Montag , 18 November 2019
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Island



Leuchtturm von Heimaey, Westmännerinseln, Island

Nur knapp vor der Südküste Islands liegen die Westmänner-Inseln mit der einzig bewohnten Insel Heimaey. Hier hat die Gewalt des Vulkanismus 1973 alles nachhaltig verändert. Aus einer Erdspalte an der Plattengrenze zwischen der Eurasischen – und der Nordamerikanischen Platte – drangen riesige Mengen an Lava und begruben einen Großteil des Orts unter sich. Unaufhörlich quoll Material aus der Tiefe der Erde und schuf einen neuen Berg und eine neue Küstenlinie. Nur mit größter Mühe gelang es den Bewohnern der Ortschaft, den natürlichen Hafen vor der heißen Lava zu schützen und somit zu verhindern, dass der einzige Hafen unbrauchbar wird. Irgendwann Mehr lesen »

Papageientaucher, Snaefellsnes, Island

Papageientaucher gehören zu den Lieblingen unter den Seevögeln. In Island, auf den Färöer- und den Shetland-Inseln kann man sie sehen. Sie kommen allerdings auch in Grönland und an der Amerikanischen Ostküste (Labrador bis Maine) vor. Die zu den Alken gehörenden Vögel sind in etwa so groß wie Tauben. Sie haben recht kurze Flügel und sind keine besonders guten Flieger. In Island stehen sie übrigens auch auf dem Speiseplan der Einheimischen. Gegessen wird allerdings nur die Brustpartie, die stark nach Fisch schmeckt. In manche Regionen sind die einst häufig vorkommenden Tiere mittlerweile recht selten geworden. Das hat in erster Linie mit Mehr lesen »

Djúpalónssandur, Snaefellsnes, Island

Djúpalónssandur heisst der Strand im äußersten Westen der Halbinsel Snaefellsnes. Im Volksmund wird er wegen der unglaublich schönen Steine, die man hier findet, auch „Strand der schwarzen Perlen“ genannt. Bei einem gewaltigen Vulkanausbruch des Snæfellsjökull ist Magma bis weit ins Meer geronnen und dort erstarrt. Heute noch sind die Spuren davon zu sehen. Weiter oben sind die Lavafelder von Moos bewachsen und immer noch scharfkantig – abgebrochen und verformt durch Wasser und Wind. Am Strand sind die Steine in unermüdlicher Arbeit von der Brandung abgeschliffen. Hin und wieder findet man Steinchen, die auf einer Seite glatt, auf der anderen immer Mehr lesen »

Jugendliche in der Altstadt von Reykjavik, Island

Island gilt als eine der größten Kreativschmieden Europas. Hier werden Kinder und Jugendliche mit Musik- und anderen Kunstschulen gefördert, so dass sie ihre Talente entfalten können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: es gibt prozentuell unter den Isländern wesentlich mehr Musiker, Poeten und Schriftsteller als Sonstwo. Isländische Kreative sind in vielen Welt-Metropolen tätig. Argumentiert wird die Förderung damit, dass die geringe Zahl an Einwohnern – es sind nur knapp 300.000 – es möglich macht. Zudem lebt fast ein Drittel aller Isländer in Reykjavik und Umgebung. Das wiederum erleichtert das Angebot. Die Isländer sind freundlich und zuvorkommend – und sie sind Mehr lesen »

Reynisfjara, Südküste Island, Island

Am südlichsten Ende Islands liegt diese unwahrscheinliche Gesteinsformation. Reynisfjara liegt an der wundervollen Südküste. Hier kann man lange Wanderungen unternehmen und die eindrucksvolle Landschaft bestaunen. Das Wetter ist an der Küste noch wechselhafter . Allerdings ändert es sich quasi im Handumdrehen, so dass auf einen Regenguss auch oft Sonnenschein folgt (manchmal aber auch nicht). Island gehört immer noch zu den großen und auch spektakulären Reisezielen Europas. Das liegt natürlich an der großartigen Landschaft, die es hier gibt. Die 103.000 km2 große Insel wartet mit Landstrichen auf, die von Menschenhand unberührt sind. Hier gibt es von Gletschern, Gletscherseen und Eisbergen bis Mehr lesen »

