Mittwoch , 16 Oktober 2019
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Naturlandschaft



Gloppedalsura, Stavanger-Umgebung, Norwegen

Das gigantische eiszeitliche Geröllfeld Gloppedalsura gehört zu Norwegens Natursensationen. Entstanden ist es vor rund 10.000 Jahren – als während der letzten Eiszeit die Gletscher schmolzen und die Moräne das Wasser staute. Frost hat dann die Felsen gesprengt, die heute als gewaltiges Geröllfeld übrig geblieben sind. Manche dieser Felsen sind so groß wie Einfamilienhäuser. Gloppedalsura ist eines der größten Geröllfelder Nordeuropas. Die Umgebung – ebenso wie auch der südnorwegischen Stadt Stavanger – sind übrigens sehenswerte Destinationen. Stavanger wird, wegen seiner weiß-getünchten Holzhäuser auch als „weisse Stadt“ bezeichnet. Mein Tipp: Die hier gezeigten Bilder stammen von der Kreuzfahrt mit der MS BERLIN Mehr lesen »

Sumburgh Head, Shetland Inseln, Großbritannien

Die Shetland Inseln sind die nördlichsten Ausläufer der britischen Inseln – weit im Nordatlantik gelegen. Die zu Schottland gehörende Inselgruppe fasziniert mit ihrer einzigartig malerischen Landschaft. Von den insgesamt 100 Inseln sind nur 15 bewohnt. Durch ihre Lage sind die Eilande kulturhistorsich sowohl von den Norwegern als auch von den Schotten beeinflußt worden. Der Archäologiepark Jarlshof, nahe des Sumburgh Head, gehört zu den historisch bedeutendsten Stätten der gesamten britischen Inseln. Der Leuchtturm von Sumburgh Head, der vom Vater des berühmten Schriftstellers Robert Louis Stevenson 1821 errichtet wurde, ist nicht nur wegen seiner Lage ein Ziel von Besuchern. Seit 1977 ist Mehr lesen »

Blick auf den Gros Piton, St. Lucia, Karibik

Spektakulär sind sie auf jeden Fall: Die Rede ist von den beiden Pitons – zwei gewaltig hochaufragenden Felsberge, die im Südwesten der Antilleninsel St.Lucia liegen. Der 770 m hohen Gros Piton und der 743 m hohen Petit Piton sind mittlerweile zu einem Wahrzeichen des Eilands geworden. Seit 2004 ist das Gebiet um die beiden erkalteten Vulkankerne zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben worden. Im Herzen der rund 3.000 Hektar große Piton Management Area stehen die beiden Vulkankerne, die von einem dichten Regenwald umgeben sind. Zum Schutzgebiet gehören zudem noch dasvorgelagerte Meeresgebiet mit Korallenriffen sowie ein Geothermalfeld mit Fumarolen und Thermalquellen. Wer sich die Mehr lesen »

Herbstliches Vaduz, Fürstentum Liechtenstein

Das kleine Fürstentum, das zwischen Österreich und der Schweiz eingeklemmt ist, hat landschaftlich sehr viel zu bieten.  Mit einer Fläche von knapp 160 km2 ist es nicht einmal halb so groß wie Wien. Da die Fürsten bis 1938 ausschließlich in Wien (und in der Umgebung von Wien) residierten, blieb der kleine Landstrich im Rheintal ausschließlich Bauern vorbehalten. Und die hatten es nicht leicht, denn einerseits drohten immer wieder Überschwemmungen und andererseits donnerten Lawinen von den steilen Berghängen ins Tal. Große prunkvolle Häuser und Paläste findet man hier nicht. Das historisch bedeutsamte Gebäude ist immer noch die Burg Vaduz, hoch über Mehr lesen »

