlich mal ins Hotel zurückgeht, kann man die Vibes der Kleinstadt noch nachklingen lassen. Ich habe entgegen den Befürchtungen hier wäre alles ohnehin schrecklich kommerziell und langweilig, die drei Nächte hier genossen. Natürlich gibt es spannendere Weltgegenden – viele sogar, aber es war hier irgendwie speziell……nach drei Mehr lesen »

Església de Sant Miquel de la Mosquera, Encamp, Andorra

Ich habe ein Faible für alte Gemäuer – vor allem dann, wenn es etwas zu entdecken gibt. Als ich diese einfache Kirche aus dem 16. Jahrhundert im kleinen Dorf Encamp in Andorra besuchte, fiel mir zunächst nichts auf. Die Schlichtheit dieser Kirchen im Pyrenäenstaat ist im übrigen sehr interessant – aber das ist eine andere Sache. Die zum Kulturerbe des Landes zählende Kirche des Heiligen Michael von Mosquera wurde – so steht es dort geschrieben – im 18. Jahrhundert baulich verändert. Aus dieser Zeit stammt der Altar und offensichtlich auch das Fresko an der Decke. Also habe ich den Altar Mehr lesen »

Andorra-Souvenirladen, Andorra la Vella, Andorra

Kleinstaaten haben den Hang der unendlichen Verkitschung in Sachen „Andenken“ – und so ist es auch im Fürstentum Andorra. Keramikteller und Kaffeetassen sind da noch das harmloseste: Prekär wird es, wenn dann irgendwelche Gegenstände einfach nur den Schriftzug „Andorra“ bekommen und so zum Andenken werden. Den größten Run in Andorra gab es allerdings auf die lokalen Euro-Münzen, die zu einem Satz-Preis von 19,- Euro angeboten wurden. Der Nennwert der Münzen lag bei 3,85 Euro (die 1 und 2-Cent Stücke wurden zunächst gar nicht geprägt), die Auflage lag bei einer Million pro Münze. Aber im Umlauf kamen die Münzen dennoch nicht…… Mehr lesen »

Pal, La Massana, Andorra

Fast zwei Drittel des Fürstentums Andorra entfallen auf Wälder und Gipfel. Dazwischen liegen die kleinen Dörfer, die zwischen den hohen und steilaufragenden Bergen eingeklemmt sind. Nur wenige Straßen führen durch diese Täler der Pyrenäen. Im Sommer, wenn die Sonne hochsteht und die Wärme die Täler erblühen läßt, bietet sich ein wunderschönes Bild. Eine der romantischsten Dörfer ist Pal – Teil der Gemeinde von La Massana. Strenge Bauvorschriften haben hier dem architektonischen Wildwuchs Einhalt geboten. Das Erscheinungsbild des Ortes ist gepflegt. Viele der Häuser, die hier stehen, sind in den Wintermonaten Gästeunterkünfte. Der Großteil der Urlauber kommt während der Schi-Saison, denn Mehr lesen »

Blick über die Pyrenäen über La Massana, Andorra

Wenn ich etwas auf reisen nicht leiden kann, dann die Aussage wie „Da sieht es ja aus wie zu Hause“. Ganz schlimm sind auch geografische Vergleiche, wie etwa, dass es in Norwegen so aussieht wie in der Antarktis oder in der Savanne im südlichen Afrika wie in der Extremadura Spaniens. Das nur nebenbei bemerkt. Die heutigen Bilder entstanden bei einer Exkursion in Andorra. Dort gibt es Touristenbusse, die verschiedene Routen abfahren…..und diese war ganz besonders schön ,weil sie ganz hoch über La Massana – im Winter übrigens ein tolles Schigebiet – führte. Die Berge, die man hier sieht, sind die Mehr lesen »

Der Pyrenäen-Staat: Andorra, Andorra, Europa

Mit einer Fläche von knapp 470 km2 gehört das konstitutionelle Fürstentum in den Pyrenäen zu den kleinsten Staaten Europas – und zugleich auch zu den ältesten. Unabhängig wurde es 1278. Immer noch originell ist die quizverdächtige Konstellatin des Staatsoberhaupts – das sind nämlich der Präsident Frankreichs und der Bischof des spanischen Seu d’Urgell, denen quasi die Rolle von Co-Fürsten zukommt. Andorra hat zwar den Euro als Zahlungsmittel, ist jedoch nicht EU-Mitglied. Das erklärt auch die große Zahl an Geschäften, die hier Konsumgüter deutlich billiger als in den Nachbarländern Frankreich und Spanien anbieten. Wer von Spanien einreist, wird unmittelbar mit dem Mehr lesen »