Winterreise: Nach dem Schneesturm in Island, Island

Was ich an Island so mochte, war die Weite der Landschaft und die Unberührtheit. Das ist ein Land für Abenteurer, für Outdoor-Freaks…..und das nicht nur in der Sommerzeit. Eine Island-Reise im Winter hat immer etwas Unberechenbares, weil Schneestürme oder heftiger Niederschlag die ganze Szenerie und damit auch das Weiterkommen behindern können. So war ein geplanter Ausflug auf ein Gletscherfeld wegen des Eissturmes nicht möglich. Die Isländer – gewöhnt an raues Wetter – haben kein Problem damit das Auto oder auch einen ganzen Autobus einfach zu wenden und zu sagen „Sorry, geht heute nicht.“ Kein einziger Fahrgast dieser tollen Exkursion hat Mehr lesen »

Küstenseeschwalbe, Skalanes Naturpark, Ostfjorde, Island

Island ist ein atemberaubendens Reiseziel mit unfassbar schöner Natur. Heute sind wir einmal mehr im Skalanes Naturpark in den sehr selten besuchten Ostfjorden. Hier im äußersten Osten der Insel gibt es viel zu sehen – vor allem Ornithologen kommen hier voll auf ihre Rechnung. Die heute im Zentrum des Interesses stehende Küstenseeschwalbe (Sterna paradisaea) ist ein Rekordhalter der ganz besonderen Art: es ist der Zugvogel mit der weltweit längsten Zugstrecke überhaupt. Die eleganten Vögel, die bis zu 38 cm groß werden -aber nur knapp 90 bis max 130 Gramm auf die Waage bringen – brüten in der Nordpolarregion und überwintern Mehr lesen »

Geräucherte Forelle, Reykjavik, Island

Lange Zeit war Island nicht wirklich als „kulinarisches Reiseziel“ bekannt. Das ist insofern kein Wunder, da die Insel im Nordatlantik zumindest bis in die 1940er Jahre als Armenhaus Europas galt. Der Aufschwung kam erst später. Die Kulinarik war davor nicht nur eintönig, sondern brachte auch einige ziemlich gewöhnungsbedürftige Speisen hervor: etwa in Sauermilch eingelegte Schafsköpfe und Schafshoden, luftgetrockneter und fermentierter Grönlandhai und ähnliche Köstlichkeiten. Was es in Island mittlerweile zuhauf gibt, sind gute Lokale, die alles das anbieten, was es im Land an Köstlichkeiten gibt. Angefangen von den erstklassigen Speisefischen im Meer und auch in den Flüssen, extrem gute Fleischqualität Mehr lesen »

Skalanes Naturpark, Seydisfjördur, Island

Im äußersten Osten Islands liegt die kleine Hafenstadt Seydisfjördur. Von hier aus geht die einzige Fähre über die Färöer Inseln nach Dänemark. Die Einfahrt in den gleichnamigen Fjord ist atemberaubend, denn die saftig grünen Berghänge bilden einen scharfen Kontrast mit den darüberliegenden schwarzen Basalten und Schlacken an den Bergspitzen und dem kristallklaren Meer. Nur knapp 650 Menschen leben hier in der Ortschaft, die nur über eine steile Bergstraße mit dem Rest Islands verbunden ist. Im Winter ist die Bergstraße oft gesperrt und die Bewohner von Seydisfjördur sind von der Umwelt abgeschnitten. Hier im Fjord gab es einst so viele Heringe, Mehr lesen »

Eyjafjördur nahe Akureyri, Island

Akureyri ist die „Hauptstadt des isländischen Nordens“ – und sie liegt fast am Polarkreis. Um jedoch dorthin zu gelangen, muss man, so man mit dem Schiff anreist, zuerst einmal den rund 60 km langen Eyjafjord entlang fahren. Am südlichen Ende befindet sich dann die kleine Stadt. Aber die eigentliche Sensation ist auch hier wieder die unfassbar schöne Umgebung. Wie überall in Island gibt es ausserhalb der beschaulichen Städte kaum nennenswerte Siedlungen. Dafür gibt es allerdings schroffe Berge, herabstürzende Wasserfälle und das Meer, in dem sich dieser großartige Himmel spiegelt. Das Klima hier am Polarkreis ist ganzjährig kühl, dennoch regnet es Mehr lesen »