Samstag , 25 Mai 2019
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Dominica



Mit Guide Marvin, Middleham Falls, Dominica

Es ist immer eine tolle Erfahrung mit Einheimischen unterwegszu sein. Das gilt vor allem dann, wenn es etwas Neues zu entdecken gibt. Und manchmal springt auch dieser Funken über – und man versteht sich ganz toll gut. Das geschah mit diesem unglaublich netten jungen Guide auf der Karibikinsel Dominica. Dem Wanderführer Marvin Philbert ist der heutige Beitrag gewidmet. Zusammen sind wir auf eine kurze, zweistündige Wanderung zu den Middleham Falls aufgebrochen. Unterwegs hat er mir viel erzählt – über die Pflanzen und Tiere, die es auf der großartigen Insel gibt. Er hat mir auch erzählt, welche Wanderungen er begleitet und Mehr lesen »

Blüte im Trois Pitons National Park, Dominica

Der Regenwald im Trois Pitons Nationalpark auf der Insel Dominica ist dicht und üppig. Der Großteil des Parks ist von Menschen unberührt, da das Terrain unwegsam und steil ist. Der Wald ist daher originär- und war immer nur den Naturgewalten ausgesetzt. Dominicas Regenwald beherbergt eine Vielzahl von seltenen Pflanzen – und natürlich auch zahlreiche wunderbare Blüten. Eine Wanderung durch den Wald eröffnet dem Besucher Einblicke in die wunderbare exotische Botanik. Viele der Pflanzen können die meisten der unwissenden Gäste nicht zuordnen und taxieren. Das macht aber nichts, denn es ist die Schönheit, die uns fasziniert und in Bann zieht. Mein Mehr lesen »

Pelikans Abendflug, Picard Beach, Portsmouth, Dominica

Karibische Sonnenuntergänge sind ein Farbenspiel der Sonderklasse. Wenn die Sonne ganz schnell am Horizont abtaucht, hat dieses Spiel übrigens noch lange kein Ende. Das gesamte Firmament färbt sich in Rot-und Orangetöne und taucht nicht nur den Himmel, sondern auch das Meer in eine völlig andere Farbpalette. Es dauert recht lange, bis die völlige Dunkelheit einsetzt und die Farben allmählich gänzlich verblassen lässt. Es war ein warmer Frühlingstag auf der Insel Dominica. Einer, der sich von seiner besten Seite zeigte: Sattblauer Himmel und die wärmende Sonne an den Küsten. Lediglich im Inselinneren lagen dichte Regenwolken über dem Gebirge und dem Wald Mehr lesen »

Zwei Raupen eines Schwärmers, Botanischer Garten Roseau, Dominica

Die Raupe des Schwärmers Pseudosphinx tetrio ist nicht sonderlich beliebt, da sie gern und viel frisst. Und ja, sie war schon mal hier im Blog. Aber ich habe noch ein zweites Bild von ihr gefunden – wo sie mit einem Artgenossen auftritt. Die imposante Raupe ist auch als ausgewachsener Schmetterling ziemlich gewaltig: der Schwärmer zählt mit seiner Flügelspannweite von bis zu 17 cm zu den größten Schmetterlingen des amerikanischen Kontinentes. Zwar ist er sehr groß, aber nicht auffällig bunt. Experten gehen übrigens davon aus, dass die auffällige Färbung sowie die gesellige Lebensweise der Raupen, auf ihre Giftigkeit gegenüber allfälligen Fressfeinden Mehr lesen »

Valley of Desolation, Morne Trois Pitons National Park, Dominica, Karibik

Das Valley of Desolation ist eines der großen Naturwunder im Morne Trois Pitons National Park auf Dominica. Und wer den Hike zum Boiling Lake unternimmt, kommt hier notgedrungen vorbei – denn der Trail führt geradewegs durch das Tal. Über dem Tal hängt der schwere Geruch von faulen Eiern – wohl einer der Ausgasungen der Erde. Es ist als würde die Erde hier ihre Flatulenzen nach aussen lassen. Ich habe den Weg zum Boiling Lake drei Mla gemacht – da ich von dieser achtstündigen Wanderung einfach total begeistert bin. Und was ich auch gleich dazu sage: ich habe alle drei Mal Mehr lesen »

