Donnerstag , 18 April 2024
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Tempel



Junge Mädchen, Woljeongsa Tempel, Gangwo-Do, Korea

Die Jugend in Südostasien ist mindestens genauso hip wie andernorts. Auch wenn die Familienstrukturen dort sehr konservativ sind. Die beiden jungen Mädchen habe ich beim Lotus-Laternenfest im Woljeongsa-Tempel in Südkorea getroffen. An diesem Festtag kamen sehr viele Kinder und auch Jugendliche zum Tempel, in dem man sogar übernachten konnte. Es gab Lampions und natürlich auch Meditationsstunden. Reisen bedeutet für mich immer, mit anderen Menschen in Interaktion zu treten und Neues zu lernen. Auch wenn es in Südostasien immer wieder Sprachbarrieren zu überwinden gibt, ist es doch ein großartiges Abenteuer neue Ideen und Geschichten zu hören. Weitere Informationen: Korea ist ein Mehr lesen »

Dalada Maligawa, Zahntempel, Kandy, Sri Lanka

Die Geschichte der ehemaligen Hauptstadt Kandy ist – wie jene aller Königsstädte – eng mit Legenden verbunden. Hier ist es das wertvollste Heiligtum der Insel: Einer der Eckzähne Buddhas wird hier hinter vielen Türen und Schlössern aufbewahrt. Ganz zum Unterschied zu den Katholiken, wird der rund 5 cm lange Zahn nur bei einer besonderen Feierlichkeit gezeigt, die alle vier Jahre stattfindet. Jeden Tag werden die Türen zum Allerheiligsten für jeweils eine Stunde geöffnet. Das Wunderbare an diesem Tempelbezirk im Herzen der Stadt ist die Hingabe, mit der die Pilger aus allen nur erdenklichen Winkeln des Landes kommen, um hier zu Mehr lesen »

Lotus-Laternenfest, Woljeongsa Tempel, Gangwon-Do, Korea

Im April findet in Korea alljährlich das Lotus-Laternen-Festival statt. Dieses wird zur Feier von Buddhas Geburtstag veranstaltet. Ein wesentlicher Teil dieser Festivitäten besteht im Entzünden von bunten lampions. Ich war im April 2017 in Korea und war für dieses Fest im Woljesonga Tempel in Gangwon-Do. Dort waren bereits die Lampions vorbereitet. Leider war ich am Abend nicht mehr da. Der Woljeongsa Tempel des Jogye Ordens liegt im Herzen des PyeongChang Distrikts im nördlichen Teil Südkoreas. Der Tempel wurde im 10. Jahrhundert vom Mönch Jajang Yulsa gegründet, der von China zurückkehrte. Die heutigen Gebäude sind zum Großteil nicht so alt, da Mehr lesen »

Schildkröte, Kek-Lok-Si-Tempel, Penang, Malaysia

Die Begegnung mit Reptilien ist immer eine tolle Sache auf Reisen. Zwar fragen wesentlich mehr Menschen nach Schlangen und Spinnen als etwa nach Schildkröten oder Echsen. Schildkröten begegnet man in freier Wildbahn eher selten – wobei Sumpfschildkröten in tropischen Gewässern auch wieder nicht so eine Seltenheit darstellen. Die Schildkröten im Teich des Kek-Lok-Si-Tempels sind definitiv keine Wildtiere – sondern in Gefangenschaft gehaltene. Der Schildkrötenteich in der großen Tempelanlage, deren Namen übersetzt soviel bedeutet wie „Tempel des Höchsten Glücks“, ist so gehalten, dass man nach dem Passierne einiger Shops zum Liberation Pond mit den Schildkröten gelangt. Die Idee dahinter ist, dass Mehr lesen »