Herbsttag, Bay of Islands, Neuseeland

Die überfluteten Reste eines vorzeitlichen Gebirges haben 144 Inseln und Eilande hervorgebracht. Sie sind unterschiedlich – teils üppig grün, teils felsig. Das Segelbrevier Nummer 1 auf der Nordinsel Neuseelands ist mittlerweile auch ein touristischer Magnet geworden. Kein Wunder, denn die großartige Landschaft fasziniert – egal ob zu Wasser oder aus der Luft. Im Insel-Labyrinth tummeln sich Delfine, Seehunde, Haie und andere Großfische. Zwischen September und Dezember kommen die größten Marline der Welt vor die Küste und locken Sportfischer aus aller Welt an. Die zwei Orte Paihia und Russell sind das Herz in der Bay of Islands, wobei alle Ausflugsboote von Mehr lesen »

Morgenstimmung Färöer Inseln, Nordatlantik

Wie aus dem Nichts sind die Silhouetten der felsigen Inseln aus dem Meer aufgetaucht. Das Schiff hat sich von Norden aus den Färöer Inseln genähert. Die Landschaft war anders als jene in Island. Wir sind den ganzen Archipel entlang gefahren – und dann waren wir in Torshavn – der Hauptstadt. Die Färöer Inseln sind ein eigenes Land unter dänischer Verwaltung. Sie haben eine eigene Regierung und entsenden immer noch 2 Abgeordente ins dänische Parlament. Dennoch herrscht auf den vom Golfstrom begünstigten Eilanden recht große Autonomie. Die Färinger sehen sich als stolze Nachkommen der Wikinger und leben ihre Eigenständigkeit. Klimamäßig ist Mehr lesen »

Skalanes Naturpark, Seydisfjördur, Island

Im äußersten Osten Islands liegt die kleine Hafenstadt Seydisfjördur. Von hier aus geht die einzige Fähre über die Färöer Inseln nach Dänemark. Die Einfahrt in den gleichnamigen Fjord ist atemberaubend, denn die saftig grünen Berghänge bilden einen scharfen Kontrast mit den darüberliegenden schwarzen Basalten und Schlacken an den Bergspitzen und dem kristallklaren Meer. Nur knapp 650 Menschen leben hier in der Ortschaft, die nur über eine steile Bergstraße mit dem Rest Islands verbunden ist. Im Winter ist die Bergstraße oft gesperrt und die Bewohner von Seydisfjördur sind von der Umwelt abgeschnitten. Hier im Fjord gab es einst so viele Heringe, Mehr lesen »

Westindischer Kastanienfalter, Waitukubuli Trail, Dominica

Dominica ist eine Perle in der Inselkette der Kleinen Antillen – und es ist meine erklärte Lieblingsinsel (ist jetzt nichts Neues). Im September hat Hurrikan Maria hier schwerste Schäden verursacht – und nahezu 90 Prozent aller Häuser beschädigt oder zerstört. Maria kam als Tropensturm und hat justament bevor er auf Dominica kam, heftig an Intensität zugenommen und erreichte einen traurigen Rekord als stärster Hurrikan in der Geschichte der Insel (seit den Wetteraufzeichnungen). Die große Katastrophe an Maria war, dass die gesamte Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen wurde – und auch touristische Einrichtungen, die ein wichtiges wirtschaftliches Standbein bilden – so knapp Mehr lesen »

Am Fuße des Olymp, Litochoron, Makedonien, Griechenland

Die niedliche Ortschaft Litochoron – am Fuße des gewaltigen Olymp – ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen und Fahrten auf den höchsten Berg Griechenlands. Wenn man die kleine Stadt verläßt, zeigt sich eine Landschaft von Griechenland, die man kaum vermuten würde: Bäche, die vom Berg herabfließen und üppig bewachsene Haine mit allerlei duftenden Pflanzen. Wenn man auf der steilen Bergstrasse zum Olymp hochfährt, dann durchwandert man – und das ist vor allem im Hochsommer spürbar – verschiedene Klimazonen. Die Luft in den Höhen ist frisch und würzig. An den Straßenrändern gibt es Quellen, bei denen man das frische, eiskalte Wasser trinken Mehr lesen »