Raupe eines Schwärmers, Botanischer Garten, Roseau, Dominica

Ein sehr gern gesehener Gast in den Gärten ist die Raupe des Pseudosphinx tetrio nicht. Das hat einen recht einfachen Grund: Sie frisst den ganzen langen Tag lang fast ausschließlich Blätter des Roten Fragipani-Baumes Plumeria rubra. Das ärgert vor allem die Gärtner sehr – in den weiter nördlich gelegenen Regionen wie etwa in Florida fällt das allerdings nicht so sehr auf, das die Frangipani da zeitnah ihre Blätter verliert. Die imposante Raupe ist auch als ausgewachsener Schmetterling ziemlich imposant: der Schwärmer zählt mit seiner Flügelspannweite von bis zu 17 cm zu den größten Schmetterlingen des amerikanischen Kontinentes. Zwar ist er Mehr lesen »

Soufriere Bay, Dominica, Karibik

Die Insel Dominica gehört immer noch zu meinen Top-Favoriten – es ist hier einfach nur schön. Und die Menschen sind ganz besonders nett und freundlich. Die Liste an Naturschönheiten auf diesem Eiland ist nahezu unendlich. Das an der Südspitze liegende Dorf Soufriere ist ganz besonders schön, denn hier trifft der Atlantik auf die Karibik. Dabei wird einem bewusst, dass der Atlantik immer wesentlich stärker in Bewegung ist, als die Karibik. Auf der karibischen Seite der Insel leben übrigens ganzjährig Pottwale. Die beiden Bilder entstandenvor dem großen Hurrikan Maria, der vor 2 Jahren die ganze Insel schwerst getroffen hat. Damals waren Mehr lesen »

Westindischer Kastanienfalter, Waitukubuli Trail, Dominica

Dominica ist eine Perle in der Inselkette der Kleinen Antillen – und es ist meine erklärte Lieblingsinsel (ist jetzt nichts Neues). Im September hat Hurrikan Maria hier schwerste Schäden verursacht – und nahezu 90 Prozent aller Häuser beschädigt oder zerstört. Maria kam als Tropensturm und hat justament bevor er auf Dominica kam, heftig an Intensität zugenommen und erreichte einen traurigen Rekord als stärster Hurrikan in der Geschichte der Insel (seit den Wetteraufzeichnungen). Die große Katastrophe an Maria war, dass die gesamte Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen wurde – und auch touristische Einrichtungen, die ein wichtiges wirtschaftliches Standbein bilden – so knapp Mehr lesen »

Fischer an der Westküste von Dominica, Karibik

Dominica ist eine Insel von unglaublicher Schönheit. Durch das Fehlen eines internationalen Flughafens ist sie ziemlich unberührt geblieben. Seit einiger Zeit kommen Kreuzfahrtschiffe hierher – aber die bleiben nur für ein paar Stunden, ehe sie wieder weiterfahren. Dominicas Reiz liegt vor allem in der Natur – in den unberührten Regenwäldern um den fast 1.447 Meter hohen Morne Diablotins (dem zweithöchste Berg der Kleinen Antillen – der höchste, der Mt Soufiere, liegt auf der Nachbarinsel Guadeloupe und ist nur 20 Meter höher). Die Westküste Dominicas ist zumeist flach – und recht ruhig. Wer baden will, kommt hierher. Auf der wilden Ostküste Mehr lesen »

Natur frisst Autos 2, Dominica, Karibik

Wie gesagt, alles, was auf eine Insel gebracht wird, verbleibt auch dort. Das gilt meines Wissens nach für alle Inseln. Ich habe mich immer sehr für Müllplätze in Inselstaaten interessiert, weil ich wissen wollte, wie es dort aussieht. In den meisten Fällen landeten dort Plastikabfälle, die mancherorts verbrannt, anderswo deponiert wurden. Und das zweite waren ausgediente Fahrzeuge. Auf der Karibikinsel Dominica entdeckte ich in einem Dorf diese beiden Fahrzeuge, die mich sofort faszinierten – weil man anhand ihrer Verfallsstadien schön sehen kann, wie sich die Natur in die menschlichen Machwerke frisst und sich das Terrain zurückholt, das ihr zuvor weggenommen Mehr lesen »