Wahrsagerin im Cheng Hoon Teng Tempel, Melaka, Malaysia

Malaysia ist ein sensationelles Reiseland – und eine vielfältige Destination. Hier gibt es unzählige Dinge zu sehen und zu beobachten. Das Multi-Kultiland ist sehr touristenfreundlich. Fotografieren ist fast überall erlaubt – es gibt nur wenige Dinge, die man nicht abbilden darf. Ganz besonders schön und beeindruckend sind natürlich die Kultstätten wie etwa die Tempel und Moscheen. Melaka an der gleichnamigen Seestraße – gehört mit Penang und Singapur zu den ehemaligen britischen Strait Settlement. Briefmarkensammler kennen diese Bezeichnung, denn es gab sie auf zahlreichen Postwertzeichen. Diese Stadt Melakka ist ebenso wie die beiden anderen Städte ein Multi-Kulti-Topf mit reicher Geschichte und Mehr lesen »

Gebet im Gungxiao-Tempel, Guangzhou, Guandong, China

Guangzhous ältester Tempel ist ein ganz spezieller Ort. Die extrem quirlige City mit den großen Vorstädten und fast 15 Mio. Einwohnern streckt sich immer weiter aus – und dennoch gibt es diese Orte der Stille. Und genau das ist dieser Tempel, der viele Ruhesuchende anzieht. Als ich das erste mal hier herkam – 2005 – war die Stadt noch deutlich kleiner und weniger hektisch als 2016. Und die umliegende Altastadt war größer und weitläufiger. Mein lieber Guide unterstrich das mit den Worten: „Der Bürgermeister von Guangzhou heisst Um-Bau.“ Treffender wäre der Name „Neu-Bau“. Der Guangxiao Tempel ist einer der ältesten Mehr lesen »

Konfuziustempel (KongZiMiao), Taipeh, Taiwan

Der KongZiMiao gehört zu den größten Tempelanlagen Taipehs. Mit einem wunderschönen großen Garten ist auch dieser konfuzianische Tempel dem großen Vorbild von ChuFu in China nachempfunden. Ich war am frühen Abend hier – und vor den Schreinen waren Menschen ins Gebet vertieft und ließen sich nicht stören. Die ganze Szenerie war sehr entspannt und der Ort war geprägt von einer tiefen Stille. Wer je nach Taiwan fährt, sollte sich unbedingt auch den Tempeln widmen, denn hier kann man viel über die Spiritualität erfahren. Trotz der Tatsache, dass das Land hochmodern ist, haben sich die Menschen diese Tradition erhalten. Die Gebete Mehr lesen »

Frühling im Woljeongsa Tempel, Gangwon-Do, Korea

Der Woljeongsa Tempel des Jogye Ordens liegt im Herzen des PyeongChang Distrikts im nördlichen Teil Südkoreas. Der Tempel wurde im 10. Jahrhundert vom Mönch Jajang Yulsa gegründet, der von China zurückkehrte. Die heutigen Gebäude sind zum Großteil nicht so alt, da hier zwei verheerende Feuersbrünste (1377 und 1833) wüteten. Heute ist dieser Tempel ein Nationalmonument und wird sowohl von koreanischen als auch von ausländischen Gästen gerne besucht. Mittlerweile kann man hier auch übernachten und an den Morgen- und Abendgebeten teilnehmen. Wie in den meisten buddhistischen Tempeln gibt es auch hier eine erstklassige vegetarische Küche. Ich war im April 2017 im Mehr lesen »

Wat Rong Khun (White Temple), Chiang Mai, Thailand

In einer kleinen Ortschaft vor den Toren Chiang Mais steht dieser außergewöhnliche Wat Rong Khun (=Weißer Tempel). Baubeginn des buddhistisch-hinduistischen Tempels war 1997, bis heute sind erst rund 20 Prozent der gesamten Anlage fertiggestellt. Ein schweres Erdbeben im Jahr 2014 richtete vor allem im Inneren des Tempels schwere Schäden an.  Der thailändische Architekt Chalermchai Kositpipat ist der Urheber dieser Anlage, die sich alleine schon aufgrund ihrer weißen Farbe von allen anderen Tempelanlagen unterscheidet, da Weiß in Thailand als Farbe der Trauer gilt. Kositpipat wollte mit der Farbe allerdings nur die „Reinheit Buddhas“ hervorheben. In der manieristischen Architektur dominieren verspielt-mystische Elemente. Mehr lesen »